Hab jetzt nach der selbst verordneten Sendepause von xYunax mal wieder den aktuellen Stand der Dinge gelesen und mich erst aufrichtig gefreut, dass sie nun endlich eine Möglichkeit bekommt, ihre Pläne umzusetzen.


    Hatte aber auch befürchtet, dass sie die Stelle nicht annehmen wird, und wurde leider darin bestätigt :-/ ":/


    Und wieder einmal sind wir an dem heiß diskutierten, schon mehrfach wirklich ernst gemeinten und wohl durchdachten Ratschlag angelangt, dass Yuna sich endlich einmal professionelle Hilfe -und ich sage jetzt auch das "böse" Wort: Psychotherapie- mit ins Boot holt, um handlungsfähiger zu werden und sich nicht aus lauter Blockiertheit und Spekulationen über Horrorszenarien, bzw. vorweggenommenes Scheitern noch mehr Chancen zu verbauen.

    Zitat

    Wenn es Leute gibt, für die so eine Spontanaktion gar kein Problem wäre, ist das ja schön, für Yuna (und andere) ist es aber eins, fertig aus.

    Jepp. Und in in einer Jugendherberge hätte ich mich mit 22 auf Ausbildungssuche auch nicht einquartiert. Böse, zu wählerische und unflexible mnef... :-X

    Ja. Eine Therapie, in der all das hier aufgelaufene mal angegangen und verarbeitet wird, wo du wieder zu innerer Stärke und Selbstvertrauen finden kannst, wäre wirklich das richtige in deiner momentanen Situation.


    Du solltest dort erkennen das deine Reaktion auf einen möglichen Ausbildungsbeginn August 2015, also heute in 10 Monaten nicht sein sollte: "Ohgott, okay, es geht bald los.". Denn mit "bald" hat so ein Zeitraum nichts zu tun.


    Du suchst kopflos nach Gründen warum dieses und jenes gerade jetzt nicht möglich ist. Und redest dir dabei ein das nur das "jetzt" das Problem ist, nicht aber die Sache selbst. Und das ist der Fehler den du momentan machst.


    Ich weiß aber schon ganz genau wie deine Reaktion darauf – bzw. wurde das in ähnlicher Weise von anderen ja auch gesagt – sein wird:


    "Nein, dass geht überhaupt gar nicht. Dann hält mich meine Familie gänzlich für einen Versager/Trottel/*hier ein Wort deiner Wahl einfügen*. Mein Vater wird mich nach dem Verstand fragen und ganz sicher nicht zu einer teuren Therapie fahren. Völlig unrealistisch. Wie soll ich das überhaupt bezahlen? Und ich will ja einen Aushilfsjob suchen, wisst ihr doch, da hätte ich gar keine Zeit für eine Therapie. Außerdem weiß ich gar nicht wie so was überhaupt funktioniert. Da brauche ich gar nicht erst drüber nachzudenken, funktioniert sowieso nicht. Aber trotzdem danke das ihr euch so viele Gedanken über mich macht."


    Andere verlassen mit 16/17 die Schule nach der 10. Klasse und fangen dann eine Ausbildung an... Die haben die gleichen Probleme wie du jetzt und sogar noch mehr.


    Und falls du auf den Gedanken kommen solltest doch ein Studium anzufangen. Nein, dass wäre wirklich nichts für dich. Jedenfalls nicht in deinem aktuellen Gemütszustand. Denn dort geht gar nichts ohne ständige Selbstmotivation.

    Ich find das etwas … frech?... mir eine Therapie vorschlagen zu wollen, nur weil ich mich nicht in der Lage sehe, innerhalb von einem Monat umzuziehen bzw. kein Fan von spontanen Aktionen bin. Und es ist ja nicht nur das. Dass ich so viel von der Berufsschule aufholen müsste usw., ist dann nur eine weitere Schwierigkeit, die nicht sein müsste.


    Wie gesagt. Und es ist für mich ein Unterschied, ob ich beispielsweise im Mai/Juni nächsten Jahr dann gesagt bekomme, ich könne im August die Ausbildung anfangen und dann alles planen muss oder halt einfach von heute auf morgen spontan im Vorstellungsgespräch, wenn im Vorfeld nie davon die Rede war, weil bis nächstes Jahr im Sommer habe ich mich ja schon gedanklich mehr damit beschäftigt bzw. hoffentlich Dinge geregelt und hoffentlich einen Aushilfsjob/Geld … versteht ihr jetzt bestimmt nicht.


    Und ja, ich weiß, kann gut sein, dass ich gar keinen Job finde… Dann habe ich immer noch kein Geld, aber bin gedanklich zumindest schon darauf vorbereitet und habe Sachen wie BAB etc., Waschmaschine (falls das denn sein muss) und so geregelt und kann die Berufsschule gleich von Anfang an mitmachen und muss keine Angst haben, dass ich es nicht schaffe, das aufzuholen.


