Auf jeden Fall. Die Leute dort waren echt nett, Mieten sind günstig(er), ein Einkaufszentrum, ein IKEA und die Berufsschule gleich um die Ecke, eine Jahreskarte für den ÖPNV für 50€... was will man mehr?

    Zitat

    Eine Frage vorne weg: Es ist doch eigentlich normal, dass man nach einer Ausbildung nicht übernommen wird oder?** Weil das fragten immer viele bei Vorstellungsgesprächen. Ich mache mir da gar keine Gedanken rum… Wer weiß, was in 3 Jahren ist…

    Ähm, ne. Ich denke die meisten Betriebe bilden nicht aus Spaß aus, sondern um sich kompetente Fachkräfte ranzuzüchten. :-) Das mag nicht überall so sein, aber meistens schon. Sonst hat man ja nichts vom ausbilden. Im Grunde hat man da nur junge, unerfahrene Leute sitzen, die teils sogar vielleicht noch in der Pubertät sind, und die den Arbeitern die Zeit "wegschnappen". Ist jetzt natürlich fies ausgedrückt und nicht das allgemeine Empfinden, aber so wäre es ja, wenn man schon von vornherein mit der Einstellung rangeht, dass der Azubi eh in 2-3 Jahren wieder weg ist.

    Heute ist auch nicht mein Tag. … Ich erreiche weder hier noch da jemanden. Ich habe vorhin bei den anderen angerufen, da ging jemand ganz anders ans Telefon und mir wurde gesagt, dass die zuständige Person wohl in einem Vorstellungsgespräch oder so ist. Na toll … Ich habe gefragt, ob ich morgen anrufen darf, aber dazu konnte man mir auch nichts sagen, weil man von nichts wüsste. …. >_< Und jetzt? Achmei…


    Ich habe halt echt Angst, dass ich, falls ich überhaupt noch ne weitere Zusage habe und am Ende dann doch "die anderen" nehme, ich die ganze Zeit meinem Fav. hinterher trauere wisst ihr? Dann habe ich zwar ne Ausbildung usw., aber mir gefällt vielleicht die Arbeitsstätte nicht oder die Umgebung oder so und ich denke die ganze Zeit daran, wie schön es eigentlich in "xy" ist. :l Achje … Nachher sitz ich da irgendwo alleine in der fremden Stadt auf einer Parkbank und weine. ^^ Weil wenn ich erstmal da bin, kann ich da ja auch nicht wieder weg. … - Wobei heute hier auch wieder so ein Tag ist, wo ich mir denke: "Scheißegal, wo du deine Ausbildung machst. Hauptsache, du kommst hier weg."

    @ lerchenzunge

    Ich hatte noch nie so wirtschaftliche Fächer. Und Rechnungswesen hatte ich auch noch nie. Zudem bin ich sauschlecht in Mathe, auch wenn ich immer höre, dass das nicht vergleichbar sei. Und anscheinend hat man Religionsunterricht, weswegen ich jetzt schon das Kotzen kriege. … Ich dachte nach der 10ten Klasse, ich sei Religion für immer los. … ohweh. Außerdem habe ich Angst davor, wieder in die Schule zu gehen und mit irgendwelchen fremden Leuten in einem Klassenraum hocken zu müssen. Ohjeeeee….


    Und die Stadt ist ~100km, da kann ich nicht mal so eben hinfahren. :-DAußerdem kostet das jedes Mal fast 40€ mit der Bahn. ^^ Wird auch noch lustig, wenn ich ne Wohnung suchen muss… Ach und mit deinen Vermutungen liegst du teilweise richtig. ‚hust…


    Und mir ist auch klar, dass es noch andere Möbelhäuser abseits von Ikea gibt. :-D

    @ Maibluete 90

    Danke. :) Hachja, das Bauchgefühl, das ist so ne Sache. …

    @ Southernmost

    Hmja. So.. objektiv betrachtet oder wirtschaftlich, logistisch.. (keine Ahnung^^) gesehen ist Stadt 2 sicherlich besser. Abeeer… ^^ Hachja. … Was ein etwas dummer Grund für meinen Fav. ist ist halt auch, dass dort (eventuell) jemand wohnen wird, den ich vermisse.


