• Meine Studenten machen mich fertig.... Fragen an Kollegen...

    ... nachdem hier schon der wiederholte Faden von frustrierten Studenten aufgetaucht ist, dachte ich, ich mache als Dozent (8 Jahre in de Lehre, wiss. Mitarbeiter, post-doc) auch mal einen auf. Wie woanders schon erwähnt, frusten mich meine Anfänger in den Basiskursen ungemein, da ich einfach nicht den Mittelweg zwischen deren Anspruchshaltung…
  • 155 Antworten

    ms92, Danke für die Erklärung. Ich hatte ja diesbezüglich extra nochmal nachgefragt, aber keine Antwort bekommen. Mich wundert, dass sie in einem anderen Faden davon schreibt, Ritalin zu nehmen, was meines Wissens nach bei Asperger-Autismus nicht verschrieben wird. Naja, ich will sie jetzt hier nicht so auseinander nehmen und über ihren Kopf hinwegschreiben, auch wenn ich das alles etwas dubios finde.


    Ich finde es allerdings auch etwas schwierig in so einer verantwortungsvollen Position zu arbeiten, wenn man solche Beeinträchtigungen hat. Zumindest aber hätte sie hier mal darauf hinweisen können, dass eine Beeinträchtigung, in welcher Art auch immer, vorliegt. Dann hätte man ganz andere Tipps geben können. :-|

    Meine Fresse...


    der einzig vernünftige Beitrag stammt von Zauberfee


    "Ja, andererseits sinkt das allgemeine Niveau an den Gymnasien immer mehr und durch G8 werden die Abiturienten immer jünger und die Bildungspläne werden stärker komprimiert. Sprich, man hat auch viele Studenten, die noch halbe Kinder sind und deutlich schlechter auf ein Studium vorbereitet sind."...


    zum restlichen Gepöbele fehlen mir die Worte!


    Ich bin keine Uni-Dozentin, sondern Lehrerin am Gymnasium,kann allerdings das Problem von criecharlie nur zu gut verstehen. Leider bin ich gerade zu k.o., um einen längeren Beitrag zu verfassen (da ich mein WE mit Korrigieren verbringe), aber es ist doch echt unter aller Sau, jemandem, der sich um seine Studenten bemüht und damit hadert, dass die (z.T.) dummdreist, faul und unfähig sind (die Studenten, nicht der Dozent!), aber ne Anspruchshaltung bis sonstwohin haben, zu sagen, er/sie sei für den Job ungeeignet.

    Das stimme ich dir schon zu, anakin. Ich glaube aber, einigen - wenn nicht allen - Mitschreibern ging es darum, dass criecharlie sich besser abzugrenzen lernen sollte. Denn wenn sie sich nicht abgrenzt, ist einerseits sie emotional immer auf 180, was ja auch nicht gut für sie ist. Andererseits lässt sie es dann auf unprofessionelle Weise an den Stundenten aus, was auch nicht geht und sie schlimmstenfalls ihren Job kosten kann.


    Ich bezweifle nicht, dass criecharlie gut unterrichten kann - woher auch, ich kenne sie ja gar nicht. Aber sich gut abgrenzen zu können gehört eben auch dazu. Ein noch so versierter Arzt, der sich nicht abgrenzen kann, wird irgendwann frustriert und brennt aus und wir dann zu einem schlechten Arzt. Diese Kompetenz sollte man also besitzen oder zumindest erwerben, damit man selbst an dem Job nicht zu Grunde geht und auch die Stundenten/Patienten etc. etwas davon haben.


    Dass der Ton dann teilweise aber echt ausgeartet ist, stimmt. Das finde ich auch falsch.

    @ anakin

    Das Ding ist: ein Schullehrer und ein Hochschuldozent haben völlig unterschiedliche Aufgaben und ein völlig anderes Standing.


    Und Studenten auf ein Studium vorzubereiten gehört nicht zur Aufgabe eines Dozenten.


    Im Übrigen finde ich ganz ganz arg schlimm, wenn du von deinen Schutzbefohlenen von dummdreist, faul und unfähig sprichst.


    Das wirft einerseits ein unschönes Bild auf dich und deine Arbeitsmoral und andererseits auf deine Arbeit selbst - denn die Leute für die Hochschule vorzubereiten ist DEIN Job.

    "Das wirft einerseits ein unschönes Bild auf dich und deine Arbeitsmoral und andererseits auf deine Arbeit selbst - denn die Leute für die Hochschule vorzubereiten ist DEIN Job."


    Genau wegen solcher schriftlicher Auswüchse von u.a. Dir - fussel- habe ich mich gestern an der Diskussion beteiligt.


    Cinnamon hat sachlich, erklärend und intelligent zurückgeschrieben und Du pöbelst direkt die nächste an.


    Und es ist etwas anderes, meine "Schutzbefohlenen" als dummdreist zu bezeichnen, was ich sogar mit "z.T." eingeschränkt habe, als mir mangelnde Arbeitsmoral vorzuwerfen: Du kennst mich doch gar nicht!


    Ich hingegen kenne meine Schüler - und sie SIND (z.T.) dummdreist, faul und unfähig, was frustriert. Manchmal. Ansonsten is der Job prima.

    Unreif, dummdreist, rotzfrech und vorlaut, mitunter auch verlogen - ja, so sind sie zum Teil, wenn sie an die Uni oder an die Berufsschule kommen.


    Und dann am Ende des Semesters / Schuljahres großmäulig überzogene Ansprüche stellen.


    Und an solchem Verhalten soll nur die allgemeinbildende Schule schuld sein?


    Mit stinkender Asiabox im Seminar auftauchen und mit vollem Mund dann dort schwadronieren - das zeigt doch massive Versäumnisse im Elternhaus auf. Goldkinder, denen man keine Grenzen gesetzt hat.

    @ criecharlie

    Lass doch die Studenten, die nicht mitziehen, einfach ins offene Messer laufen, selbst Schuld. Manche lernen es eben nicht anders.