• Muss ich mich nun wegen meines Berufes und Verdienstes schämen?

    Hallo! Mir ist nun etwas passiert, das mich fast vom Hocker gehauen hat und das mich sehr beschäftigt. Vorgeschichte: Ich bin in der Justiz tätig und verbeamtet. In meinem Studium habe ich bereits Anwärterbezüge bezogen, ca. 900 € im Monat. Nach bestandener Prüfung bekam ich dann ca. 1800 € netto. Nun gab es eine Erhöhung der Bezüge, ab dem…
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    Zitat

    Dir wird einmal im Jahr, wenn Du Beihilfe beantragst, ein Festbetrag abgezogen, z.B. sind das bei mir 150 €,

    Das scheint aber dann auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich zu sein. Hier in Bayern gibt es eine solche Regelung jedenfalls nicht.


    Der Rest stimmt allerdings mit meinen Erfahrungen überein.

    Wenn man vorher immer schon wüsste, wo es am lukrativsten, wäre das ganz toll und alles für die gleiche Arbeit, gell.


    Bei Zahnimplantaten bekommst Du maximal je Oberkiefer je Seite glaube ich 3 Stück bezahlt, in NRW-Westfalen bekommst Du


    4. Und da genau wo wir Baden-Württemberger am meisten Geld hilfschaufeln, wird dann mehr ausgegeben, schon komisch.

    Sorry, wenn die Frage schon gestellt wurde, ich hab jetzt nicht alles gelesen. Ich bin auch Beamtin und werde auch angefeindet. Hätten die anderen in der Schule besser aufgepasst, dann hätten sie das auch werden können.


    Aber nun die Frage. Ab 01.01.2012 wurden die Bezüge erhöht, soweit ok, aber um 350 Euro??? Entschuldige, davon habe ich noch nie gehört. Ich bekomme 50 Euro mehr. Meine Schwester ist im höheren Dienst und hat auch noch niemals in ihren 30 Jahren Dienstzeit auf einen Schlag 350 Euro mehr bekommen!!!! Das finde ich doch recht seltsam.

    Derart kurze Zahlungsziele hatte ich noch nie, teilweise bestehen gar keine Zahlungsziele. Und wenn die Rechnungen so hoch sind, wie sie es teilweise auch bei Krankenhausaufenthalten, OPs usw. werden können, besteht die Möglichkeit der direkten Abrechnung mit der Beihilfestelle oder eines Abschlags. Einen Kredit aufnehmen braucht – zumindest hier in NRW – keiner, der sich ein bisschen mit der Sachlage auskennt.


    Die Kostendämpfungspauschale von in meinem Fall 300 EUR gibt es hier auch, aber meine Güte... wer bei dem Verdienst die nicht stellen kann, der kalkuliert nicht richtig.


    Natürlich ist auch die PKV mit Nachteilen verbunden, aber im Endeffekt hat immer alles Vor- und Nachteile. Diese extreme Darstellung in die eine oder andere Richtung ist immer unsachlich.

    Zitat

    Aber nun die Frage. Ab 01.01.2012 wurden die Bezüge erhöht, soweit ok, aber um 350 Euro Entschuldige, davon habe ich noch nie gehört. Ich bekomme 50 Euro mehr. Meine Schwester ist im höheren Dienst und hat auch noch niemals in ihren 30 Jahren Dienstzeit auf einen Schlag 350 Euro mehr bekommen!!!! Das finde ich doch recht seltsam.


    schleiereule7

    350 EUR sind es nicht, aber so knapp 200 bei Aufstieg in die nächste Dienstaltersstufe könnten es schon sein. Außerdem gab es da doch diese Einmalzahlung... Vielleicht war es sowas?

    Meine Mama ist auch Beamtin. Und dann auch noch Lehrerin. Sie muss sich schon ihr ganzes Leben blöde Sprüche anhören. Nach dem Studium hieß es "Für so wenig Geld würde ich nicht arbeiten gehen", später "Lehrer leiegn eh nur den ganzen Tag im Bett", jetzt hat sie eine Schulleiterstelle und es heit: "Du verdienst viel zu viel Geld" usw. Macht ihr aber nichts. Sie liebt ihren Job und das ist die Hauptsache :-)

    Also die Einmalzahlung kann man aber nicht in die Erhöhung der Bezüge einrechnen. Wie das Wort schon sagt, es ist was einmaliges. Ich weiß, dass es in der Regel von einer in die nächste Dienstaltersstufe ca. 75 Euro sind, je nach dem ob mittlerern, gehobener oder höherer Dienst. Also sind 200 schon extrem... Aber was solls. ;-)

    Vielleicht wurde die Bezügemitteilung missverstanden, mir ist schon klar, dass die Einmalzahlung nur eine Einmalzahlung ist.


    Oh, an mittleren und gehobenen Dienst habe ich natürlich nicht gedacht, bin von mir ausgegangen, da sind es jedes Mal knapp 160 EUR.

    77ergreis, treffend geschrieben. Ich habe auch Respekt vor jedweder Arbeit, und deshalb fordere ich das im Umkehrschluss auch...


    Also ich wundere mich gerade, habe meine Gehaltsmitteilung noch einmal herausgekramt und mit der Tabelle abgeglichen, bei mir sind es tatsächlich 300 € mehr.


    Mich hat das auch sehr verwundert!

    Mal im Ernst.... gerade die Beamtenbesoldung ist doch nachvollziehbar und auf jeder Gehaltsmitteilung werden die Änderungen im Kleingedruckten erläutert. Jemand, der mit der Materie vertraut ist und im Übrigen ja auch seinen Job machen sollte, wird doch nicht damit überfordert sein, seine Gehaltmitteilung zu lesen?

    Eine Gehaltserhöhung dieser Größenordnung lässt sich auch nur durch eine Beförderung erklären. Da musst du doch eine Ernennungsurkunde bekommen haben, sonst ist so eine Beförderung ja nicht wirksam.