    Und es wäre ein tröstlicher Gedanke zu wissen, dass wir immerhin in derselben Stadt weiterhin wohnen, auch wenn wir uns nie wieder sehen. … Aber das ist zugleich auch ziemlich dumm. ^^ Vielleicht habe ich auch eine zu positive Vorstellung zu meiner Lieblingsstadt… Und es sagt ja keiner, dass die mich überhaupt wollen. ^^

    @ ElafRemich0815

    Bezgl. Angst vor Berufsschule: s. meine Antwort an lerchenzunge. ^^

    @ ms92

    Naja, aber in einem Vorstellungsgespräch versucht ja jeder bestmöglichst rüber zu kommen. Wer weiß, ob die Leute später immer noch nett sind. ^^ Hachja, der ÖPNV ist schon wichtig. … Aber eigentlich sind ja beides mehr oder weniger Unistädte. Das eine ist so nah an einer dran… ^^ Wird bestimmt schwierig, ne Wohnung zu finden. Zumal ich mir jetzt schon Sorgen mache, wie man das denn alles finanziert. ;-D Aber könnte ich dann ja im anderen Thread noch erläutern…^^

    @ Choupette_Finnian

    Ich habe mal in einem Forum zu diesem Beruf geguckt und scheinbar scheint es normal zu sein (zumindest in diesem Feld), dass man nach der Ausbildung nicht übernommen wird.


    Übernahme kann passieren, ist aber eher die Ausnahme. Hmja. ^^

    Versuch doch einfach, dich auf einen völligen Neustart zu freuen?


    Stadt zwei klingt toll! Auch wegen den niedrigen Mieten.


    Religion und Deutsch wirst du evtl gar nimmer haben und bist befreit davon weil du deine Regelschulzeit hinter dir hast. War bei mir in der Berufsschule zumindest so

    Angenommen, du schaffst es in die Wunschstadt. Es werden immer Schwierigkeiten kommen. Dann wirst du sicher denken, dass du in Stadt 2 hättest gehen sollen.


    Stadt 1 interpretiere ich jetzt, dass da ein junger Mann lebt, in den du früher mal verliebt warst, leider einseitig oder du hast dich nie offenbart und bist drauf angewiesen, dass du ihm zufällig begegnest um ihn aus der Ferne zu lieben. Sollte das so sein, glaube ich, dass du sehr unglücklich dabei wirst.


    Ich bin wegen einer Ausbildung mit knapp 18 ausgezogen und wollte unbedingt nach Freiburg, weil meine erste große Liebe dort studierte. Er war auch der erste, mit dem ich geschlafen hatte. Aber er war nicht verliebt. Und ich war jahrelang endlos unglücklich, hab sogar meinen Wohnsitz auf dem Papier nach Freiburg verlegt, um bessere Chancen zu haben, an der Schule angenommen zu werden werden.


    In 70 Städten habe ich mich beworben, die Zusage kam aus dem hässlichen Bielefeld, die Schule war auch deutlich schlechter als andere- ich bin 13 Jahre dort geblieben, habe noch studiert, geheiratet und bin dann vor 16 Jahren mit Mann in eine wunderschöne Stadt gezogen.


    Bis heute bin ich dankbar, dass es nicht Freiburg, das ich als schönste Stadt Deutschland mit tollem Wetter geworden ist.


    Ich wäre viele Jahre nicht frei gewesen für eine richtige Beziehung und wäre nur um ihn unglücklich gekreist.


    Vielleicht wäre es auch für dich einfacher und sinnvoll, ganz unbelastet in eine neue Stadt zu ziehen. Und machst dann einen Faden auf, was du konkret zum Leute kennenlernen tun kannst. Das kriegen wir schon hin.

    Zitat

    Ich hatte noch nie so wirtschaftliche Fächer. Und Rechnungswesen hatte ich auch noch nie. Zudem bin ich sauschlecht in Mathe, auch wenn ich immer höre, dass das nicht vergleichbar sei. Und anscheinend hat man Religionsunterricht, weswegen ich jetzt schon das Kotzen kriege. … Ich dachte nach der 10ten Klasse, ich sei Religion für immer los. … ohweh. Außerdem habe ich Angst davor, wieder in die Schule zu gehen und mit irgendwelchen fremden Leuten in einem Klassenraum hocken zu müssen. Ohjeeeee….

    Wirtschaftliche Fächer sind an der Berufsschule relativ trivial, schliesslich müssen auch die, die nach Hauptschule oder Mittlerer Reife direkt eine Ausbildung beginnen und ebenso nie wirtschaftliche Fächer hatten, irgendwie mitgeschliffen werden...


