@ lerchenzunge

    Danke für den Link, den guck ich mir mal an… Naja, ob man nun 500km fahren muss und dafür die Strapazen auf sich nimmt und die Spritkosten oder nur 180km ist ja schon nen Unterschied. Mein Vater würde niemals so weit einen Transporter für mich fahren..


    Wie schon mehrmals gesagt: WG möchte ich nicht und ich hätte eh nicht viele Möbel, 1 Bücherregal, 1 Kommode und vielleicht noch ein Schrank und/oder ein Tisch, Bett müsste ich neu kaufen, dass kann man nicht transportieren bzw. abbauen, ist eh schon halb kaputt … und die vielen Umzugskartons müssten ja halt auch wo rein, weil wenn ich umziehe, dann ganz mit allem, was mir gehört, weil ich habe keinerlei Pläne, hier jemals wieder herzukommen. Wer redet denn von Heimfahrten? Ich nicht. Falls du dachtest, dass meinte ich mit den Kosten für Zugfahrt, hast du da was falsch verstanden, ich bezog mich nur auf Fahrtkosten für Vorstellungsgespräche und Probearbeiten. Falls ich hier wegkomme, bin ich weg. Kein Bedarf, meine Eltern zu besuchen, ich verstehe mich wie gesagt nicht gut mit denen. Wobei die es sich sicherlich nicht nehmen lassen werden, mal bei mir vor der Tür zu stehen… Ich bin froh, wenn ich die nicht mehr sehen muss. Auch einer der Gründe, warum ich kein Problem habe, auf emotionaler Ebene, hier wegzuziehen.

    @ devilindisguise

    Auch du hast mich anscheinend falsch verstanden, siehe Antwort an lerchenzunge. Ich plane keine Heimfahrten. – Danke für den mittleren Teil, also was Teamarbeit usw. angeht, ich setz mich mal damit genauer auseinander. – Der Rest: Ja, toll. Aber was soll ich denn machen? Wenn ich dieses Jahr nun mal keine Ausbildung finde, wonach es ja sehr aussieht, soll ich jetzt auch keinen Nebenjob machen, weil man mich dann ne Ecke stellt oder was? … ja klar. Also lieber untätig weiterhin zuhause, sicher. Ich komm mir schon so Hartz-IV mäßig vor. Und von zwei Jahren als Regalauffüller redete ja auch niemand, eher so 6 Monate oder so… Manche Ausbildungen fangen ja auch im Frühjahr an. Ich kann mir doch jetzt keinen Ausbildungsplatz herzaubern. Und jetzt komm nicht wieder einer mit Studium, dazu habe ich mich bereits deutlich geäußert. FSJ und so kommt nicht in Frage, Au-pair und so was erst recht nicht und weitere Praktika geht auch nicht, zumal ich als Praktikant im Buchhandel eh nicht viel lerne, mein Vater würde mir den Kopf abreißen, wenn ich jetzt noch mal nen unbezahltes Praktikum mache, wo wieder Kosten entstehen… Ich hatte jetzt eigentlich fest vor, wenn das mit Ausbildung 2014 nichts wird, halt nach nem Nebenjob zu fragen, damit ich überhaupt mal was mache… und jetzt darf ich so was lesen…

    @ Choupette_Finnian

    Hä? "Du bist dabei dein Abi zu machen, also sage/schreibe das auch so. Wenn es dann doch nicht klappt, dann ist das eben so." – Meinst du jetzt, ich hätte damals, also letztes Jahr, so was schreiben sollen? Weil ich habe mein Abi… oder versteh ich jetzt was falsch? und mein Abischnitt ist bei 3,0… von daher: schlechtes Abi. Mir wäre damals niemals eingefallen, so was zu schreiben, der Pessimist in mir dachte sich nur: "Ach, das wird eh nix". Umso besser war es dann, also ich dann doch zu den Prüfungen zugelassen wurde… und es alles irgendwie funktioniert hat. Und ich möchte mich jetzt nicht schon wieder wiederholen, was den Rest angeht bzgl. Bewerbungen zu dem Zeitpunkt usw.… Kann sein, dass ich in Vorstellungsgesprächen zu ehrlich bin, ich bin halt die meiste Zeit im normalen Leben ruhig und behalte meine Meinung für mich bzw. denk mir meinen Teil und in solch anderen Momenten isses dann halt ungewöhnlich für mich, wenn man mich mal nach meiner Meinung fragt bzw. Interesse an meiner Person hat… meine beste Freundin meinte mal Folgendes dazu, ich zitiere: "Wenn du beim Vorstellungsgespräch sagst, du kannst das und das super, obwohl das deiner Ansicht nach nicht stimmt, befürchtest du, dass man genau die und die Fähigkeiten dann auch von dir erwartet. Du willst die Ansprüche an dich gering halten. Das ist der Grund warum du nich "lügen" willst." Hmja… stimmt wohl. Ansonsten: Schon okay, ist nur alles etwas viel im Moment, vor allem diese ganzen verschiedenen Meinungen hier und alles… bin ich nicht gewohnt, soviel Resonanz.

