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    jetzt isses eh zu spät, wir ham Ende Juli und Ausbildungen fangen in der Regel im August an

    Wir haben Anfang Juli. ;-)


    Wir haben noch eine bis zwei Azubi-Stellen zu vergeben zum 1. August. Wir haben bereits eine Azubine eingestellt und dann bis Ende Juni Bewerbungen gesammelt und fangen jetzt demnächst noch eine Runde Vorstellungsgespräche an! Es ist nie zu spät! (An dieser Stelle bitte dramatische Musik einfügen.)


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    So geht es mehr Betrieben als man denkt, erst gestern hatten wir zwei telefonische Anfragen und wir nehmen beide noch in den Bewerber-Pool auf.

    Hi,


    als dein Vater würde ich jetzt von dir folgendes verlangen, heute noch!!!:


    Da so schönes Wetter ist, gehst du in den nächsten Biergarten und sagst:


    "Ich will ihnen helfen weil sie so viel zutun haben." Nicht "haben sie etwas für ich zu tun, ich habe aber eigentlich keinen Mut, bin schüchtern."


    Nimm es hin, wenn du nur die Tische abräumen musst. Du verdienst Geld, kommst mit Menschen in Kontakt, und , vor allem es ist für deine persönliche Entwicklung sehr wichtig.


    Und wenn jemand vom Nachbartisch ruft "Zwei Bier noch", sagt du "kommt sofort". Und gibst die Bestellung einer Kollegin weiter.


    Dann hast du erzählt wie dich die Bahn nervt (mich noch mehr als dich), wegen Verspätungen ect. Die suchen nämlich dringend Personal!!!! Und bilden auch aus, in vielen Berufen!


    Habe mich gerade mit einem Zugchef unterhalten weil der Zug aus Personalmangel nicht weiterfahren konnte.


    Darum gehst du am Montag zur Bahn (kannst auch mit dem Fahrrad fahren um Geld zu sparen) und fragst welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt und bringst Bewerbungsunterlagen mit.


    So, nun hau ran.


    Montag Abend, spätestens Dienstag will ich alles von dir wissen! Keinen Ausreden!


    Dein "Vater"


    Dein Traum von der Buchhändlerin kannst du dir nämlich abschminken, die Branche ist tot, mausetot.

    @ quengler:

    das ist doch überhaupt nicht hilfreich. Die Branche mag tot sein, aber deine Vorschläge schießen doch total am Ziel vorbei. Wenn sie schon sagt, dass Kundenkontakt für sie gar nicht geht, dann ist doch Biergarten ein Alptraum!


    Man muss Menschen eben da abholen, wo sie gerade stehn und nicht irgendwo anders..das ist nich hilfreich.


    yuna ist eben innerlich zu 80% (schätzung) ausgelastet alleine schon mit dem Zusammenwohnen mit ihren Eltern (was ja wohl so toll nicht ist) und es ist für sie dann 100, wenn nicht schon 110%, wenn sie sich bewirbt...Computer streiken da, bzw es geht sehr langsam. So ist es eben auch bei ihr. Es ist also -finde ich – wichtiger, zu schaun , dass sie im "Normalbetrieb" von den 80% Auslastung runterkommt, dann hat sie auch wieder die Energie.


    Da jetzt auch noch gegen einen "Vater" ankämpfen zu müssen, der sinnlose Vorschläge macht, die in eine Richtung gehen, die ihr nicht passen – und das auch noch mit Zeitdruck- ist doch das Gegenteil von hilfreich, sondern eher noch eine Last.

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    Hä, wie jetzt? Ich soll nicht sagen, dass ich eigentlich ne Ausbildung suche und nen Nebenjob so als Überbrückung machen will (ist ja auch iwo klar) und ich soll aber auch nicht sagen, dass ich keine Ausbildung gefunden habe und jetzt ewig Zeit habe für nen Nebenjob, außer ich muss zu einem Vorstellungsgespräch (okay, das könnte man sicherlich verschweigen, ich bin da ja nicht die ganze Zeit)?

    Du hast doch bei der ersten Nebenjob-Bewerbung gesagt, dass Du das nur 3 ehMonate machen willst – hattest aber nichts in der Hand, keine Stelle, keinen Vertrag, gar nichts.


    Darauf habe ich mich bezogen, das ist einfach nicht schlau. Du hast Traumschlösser (diese bestimmte Ausbildung, wo Du noch im Bewerbungsverfahren drin warst) aber nichts Konkretes, und da sagt man nicht – egal um welche Tätigkeit es geht – dass man das ja nur x Wochen machen will, als wäre die andere Sache schon in trockenen Tüchern.

    Weil jetzt hast Du ja weder diesen Nebenjob noch diese Ausbildung, nada.


    Also meinte ich, mit diesem Beispiel im Hinterkopf, aber eher allgemein: sei mal etwas taktischer.


    In Bewerbungsgesprächen kommen auch immer dieselben Fragen, also hätte ich mir spätestens nach dem einen verpatzten Gespräch im Internet eine Liste ergoogelt, die Fragen rausgeschrieben und meine Antworten formuliert und dann die "Lösungen" ergoogelt oder in einem Buch nachgelesen.


    Je nachdem was man nämlich sagt, wirkt es auf den Personalern so, als wäre man ein Mobbingopfer ("gerechter Chef") oder was auch immer – man muss dann den Eindruck herausfinden, den man mit den Antworten möglicherweise erwecken kann, und die Antworten taktischer umformulieren, so dass sie in jedem Fall das transportieren, was man meinte.