    Gleiches gilt für Mathe, speziell die Mathematik der wirtschaftlichen Fächer an Berufsschulen geht in den seltensten Fällen über die Anwendung des Dreisatz hinaus...


    Ja, Religionsunterricht gibt es auch an Berufsschulen. Kann man sich ggf. von befreien lassen, ansonsten ist es aber auch pille-palle und unwichtig, einfach alle paar Stunden unaufgefordert mal einen Muks sagen, irgendwas unverbindliches, was gleichzeitig Ja, Nein und 42 bedeuten könnte, dann ist der Lehrer schon glücklich, weil der Rest der Klasse sicher nur schlafen oder rumalbern wird.


    Und die Mitschüler werden sich in gleicher Situation wie Du befinden. Sehe ich besser als Chance, ein paar neue Freundinnen kennenzulernen...

    Wenn man Religion abwählt kommt man i.d.R in Ethik.


    Wie gesagt, in meiner BS war es so, das die mit abi von Religion und Deutsch befreit waren eben mit der Begründung das die Regelschulzeit und damit der "Bildungsauftrag" erfüllt ist.


    Ich dachte das wäre grundsätzlich so - keine Ahnung

    Zitat

    Nachher sitz ich da irgendwo alleine in der fremden Stadt auf einer Parkbank und weine

    ich garantiere Dir: das wirst Du, ganz egal in welche Stadt Du ziehst. So ein Durchhänger hat jeder, typisch so nach drei, vier Monaten in der Fremde... Du fängst im August mit der Ausbildung an, reservier Dir schon mal den Platz auf der Parkbank für ein paar dunkle Novemberabende...


    Das ist ganz normal, wichtig ist nur, dann durchzuhalten. Durchhaltestrategien können unterschiedlich sein, positiv (Dir dann mal was besonders schönes in Deinem Wohnort oder der Umgebung gönnen, also nicht irgendwas kaufen, sondern ein positives Erlebnis zB. ein Wellnessbadbesuch, ein Theaterbesuch o.ä. (bei mir half damals ein Ausflug in die Umgebung mit strammem Wandern von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und Einkehr in einem Landgasthof, aber ich nehme an, dass Du da anders gestrickt bist)) aber auch negativ (bewahr mal die Beiträge auf, die Du hier schriebst in denen Du Dich über die Situation zuhause beklagst, die zu lesen kann Dir auch helfen, die neue Situation des Alleinlebens positiver zu sehen)

    Zitat

    Nachher sitz ich da irgendwo alleine in der fremden Stadt auf einer Parkbank und weine

    Wenn man glaubt, dass dies passiert, passiert es auch!


    Ich finde, du bist schon wieder sehr, sehr negativ, aber es ist wohl einfach deine Art. Nur schade, denn du nimmst dir das kleinste bisschen Freude damit selbst weg.




    Zum Matheunterricht usw. haben dir doch schon oft alle versichert, dass es überhaupt kein Problem ist. Ich war eine absolute Niete in Mathe - sage ich jetzt nicht nur so, stand regelmäßig auf Note 5(!) - in der Berufsschule hatte ich hingegen durchweg eine 1 - soviel dazu. ;-)


    Vom Religionsunterricht habe ich mich befreien lassen (schon im Gymnasium, bin mit 16 auch aus der Kirche ausgetreten). Damals gab's auf meiner Berufsschule noch kein Ethik, aber selbst wenn du Ethik hättest,wäre das wirklich nicht schlimm (macht einigen sogar Spaß, was man so hört).

    Sagen wir mal so:


    Du kannst nicht wissen ob du dich an dem einen oder anderen Ort wohler fühlen würdest, solange du dich dort noch nicht eingelebt hast. Zum Leben gehören weit mehr Dinge als auf Deine Favoriten-Liste passt. Was nützt es dir wenn du die Stadt 1 irgendwie toller findest, aber deine Arbeitskollegen alle unfreundlich sind und du dich in deinem Ausbildungsbetrieb unwohl fühlst.


    Mach die Entscheidung bitte nicht abhängig von den 1-2 Bekannten in dieser Stadt, die dort ihr eigenes, neues Leben begonnen haben und vielleicht nicht mehr die gleichen sind wie du es dir ausmalst.


    Davon abgesehen hat niemand behauptet das du für den Rest deines Lebens in dieser Stadt leben sollst. Evtl. übernimmt dich der Betrieb am Ende doch nicht und du findest eine Arbeitsstelle in einer wieder völlig neuen und unbekannten Stadt.


