Möglichst schlechtes Arbeitszeugnis

    Eine meiner Mitarbeiterinnen hat gekündigt.


    Sie war im wesentlichen unfähig, faul, unpünktlich und unzuverlässig, distanzlos und übergriffig.


    Ihr Selbsteinschätzung war selbstredend eine völlig andere.


    Wie mache ich denn daraus ein "wohlwollendes Arbeitszeugnis"?


    Immer her mit den schlechten Vorschlägen ]:D

  • 100 Antworten

    Frau x war von ... bis ... als .... angestellt.


    Sie gab sich große Mühe, Ihre Aufgaben zu erfüllen. Da sie den Arbeitsbeginn stets großzügig verschob, wollte sie wenigstens den Beginn des Feierarbends rechtzeitig starten und verließ deshalb ihren Platz immer etwas früher.


    Ihrem neuen Chef wünschen wir viel Spaß mit Frau x.

    Hm.... wieso musste sie denn kündigen, wenn sie so schlecht war? Wieso bist du ihr nicht zuvor gekommen?


    Ich kann dir da leider wenig Tipps geben.. ich kenne nur die Standardformulierungen, die man auch googlen kann – und das wird sie dann dementsprechend auch hinbekommen und das Arbeitszeugnis nicht akzeptieren.

    Zitat

    Sie gab sich große Mühe, Ihre Aufgaben zu erfüllen.

    Das wäre z.B. so ein Standardsatz. Ich kenne ihn zwar etwas ausformulierter, aber schlecht ist der Satz auf jeden Fall ;-D

    Zitat

    Da sie den Arbeitsbeginn stets großzügig verschob, wollte sie wenigstens den Beginn des Feierarbends rechtzeitig starten und verließ deshalb ihren Platz immer etwas früher.

    ;-D ;-D ;-D

    @ Der kleine Prinz

    So ein Quatsch. Ein Arbeitszeugnis muss immer positiv und beschäftigungsfördernd formuliert sein. Was anderes als eine Steilvorlage für eine Klage ist das nicht, was du da vorschlägst.

    @ MiRoLi

    Schlussformel: "Wir wünschen Frau x für die Zukunft alles Gute, vor allem aber Erfolg."


    Dann kannst du den Rest formulieren, wie du willst, denn das wird's dann nicht mehr herausreißen ]:D

    Frau Vorname Nachname, geboren am TT.MM.JJJJ in XY, war vom TT.MM.JJJJ bis TT.MM.JJJJ als Mitarbeiter im Bereich XY in unserem Unternehmen beschäftigt.


    Ihr Aufgabengebiet umfasste: blablabla


    Frau Nachname verfügt über ein den Anforderungen entsprechendes Fachwissen. Sie hat sich in dem ihr gestellten Aufgabenbereich eingearbeitet und die entscheidenden Aufgaben erledigt, dabei strebte Sie gute Ergebnisse an und bemühte sich, unseren Anforderungen zu entsprechen. Ihr Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten war zufriedenstellend.


    Frau Nachname verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch.


    Wir wünschen Frau Nachname für die Zukunft alles Gute.

    Frau Vorname Nachname, geboren am TT.MM.JJJJ in XY, war vom TT.MM.JJJJ bis TT.MM.JJJJ als Mitarbeiter im Bereich XY in unserem Unternehmen beschäftigt.


    Ihr Aufgabengebiet umfasste: blablabla


    Frau Nachname war stets bemüht, die Ihr übertragenen Aufgaben im Rahmen ihrer Möglichkeiten


    zu unserer Zufriedenheit zu erledigen. Sie war stets pünktlich. Mit den neuen Kommunikationsmedien ist sie bestens vertraut und wusste auch, wie Sie die für Ihre Zwecke während der Arbeitszeit einsetzt. Das Verhalten gegenüber Mitarbeitern war einwandfrei. Zudem ist Frau Nachname sehr gesellig.


    Frau Nachname verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

    Frau Vorname Nachname, geboren am TT.MM.JJJJ in XY, war vom TT.MM.JJJJ bis TT.MM.JJJJ als Mitarbeiter im Bereich XY in unserem Unternehmen beschäftigt. < – Pflicht


    Ihr Aufgabengebiet umfasste: blablabla < – Pflicht


    Frau Nachname verfügt über ein den Anforderungen entsprechendes Fachwissen < – schlecht. Sie hat sich in dem ihr gestellten Aufgabenbereich eingearbeitet ungenügendund die entscheidenden Aufgaben erledigt, dabei strebte Sie gute Ergebnisse an< – superschlecht und bemühte sich, unseren Anforderungen zu entsprechen auch superschlecht. Ihr Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten war zufriedenstellend.megaschlecht


    Frau Nachname verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch.


    Wir wünschen Frau Nachname für die Zukunft alles Gute.

    @ Scaro:

    was soll da noch zu gut dran sein? Eher ist es nen ticken zu schlecht (vor dem Arbeitsgericht evtl nicht haltbar, wenn sie denn klagt)