    Und das dann vor dem nächsten Bewerbungsgespräch nochmal durchlesen.


    Aber dazu muss man erstmal Bewerbungen schreiben ;-)

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    die Antworten taktischer umformulieren, so dass sie in jedem Fall das transportieren, was man meinte.

    Oder das, was der andere verstehen soll. ;-)


    Gerade Frauen kommen sich dann oft vor wie Betrüger; das ist eine Art Rechtfertigungszwang, der aber nur aus ihnen selbst kommt. Der eher männliche Hang zur Skrupellosigkeit wächst bei Ihnen erst heran. ]:D

    Quengler, was ist denn bei dir nicht in Ordnung? Der Name ist Programm oder wie? :|N


    Inwiefern sind deine Lösungvorschläger hier denn jetzt hilfreich? Die Bahn sucht, also hat sie die Verpflichtung dort hinzugehen? Fang du doch da an wenn dir das mangelnde Personal stinkt! ;-D


    Sie hat doch komplett andere Interessen und bringt komplett andere Voraussetzungen mit, was soll denn jetzt Biergarten und Bahn bringen? Ich hoffe du hast keine Kinder... :(v

    Haha quengler, du bist ja n klasse Vater. Es bleiben auch viele Ausbildungsstellen im Bäckereihandwerk unbesetzt.


    "Darum gehst du sofort am Montag zum nächsten Bäcker und bewirbst dich!!!"

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    Darum gehst du am Montag zur Bahn (kannst auch mit dem Fahrrad fahren um Geld zu sparen) und fragst welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt und bringst Bewerbungsunterlagen mit.

    Die Bahn ist ein riesen Konzern mit zentralem Recruiting, da radelt man nicht zum nächsten Bahnhof und bewirbt sich ;-D


    Es ist doch totaler Schwachsinn was zu machen auf das man 0,0 Lust hat, beziehungsweise noch schlimmer, was auch total den eigenen Voraussetzungen entgegen steht, nur um einen Monat früher untergekommen zu sein.

    Wie wäre es mit "technischer Redakteurin" ? Bedienungsanleitungen und Dokumentation schreiben und so weiter... Kontakt mit Technikern ist einfach... und ich denke aus dieser Ecke kann man so manches andere draus machen

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    die Antworten taktischer umformulieren, so dass sie in jedem Fall das transportieren, was man meinte.

    Oder das, was der andere verstehen soll. ;-)

    Mag sein, dass es Leute gibt, die sich so als etwas verkaufen wollen, was sie nicht sind... ich habe eher dasselbe Problem wie die TE, dass ich diese ganzen Codes und Personaler-Gedanken nicht kenne.


    Aber meine Schwester hat mich etwas darauf trainiert, und als sie von einer ihrer Assoziationen zu dem Chef-Lehrer-Beispiel sprach (ich glaube es war gerecht, mag jetzt nicht mehr nachlesen) fielen mir sofort einige mögliche Missinterpretationen oder Schlußfolgerungen dazu ein...

    Das war früher auch mein Traumberuf ;-D , habe mich darauf beworben und leider gab es sooo wenige Stellen, dass ich es irgendwann aufgegeben habe. Also wenn die TE sich bundesweit bewerben würde, dann wäre es EVENTUELL einfacher ":/ . Es gibt nun mal nicht soo viele offene Stellen dafür und man muss da seehr hartnäckig sein und alle Konkurenten weghauen und seehr überzeugend rüberkommen, vielleicht sogar 1 Jahr unbezahltes Praktikum machen – aber dieses wird auch in anderen Berufen verlagt. Hmm, schwer das Ganze, da die ganzen Absagen auch sehr demotivieren können. ABER man muss sich da immer vor Augen halten, dass es zig anderen Leuten genauso geht. Wenn es DER Traumberuf der TE ist, dann sollte sie sich auf diesen konzentrieren und sich immer weiter bewerben. Wenn nach 1-2 Jahren immer noch nix in Aussicht ist, dann eventuell Alternativen überlegen. Nebenbei zu jobben finde ich eine gute Idee, ist doch viel besser als nur zu Hause rumzusitzen und nichts zu tun zu haben.


    Ich kenne es von etlichen Leuten so, dass viele NICHT den Traumberuf gelernt haben....weil sie keine Zusage für diesen gekriegt haben und dann haben sie einfach das genommen, was frei war, um wenigstens irgendwas in den Händen zu haben ( was gar nicht mal so unklug ist!), danach hatten sie den Abschluss und manche wurden wirklich in diesem Beruf glücklich und andere haben hinterher was anderes gerlernt, studiert, gemacht usw., weil der gelernte Job sie angekotzt hat. Aber es gibt schon viele, die auch in den Jobs, die sie gar nicht wollten, glcklich oder zumindest zufrieden sind.


    Naja, also mein Rat an die TE wäre: Wenn du dir diese eine Ausbildung sooo sehr wünschst, dann verliere nicht den Mut und bewirb dich hartnäckig weiter. Verliere nicht die Hoffnung und die Ausdauer.


    Wenn du älter wirst, wirst du dir eventuell andere Berufe vorstellen können bzw. merkst ( auch durch Zufall) was dir sonst noch liegt und kannst dich dann auch in diesen Bereichen weiterbilden. Konzentriere dich erstmal auf die eine Sache, später kannst du dir dann was anderes ausdenken, falls es nicht klappen sollte.