    @ Bella933

    Ich denke mir aber: Lieber erstmal abwarten und Nebenjob irgendwo als Ausbildung bei Kik. Und ich bin eigentlich nur gut in Englisch, nicht Sprachen an sich, aber nen Job, wo man auch noch in Fremdsprachen viel reden muss, wäre glaube ich gar nicht geeignet für mich… Dann doch lieber langweiliger Bürojob. Berufsberatung und so habe/hatte ich alles, aber hilft nicht viel.


    ****


    Ich habe im Übrigen vorhin noch ne Bewerbung an eine Kette weggeschickt, so last-minutemäßig, immerhin besser als nichts. Und ich habe ne Antwort von der einen Filiale, wo ich ja lange gehört hatte, die haben mir nach meiner Email meine Bewerbung zurück geschickt, haben sich für wen anders entschieden. Wie überraschend … Immerhin habe ich meine Sachen wieder bekommen, ist ja auch nett. Ich glaube, ich such einfach mal nen Nebenjob, wenn meine Eltern wieder da sind...

    Hallo


    1) hinsichtlich Heimfahrten hatte ich Dich in der Tat falsch verstanden. Umso mehr sollte der Suchradius erweitert werden, wenn Dich in der Hinsicht nichts zuhause hält!


    2) ich kenne Deinen Vater ja nicht, aber trotzdem wage ich folgendes zu behaupten: es mag ihm lieber sein, wenn Du nicht so weit weg ziehst, aber vor die ultimative Wahl gestellt, entweder Dich ein weiteres Jahr ohne Ausbildungsstelle zuhause hocken zu haben und unterstützen zu müssen oder Dich bei einem 500km Umzug zu unterstützen, wird er Dich sicher gerne beim Umzug unterstützen!


    3) aber selbst wenn nicht: kannst Du den Umzug nicht selbst organisieren, hast Du keine Freunde, die Dir helfen können? Ich lese aus Deinen Sätzen, dass Du nichts lieber möchtest, als selbständig zu sein. Warum machst Du Dich dann vom Wohlwollen Deines Vaters abhängig?


    4) sogar im worst case, dass Dein Vater sich weigert, den Umzug zu unterstützen und Du auch keine Freunde hast, die Dir helfen können, dann müsstest Du halt alleine umziehen und einige Deiner Sachen in der elterlichen Wohnung zurücklassen. So what? Das sind doch nur Sachen, ersetzbar, zumal sie bei Deinen Eltern eingelagert ja auch nicht weg sind. Dein Lebensglück einer ordentlichen Ausbildungsstelle würde ich doch nicht an ein paar tote Dinge hängen.


    5) Ich habe den Eindruck, dass Du von einigen Dingen wenig Erfahrung und Ahnung hast (was in Deinem Alter keine Schande ist), aber dafür eine sehr gefestigte Meinung dazu Dir gebildet hast (womit Du Dir selbst im Weg stehst)


    Das betrifft das Thema Ausbildung bei Kik (siehe oben), das betrifft aber auch die rigerose Ablehnung des Wohnens in einer WG und ebenso die Ablehnung eines FSJ.


    Natürlich sollte eine Ausbildungsstelle Vorrang haben, aber statt weiter mit Nebenjobs rumzuhängen (und damit ja auch das Ziel eines Auszuges aus der elterlichen Wohnung nicht zu erreichen), würde ich versuchen, ein FSJ zu machen.