    Mich machen eure Beiträge eher traurig. Wollt ihr meinen Eltern oder Bella933 jetzt auch eine Therapie vorschlagen, weil sie ebenfalls meiner Ansicht sind und ihnen das auch zu kurzfristig ist?! Also bitte… Es sind nicht alle Menschen gleich und dass man dann denen, die "nicht normal" sind bzw. anders als man selbst (und man es nicht versteht) gleich mit nem Psychologen kommen muss …Ist ja schön, wenn ihr das alles geschafft hättet in der kurzen Zeit, ich halt nicht. Und ich finde, es ist besser, wenn ich das schon im Vorfeld weiß, als dass ich irgendwie mittendrin merke, dass das alles nicht geht und dann noch mehr Chaos entsteht, und ich am Ende gar nix habe und die Firma auch nicht. Wie gesagt. Aber egal …


    Außerdem habe ich eben meine Emails gelesen und schon ein weiteres Vorstellungsgespräch im November (vermutlich) in Aussicht. Für einen anderen Beruf, aber ironischerweise in genau der gleichen Stadt, wo ich erst am Wochenende war, haha … Naja, dann dürfte ich mich dort immerhin einfacher zurechtfinden. Seht ihr. Eine weitere Chance… und da werde ich dann aber auch vorher fragen, ob die Ausbildung auch wirklich August 2015 anfängt und nicht schon irgendwie "demnächst". Man lernt ja … So. Und jetzt würde ich euch bitten, Abstand von irgendwelchen Therapievorschlägen zu nehmen. Vielen Dank. Ich schreib hier auch lieber erst wieder rein, wenn ich dann doch einen Aushilfsjob gefunden habe oder das nächste Vorstellungsgespräch vorbei ist, sonst wühlt mich das hier wieder viel zu sehr auf. Bis die Tage.

    @ ElafRemich0815

    Du verstehst mich bzw. meine Posts nicht und das ist mir auch gerade zu anstrengend, da zu diskutieren. Ich habe ein Problem mit "Umzug von heute auf morgen" nicht mit "2-3 Monate vorher" für ne Ausbildung August 2015. Du musst auch nach dem "aber" weiter lesen… Aber egal. Bis demnächst.

    Dein Beitrag ist genau das was, der böse Elaf gesagt hatte.


    Es wird langsam Zeit einzusehen, dass du ein gewaltiges Problem mit Veränderung hast, das nichts, aber auch gar nichts mit Persönlichkeitszügen hat. Du bist innerlich so blockiert und gehemmt und verängstigt, dass du dir im Leben nur selbst im Weg stehst. Eine Gesprächstherapie, auf die man sich aber einlassen muss, könnte dir sehr gut helfen, andere Sichtweisen zu bekommen und dich innerlich so zu stärken, dass du dich nicht 10 Monate innerlich auf eine Veränderung vorbereiten musst.


    Yuna, mach dir nichts draus. In jedem zweiten Faden wird dem TE hier im Forum eine Therapie nahegelegt, ob er's braucht oder nicht, ist Standard hier. ;-D


    Ich frag mich manchmal, wie all die armen Menschen früher bei normalen (!) Problemen ohne Therapie auskamen. ;-D


    Viel Erfolg fürs neue Vorstellungsgespräch! :)^ :)= :)* :)* :)*

    Zitat

    Ich frag mich manchmal, wie all die armen Menschen früher bei normalen (!) Problemen ohne Therapie auskamen. ;-D

    Ich glaube, das was Yuna hat, geht weit über "normale" Probleme hinaus und daher ein guter Grund, sich Hilfe zu holen. Sie kommt alleine nicht vom Fleck, schlägt Chancen aus und dergleichen?


    "Früher" hätte man übrigens auf solche Befindlichkeiten keine Rücksicht genommen und die junge Dame rausgeschmissen, wenn sie nichts leistet oder verheiratet.

    Zitat

    Sie hat schon einige kleine Fortschritte gemacht. Aber es ist typisch für solche Fäden. Solche Dinge werden ignoriert. Alles Augenmerk auf die Dinge, die wieder verpatzt wurden.

    Ja, leider.




    Yuna hatte das Probearbeiten, hat das Praktikum in der Stadtbücherei gemacht, nun 15 Berwerbungen geschrieben ... nicht vom Fleck kommen, sieht für mich anders aus.


    Jetzt steht sogar wieder ein Vorstellungsgespräch an :)^


    Und Chancen ausschlagen? Naja, eine Chance und nur aufgrund der Umstände, weil es eben sehr kurzfristig war und ganz ehrlich? Dass denen der Azubi abgesprungen ist, dafür kann Yuna nichts, sie hatte sich für 2015 dort beworben. Für jemanden, der dort um die Ecke wohnt, wäre es ja wahrscheinlich kein Problem gewesen, aber mit Umzug und allem – mein Ding wäre das so kurzfristig eben auch nicht.

    Tatsache ist aber, dass sie relativ normale Hürden des Erwachsenwerdens nicht nehmen kann, deutet für mich schon auf ein tieferes Problem, als reine charakterliche Disposition. Wenn man sich umsieht und merkt, dass 95% aller Leute schon mal in einer ähnlichen Situation waren (und dabei noch deutlich jünger waren), diese Schwierigkeiten aber meistern konnten (und ich sage nicht, dass das leicht ist), dann würde ich mich schon mal darauf fokussieren, warum denn ich ausgerechnet der Geisterfahrer bin?


