@ TE

    Du könntest Deiner ehemaligen MA ein einfaches Zeugnis ausstellen, in dem lediglich die Art und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses aufgeführt sind.


    Sollte Deine MA wirklich so schlecht gewesen sein wie von Dir beschrieben, wird sie sich überlegen ob sie von ihrem Recht gebrauch macht ein qualifiziertes Zeugnis zu verlangen.


    Mit den Kompetenzen eines Chefs, oder Menschen der MA führen soll, und dann in einem Forum um Zeugnisformolierungen bittet ist es meiner Meinung nach auch nicht so weit her.

    Zitat

    Hm.... wieso musste sie denn kündigen, wenn sie so schlecht war? Wieso bist du ihr nicht zuvor gekommen?

    Zitat

    Ich habe vier Monate versucht sie zu verbessern. Das wurde ihr dann wohl zu viel.

    Welche Beweggründe hattest Du denn es so lange zu versuchen, und wie lange hättest Du es noch weiter versucht ?


    Was steckt wirklich dahinter, eine angeblich schlechte MA so lange durchzuziehen, die ja scheinbar noch recht neu ist, wozu gibt es eine Probezeit, für beide Seiten.


    Anmerken möchte ich auch noch das es Dir scheinbar nicht gelungen ist diese MA zu motivieren, könnte man jetzt auch als Dein Scheitern bewerten.


    Für mich klingt das ganze auch ein wenig nach Rache

    @ mnef

    Zitat

    %:| Das sollte er wennschon nicht tun, um niemandem eine unerwartet katastrophale Arbeitskraft anzutun. Aber die Sache mit dem Schadensersatz ist sowas von fernab jeglicher noch so kleiner Wahrscheinlichkeit, dass das Gequatsche darüber hier nur noch nervig ist. Und da der TE offenbar nicht plant, sie in irgendeiner Form hochzuhieven, ist auch die Theorie hier absolut nicht gefragt.

    War definitiv nicht meine Idee, eine grundsätzlich richtige Randbemerkung – und ich kann das behaupten, da sie dem Sinn nach ursprünglich nicht von mir stammte – auf mehreren Seiten auszuwalzen.

    @ Timbatuku

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    Genau das versuche ich von Beginn an hier zu vermitteln, aber die Fraktion der Rachsüchtigen lässt sich auf nichts ein. Das sind dann vermutlich dieselben Leute, die im nächsten Hartz-IV-Faden am lautesten schreien, man soll den Langzeitarbeitslosen das Geld streichen, weil sie es nicht schaffen, eine Arbeit zu finden.

    Ausgesprochen witzig, aber mir ist nicht entgangen, dass du deine fragwürdige Diskussionskultur vornehmlich nach Feindbildern ausrichtest. Auch solltest du vielleicht langsam mal gemerkt haben, dass ich nicht irgendeinen "neoliberalen" (schwammiger Begriff) Standpunkt vertrete, sondern lediglich immer wieder betone, dass man durch zu sorgloses Umverteilen von oben nach unten – so auch durch die Übervorteilung mit einem geschönten Arbeitszeugnis – anderen Arbeitnehmern bzw. Stellenbewerbern die Existenzgrundlage abgräbt, denn eine Stelle kann nun mal nur einmal besetzt werden. Jeglichen Wettbewerb auszuschalten, ist nicht nur leistungsfeindlich, sondern in der Endkonsequenz auch individuenverachtend.

    Zitat

    Sie war im wesentlichen unfähig, faul, unpünktlich und unzuverlässig, distanzlos und übergriffig.


    Ihr Selbsteinschätzung war selbstredend eine völlig andere.


    Wie mache ich denn daraus ein "wohlwollendes Arbeitszeugnis"?

    Das geht nicht.


    Ein Arbeitszeugnis soll aus einer wohlwollenden Haltung heraus geschrieben werden. Du musst erstmal eine wohlwollende Haltung gegenüber dieser Frau einnehmen, um ein angemssenes Zeugnis schreiben zu können.


    Deine undiffenrenzierte Kritik wird nicht besser, wenn Du sie in wohlwollende Worte kleidest.

    Aha.


    Die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer findet, man muss seinen Arbeitsaufgaben nicht nachkommen, man muss sich keine Mühe geben, man muss die Kollegen nicht respektvoll behandeln – und hat trotzdem ein Recht, bezahlt zu werden und ein gutes Arbeitszeugnis zu bekommen. :-o ??? :(v Und wenn der Arbeitgeber zurecht sauer ist, dann "verbaut" er jemandem "den weiteren Lebensweg".


    Leute, die ihren Job nicht machen, verbauen sich SELBST den weiteren Lebensweg. Ein Arbeitszeugnis ist nicht dazu da, Rache zu üben, sondern dazu, den nächsten Arbeitgeber ggf. zu warnen, was auf ihn zukommt.