    Hallo xYunax,


    weiß nicht, ob das überhaupt der Grund ist, aber falls du ein FSJ ablehnst, weil du dich nicht mit Tätigkeiten in Sozialeinrichtungen identifizieren kannst, habe ich hier eine Seite mit "Restplätzen" für ein FSJ im kulturellen Bereich in NRW, vielleicht wäre das ja eher etwas- sofern das überhaupt der Grund war, denn Geld bekommt man für die Tätigkeit in einem FSJ ja auch ":/ :)D


    http://fsjkultur-nrw.de/

    Bist Du beim Arbeitsamt eigentlich arbeits- bzw. ausbildungssuchend gemeldet? Das kann ich hier nirgends rauslesen. Wenn nicht, dann würde ich das schleunigst nachholen.


    Meine Kinder sind damals noch während der Prüfungszeit zum Arbeitsamt gegangen, da dank ungünstiger Konstellation ("Abi kompakt" nach 12,5 Jahren) mehr als 4 Monate bis zum Studien- bzw. Ausbildungsbeginn zu überbrücken waren. Mein Sohn musste dann zwar mal eine einwöchige Maßnahme "mitnehmen", aber ich habe natürlich Kindergeld bekommen und die Kinder fast alle Bewerbungskosten (für Aushilfsjobs) ersetzt. Mit dem Verdienst der Eltern hatte das nichts zu tun.


    Ich kann mich irren, aber mir ist nicht bekannt, dass sich da die Bedingungen geändert haben.


    Wenn in der Nähe keine Ausbildung zu finden ist, dann musst Du den Radius nun mal erweitern. Du bekommst eine Ausbildungsvergütung und deine Eltern bis Du 25 bist auch Kindergeld. Das wäre nicht mal mehr von deinem Verdienst während der Ausbildung abhängig. Viele müssen anfangs mit wenig auskommen und sie schaffen es. Du willst sowieso von zu Hause weg, wo ist da das Problem? Den wenigen "Kram" den Du mitnehmen willst, wird doch wohl irgendein Bekannter mit dem Auto transportieren können? Da braucht man kein Umzugsunternehmen. Als unsere Kinder auszogen haben wir alle Möbel zerlegt und mit dem PKW transportiert. Nur ihre Betten haben sie nicht mitgenommen. Man kann den ganzen Kleinkram auch bei jeder Heimfahrt (auch wenn Du keine planst, es gibt ja noch Geburtstage, Feiertage) nach und nach mitnehmen. Es muss nicht immer alles sofort perfekt sein Und es gibt alle möglichen Spartickets für die Bahn. Man muss nur ein wenig suchen.


    Höre mal auf bei jedem kleinen Hügel, der zu erklimmen ist, gleich ein riesiges Gebirge zu sehen.


    Aber ehrlich gesagt, verstehe ich auch den Vater nicht. Mit genügend Geld sollte man doch bestrebt sein, den Kindern auch weiter entfernt eine Ausbildung zu finanzieren? Obwohl, wir wissen ja hier nicht, was da alles wie in den letzten Jahren gelaufen ist und wie seine Sicht der Dinge ist. Wenn meine Kinder nur gejammert hätten, denen hätte ich auch was erzählt.

    Zitat

    Ich glaube, ich such einfach mal nen Nebenjob, wenn meine Eltern wieder da sind

    Dann suche! Aber was hat die Jobsuche mit deinen Eltern zu tun? Du bist alt genug, das selbst zu tun und weder von ihrem Wohlwollen noch einer Erlaubnis abhängig.


    Bei dir habe ich wirklich den Eindruck, kann nicht heißt will nicht.

    @ LilaLina

    Meinst du die, wo ich neulich von auf der Homepage des Unternehmens von gelesen hatte? Da habe ich gestern die Bewerbung per Mail hingeschickt.

    @ lerchenzunge

    2) da bin ich mir nicht sicher, aber keine Ahnung, ich kann ja nicht in seinen Kopf gucken.


    Außerdem werde ich jetzt ja so oder so wohl noch nen Jahr (oder ein halbes) hier bleiben müssen und er unterstützt mich ja nicht, also außer finanziell dann, er müsste halt nur Geld bezahlen, wenn ich mich dann für nächstes Jahr bewerbe… da brauch ich ja wieder Fotos und so… und eventuelle Fahrtkosten für Bewerbungsgespräche. Obwohl: Vielleicht ist er auch so drauf, dass er meint, wenn ich dann nen Nebenjob habe und Geld verdiene, dass ich dann von dem Geld das alles bezahlen muss, aber ich hoffe nicht. Mir ist das gerade auch zu theoretisch.