    Und was am Vorschlag für eine Therapie entwürdigend sein soll, das erschließt sich mir nicht. Immerhin sucht Yuna hier und auch im realen Leben Hilfe, bekommt sie aber anscheinend nicht in der Dimension, die sie bräuchte. Sicher wird ihr kein Psychotherapeut die Waschmaschine bezahlen. Aber er wäre reale Hilfe in einer realen Krisensituation - eigentlich das, was Yuna sucht und von ihren Eltern nicht bekommt. Und sei es nur, um das ewige Auf und Ab und ihre sehr negative Einstellung zu manchen Erfahrungen (die m.M. aus einem tief sitzenden Angstgefühl und mangelndem Selbstbewusstsein) abzufangen und besser kanalisieren zu können. Therapie ist doch keine Strafkolonne %-|


    Sie läuft weg - nicht nur vor dem Job, den Herausforderungen (siehe z.B. Schüchternheit), auch vor den Usermeinungen. Weglaufen und auf bessere Zeiten hoffen löst aber keine Probleme. Wer anders fühlen will, der muss anders tun.

    PS: Und ich glaube es auch nicht, dass sie es genießt, dermaßen von ihren Einschränkungen geknechtet zu werden. Das erzeugt Druck, das Gefühl von Frustration und Machtlosigkeit. Sie muss aber einen Weg finden, um wieder die Kontrolle zu haben. Das pusht auch das Selbstbewusstsein

    Nur mal so am Rande


    Aus dem Eingangsbeitrag:

    Dann das Ausbildungsangebot.


    Aus Yuna's letzten Beitrag:

    Zitat

    nur weil ich mich nicht in der Lage sehe, innerhalb von einem Monat umzuziehen bzw. kein Fan von spontanen Aktionen bin. Und es ist ja nicht nur das. Dass ich so viel von der Berufsschule aufholen müsste usw., ist dann nur eine weitere Schwierigkeit, die nicht sein müsste. Wie gesagt. Und es ist für mich ein Unterschied, ob ich beispielsweise im Mai/Juni nächsten Jahr dann gesagt bekomme, ich könne im August die Ausbildung anfangen und dann alles planen muss oder halt einfach von heute auf morgen spontan im Vorstellungsgespräch, wenn im Vorfeld nie davon die Rede war, weil bis nächstes Jahr im Sommer habe ich mich ja schon gedanklich mehr damit beschäftigt bzw. hoffentlich Dinge geregelt und hoffentlich einen Aushilfsjob/Geld … versteht ihr jetzt bestimmt nicht. Und ja, ich weiß, kann gut sein, dass ich gar keinen Job finde… Dann habe ich immer noch kein Geld, aber bin gedanklich zumindest schon darauf vorbereitet und habe Sachen wie BAB etc., Waschmaschine (falls das denn sein muss) und so geregelt und kann die Berufsschule gleich von Anfang an mitmachen und muss keine Angst haben, dass ich es nicht schaffe, das aufzuholen.

    Yuna, du willst das mit der Berufsschule und der Waschmaschine nicht wirklich als Gründe aufführen, oder?


    (Erzähl nicht, du kaufst dir in den nächsten Monaten eine Waschmaschine, die du dann stehen hast, damit du sie schnell mitnehmen kannst.)


    Lies dir doch noch mal deinen ersten Beitrag durch – da suchtest du verzweifelt nach einem Ausbildungsplatz für dieses Jahr und hattest auch späte Gespräche.


    Nun hattest du die Chance und es gab wieder mehrere "Gründe", diesen Platz nicht anzunehmen.


    Es mag sein, dass deine Eltern anders sind und dich nicht unterstützen/motivieren. Aber so "verzweifelt" kann dein Wunsch nach einer Ausbildung dann nicht gewesen sein und so schrecklich kann es bei dir zu Hause auch nicht sein (du hättest jetzt die Chance zum Ausziehen gehabt und wärst damit den Umzug im Haus umgangen.)


    Nur mal so zum drüber Nachdenken.

    Zitat

    siehe z.B. Schüchternheit

    Diese hatte sie, nach eigenen Erzählungen, aber während des Praktikums in der Stadtbücherei z.B. schon ganz gut gemeistert/überwunden.


    Schüchternheit gibt sich während einer Ausbildung ganz von allein, was dann wiederum auch hilfreich fürs Selbstbewusstsein sein wird.

    Zitat

    Sie muss aber einen Weg finden, um wieder die Kontrolle zu haben.

    Das ist jetzt aber schon ein klein wenig übertrieben.


    Keine Ahnung, was ihr alle für perfekte Leute kennt ... ich kenne hingegen einige, die auch Startschwierigkeiten nach der Schulzeit hatten und dafür aber viel mehr Unterstützung von daheim bekamen. Daher weiß ich nicht, warum hier immer gleich so ein Fass aufgemacht wird. Yuna ist da kein Einzelfall, nicht bei jedem läuft's gradlinig im Leben, aber auch nicht für jede kleine Krise braucht's gleich eine Therapie.

     :=o