also erstmal ist es natürlich unsinn, einzelne personen wie ivy wegen gefühlter oder tatsächlicher bevorteilung anzugreifen. wir haben ja freie berufswahl.


    wenn ich was zu sagen hätte, würde ich aber tatsächlich sowas wie bezahltes studium oder familienzuschlag abschaffen. wenn der staat für eine stelle niemand findet, muss die stelle an sich besser bezahlt werden und nicht so komische vergünstigungen gewährt werden, die nur neid hervorrufen.


    weiterhin sollten beamtungen nur dann sein, wenn es der sache nach notwendig ist. bei lehrern z.b. sehe ich diese notwendigkeit nicht (ich bin einen großteil meiner schulzeit von angestellten lehrern unterrichtet worden). wenn wie von jemand geschildert gleiche tätigkeiten von beamten & angestellten verrichtet werden, war dort wohl eine umstellung und dieser mischzustand ist die übergangsphase.

    Zitat

    Selbst in meiner Branche [***] habe ich solche Töne noch nicht gehört; ich komme mit meinem "Publikum", wie du es nennst, gut zurecht.

    Naja, auf dem genannten Amt ist doch jeder brav, um nicht aufzufallen, oder? ;-)


    ??mein persönlicher tipp für eine ruhige kugel wäre ein zollamt?? ;-)

    Auch du bist weisungsgebunden. Was ist für dich relevant: Ein Gerichtsurteil oder der entsprechende Nichtanwendungsbescheid? Und selbst wenn du von einem offenen Rechtsbruch deines Vorgesetzten wüsstest, musst du den Dienstweg einhalten statt zBdie Medien zu informieren.

    Lian Jill

    Na ja, ich bin im

    , wir sind eine relativ große Verwaltung. Ich seh den obersten Chef also nur sehr selten und es sind bis jetzt Gott sei Dank nur gute Chefs gewesen.


    Mal sehe, wie es in 2 Jahren wird :-/

    KatzenfrauchenIvy

    Alsi ich muss mich trotzdem an meine Vorgesetzten halten, denn gerade bei den Gesetzen gibt es viele Ermessensentscheidungen. Damit bei uns nicht jeder nach seinem Ermessen handelt, wird das vom Vorgesetzten in etwa festgelegt und im Zweifelsfall auch mit ihm durchgesprochen

    Zitat

    Auch du bist weisungsgebunden

    Vielleicht hat sich das bis zu ihr nur noch nicht rumgesprochen; so kurz nach Ausbildungsende?


    Die einzigen, die unabhängig und nicht weisungsgebunden sind, sind Richter.


    Gerade in Behörden wie Gericht, Finanzamt, Landratsamt usw. gibt es doch jede Menge Dinge, die unklar sind; immer wieder Einzelfälle, die landesweit gleich behandelt werden sollten usw.


    Dafür gibt es die entsprechenden Landesbehörden und vor Ort die entsprechenden Vorgesetzten.


    Natürlich haben wir Beamte einen gewissen Aufgabenbereich, den wir selbständig bearbeiten und in dem wir nur für bestimmte Fälle den Vorgesetzten hinzu ziehen müssen. Das ist üblicherweise in einem entsprechenden Katalog so formuliert.


    Ganz ohne höher besoldete Einsicht und Aufsicht wird aber kein Beamter alls alleiniger Entscheidungsträger auf die Menschheit losgelassen ;-) .

    Zitat

    Auch du bist weisungsgebunden

    Zitat

    Die einzigen, die unabhängig und nicht weisungsgebunden sind, sind Richter.

    Das stimmt so nicht. Nach § 9 RpflG ist KatzenfrauchenIvy in der Tat sachlich unabhängig und nicht weisungsgebunden, auch wenn das "anderen" Beamten vielleicht nicht schmecken mag.


    Was sie von Richtern unterscheidet, ist deren *persönliche* Unabhängigkeit, also etwa die fehlende Möglichkeit von Versetzungen gegen deren Willen.

    Ich habe auch nicht behauptet, dass ich keinen Dienstvorgesetzten habe. Aber ich bin sachlich unabhängig, genauso wie ein Richter.


    All1RB hat bereits auf den entsprechenden § 9 RpflG verwiesen.

    @ Katzenfrauchen Ivy

    "Zur Klarstellung: Ich bekomme 2150 € überwiesen, und davon gehen dann 230 € für die PKV ab, der Teil für die 50 % Versicherungsleistung. Den Rest bezahlt die Beihilfe."


    Das stimmt so nicht. Dir wird einmal im Jahr, wenn Du Beihilfe beantragst, ein Festbetrag abgezogen, z.B. sind das bei mir 150 €,


    dann werden Dir monatlich 13 € Beihilfebeitrag in Höhe von 13 € einbehalten. Und wenn Dein Zahnarzt höhere Leistungen abrechnet, bleibt Du drauf sitzen, weil die Abrechnung nicht den Vorschriften der Beihilfe entsprechen. Oder Deine PKV


    zahlt nicht alle Arztleistungen, dann ist es genau so. Also nachgeschmissen wird einem nichts.


    Beantragst Du Beihilfe für Deine Arztkosten, sieht die Mindestdauer der Bearbeitung beim LBV meist 3 Wochen vor, meist noch etwas länger. Dein Arzt oder Zahnarzt schreibt auf seine Rechnung: zahlbar innerhalb 8 Tagen. Zahl mal z.B. Zahnarztkosten in Höhe von 10tausend € innerhalb 8 Tagen. Da brauchst Du dann ev. einen Bankkredit.


    8 Tagen bei