    3/4) Ich bin nun mal finanziell von ihm abhängig und ich habe auch keine Freunde, die so was mitmachen würde… und alleine funktioniert das ja auch alles nicht, alleine schon, weil ich keine Ahnung habe, was den ganzen bürokratischen Kram angeht. Versicherung, Ummelden, etc. pp. Aber das ist mir auch wie gesagt alles zu "ich zerbrech mir jetzt den Kopf über was, was gar nicht der Fall ist." Ich brauch ja erstmal ne Ausbildung, dann kann ich über den anderen Kram nachdenken… das doch sonst alles viel zu viel.


    5) Woher soll ich auch Erfahrung haben, ich bin es gewohnt, zur Schule zu gehen, das ist quasi wie so ne Blase, die einen umgibt, die ersten ~13 Jahre im Leben, da lernt man ja nie die Sachen, die man später so wirklich im Leben braucht… Und ich erwarte auch nicht, dass hier jeder meiner Meinung ist, aber man sollte meine Meinung, was gewisse Punkte angeht, schon akzeptieren und nicht versuchen, immer wieder mit mir darüber diskutieren zu wollen, was an meiner Ansicht nun alles falsch ist… Was FSJ und so angeht: s. Antwort an Naschkatze. (Inwiefern erreiche ich denn eher nen Auszug mit einem FSJ? Hä?)

    @ Naschkatze88

    Hmja. Ich versteh nicht so ganz, was an einem FSJ besser sein soll als an einem Nebenjob.


    Und stimmt, FSJ im sozialen Bereich geht bei mir gar nicht, aus gewissen Gründen.


    Ich habe mir die Liste mal angeguckt, da sind 2 Stellen, die noch halbwegs in meiner Nähe sind, aber auch für die müsste ich länger mit dem Zug fahren (und haben irgendwie was mit Kindern zutun, ohgott.. und von den Anforderungen her erfüll ich das auch nicht wirklich.) Die Fahrtkosten kriegt man doch bestimmt nicht erstattet oder? Und nen FSJ geht doch meist 1 Jahr, ich habe zwar gelesen, man kann auch nen halbes Jahr machen unter gewissen Bedingungen oder so, aber naja. Da habe ich doch bestimmt nebenbei keine Zeit, mich über Ausbildungsstellen zu informieren bzw. an Vorstellungsgesprächen teilzunehmen, wenn ich dann die ganze Zeit dort mit "wasauchimmer" beschäftigt bin. … Und nen Nebenjob im Supermarkt, der 5km weg ist, ist auch einfacher, als DAS. …. In mehrerlei Hinsicht.

    @ Taps

    Auch für dich noch mal: Ja, ich bin ausbildungssuchend gemeldet. Die schicken mir auch immer Sachen…. Mir bzw. meinem Vater wurde so mitgeteilt, dass er keine Fahrtkosten erstattet bekommt, da das Einkommen nun mal zu hoch sei. Und wie gesagt: Momentan bekommt mein Vater kein Kindergeld, warum auch immer. Ich versteh davon nichts.


    Problem bei Auszug/Ausbildung weit weg habe ich doch schon erläutert. Ich weiß nicht, ob das finanziell funktioniert bzw. ob mein Vater da mir helfen würde, ihm wäre es lieber, ich bleibe zuhause bzw. mach ne Ausbildung in der Nähe, damit ich von zuhause aus dort hinkomme. Das ist so einfacher für ihn. Und wie willst du bitte ein Bücherregal und ne Kommode in ein Auto bekommen?... Und wie soll man von… keine Ahnung… 550€ Ausbildungsvergütung und eventuell noch 100€ BAB oder so Miete etc. pp. Bezahlen?


    Ich weiß ja nicht mal, wie viel Geld ich dann hätte… das ist alles wahnsinnig kompliziert.


