Mindestsicherung und wie andere darauf reagieren...

    Hallo!


    Ich war aus gesundheitlichen Gründen länger zu Hause und habe seit einem Jahr Gott sei Dank wieder einen Teilzeitjob.


    In diesem verdient man aber A recht wenig und B habe ich privat momentan noch genügend um die Ohren (Mutter nach einem Schlaganfall pflegen und alles mögliche für sie erledigen) so das ich weder die Zeit, noch die Nerven, noch die Substanz für eine Vollzeitanstellung hätte.


    Das heißt, ich bin momentan zusätzlich auf die Mindestsicherung angewiesen um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.


    Folglich bin ich auch Rezeptgebührenbefreit und mit fällt auf, dass seit ich Mindestsicherung beziehe und die Apotheker bei der Verrechnung merken, dass ich Gebührenbefreit bin bei manchen der Gesichtsausdruck eisig wird und die Verabschiedung dann nicht so "herzlich" ausfällt wie das "guten Tag".


    Zu Beginn habe ich mir da noch keine Gedanken gemacht, aber in der Zwischenzeit stört es mich doch sehr.


    Durch meine Krankheit habe ich auf der Reha natürlich mit weiteren Leuten die gesundheitlich nicht so fit sind reden können und manche haben gesagt - ne kennen sie so nicht, aber andere wieder haben meine Erzählungen durch gleiche Erfahrungen bestätigt.


    Ich bin darüber verärgert und es kränkt auch.


    Ich bin kein Sozialfall, ich gehe arbeiten und pflege Nachmittags wenn die Heimhilfe nach Hause geht weiter meine Mutter, ich bin nicht jemand der sich in die soziale Hängematte gelegt hat und ich möchte nicht so behandelt werden.


    Hat noch jemand diese Erfahrung gemacht?


    Wie geht ihr damit um?


    Liebe Grüße