Morgen Vorstellungsgespräch

    Hallo ihr Lieben, habe morgen früh ein Vorstellungsgespräch.

    2-3 Fragen! Kann ich meine Fragen, die ich am Ende ans Unternehmen stellen möchte aufschreiben (das sicher), aber kann ich die nachher ablesen, oder ist das ein no go..?

    Habe so viel im Kopf und vergesse vermutlich eh die Hälfte morgen.


    Dann, mir fallen partout keine positiven Eigenschaften ein, die berufsbezogen sind. Keiner will hören, was alle schon 1000 mal geantwortet habe, wie organisiert, pflichtbewußt, geduldig etc. Mir fehlen 2-3 Inputs. Ist eine Bürostelle.


    Mir qualmt der Kopf, habe Zettel ohne Ende hier liegen, da ich nicht weiß, was kommen könnte.
    Die Stelle ist bei der Stadtverwaltung, aber als Sekretärin für die Schule. Habe mich jetzt auf die Schule konzentriert und nicht auf die Stadtverwaltung selbst, oder nur zu einem kleinen Teil, sonst sprengt das alles den Rahmen!

  • 63 Antworten

    Also ich würde ja dafür plädieren "sei einfach Du selber"; möglichst locker und entspannt. Alles andere wirkt doch eh wie Fassade und einstudiert. Und obs wirklich klappt kann man auch nicht so richtig beeinflußen. Mach Dich nicht selber verrückt..

    hallo, fragen stellen ist OK, ablesen denke ich auch.


    der erste schritt ist schon getan, sie wollen dich jetzt kennenlernen, mach dich nicht verrückt und nimm morgen das beste für dein nächstes gespräch mit.


    die frage: was sind ihre schwächen finde ich immer doof

    Fragen zu notieren ist nicht unprofessionell. Schreib sie nicht auf Zettel sondern in ein Heft oder kleines Notizbuch. Das kommt gut vorbereitet an.

    Ansonsten würde ich sagen, entspann dich heute Abend. Ein Gespräch kann man nicht vorhersehen. Besser ist, du bist morgen früh ausgeschlafen und konzentriert bei der Sache.

    Deine Klamotten kannst du schon einmal vorbereiten - auswählen und bügeln. Das entspannt auch gleichzeitig ;-)


    Alles Gute für dein Gespräch @:)

    Lenz11 schrieb:

    2-3 Fragen! Kann ich meine Fragen, die ich am Ende ans Unternehmen stellen möchte aufschreiben (das sicher), aber kann ich die nachher ablesen, oder ist das ein no go..?

    Habe so viel im Kopf und vergesse vermutlich eh die Hälfte morgen.

    Kein Problem, einen Zettel rauszuholen, wenn man es charmant rüberbringt. Sich 2-3 Fragen merken zu können, wäre besser.

    Lenz11 schrieb:

    Dann, mir fallen partout keine positiven Eigenschaften ein, die berufsbezogen sind. Keiner will hören, was alle schon 1000 mal geantwortet habe, wie organisiert, pflichtbewußt, geduldig etc. Mir fehlen 2-3 Inputs. Ist eine Bürostelle.

    Und wie sollen wir jetzt sagen, welche positiven Eigenschaften DU hast, die berufsbezogen sind?

    Du bekommst einen Arbeitsvertrag mit der Stadt, nicht mit der Schule.

    Kannst Du die drei Bürgermeister/-innen beim Namen nennen und sagen wieviele Mitglieder der Stadtrat hat? Gibt es einen beratenden oder beschließenden Ausschuss für Schulangelegenheiten? Möglicherweise nimmt ein Mitglied der Personalvertretung am Gespräch teil. Kennst Du einige Befugnisse der Personalvertretung?

    Die Aufgaben im Sekretariat sind sehr vielseitig, z. B. Haushaltsplanung - Haushaltsausführung - Rechnungslegung und vermutlich gibt es dort auch eine Handkasse.

    Starke Nerven braucht schon der Telefondienst am Morgen: Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler melden sich krank oder werden durch Erziehungsberechtigte am Telefon vertreten. Dann gibt es sicher einen oder mehrere Hausmeister. Wer ist weisungsbefugt, wer kontrolliert im Winter die Sicherheit der Gehwege? Vermutlich gibt es eine starre Arbeitszeit, keine gleitende. Eine Kleinigkeit, die im Alltag nerven kann: Spült der "Lehrkörper" die Kaffeetassen im Lehrerzimmer selbst ab oder sind die Sekretariatskräfte dafür zuständig?

