Meine Studenten machen mich fertig.... Fragen an Kollegen...

    ...


    nachdem hier schon der wiederholte Faden von frustrierten Studenten aufgetaucht ist,


    dachte ich, ich mache als Dozent (8 Jahre in de Lehre, wiss. Mitarbeiter, post-doc) auch mal einen auf.


    Wie woanders schon erwähnt, frusten mich meine Anfänger in den Basiskursen ungemein, da ich einfach nicht den Mittelweg zwischen deren Anspruchshaltung einerseits und deren (fachlicher) Beschränktheit auf der anderen Seite finde.


    Das war nun schon der zweite Kurs, der mich hasst, weil ich nicht so springe,


    wie sie wollen (was auch immer sie denn wollen...) ....


    viel von dem, was ich unternehme um ihnen zu helfen, geht (auch menschlich) nach hinten los.


    Beispiel:


    jemand fehlt unentschuldigt und wiederholt bei einem wichtigen Thema. Ich weiß:


    das Thema ist in der Klausur zentral.


    In dem Kurs ist es üblich, dass die Übungsaufgaben als Referat gehalten werden, eben reihum.


    Ich habe dann allen, die gefehlt haben, das Referat der nächsten Stunde halten lassen, damit sie gezwungen waren, sich damit auseinander zu setzen.


    Darauf kamen Beschwerdeemails, dass sie gefälligst selbst über ihre Zeit bestimmen, sie müssen Arbeiten, haben Kinder etc....


    ich "verfolge" sie und sie sind für ihren Lernerfolg selbst verantwortlich (muss ich sagen, dass die schlimmsten letztendlich durch die Klausur gefallen sind und die einzigen Fragen, die sie haben beantworten können, die von den Referaten waren ]:D ?)


    Die Referatsstunde darauf hatte eine super-eisige Atmosphäre, die Referate waren ganz gut bis auf das des fleissigsten mail-Schreibers, der hatte nämlich die Aufgabe nicht verstanden...


    einige haben sich dann in Gruppen zusammengetan und sich benommen wie die Sau, ständig Blödsinn gemacht, getuschelt etc..


    eine hat angefangen, bei allem, was ich gesagt habe, den Kopf zu schütteln und eine nächste hat ständig falsche Antworten gegeben, wenn ich sie dann sanft verbessert habe, hat sie sofort den laptop gezückt und groß verkündet, dass sie das nun gleich mal nachsehen muss....


    einer hat in einem anderen Fach was zum behandelnden Thema gehört, aber aus anderer Perspektive,


    also war das, was ich sage, "falsch" und der Student beleidigt, als ich ihm den Schwerpunkt anders dargestellt habe. Habe ich Leuten Zusatzmaterial mitgebracht, wurde sich groß und laut darüber gewundert, was ich denn damit bezwecke.... :-/


    Die letzte Stunde des Kurses hatte ich für die Klausurvorbereitung genutzt und wenn sie aufmerksam zugehört hatten, war das Teil zu bestehen und so war es dann auch. Aber das hat z.B. keiner gesehen, übrig geblieben ist nur, dass ich der Dozent war, der zu Referaten "gezwungen" hat.


    Ich schreibe gerade einen Drittmittelantrag hinsichtlich Differenzierung und in der Literatur (z.B. Kathrin Rheinländer) steht, dass man als Dozent mittlerweile sensibel auf die verschiedenen studentischen Gruppen reagieren sollte, anstatt die Diversität zu nivellieren, so, wie die Ansätze früher waren...


    nur: ich packe vor allem die Anfänger gar nicht. Was wollen die genau? Auf der einen Seite Führung wie in der Schule, aber auf der anderen Seite, wenn man dann auch strenger strukturiert und führt heißt es: wir sind selbst verantwortlich.