    Ich such ja schon im Umkreis von 200km, also ich müsste so oder so ausziehen, nur 500km verkompliziert die Sache dann umso mehr…. Weil bei Fahrtkosten von keine Ahnung… 100€ oder was spielt mein Vater nicht mit. Und ich kann doch auch nicht 5h mit dem Zug fahren für ein so nen Vorstellungsgespräch… Mein Vater ist halt schon 70. Sprich wenn ich um die 30 bin, ist er tot. Ist halt nicht so einfach mit ihm, der ist ne ganz andere Generation… Ich muss warten, bis meine Eltern wieder da sind (und abgesehen davon, warte ich noch auf ne Antwort auf meine eine Bewerbung), weil, wenn man nen Nebenjob macht, brauch man ja auch so Sachen, die ich noch gar nicht habe, so bürokratischen Kram, von dem ich keine Ahnung habe. Ich brauch eh erstmal die Zustimmung meines Vaters, ob er das okay findet, wenn ich das mache, sonst brennt hier sozusagen wieder die Bude…

    Zitat

    Woher soll ich auch Erfahrung haben, ich bin es gewohnt, zur Schule zu gehen, das ist quasi wie so ne Blase, die einen umgibt, die ersten ~13 Jahre im Leben, da lernt man ja nie die Sachen, die man später so wirklich im Leben braucht…

    so ist das uns wohl fast allen ergangen. Was mich jedoch irritiert ist Dein mangelnder Antrieb, diese Dinge nun zu lernen, das, was Dir bislang nicht möglich war, auszuprobieren. Wenn ich mich zurückerinnere an meinen letzten Schultag, da habe ich darauf gebrannt, endlich rauszukommen und Neues auszuprobieren. Noch mehr erinnere ich mich an das Ende meines Zivildienstes, endlich raus und frei (mein Lieblingslied damals "Tom Petty – Into the Great Wide Open"). Da hat mich ein paar Stunden Bahnfahrt nicht gebremst und wenn nötig, wäre ich auch mit dem, was ich am Körper tragen kann, losgezogen (genaugenommen war das erste, was ich in den Wochen zwischen Zivi und Uni gemacht habe, eine Interrail-Tour, also vier Wochen Bahnfahrt und Leben aus dem Rucksack).


    Dieser Mangel an Antrieb, Neues auszuprobieren, auch wenn dies manche Unannehmlichkeit bedeuten mag, ist auf jeden Fall schon mal ein Zeichen, dass Du besser nicht studieren solltest, denn gerade dies ist ja ein wesentlicher Faktor, der den Erfolg eines Studiums bedingt.

    Zitat

    Und ich kann doch auch nicht 5h mit dem Zug fahren für ein so nen Vorstellungsgespräch…

    Und warum nicht?

    ich vergaß:

    Zitat

    Inwiefern erreiche ich denn eher nen Auszug mit einem FSJ?

    FSJ ist eine feste Beschäftigung mit einem zwar kleinen, aber festem Einkommen, mit dem man sich durchaus ein WG-Zimmer leisten kann, auf einigen Stellen gibt es auch eine Unterkunft von der Dienststelle zur Verfügung gestellt.

    Ich frage mich gerade was du den ganzen Tag machst?


    Es gibt noch mehr Ausbildungsbörsen wo man mal gucken könnte. z.B. www.google.de PLZ, ausbildung, beruf


    Und wenn man mal von etwas keine Ahnung hat, hilft einem oft auch einfach www.google.de oder man fragt hier im laufenen Thread nach :)^


    Ich arbeite Vollzeit, und hab ich an 12 FHs beworben obwohl ich vorher 10std gearbeitet habe und insgesammt 12 Stunden außer Haus war...


    Ja und? Entweder ich will was aus mir machen oder ich lass es eben bleiben.


    Und wenn man sich ne günstige Wohnung sucht, dann kommt man auch mit dem geringen Geld aus. Ich werde im Studium auch nur Bafög (knapp 600€) und Kindergeld (184€) haben und habe bereits ne Wohnung für 356€ Warm.


    Dabei steht noch nicht mal fest, wie viel Bafög ich wirklich bekomme, ob ich wirklich den höchstsatz bekomme. Und sollte es kippen, suche ich mir halt einen Job nebenbei. (Im allergrößten Notfall könnte ich auch meine Eltern anrufen, aber das werde ich eh nicht wollen)


    Und für mich macht es auch keinen Unterschied ob nun 200km oder 500km da hat mein Vater sogar mal recht, es macht keinen Unterschied, du wirst dir da eh dein Leben aufbauen und zu Hause spielt ne untergeordnete Rolle.


    Und auch hier könnte man mal gucken, was Verleihfirmen so für Transporter nehmen.


    Man kommt halt einfach irgendwann in die Situation/ins Alter wo man sich mal selbst kümmern muss, und nicht immer die Eltern vorschieben kann ala ich hab da keine Ahnung von meine Eltern machen das schon.


