Boah, wenn ich sowas höre...ich glaub das ist einfach die Mentalität vieler Deutschen... immer meckern, nörgeln und niemandem was gönnen...klar, ich würd auch gern so viel verdienen, aber mich interessiert dieser Job nicht, also bleib ich im sozialen Bereich, mache meinen Traumberuf und finde mich mit geringem Lohn ab. Missgunst ist immer ein Zeichen dafür, dass man mir sich selbst unzufrieden ist. Die einzige Berufsgruppe die meiner Meinung nach zu viel verdient, sind m.M. nach Politiker weil es aus meiner Sicht absolut nicht gerechtfertigt ist. Aber jemanden blöd anmachen würd ich dafür nicht.

    Politiker verdienen im Vergleich eher zu wenig. Zumindest diejenigen, die es wirklich als Beruf betrachten und nicht als Nebentätigkeit. Mal eben für eine Wahlperiode Wochenendehe führen und 6 Tage Woche im Bundestag und im Wahlkreis zu haben. Und am Wahltag erfahren, ob der Job verlängert wird oder nicht. Und im Gegensatz zu den meisten Beamten könnte fast jeder Bundes- oder Landtagsabgeordnete tatsächlich in der freien Wirtschaft mehr verdienen.


    Jede Wette, dass du dich nie auch nur mit einem einzigen Politiker über seinen Terminkalender unterhalten hast.

    das mag ja sein, aber andere Menschen haben auch Stress und verdienen nur 1/10 von denen. Und wenn ich sehe, dass die sich in Besprechungen einteilen, an denen die sich nicht beteiligen und dafür Geld bekommen, nicht mal Steuern bezahlen müssen und man eigentlich überhaupt nicht weiß was die eigentlich machen...!? Wenn ich dagegen seh, wie sich das niedere Volk abrackert, z.B. in sozialen Berufen und eigentlich nichts verdient finde ich das nicht unbedingt gerecht verteilt,nein.

    Also, Beamter bin ich auch und kenne das. Ich würde aber auch überprüfen, ob man selber vielleicht zu viel von seinem Beruf erzählt. Das kann insbesondere passieren, wenn man am Anfang der Laufbahn ist und lernen muß, mit Reaktionen anderer Leute auf seinen Beruf umzugehen.


    Bei mir ist das so. Je nach Situation sage ich gar nichts oder schlage den Leuten vor, sich für einen Beamtenberuf zu bewerben. Mein Schwager fängt oft nach einigen Schluck Bier anvorzurechnen wie gut es mir geht, weil er Steuern zahlt und damit mein Gehalt finanziert. Ich erzähle ihm dann was vom Pferd und nach einigen Minuten ist wieder Ruhe. Es sind schon Leute auf mich zugekommen und wollten sich Geld von mir leihen weil sie der Meinung waren ich als Beamter hätte genug Geld und könnte Geld verleihen. Dann hat sich mal eine Frau beim Arzt lautstark über mich als Privatpatient aufgeregt, weil es ihr schlechter ergehen würde, als mir. Bei ihr war aber eine deutliche Lebensverbitterung zu erkennen.


    Es ist schon irgendwo richtig, daß ein Beamtenjob kriesensicher und auch sonst sicher ist. Jedoch sollte erwähnt werden, daß in den letzten Jahren verstärkt versucht wird Leute, die nicht mehr richtig funktionieren und somit die Statistik nicht mehr erfüllen, über die Frühpensionierung mit Mindestversorgung nach Hause zu schicken.