    Du übersiehst auch die großartige Chance und die Tatsache das du dich menschlich auch weiter entwickeln wirst. Frag deine zukünftigen Arbeitskollegen oder Nachbarn wo man gut ausgehen kann in der Stadt. Du wirst neue Leute kennen lernen, du wirst neue Seiten an dir entdecken, vielleicht lernst du mal einen super süßen Kunden in der Bücherei kennen uvm.


    Du bist insgesamt doch auf dem besten Weg. Hast Abitur, hast dich erfolgreich beworben und dich gegen deine Mitbewerber durchgesetzt, hast eine Zusage für einen Ausbildungsplatz in einem Bereich wo du immer schon hinein wolltest...


    Du machst dir zu viele Gedanken über Dinge die du (noch) gar nicht wissen kannst.


    Was ich an deiner Stelle machen würde: 1. mich tierisch freuen über die Zusage und stolz auf mich sein. 2. Tief durchatmen, den Stress der vergangenen Wochen und Monate hinter mir lassen und mich dann befreit auf die nächsten Schritte (Wohnung suchen und finden z.B.) konzentrieren.


    Nicht nur die Ausbildung wird eine große Veränderung sein, auch der Auszug aus dem Elternhaus hinein in ein selbstständig(ere)s Leben in einer eigenen Wohnung. In eine Studentenstadt würde es mich jedenfalls nicht ziehen, wenn ich z.B. daran denke wie "überlaufen" z.B. die "Freizeit und Erholungs"-Einrichtungen aller Art sein würden.


    Das das Unbekannte erstmal abschreckt ist normal, aber liegt es nicht in der Natur des Menschen das gerade das Unbekannte neugierig macht auf all die tollen und vielleicht nicht so tollen Dinge die es dort zu entdecken gibt?

    also bei mir musste man im 1. jahr in religion und mit abi konnte man es dann abwählen. da hatte man dann freizeit. ich weis aber nicht, ob das in allen bundesländern so ist.


    hast du denn schonmal geschaut, wie die mietpreise in beiden städten sind. also auf immobilienscout oder so?

    Zur Wohnungssuche fällt mir ein: Frage doch dann in deinem Ausbildungsbetrieb, ob die einen Aushang im Laden machen können, dass sie für ihren neuen Azubi eine günstige Wohnmöglichkeit suchen.


    Dort gibt es Stammkunden, die vielleicht Zimmer oder Wohnungen kennen, die gar nicht auf dem freien Markt angeboten werden.

    Zitat

    Und Rechnungswesen hatte ich auch noch nie. Zudem bin ich sauschlecht in Mathe, auch wenn ich immer höre, dass das nicht vergleichbar sei.

    Ich hab mein Abi, was Mathe angeht, nur aus Mitleid bekommen. Ich konnte nicht mal 3-Satz. Und in der Berufsschule habe ich es gelernt und ich in Kalkulation fast immer die Beste, da liefs dann darauf hinaus, dass ich den anderen Schülern versucht habe, zu erklären, wie mans macht ;-D Ich hätte mich als absoluten Mathe-Versager beschrieben, der nur die Grundrechenarten und Gemometrie kann. Und ich hatte ne 1 in der Berufsschule.

    Zitat

    Und anscheinend hat man Religionsunterricht, weswegen ich jetzt schon das Kotzen kriege.

    In unserem Bundesland konnte man das nicht abwählen. Allerdings habe ich mal bei meiner Freundin gesehen, was die da hatten (ich habe die Ausbildung verkürzt und hatte in diesem Zeitraum normalerweise den Stoff des 2. Lehrjahres), im Prinzip wurden auf dem Overhead-Projektor Bilder und Karikaturen gezeigt und die haben über die Situationen diskutiert und mussten interpretieren, wie die Leute gucken und was da für ein Konflikt besteht.


    Hatte eher was von Ethik.


    ~~~~


    Wohnungen sind ziemlich einfach zu finden, wenn man weiß wie es geht.


    Da ja alle Welt schon anfängt, da Tipps zu geben, mache ich das auch mal.


    Du kannst die Hinweise ja mit Copy&Paste abtrennen und in einem Word-Dokument speichern, dann hast Du sie griffbereit, wenn es soweit ist, ohne dass Du diesen Thread ewig durchwühlen musst.