    Ich hoffe nur meine Worte waren nicht zu hart, aber irgendwann muss man selbst auch mal was tun und in die Gänge kommen

    Zitat

    alleine schon, weil ich keine Ahnung habe, was den ganzen bürokratischen Kram angeht.

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    Woher soll ich auch Erfahrung haben, ich bin es gewohnt, zur Schule zu gehen

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    Ich versteh davon nichts.

    Das ist doch völlig normal. An dem Punkt waren wir alle mal.


    Ich schlage mich zur Zeit mit dem ganzen Kram zur Betreuung meiner demenzkranken Mutter rum. An so was hätte ich noch vor 5 Jahren im Traum nicht gedacht. Es wird im Leben immer wieder neue Situationen geben, die man irgendwie meistern muss.


    Frage einfach oder google, wenn Du was wissen willst. Lass dich nicht entmutigen, auch wenn Du Fehler machst.

    Zitat

    Ich werd demnächst auch schon 22.

    OK, hatte ich übersehen. Davon bin ich nicht ausgegangen - so 1 Jahr nach dem Abi.


    Sobald Du eine Ausbildung oder ein FSJ beginnst, trifft dann auf jeden Fall ein Alter von 25 Jahren zu. Seit einigen Jahren ist die Zahlung des Kindergeldes auch nicht mehr von der Ausbildungsvergütung abhängig. Das würdest Du dann auf jeden Fall bekommen. Kannst Du hier


    http://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/FamilieundKinder/index.htm und dann unter "Merkblatt Kindergeld" nachlesen. Den Antrag auf Kindergeld muss dann aber dein Vater ausfüllen.


    Was Fahrtkosten zu potentiellen Arbeitgebern betrifft, mach einen Termin beim Arbeitsamt, sprich mit deiner Beraterin, erwähne, dass dein Vater dich nicht unterstützen will und frage, was Du tun kannst. Eigentlich sollten sie bestrebt sein, dich so schnell wie möglich "los" zu sein, indem sie dich in eine Ausbildung vermitteln.


    Zumindest eine meiner Töchter hat sich im gesamten Bundesgebiet beworben. Sie war auch zu Vorstellungsgesprächen und Eignungstests und konnte Fahrten beim Arbeitsamt abrechnen. Auch Portokosten für Bewerbungen wurden übernommen. Meine Kinder hatten da ein Formular, in dem das eingetragen wurde. Es gab Bedingungen, aber mein Gehalt war es mit Sicherheit nicht. Meine Kinder waren zu dem Zeitpunkt allerdings jünger als Du.

    Zitat

    Und wie willst du bitte ein Bücherregal und ne Kommode in ein Auto bekommen?

    zerlegen, Mietauto? Gibt es niemanden (Bekannte, Verwandte, ehem. Mitschüler) der dich fahren könnte? Eines meiner Kinder hat mal eine Spedition beauftragt, um ein Sofa und eine Waschmaschine zu transportieren. Es war zwar nicht über zig km, aber so teuer war das nicht.


    Wir hatten jahrelang selbst kein Auto, doch irgendwie haben wir es immer geschafft, Dinge von A nach B zu bringen- oft Stück für Stück. Ob es 200 oder 500 km sind, spielt wirklich überhaupt keine Rolle.


    Finde doch erst mal eine Stelle, der Rest wird sich schon finden. Du willst doch nicht auf eine gute Stelle verzichten, nur weil eine Kommode nicht zu transportieren geht?

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    Und wie soll man von… keine Ahnung… 550€ Ausbildungsvergütung und eventuell noch 100€ BAB oder so Miete etc. pp. Bezahlen?

    Man kann keine großen Sprünge machen, aber es geht. In der ersten Bude muss doch nicht alles perfekt sein? Ich weiß ja nicht, was für einen Standard Du gewöhnt bist, doch man muss nun mal mit einer 1-R-Wohnung, WG, Wohnheim und minimalistischer Einrichtung anfangen, wenn der Geldbeutel nichts anderes zulässt Und seine Ausgaben auf das wirklich nötige beschränken. Aber das weißt Du sicher selbst.


    Dein Vater ist sehr wohl verpflichtet, dich zu unterstützen. Er kann es aber tatsächlich durch kostenloses Wohnen und Essen tun. Wenn er nicht einlenkt, wird es schwierig.