    Ich habe nun schon einige böse Szenen erlebt und allmählich merke ich, dass ich das nicht mehr so abschüttele. Ich muss dazu sagen, dass ich bis vor drei Semestern nur Leute ab dem 3., 4., Semester hatte und diese Kurse waren durch die Projektarbeit, die ich als Prüfungsform gewählt habe, immer sehr gut. Ich gelte am Lehrstuhl als sehr studentenfreundlich. Ich habe eigentlich deutlich mehr positive Kontakte, auch zu ehemaligen, bin beliebt bei den studentischen Tutoren und auch sonst eine beliebte Anlaufstelle für eine bestimmte Gruppe (nun nicht genauer genannter) Studierender...


    aber bei den Anfänger häufen sich die Negativkontakte und das stört mich echt, denn eigentlich betrachte ich die Lehre als zentrales Element meiner Tätigkeit (evtl., weil ich Humboldt so toll finde.... ;-) )


    Bevor ich in's Detail gehe wollte ich mal fragen, ob es Kollegen hier auch so geht. Interessant wäre auch zu erwähnen, ob Anwesenheitspflicht oder nicht oder welche Kursstruktur.

  • 155 Antworten

    Was hast du denn für einen Fachbereich? Gern auch per PN.


    Die einzelnen Bereiche sind so unterschiedlich strukturiert, da ist es schwer was allgemein zu raten.


    Mir würde einfallen:


    Vielleicht wäre es ganz gut, wenn du in den ersten Stunden ganz klare Teilnahmeregeln aufstellst und eine Liste mit Anforderungen hochlädst bzw vielleicht sogar in die Beschreibung deines Seminars schon im Internet die Anforderungen stehen.


    Ich bin da strikt. Wer keine Lust hat, wird ignoriert, nicht mein Problem. Wer stört, wird einmal zum Nachgespräch gebeten, wer mehrmals stört, darf gehen. Wer mitmacht und interessiert ist, kriegt meine volle Aufmerksamkeit und Unterstützung.

    Ich weiß nicht, welches Fach du unterrichtest (viele Lehramtler?), aber bei mir war und ist es definitiv nicht so schlimm (bin selbst noch Studentin). Es gibt zwar ein paar "besonders Coole", die kann man jedoch getrost ignorieren.


    Ich wurde allerdings im 3. Semester mal dafür ausgelacht, weil ich zwei Fachtexte gedanklich verknüpft habe. Die Dozentin hat die Kandidaten dann auch "geschimpft" wie in der Schule und der Prof aus meiner Statistikvorlesung hat schon Zeitgenossen rausgeschmissen, weil sie ihm zu laut waren.


    Man muss also rigoros und konsequent reagieren, denke ich. Du scheinst zu nett zu sein.

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    Ich bin jetzt kein Kollege, wie du wohl weißt, aber habe auch aus (ehemaliger) Studenten-Perspektive extrem negative Erfahrungen mit dem Evaluationsterror gemacht. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz, wenn der zu Bewertende den Bewertenden bewertet.


    Meines Erachtens solltest du nur dort "Zwang" ausüben, wo einzubringende Studienleistungen dahinterstehen. Der Rest sollten nur gutgemeinte Hilfsangebote darstellen. Entweder sind deine Erstsemester so selbstständig denkfähig, dass sie den Wink mit dem Zaunpfahl als solchen wahrnehmen, oder sie haben schlichtweg nix an einer Uni/Hochschule verloren. Und Letzteres kommt in Anbetracht dessen, was heute alles bis zum Abitur mitgeschleift wird, immer häufiger vor. Es muss quasi eine Auslese stattfinden, also reib dich doch nicht an denen auf, denen nicht zu helfen ist, sondern lass sie ihrem Wunsch entsprechend ins offene Messer laufen.

    Zitat

    Meines Erachtens solltest du nur dort "Zwang" ausüben, wo einzubringende Studienleistungen dahinterstehen. Der Rest sollten nur gutgemeinte Hilfsangebote darstellen. Entweder sind deine Erstsemester so selbstständig denkfähig, dass sie den Wink mit dem Zaunpfahl als solchen wahrnehmen, oder sie haben schlichtweg nix an einer Uni/Hochschule verloren. Und Letzteres kommt in Anbetracht dessen, was heute alles bis zum Abitur mitgeschleift wird, immer häufiger vor. Es muss quasi eine Auslese stattfinden, also reib dich doch nicht an denen auf, denen nicht zu helfen ist, sondern lass sie ihrem Wunsch entsprechend ins offene Messer laufen.