    Du musst vor allem darauf achten, dass es "provisionsfrei" ist, ansonsten bezahlst Du 2,38 Mieten an einen Makler. Soviel Geld haben wir nicht über, und es gibt auch viele tolle Wohnungen die ohne Makler laufen. Das man einen Makler beschäftigt, sagt eher was über den Vermieter oder die Vormieter aus als über die Wohnung (Vermieter hat keine Zeit, sich zu kümmern; vorige Mieter haben immer nur sehr kurz gewohnt etc).


    Also "Wohnung ohne Makler = keine gute Wohnung" stimmt nicht. ;-)


    http://www.wg-gesucht.de/ --> nicht vom Namen irritieren lassen, da gibts auch Apartments und Wohnungen (sogar Häuser), das ist also auch für Leute eine Anlaufstelle, die keine WG wollen


    http://www.studenten-wg.de/ für die Seite gilt das gleiche


    http://www.meinestadt.de/ da steht auch schonmal was, Du musst aber erst oben links Deine Stadt auswählen.


    Die anderen typischen Seiten (immonet, kalaydo,... ) boten oft Wohnungen mit Makler und einige konnte man auch nicht so sortieren, wie gewünscht (z.B. konnte man "provisionsfrei" nicht anklicken oder konnte es in der Übersicht nicht erkennen, ob die Wohnung mit/ohne P. ist und noch einige andere benutzerfreundliche Sortiermöglichkeiten waren nicht gegeben, je nach Seite unterschiedlich), deswegen kann ich Dir da keine empfehlen.


    Aber mit den 3 von mir genannten Seiten müsstest Du eigentlich erstmal gut hinkommen. Schau auch mal, was die größte regionale Zeitung in Deiner zukünftigen Stadt ist, oft stehen Wohnungsanzeigen dieser Zeitung auch online bereit. In meinen Städten standen da nie ganz so viele kleine Wohnungen drin, kann man aber mal ins Suchraster mit aufnehmen.


    In einer kleineren Stadt, in der ich mal wohnte (Kreisstadt, so klein auch wieder nicht), ging erstaunlicherweise fast nichts über Internet, erst nachdem ich da wohnte, habe ich festgestellt, dass die guten kleinen Wohnungen praktisch nur über örtliche Zeitungen/Käseblätter weggehen.


    Also lieber erstmal mitgucken ;-)


    So, noch ein paar allgemeine Tipps:


    * Zieh nirgendwo hin, wo es eine Maklerprovision gibt.


    * Zieh nicht mit dem Vermieter ins selbe Haus/Nachbarhaus.


    * Nimm keine Wohnung, die nachträglich in einen Schuppen/Keller eingebaut wurde (oft schlecht isoliert).


    * Nimm keine Wohnung, wo es eine Heizung mit Strom gibt (oft steht das nicht so da sondern "Nachtspeicherheizung", das ist auch mit Strom. Eine Bekannte sagte mal, "Da kann man auch Geldscheine verfeuern", und ich kann aus Erfahrung sagen: jep. Dann ist eine schön geheizte Wohnung Dein Hobby, zu mehr reichts nicht. Okay, mein Beispiel war dazu auch schlecht isoliert).


    * Nimm eine Wohnung, wo die Küche nicht offen ist, d.h. wo es Wände und eine Türe gibt, die die Küche abtrennen.


    * 1./2. Stock ist immer super, da wird über und unter dir geheizt (außer natürlich, der 2. Stock ist die oberste Wohnung ;-D )


    Es gibt SEHR viele tolle Wohnungen, die diese Möglichkeiten alle erfüllen.


    Viele Vermieter wollen eine Verdienstbescheinigung/Arbeitsvertrag oder eine Schufa-Auskunft sehen, bevor sie eine Wohnung vermieten. Man kann natürlich sich weigern oder diese Wohnungen rausfiltern, aber zumindest das mit der Schufa ist inzwischen oft der Fall und deswegen wird die Auswahl stark begrenzt, wenn man dazu nicht bereit ist. (Nebenbei bemerkt, seit meinem letzten Umzug vor 3 Jahren hat die Schufa die Gebühren für die Auskunft verdreifacht. Ich glaube, einen weiteren Kommentar zu diesem Thema muss ich mir verkneifen, wenn ich nicht will, das der Mod mir hier reineditiert)


    Schlimmer geht immer, in sehr begehrten Städten wollen die Leute sogar in Wohnungen ein polizeiliches Führungszeugnis sehen ]:D


    ~~~~~~~


    So.