    Und wenn wir uns auf dieses Niveau herablassen:

    Zitat

    Genau das versuche ich von Beginn an hier zu vermitteln, aber die Fraktion der Rachsüchtigen lässt sich auf nichts ein. Das sind dann vermutlich dieselben Leute, die im nächsten Hartz-IV-Faden am lautesten schreien, man soll den Langzeitarbeitslosen das Geld streichen, weil sie es nicht schaffen, eine Arbeit zu finden.

    dann erwächst in mir automatisch der Verdacht, dass die Fraktion der Die-Idee- des-sozialen-Zusammenlebens-falsch-verstanden-Habenden womöglich selbst mindestens einmal ein schlechtes Arbeitszeugnis kassiert hat… :|N

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    Zitat

    Die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer findet, man muss seinen Arbeitsaufgaben nicht nachkommen, man muss sich keine Mühe geben, man muss die Kollegen nicht respektvoll behandeln – und hat trotzdem ein Recht, bezahlt zu werden und ein gutes Arbeitszeugnis zu bekommen.


    Fialle

    Ich fürchte, da hast du einiges grob missverstanden. Natürlich muss ein Arbeitnehmer seinen Aufgaben nachkommen. Er muss sich auch Mühe geben, Kollegen und Vorgesetzte respektvoll behandeln, etc. pp. Kommt er seinen Pflichten nicht nach, ist es auch absolut verständlich und gerechtfertigt, ihn zu ermahnen, ggf. abzumahnen und schlussendlich auch rauszuwerfen. Das sind doch ausreichend Sanktionen, die im Übrigen auch hart genug sind.

    Zitat

    Leute, die ihren Job nicht machen, verbauen sich SELBST den weiteren Lebensweg. Ein Arbeitszeugnis ist nicht dazu da, Rache zu üben, sondern dazu, den nächsten Arbeitgeber ggf. zu warnen, was auf ihn zukommt.

    Du kannst das noch so schön umschreiben, es ist Rache. Wozu sind Arbeitszeugnisse denn da? Nicht um sich die im Schlafzimmer an die Wand zu pinnen, nein, sie dienen ausschließlich dazu, demjenigen den weiteren Berufsweg zu ebnen – oder halt das Gegenteil davon. Dein "den nächsten Arbeitgeber ggf. zu warnen" heißt übersetzt nichts anderes als "dafür sorgen, dass XYZ keine Anstellung mehr findet". Das ist Rache! Nichts anderes.


    Jeder Mensch hat die Chance, sich zu ändern. Während sogar eine Straftat, ein Diebstahl meinetwegen, nach Verbüßung der Strafe nach einer angemessenen Frist aus dem Zentralregister gelöscht wird und der Mensch wieder als unbescholten gilt, soll hier mit Hilfe des Arbeitszeugnisses für eine vergleichsweise Lappalie dem ehemaligen Mitarbeiter ein lebenslanger Makel mit auf den Weg gegeben werden. Das ist absolut unverhältnismäßig.

    Zitat

    dann erwächst in mir automatisch der Verdacht, dass die Fraktion der Die-Idee- des-sozialen-Zusammenlebens-falsch-verstanden-Habenden womöglich selbst mindestens einmal ein schlechtes Arbeitszeugnis kassiert hat… :|N

    Deine Phantasie in allen Ehren, aber es genügt doch völlig, etwas weiter über den Tellerrand hinaus zu denken als du, um zu einem anderen Ergebnis zu kommen.

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    Zu dieser sinnlosen Diskussion möchte ich nur noch Folgendes beitragen:

    Zitat

    Dein "den nächsten Arbeitgeber ggf. zu warnen" heißt übersetzt nichts anderes als "dafür sorgen, dass XYZ keine Anstellung mehr findet". Das ist Rache! Nichts anderes.

    Wenn eine Krankenschwester die Hygienevorschriften missachtet, möchte ich nicht, dass sie MEIN Kind pflegt – egal, in welchem Krankenhaus. Wenn ein Arzt seinen Beruf nicht beherrscht, möchte ich nicht, dass er MEINE Eltern behandelt. Wenn ein Jurist pfuscht, möchte ich nicht, dass er MEIN Vermögen verwaltet – egal, bei welcher Firma. Und wenn ein Ingenieur keine Brücken bauen kann, möchte ICH nicht über eine Brücke gehen, die er konstruiert hat – egal, in welcher Stadt.


    Für manche Branchen mag es egal sein, aber für lebenswichtige Branchen ist es unbedingt erforderlich, dass unfähige Arbeitskräfte ausgegrenzt werden.

    Zitat

    Deine undiffenrenzierte Kritik wird nicht besser, wenn Du sie in wohlwollende Worte kleidest.