    This. Es braucht nicht jeder Pfosten einen Hochschulabschluss.

    Eine Hochschule ist meiner Meinung nach kein Kindergarten. Wer dort eine permanente "Rundumbetreuung" durch Lehrkräfte wie an einer Grundschule benötigt, der ist einfach nicht geeignet für ein Studium.


    Andererseits werden gerade die fähigen Studenten durch diese aufgedrängte "Rundumbetreuung" in ihrer studentischen Freiheit eingeschränkt und in ihrem Studienerfolg eher behindert als unterstützt.

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    Mein Fazit (nach mehreren Semestern Lehrerfahrung in meinem Studiengang, sowohl noch Diplom als auch Bachelor, sowlh mit komplett selbstkonzipierten als auch vorkonzipierten Seminaren UND momentan mit Einzelveranstaltungen in einem Modellstudiengang, den ich selber nicht studiert habe):


    1. Klare Vorgaben, was ich erwarte: Anwesenheit (inkl. maximaler Fehltermine!), Pünktlichkeit, Handy aus, Erledigung der Aufgaben (Referate, Ausarbeitungen, Projekte,...), kein Dazwischenquatschen, kein Verzehr mitgebrachter Mahlzeiten.


    2. Klarer Verweis meinerseits, was prüfungsrelevant ist.


    3. Freiraum. Wenn jemand im Rahmen der erlaubten Fehlzeiten halt einen wichtigen Termin verpasst, ist das so. Es sind erwachsene Menschen und sie müssen sich halt kümmern. War in der Schule bzgl. Hausaufgaben etc. ja hoffentlich auch nicht anders. Ich weise selbst darauf explizit hin ("Wer einen Termin verpasst, sollte sich eigenständig um das Nacharbeiten der Inhalte kümmern. Man DARF mich gerne anmailen, wenn man bspw. die Präsentation zu einem Referat haben möchte). A&O in dem Kontext: Vernünftige Mails mit Anrede. Ebenso wichtig bei mir: Im Falle von Abwesenheit, wenn man selber eine Leistung wie Referat zu erbringen hat, unbedingt mich kontaktieren. Zwecks Alternativplanung für die Sitzung UND um alternative Leistungskriterien abzusprechen. Wenn das Referat Credit Points bringt und nicht gehalten wird, müssen Alternativen her.


    Kurzum:


    Klare Ansagen, klare Vorgaben - aber dann dürfen Sie es gerne selber entscheiden. Wer nicht nacharbeitet, wird den Nutzen nicht erkennen, bis er halt durch eine Klausur gefallen ist.


    Und wer nicht mitarbeitet, hat halt Pech. ??Ich habe momentan Einzelveranstaltungen, eingebettet in ein größeres umfassenderes Konzept. Das sind z.T. aufwändige Veranstaltungen mit Laienschauspielern für Rollenspiele etc.. Die praktischen Übungen der Seminare (Kleinstgruppen mit 6 Teilnehmern) werden ebenso am Semesterende praktisch abgeprüft. Was erstmal nach lockerer Atmosphäre aussieht, hat es in sich. Und die Studenden nur diese Chance, es zu üben. Im Seminar sind zwei praktische Übungen vorgesehen, die jeweils ein Student durchführen kann. Es ist in diesem Durchgang (letztes Jahr NIE!) ein echtes Problem, aus den 6 Studenten 2 zu rekrutieren, welche die Übung durchführen wollen. Beim ersten Mal habe ich mich abgemüht und diskutiert; beim 2. und 3. Mal habe ich gesagt: Okay, ich warte noch 5 Minuten. Wenn keiner will, gibt's noch ein bisschen theoretischen Input (eher knapp, weil die praktische Substanz fehlt). Und wenn Runde 2 auch nicht stattfindet, ist halt eher Schluss. Ist im Hinblick auf die Evaluation und daran gekoppelte Mittelvergabe scheiße, weil dann nämlich z.T kritisiert wurde, dass die Studenten nicht ihre Seminarzeit bekommen hätten. Nach Rücksprache mit Chef und Dekanat handhaben wir es aber weiterhin so und gehen das Risiko der Mittelkürzung ein. Frustrierend - und irgendwo auch tragisch, dass die Studenten in ihrem Bemühen, gegenüber den Kommilitonen cool und kompetent wirken zu wollen, lieber auf eine Übung verzichten. Im letzten Prüfungsdurchgang hatten wir dann auch 30% Durchfaller bei eben diesen praktischen Prüfungen. Tja...??

