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    Oh weia, hier geht aber einiges ganz schön durcheinander, also manche Tipps... :-o


    Was soll nun der Vermieter genau tun, wenn die TE eingeparkt ist und was bringt ihr eine Minderung der Garagenmiete im Akutfall? Und wieso soll sie auf Unterlassung klagen? Damit sie dann kaum 6 Monate später wieder eine freie Garage hat?

    :)z Hier ist schonmal viel sinnvolles dabei.


    Also liebe TE, mal eine Grobzusammenfassung:


    Du bist Besitzer deiner Garage, dein Vermieter ist Eigentümer. Wenn jemand deinen Besitz an der Garage stört, dann hast du selbst Ansprüche dagegen und musst dir das nicht gefallen lassen, nennt sich Besitzstörung oder Besitzentziehung im schlimmsten Fall. Du kannst Unterlassen verlangen. Und du hast ein Selbsthilferecht.


    Das heißt also, DU kannst denjenigen, der deinen Besitz stört abschleppen lassen, dazu brauchst du den Vermieter nicht. Die Kosten musst du dem Abschleppunternehmer erst einmal vorstrecken, das stimmt, die arbeiten nicht umsonst. Der Falschparker muss sie dir aber erstatten, sofern du ihn nicht grundlos abschleppen lässt, weil er da nur ganz kurz steht oder sich alles durch ein Gespräch hätte sofort klären lassen ... wäre also das Abschleppen DIESES Nachbarn grundlos?...


    Wenn er deine Garage so blockierst, dass du nicht HINEIN kommst, wird die Polizei nicht kommen und du musst den Abschlepper selbst verstänigen, da du ja auch noch wonanders parken kannst. Die Besitzstörung bleibt aber dieselbe und dann kannst das Geld vom Nachbarn verlangen, zur Not einklagen.


    Parkt er dich ein und du kommst nicht RAUS aus der Garage, d.h. du wirst am Wegfahren gehindert, dann kommt die Polizei in aller Regel sehr wohl und beauftragt zur Not (Halter kann so schnell nicht gefunden werden oder weigert sich, das Auto wegzufahren) auch selbst den Abschlepper, den du dann in aller Regel nicht erst selbst bezahlen musst.


    Den Vermieter brauchst du für all das nicht, vor allem wird der Vermieter durch den Falschparker nicht beeinträchtigt. Außerdem hat die Mietsache Garage keinen Mangel, der zur Minderung berechtigen würde, weil der Nachbar diese zuparkt oder zuparken könnte.


    Mein Rat: Halte dich an den Verursacher und nicht an den Vermieter, der gar nichts dafür kann. Und lass dir das nicht noch länger gefallen, du ärgerst dich schon viel zu oft und viel lange darüber.

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    ICH würde in einem solchen fall meine rechtschutzversicherung in anspruch nehmen und ohne lange debatten einen anwalt damit beauftragen.


    leider ist es so, wie hier auch schon richtig geschrieben wurde, dass auf privatgrund keinerlei reelle "hilfe" von der polizei zu erwarten ist, ggf anfallende abschleppkosten muss man erst selbst tragen und kann diese hinterher einklagen. ich hatte ein ähnliches problem, jemand parkte ständig auf meinem parkplatz, der auf einem privatgrundstück liegt. die polizei sagte mir wörtlich "da können wir nicht viel machen". eine anzeige wegen nötigung möglicherweise dann, weil es dir nicht mehr möglich ist auto zu fahren bzw an dein auto heran zu kommen. das war bei mir (leider) nicht der fall, ich hatte lediglich keinen parkplatz.


    mit solch ignoranten menschen diskutiere ich gar nicht mehr, da gehts zum anwalt und ich hab meine ruhe.

    Ich hatte bereits ebenfalls den Fall, dass ein Nachbar mich regelmässig eingeparkt hat. Ich habe einfach das Ordnungsamt gerufen und gut, die haben dann mal bei dem netten Herren angeklingelt und es hat mich auch nichts gekostet außer einen Anruf und ein wenig Sauerstoff. Warum so einen riesen Aufwand betreiben? Ich würd erst mal klein anfangen und mich dann erst zu Polizei und Rechtsanwalt hocharbeiten. Das Ordnungsamt hat mir damals die Frage gestellt ob mein Auto eingeparkt ist (sie kommen nur, wenn man nicht raus kommt, nicht, wenn man rein möchte – so habe ich es zumindest verstanden) und ob derjenige, der mich einparkt bekannt ist und ich schon mal versucht habe mit ihm zu reden. Nachdem ich ihnen versicherte, dass das nicht das erste Mal sei und freundliches Ansprechen leider nicht hilft, sind sie gekommen.

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    Also meine Schwägerin hat damals keinen einzigen Cent vorstrecken müssen. Am Tag als ihr der Kragen geplatzt ist, konnte sie ihre Tochter aus dem Kindergarten nicht mit dem Wagen abholen. Sie hat dann wutentbrannt die Polizei angerufen und danach hat sie oder die Polizei den Abschleppdienst beauftragt. Danach hat sie noch ein paarmal die Abschlepper angerufen. Wie das rechtlich geregelt war weiß ich nicht. Deshalb ja mein Rat, erst die Polizei anrufen und schildern dass man nicht rauskann und was man tun kann um schnellstens aus der Garage zu kommen.


    Weg über Vermieter und Anwalt glaub ich wäre zu umständlich. ICH würde auch lieber einmal die Abschleppkosten riskieren. Oder die Garage kündigen und selber davor parken ]:D

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