Minusstunden, bei Rentenbeginn

    Hallo, vielleicht weiss jemand von euch einen Rat. Also, ich gehe Am 1. Okt. in Rente. Auf meinen Arbeitszeitkonto stehen noch 4 Minusstunden. Die sind entstanden, weil mich mein Vorgesetzter einige male 30 min. früher heimgeschickt hat. Hätte evtl. schon noch was zu tun gehabt. Er wollte mir halt was gutes tun, weil andere Kollegen auch eher gegangen sind. Ich war der Meinung, dass die Minusstunden erlischen. Jetzt hat mich mein Vorgesetzter angesprochen, ich müsse doch die 4 Std. rein arbeiten , oder von meinen 3 Tagen Resturlaub abziehen. Er meinte dann, irgendwie am Stundenzettel, den wir selbst ausfüllen müssen, schummeln. Wohl fühl ich mich dabei nicht.

  • 11 Antworten

    Das ist nicht euer ernst? Wegen 240 Minuten macht ihr/dein AG da jetzt ein Fass auf?


    Nicht schummeln. Zur Not lässt du es halt vom Resturlaub abziehen. Bitte da jetzt kein Problem draus machen. Oder wie lange hast du dort gearbeitet?

    Der Arbeitgeber kann meines Wissens verlangen, dass das AZ-Konto ausgeglichen wird. Im umgekehrten Falle würdest du doch drauf bestehen, eventuelle Plus-Stunden abzufeiern. Oder etwa nicht.

    Dann gehst du halt 2.5 Tage statt 3 Tage vorher in Rente und die 4 Stunden sind aufgearbeitet. Ich sehe hier das Problem echt nicht. Gehst nen halben Tag noch hin, räumst auf, verabschiedest dich und gut ist.

    in meinem Fall, da ich nur Halbtags arbeite, wäre das ein ganzer Urlaubstag. Hab meinen Vorgestetzten vor einigen Wochen mal auf meine Minusstd. angesprochen, da hat er geantwortet, vergiss die Minusstd. Das Arbeitszeitkonto wird auf Null zurück gerechnet, und jetzt so kurzfristig , kommt er so daher. Damals hätte ich die Stunden leichter einarbeiten können.

    Verhueter schrieb:

    Das ist nicht euer ernst? Wegen 240 Minuten macht ihr/dein AG da jetzt ein Fass auf?


    Nicht schummeln. Zur Not lässt du es halt vom Resturlaub abziehen. Bitte da jetzt kein Problem draus machen. Oder wie lange hast du dort gearbeitet?

    21 Jahre

    Renate.b schrieb:

    in meinem Fall, da ich nur Halbtags arbeite, wäre das ein ganzer Urlaubstag. Hab meinen Vorgestetzten vor einigen Wochen mal auf meine Minusstd. angesprochen, da hat er geantwortet, vergiss die Minusstd. Das Arbeitszeitkonto wird auf Null zurück gerechnet, und jetzt so kurzfristig , kommt er so daher. Damals hätte ich die Stunden leichter einarbeiten können.

    Ist des jetzt ernsthaft so ein Problem einfach noch einen Tag mehr hinzugehen. Wie schon erwähnt wurde- plusstunden würdest du ja auch nicht verschenken wollen.


    Ps: auf dem Zettel zu schummeln fändest du blöd, aber die Stunden einfach so auf 0 setzen ist für dich in Ordnung? In beiden Fällen werden dir Stunden geschenkt, die du nicht erbracht hast

    Das sind die letzten paar Tage bevor du nie wieder arbeiten musst. Begrab deinen Stolz, geh einen Tag länger hin, schone deinen Nerven und spar dir deine Energie für die Zeit die danach kommt @:) Dir fällt dadurch kein Zacken aus der Krone.

    Wenn du eh nächste Woche in Rente gehst und noch 3 Tage Resturlaub hast, was ist das Problem, davon einen Tag abzugeben?

    Ich hab meinen Vorgesetzten vor ein paar Wochen auf meine Minusstd. angesprochen. Das mit dem auf Null stellen kam von ihm Ich dachte, das sei so üblich . Damals wäre es kein Problem gewesen, dies 4 Std. abzuarbeiten. Heute ist es Donnerstag, die drei Urlaubstage wurden am Freitag, Montag , Dienstag eingetragen. Am Mittwoch ist mein letzter Arbeitstag. Immerhin hab ich mich 21 Jahre für diesen Betrieb den Hintern aufgerissen. Feste feiern, die neueste Büroausstattung, usw. Dafür ist Geld da. Aber 4 Std. von einem langjährigen Arbeitnehmer zu fordern. Dann sollen sie mir doch die vier Std. vom meinem letzten Lohn abziehen. Werde denen den Vorschlag machen.

    Das ist die andere Möglichkeit. Ist bei uns auch so. Wenn du bewusst mit Minusstunden die Firma verlässt, wird dir dies vom Lohn abgezogen.