    Zitat

    Ich habe dann allen, die gefehlt haben, das Referat der nächsten Stunde halten lassen, damit sie gezwungen waren, sich damit auseinander zu setzen.

    Das hier finde ich zum Beispiel sehr unglücklich. Man kann niemanden zum Lernen zwingen und ich bin mir sicher auch Humboldt hätte das so nicht für gut befunden. ;-)


    Ich habe die Erfahrung gemacht und auch die erziehungswissenschaftliche Literatur ist voll davon, dass man heute eigenverantwortlich, konstruktivistisch und selbstgesteuert Lernen lässt. Gerade in der Erwachsenenbildung. Das heißt nicht, dass der Lehrende seinen Posten komplett aufgeben muss, aber seine Rolle muss er mit einem solchen Verständnis ganz sicher überdenken.


    Ich fand es als Studentin auch immer schwierig, wenn übereifrige und sehr fordernde Dozenten so aufgetreten sind, wie du es beschreibst. Wirklich oft habe ich das so aber nicht erlebt. In der Regel wurde man (bis auf ein paar wenigen Ausnahmen) als Erwachsener wahrgenommen und auch so behandelt.


    Abgesehen davon, ist heute nicht mehr jeder absoluter Anfänger, der im ersten Semester sitzt. Viele orientieren sich nochmal um, studieren nochmal etwas ganz anderes oder sind schon älter oder haben Kinder (wie du ja auch erwähnst). Da kommt es meiner Meinung nach auf Feingefühl an, wie man mit den Leuten umgeht, denen man etwas beibringen möchte. Von oben herab und mit Zwang wird schwierig.


    Ich bin jetzt nun keine direkte Kollegin, habe aber mal ein Tutorium als Begleitveranstaltung zu einer Einführungsübung gehalten (mit Tutorenzertifikat und dem ganzen Pipapo) und da waren meine Erfahrungen und Rückmeldungen sehr positiv. Mir war immer wichtig, dass ich den Leuten klar mache, dass ich ihnen helfen kann, aber dass es nur ein Angebot ist, das sie selbst nutzen müssen. Und ich habe auf eine Mischung aus Input von mir und Zeit geben um selbst zu üben gesetzt. Das kam gut an.


    Es gibt übrigens so viele Möglichkeiten und Methoden wie man in Gruppen mit Texten arbeiten kann, die sooo viel besser sind als diese furchtbaren Referate, von denen fast niemand profitiert außer den Dozenten selbst. Warum wird das an deutschen Unis überall so gehandhabt? ???

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    ....in dem betreffenden Kurs müssen Referate gehalten werden, da die Anfängerseminare im Hinblick auf workload gleich geschaltet sind.


    In höheren Kursen mache ich das nicht mehr, weil ehrlich gesagt der Dozent überhaupt nicht davon profitiert, im Gegenteil, er hat die A-Karte, indem er ruhig daneben sitzen und Aufmerksamkeit heucheln muss.