    Ich bin damals (allerdings ist damals wirklich schon sehr lange her) mit 19 zum Studium gegangen und habe von da ab nicht einen einzigen Pfennig Unterstützung bekommen. Dass ich einen Anspruch gehabt hätte, habe ich erst Jahre später erfahren. Dass mein Vater zu dem auch noch mein Konto geplündert hat, habe ich ja hier an anderer Stelle schon geschrieben. Ich weiß also sehr wohl wie es ist, sich aus dem Nichts was aufzubauen.

    Zitat

    Mein Vater ist halt schon 70… Ist halt nicht so einfach mit ihm, der ist ne ganz andere Generation

    Ja das kann ich nachvollziehen. Meine Eltern/ Schwiegereltern waren/ sind einiges über das Alter hinaus.


    Dann solltest Du dich erst recht selbst schlau machen und nicht alles glauben, was dein Vater dir erzählt. Sieh zu, dass Du aus der Situation raus kommst und dich auf die eigenen Füße stellst. Du kommst mir vor, wie der Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt. Du schreibst auch öfter "Eltern". Was meint denn deine Mutter zu der ganzen Sache?

    Zitat

    Da habe ich doch bestimmt nebenbei keine Zeit, mich über Ausbildungsstellen zu informieren bzw. an Vorstellungsgesprächen teilzunehmen..

    Wie bitte? Keine Zeit? Wie finden denn wohl voll Berufstätige neben dem Beruf noch für irgendetwas Zeit? Sei es für ihre Kinder, die eigenen und deren Hobbys, Angehörige, Freunde oder was auch immer.


    Von dir lese ich hier immer nur, was nicht geht, gibt es auch etwas was geht?

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    Man kommt halt einfach irgendwann in die Situation/ins Alter wo man sich mal selbst kümmern muss, und nicht immer die Eltern vorschieben kann ala ich hab da keine Ahnung von meine Eltern machen das schon.

    So ist es. Die TE ist jetzt in einem Alter, in dem ich geheiratet habe. Dass sie so gar kein Interesse zu haben scheint, aus der Situation raus zu kommen und nur Ausflüchte parat hat, kann ich nicht verstehen.

    Vielleicht liegt's auch mit daran, wie man aufgewachsen ist ... wenn die Eltern sich immer um alles gekümmert, das Kind nicht wenigstens miteingebunden haben, ist es bestimmt schwierig, plötzlich alles selbst regeln zu müssen, weil man somit logischerweise von nichts eine Ahnung hat.


    Ich hab mich z.B. schon immer um meinen Kram selbst kümmern müssen, ich hatte keine Unterstützung, habe das nur bei meiner besten Freundin daheim erlebt, wie ein behütetes Leben so sein könnte. Einerseits hätte ich das auch gerne gehabt, andererseits hatte ich in jungen Jahren so schon einiges drauf, was andere erst noch lernen mussten.


    Jedenfalls ist der Anfang sicher schwierig, wenn man es bisher nicht so gewöhnt war, aber mit der Zeit wird das schon werden. :)*

    Such dir einen Partner und simuliert ein Bewerbungsgespräch... Das habe ich mit nem Kollegen gemacht...


    Erstaunlich war es sag ich dir, der hat gar nicht gemerkt, was er alles falsch gemacht hat


    Wichtig:


    Aufrecht sitzen, nicht im Stuhl "hängen"


    Hände nicht in die Hosentasche, nehm sie zur Gestik, aber nicht zu viel herumwirbeln


    Hände reichen, warte bis man dir die Hand zuerst ausstreckt, da er der Chef ist


    setz dich nicht, bevor du nicht darum gebeten wirst


    frischer Mundgeruch, kein Kaugummi


    Wissen : Was macht die Firma, was werde ich wohl tun? Allgemeine Infos etc -Lebenslauf, schau auf deinen Lebenslauf welche Fragen kann er dir stellen undwelche antworten kansnt du darauf am Besten geben (z.B. abgebrochee Ausbildung, 2 jahre Arbeitslos oder sowas) Dabei darfst du dann nicht in stottern geraten, du musst selbstbewusst wirken, andernfalls zeigst du, dass du dir gleich was zusammenrheimst


    Solche dinge haben wir festgestellt. Sprache und Blickkontakt ist sehr wichtig, natürlich in erster Linie deine Erfahrungen / Fähigkeiten, die du hervorheben musst, schließlich bewerben sich mehrere, warum sollte er dann ausgerechnet dich nehmen? Das musst du dich fragen!