Mit 45 Neuanfang oder alles lassen

    Ich habe schon viel hinter mir..zig Jobs und Beziehungen..

    Würdet ihr es mut 45 so lassen oder ist es noch zu jung abzuschließen.

    Wenn ja wie? Den Job behalte ich, aber wie zbd woher Kontakte, Hobbys Partner? Umzzg sus Land? Wie kann man Klarheit bekommen?

  • 42 Antworten

    Eigentlich bin ich nicht unzufrieden, aber frage mich ob das alles war. Seit Paar Wochen und in Zukunft bin ich nur noch im Home Office

    Ein bisschen Kontakt zu Aussenwelt fehlt mir schon. Über Online Dating u.ä. habe ich leider auch nur schlechte Erfahrungen gemacht.

    Zitat

    Seit Paar Wochen und in Zukunft bin ich nur noch im Home Office

    Und genau wegen dem Scheiss habe ich mit Home Office aufgehört und fahre wieder regulär ins Büro. Wenn ich für immer HO machen müsste, würde ich in tiefste Depressionen verfallen {:(

    _Chipsy_ schrieb:

    aber frage mich ob das alles war.

    Ziemlich sicher nicht. Aber wieso nicht einfach etwas Neues dazuholen, statt alles Bewährte umzuschmeißen?

    tzuisc schrieb:

    HO ist einfach nur geil!

    Wenn man schwiemeliges Rumhängen in verfilzten von pakistanischen Kinderhänden gefertigten Jogginghosen geil findet, dann bestimmt ja.


    Wenn man hingegen sich einen Rest von Würde bewahrt hat und noch Ziele und Wünsche im Leben hat, dann bestimmt nicht :-D


    Nein, Spass. Ist Geschmackssache und ich persönlich komme mit HO nicht zurecht und es kann sein dass es Chipsy auch so geht

    Ja, der Vorteil bei der Arbeit ist, man hat Sozialkontakte, um die man sich nicht bemühen muss (wenn man nicht gerade HO macht) und man wird sogar noch dafür bezahlt


    Aber wenn man vielleicht schon in der Freizeit/Privatleben eher allein ist/wenig Sozialkontakte hat und dann noch auf der Arbeit alleine ist, das kann ja nur in die Grütze gehen.

    Wenn man zu HO verdonnert wird, wenig Kontakte hat und dann best. Dinge wegen Corona noch wegfallen, ist das für viele Menschen echt hart. Punkt.

    Aber ich würde erstmal versuchen zu sortieren, was Corona-Frust ist. Was eher grundsätzliches Problem ist. Und ob mir weitere kreative Lösungen einfallen, was Kontakte/Freundschaften angeht.

    Aber eben nicht ALLES über den Haufen werfen, weil Corona-Ausnahmezustand die grundlegenden Probleme vielleicht verstärkt.

    _Chipsy_ schrieb:

    Keine Freunde und Bekannte...es hat einfach nie gepasst.Verein bin ich 1x a Woche, aber da gehts um Sport und fertig.

    Hast denn sonst noch ein Interesse, das man evtl vertiefen könnte? Falls du Facebook hast, könntest du zb nach einer bestimmten Gruppe suchen, die dieses Interesse als Thema hat und an deinem Wohnort gelegen ist. So lassen sich neue Bekanntschaften mit gleichem Hobby machen.


    Hast du vielleicht Zeit und Lust auf einen Hund? Dann hättest du jedenfalls eine Aufgabe, die dich beschäftigt, könntest dich Hundespaziergängern anschließen... und einen Freund fürs Leben hättest du auch noch *wuff*.

    Man ist nie zu alt.

    Mein Vater hatte mit 60 einen neuen Beruf angefangen und mit 70 ist er mit meiner Mutter in ein neues eigenes Haus in eine andere Stadt gezogen.

    Ich scheine von HO eben auch depressiv zu werden, aber daran ist nichts zu ändern b.a.w..

    Abgesehen davon muss es ja einen Grund geben. Ich vermute es hat was mit dem eingebunden sein in einem sozialen Netz zu tun. Und das trifft in der Arbeit auf mich eh nur gering zu, da ich fast nur vor dem Bildschirm sitze (während andere 10 Stunden Besprechunegn am Tag haben).

    Was ich bräuchte wäre eben eine andere "Anlaufstelle" wo dann auch möglichst ein klein bisschen Kontakt möglich ist. Das ist in einer Großstadt eine echte Herausforderung, denn da redet man auch im Fitnesstudio o.ä. nicht miteinander. Ich will mein Leben nicht komplett neu ausrichten, sonder die Lücke so füllen, dass die Depressionen weg gehen. Im Verein das macht mir Spaß und da könnte ich 2x hin. Aber 5 Tage nur allein? Und im Verein bin ich auhc mx. 1 Stunde.