    Zitat

    Vielleicht wäre es ganz gut, wenn du in den ersten Stunden ganz klare Teilnahmeregeln aufstellst und eine Liste mit Anforderungen hochlädst bzw vielleicht sogar in die Beschreibung deines Seminars schon im Internet die Anforderungen stehen.

    Das passiert schon. Ich falle wohl immer dann auf die Nase, wenn ich "kreativ" werde, etwas, was in den höheren Seminaren bis jetzt gut gepasst hat. Dieses Semester habe ich jeden Fall schon mal gesagt , dass der Plan von mir kommt und es deshalb kein "Hinterherhinken" gibt.

    Zitat

    weil ehrlich gesagt der Dozent überhaupt nicht davon profitiert, im Gegenteil, er hat die A-Karte, indem er ruhig daneben sitzen und Aufmerksamkeit heucheln muss.

    Okay, das verstehe ich. :-D

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    Oh ja... ich habe diese Referats-Seminare gehasst. Als Student, v.a. am Anfang, waren meine Referate ziemlich mau. Mangels Überblick keine Ahnung, was relevant ist, also alles reinpacken - und den Rahmen sprengen. Und als Dozent war es oft nicht leicht, die Contenance zu wahren und Aufmerksamkeit vorzugeben. Okay, es gab z.T. RICHTIG gute Referate von begeisterten, mitdenken Studierenden. Aber eben auch die unsicheren mit ihren überladenen Referaten und die, die es nur hingerotzt haben, weil es sonst keine Scheine gibt.

    Ich fand Referate immer ätzend und gerade zum Studienbeginn soll sich der Ersti was aus den Fingern saugen, dessen Inhalt er gar nicht versteht geschweige denn kritisch reflektieren oder auch nur annähernd wissenschaftlich einschätzen kann.


    Vielleicht ist das einfach nicht die richtige Art der Veranstaltung für ein Erstsemester.


    Für die Studis ist es auch nicht spannender als für den Dozenten, glaub mir.

    Zitat

    Gerade in der Erwachsenenbildung. Das heißt nicht, dass der Lehrende seinen Posten komplett aufgeben muss, aber seine Rolle muss er mit einem solchen Verständnis ganz sicher überdenken.

    Das finde ich einen ganz ganz wichtigen Punkt. Das sind Erwachsene, keine Kinder mehr. Es ist inzwischen auch normal, dass die Leute erst Ausbildung machen, Familie gründen und danach nochmal studieren. Die sind älter als ich und haben teilweise in manchen Fachbereichen mehr Ahnung als ich, weil die schon 10 Jahre in dem Beruf gearbeitet haben und aus der Praxis kommen. Du musst denen sicherlich nicht vorschreiben, wann sie was zu tun haben.

    Zitat

    Für die Studis ist es auch nicht spannender als für den Dozenten, glaub mir.

    Vorallem haben die Studenten überhaupt keinen Mehrwert davon sich irgendwelche fehlerhaften, schlecht vorgetragenen Referate anzuhören, anstatt eine fundierten Vortrages durch einen Dozenten.

    Zitat

    Das finde ich einen ganz ganz wichtigen Punkt. Das sind Erwachsene, keine Kinder mehr. Es ist inzwischen auch normal, dass die Leute erst Ausbildung machen, Familie gründen und danach nochmal studieren. Die sind älter als ich und haben teilweise in manchen Fachbereichen mehr Ahnung als ich, weil die schon 10 Jahre in dem Beruf gearbeitet haben und aus der Praxis kommen. Du musst denen sicherlich nicht vorschreiben, wann sie was zu tun haben.

    Ja, andererseits sinkt das allgemeine Niveau an den Gymnasien immer mehr und durch G8 werden die Abiturienten immer jünger und die Bildungspläne werden stärker komprimiert. Sprich, man hat auch viele Studenten, die noch halbe Kinder sind und deutlich schlechter auf ein Studium vorbereitet sind. Für die mag so ein total verschultes Studium vielleicht noch Sinn machen. Wobei man ja teilweise selbst in der Sek II noch mehr Freiheiten hat als im Bachelor-Studium.

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