    Kann sein, muss nicht sein. Alles, was ich über meine Ex-Kollegin geschrieben habe, würden alle jene, die mit ihr zusammen gearbeitet haben als verdammt wohlwollen formuliert sehen. Da sind ganz andere Wörter gefallen. ;-D Aber das ist hier einfach auch nicht das Thema, sondern wie ein Zeugnis das ausdrückt, was der TE beschrieben hat.

    Zitat

    Du kannst das noch so schön umschreiben, es ist Rache. Wozu sind Arbeitszeugnisse denn da? Nicht um sich die im Schlafzimmer an die Wand zu pinnen, nein, sie dienen ausschließlich dazu, demjenigen den weiteren Berufsweg zu ebnen – oder halt das Gegenteil davon. Dein "den nächsten Arbeitgeber ggf. zu warnen" heißt übersetzt nichts anderes als "dafür sorgen, dass XYZ keine Anstellung mehr findet". Das ist Rache! Nichts anderes.

    Verdammt – das haben meine Lehrer nicht gewusst und mir einen 5 gegeben, weil sie nicht wussten, dass sie mich wohlwollen beurteilen müssen.

    Zitat

    Jeder Mensch hat die Chance, sich zu ändern.

    Hatte sie doch – ganze 4 Monate. Meine ehemalige Kollegin sogar über 6 Monate.

    Zitat

    Während sogar eine Straftat, ein Diebstahl meinetwegen, nach Verbüßung der Strafe nach einer angemessenen Frist aus dem Zentralregister gelöscht wird und der Mensch wieder als unbescholten gilt, soll hier mit Hilfe des Arbeitszeugnisses für eine vergleichsweise Lappalie dem ehemaligen Mitarbeiter ein lebenslanger Makel mit auf den Weg gegeben werden. Das ist absolut unverhältnismäßig.

    Das Zeugnis beurteilt doch nicht ihr ganzes Leben, sondern eben jene 4 Monate, die sie tätig war. Sprich - auch der Straftäter mag sich leutern und bessern, aber als er die Straftat verübt hat, war er schlichtweg ein Straftäter und bleibt in seinem Lebenslauf.

    auf alle Fälle: je kürzer , je schlechter


    überleg doch: irgendwas loben, was sie echt konnte oder gemacht hat


    und den Rest eben wirklich ehrlich als schlecht bewerten, mit den hinlänglich bekannten wohlformulierten Sätzen, die es ja als Vorlagne gibt.


    Am besten frage sie doch ehrlich, ob sie auf ein Zeugnis verzichtet, da dieses für sie nicht gut ausfallen wird, da du unzufrieden warst.


    Gerade Leuten, die sehr von sich überzeugt sind (das hast du ja anfangs angedeutet) muss man es doch mal ehrlich sagen! (wenn auch nur unter Vier Augen)

    Zitat

    Das Zeugnis beurteilt doch nicht ihr ganzes Leben, sondern eben jene 4 Monate, die sie tätig war.


    Kleio

    Das ist aber recht blauäugig, Kleio. Wenn sie dann 8 Jahre später einer Bewerbung dieses Zeugnis hinzufügt, dann wird der potentielle Arbeitgeber ganz sicher sagen: "Ach, das war vor 8 Jahren, das interessiert nicht." Nein, diese Beurteilung der läppischen 4 Monate wird sie den Rest ihres Berufslebens begleiten und so bewertet, als wäre es gestern passiert. Das ist die Realität!

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    Sprich – auch der Straftäter mag sich leutern und bessern, aber als er die Straftat verübt hat, war er schlichtweg ein Straftäter und bleibt in seinem Lebenslauf.


    Kleio

    Eben nicht! Es sei denn, er ist so doof und plappert es freiwillig aus. Nach einer gesetzlich vorgeschriebenen Frist wird die Eintragung gelöscht und taucht dann nicht mal mehr in einem polizeilichen Führungszeugnis auf. Der ehemalige Straftäter gilt dann als unbeschriebenes Blatt, im Gegensatz zur Ex-Angestellten mit schlechtem Zeugnis. Ihr bleibt nur der Ausweg, dass Zeugnis wegzuwerfen und zu versuchen, die Lücke von 4 Monaten irgendwie zu erklären.

    Zitat

    Nein, diese Beurteilung der läppischen 4 Monate wird sie den Rest ihres Berufslebens begleiten und so bewertet, als wäre es gestern passiert. Das ist die Realität!

    wie schon mal geschrieben, ich würde mir für diese 4 monate gar kein qualifiziertes zeugnis ausstellen lassen – ich denke nicht, dass es für den späteren werdegang entscheidend ist, gehe auch davon aus, dass die betreffende person längst einen neuen job gefunden hat.