    Es gibt Themen und Fragen für ein ganztägiges Vorstellungsgespräch. Länger als eine Stunde wird das Gespräch nicht dauern.

    Viel Erfolg!

    Danke Ihr Lieben, Klamotten sind klar, Fragen notiert im Notizblock, also lese ich die ab, sofern mir nicht mehr alle einfallen.

    Eigenschaften ist schwierig, vielleicht fällt mir noch etwas ein. Ausbildung und das, was ich jetzt mache ist was ganz anderes. Tja, dann bin ich jetzt was die Stadt angeht nicht gut vorbereitet. Weiß wie der Bürgermeister heißt, seit wann und die Stellvertreter. Und was über die Stadt selbst, wieviel Einwohner etc.

    Zitat

    Tja, dann bin ich jetzt was die Stadt angeht nicht gut vorbereitet. Weiß wie der Bürgermeister heißt, seit wann und die Stellvertreter. Und was über die Stadt selbst, wieviel Einwohner etc.

    Dein zukünftiger Job findet in der Schule statt. Das ist wichtig. Statistische Informationen zur Stadt spielen da keine Rolle. Du hast alles vorbereitet vom Outfit bis zu Fragen. Das reicht vollkommen :)^

    positive Eigenschaften: überlege doch mal ehrlich .... z.B. bist du eher jemand der tausend Dinge problemlos händeln kannst, stressresistent ist... oder eben der gewissenhaftere, gründliche Typ.


    Ich würde da eher überlegen, wie ich wirklich bin und das dann in positive Worte kleiden.

    Nicht so sehr überlegen, was sie gerne hören würden.

    Persöhnlich würde ich es gut finden das du dich schon im vorhinein mit der Stelle beschäftigt hast und die einpaar Fragen auf geschrieben hast.

    ! Das einzige vorauf du achten solmtes ist, dass du es gut Rüberbringst nicht das du ein zerknültttes Blattpapier von der Hosentasche holst.

    Lg

    So, bin wieder zurück. Also, alles was die Stadtverwaltung betraf, kam nicht dran, im Gegensatz zu meiner Vorgängerin, die da dazu ausführlich befragt wurde. Zur Schule auch nichts gefragt, auch meine Schwächen und Stärken nicht, eher so Fangfragen. Ich glaube ein paar Mal habe ich vergeigt und einmal vermutlich blamiert. Ich habe alles gelernt, nur nicht, wo die Lehrer angestellt sind. Peinlich! Ich habe vermutlich zu weit drum rum gedacht und vorbereitet. Ich habe mehrmals verlauten lassen, dass ich mir sicher bin die Aufgaben zu bewältigen, auch wenn vieles neu ist, das sei aber in jedem neuen Job so, kein Sekretariat hat die gleichen Aufgaben. Ich habe aber kein gutes Gefühl, da jetzt im nachhinein und man alles Revue passieren lässt denke, oh weia, hättest du mal so geantwortet. Fakt ist halt, dass ich betont habe, dass ich keine Sorge habe, dass zu schaffen. So grob! So, jetzt wollte ich noch ein Email hinterherjagen, mich bedanken und noch mal Interesse bekunden. Jetzt heißt es nur noch Glück haben und beten. Für mich ist der Job auch aus vielen Gründen sehr wichtig.


    Ich bin einfach für Vorstellungsgespräche und Prüfungen nicht gemacht! Jetzt muss ich noch fast 2 Wochen auf ein Ergebnis warten.

    ich habe im vorstellungsgespräch auch nicht „alles“ gewusst, wobei mein chef im nachhinein gesagt hat, dass er bei mir ein gutes gefühl hatte die aufgaben zu bewältigen.


    ich denke man darf in einem vorstellungsgespräch, unter druck auch mal eine wissenslücke haben ohne das man aussortiert wird.


    alles gute für dich @:)

    Ich glaube, Vorstellungsgespräche sind bei niemanden beliebt 8_)

    Du hast es geschafft :)^ Konntest du deine Fragen anbringen? Wie war so das Gefühl von den Personen her? Sind es diejenigen gewesen, mit denen du auch zusammenarbeiten würdest? Eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen auch die Sympathiewerte. Daran kann man außer Freundlichkeit und Humor wenig drehen, ist aber oft entscheidend.


    Die Daumen sind für dich gedrückt @:)