    Und bevor Du Dir jetzt denkst "Aaaaaaaaah, das sind soviele Sachen!!", geh das systematisch an.


    1. Sobald klar ist, welche Stadt Du nimmst, schaust Du Dir mal diese 3 Internetseiten (bzw. wenns geht auch noch die Online-Anzeigen der Zeitung) an.


    2. Finde mit Google heraus, in welchem Stadtteil Dein Ausbildungsbetrieb ist. Bei Wikipedia gibt es oft Artikel zu den Städten, wo auch die Stadtteile in einem Bild eingezeichnet sind. Ansonsten gib bei Google ein "(Stadtname) + Stadtteile" und klicke oben auf den reiter "Bilder", dann suchst Du Dir eine passende Grafik aus.


    3. Sortiere die Wohnungen nach Stadtteil, bzw. wenn die Stadt nicht so riesig ist, kannst Du es auch nach Preis machen.


    4. Schau Dir die Wohnungen mit der Größe und dem Preis an. So gewinnst Du ein ungefähres Gefühl, was ein hoher und was ein niedriger Preis in dieser Gegend ist. Aber die Preise sind alle Kaltmieten, d.h. da kommen noch Nebenkosten (~ 100 €, schwankt je nach Stadt und Wohnungsgröße) hinzu. Den Strom musst Du auch extra bezahlen.


    5. Such Dir eine passende Wohnung heraus, die vom Preis hinkommt und Dir vom Schnitt gefällt und nicht so weit weg von dem Stadtteil des Ausbildungsbetriebes liegt. Rechne dann mal aus, wieviel die Miete + Nebenkosten ist, denk Dir so 40-50 € für Strom dabei und schau bei welcher Summe Du rauskommst.


    6. Falls das mit Deinem Budget aufgeht, kannst Du schonmal beruhigt sein. Die meisten Wohnungen, die dort eingestellt sind, sind eher kurzfristig (Einzug innerhalb von 1 Woche bis 3 Monaten), also wirst Du jetzt für August vermutlich nicht soviel Auswahl haben.


    7. Du willst aber schauen, ob es doch schon eine passende Wohnung gibt, deswegen sortierst Du das nach Einzugsdatum. Dann schaust Du nach guten Wohnungen und schaust, ob die Vermieter eine Schufa-Auskunft wollen (das ist nur eine Bescheinigung, dass Du nicht insolvent warst, schon 5 Bankkonten mit Dispo im Minus hast oder sonstwas, sowas wird bei der Schufa erfasst und da kann man eine Bescheinigung über den Status seiner Kreditwürdigkeit bekommen).


    Falls Du welche ohne solche Auskünfte findest, kannst Du da ja zuerst anfragen. Meist macht man das per Mail oder Telefon. Falls Deine Emailadresse "SüßeMaus89@..." oder so lautet, kannst Du Dir ja eine neue Mailadresse machen ;-) mit Nachname@gmx.de oder wenn der schon vergeben ist, auch noch die Initialen des Vornamen oder den ganzen Vornamen (Vorname und Nachname mit . abtrennen).


    Dann meldest Du Dich bei den potentiellen Vermietern und wartest auf Antwort.


    Und Du chillst ganz doll, weil Du ja gesehen hast, dass es sehr viele bezahlbare Wohnungen gibt, die in Frage kommen. ;-)

    Wow, dein Beitrag, Kadhidya, würde ja eigentlich einen eigenen Faden verdienen, hoffentlich geht der hier nicht unter. :)= :)^


    Wenn man damit keine gute Wohnung findet, macht man irgendwas falsch. ;-D


    Dem Tipp, niemals eine Wohnung mit Stromheizung zu nehmen, schließe ich mich an - hatte meine letzte Wohnung - Horror pur, besonders für mein Bankkonto!!


    Nur einem widerspreche ich: hab den Vermieter jetzt im Nachbarhaus wohnen, ist nicht schlimm, allerdings kommt's da wohl seeehr auf den Vermieter an. :=o ;-D

    Zitat

    , da liefs dann darauf hinaus, dass ich den anderen Schülern versucht habe, zu erklären, wie mans macht ;-D

    War bei mir genauso und das obwohl ich vorher ab der 9. Klasse regelmäßig eine 5 in Mathe hatte. :=o


    Berufsschule ist wirklich pipifax.