Kannst du hierfür eine Größenordnung nennen?

    Zitat

    und das Einstiegsgehalt ist fürs Studium unter aller Sau.

    Du könntst auch das Studium etwas zurücknehmen und mehr arbeiten - nicht auf deine Eltern angewiesen sein.


    Welche Bachelorstudiengänge wären das denn?

    Zitat

    Hab mich daher so gut wie entschlossen nochmal einen Bachelor dran zu hängen. Es sei denn, ich bekomme überraschend bescheid, dass es doch irgendwo mit einer festen Stelle klappt.

    Wenn Du dich selbst so von solchen Bedinungseintritten abhängig machst, zeigt das eigentlich, dass Du nicht so wirklich hinter diesem Plan stehst. ":/

    Ich weiß nicht, was ein Bachelor plus Bachelor bringen soll. Da wärest du ja mit einer klassischen Ausbildung besser bedient und würdest schneller was verdienen. Was WILLST du denn überhaupt machen? Was wären das für neue Studiengänge?

    Ob du an deiner Verteidigung gearbeitet hast weiß ich nicht.


    Ist mir auch gleich, denn ich arbeite daran und möchte mit guter Note da raus spazieren.


    Wenn ich mich jetzt mit dem Studium zurück nehme, wann soll ich denn damit fertig sein? Mit 40? Und bis dahin sitze ich für 450 Euro an der Kasse? So habe ich mir mein Leben nicht vorgestellt.


    Fruchatalarm, ich sehe mein Leben realistisch. Angenommen wenn ich eine Zusage bekommen würde, wäre ich ebenfalls stark am hadern, ob ich die annehme. Denn zu sozialer Arbeit kam ich eher wie die Jungfrau zum Kinde.


    Theorie und Praxis ist auch nicht das gleiche. Theorie war im Studium super. Die 2 Praxissemester dagegen Hölle, weil ich gemerkt habe, dass das einfach nicht meins ist.


    Man könnte jetzt sagen: Dann arbeite 2 Jahre und halte es durch. Dann bin ich aber wieder 2 Jahre älter und wieder 2 Jahre vom Studium weg und mit 1200 Euro möglichem Einstiegsgehalt kann man mit Miete und Co auch nicht sonderlich vviel bei Seite legen.

    Frage. Was würde es bringen noch einen Master dran zu hängen, wenn ich schon im Bachelor am Job zweifle? Nichts.


    Die meisten Ausbildungsplätze sind ohne Geld und wenn mit weniger als ich für eine Arbeit als Sozialarbeiter bekäme und dann Richtungen, die mir gewiss nicht liegen.


    Es geht hier auch nicht nur um den Job, sondern auch um Kinder, Partnerschaft. Eigentlich alles.

    Und, vergessen: Du hast bisher "nichts erreicht", weil du es nicht musstest. Schön alles langsam anlaufen lassen, spät Abi, Auslandsjahr, Praktikum - und immer weich gefallen bei Mama. Ich zum Beispiel hab nicht mal Abi, "nur" Fachabitur. Ich hab erst mit 30 studiert, da konnte ich mir das dann leisten. Ich hab jetzt eine abgeschlossene Ausbildung, ein Studium, zwei Firmen gehabt und immer noch Lust, was Neues anzufangen - mit Mitte 40. Und du bist noch nicht mal 30 - meinst du nicht, da ist noch einiges drin? ;-)

    Danke...das mit der Note hab ich auch geschafft.


    Und sorry, auch mit größerem Nebenjob brauchst du für ein Bachelorstudium keine 15 Jahre. Auch wenn du bedeutend mehr arbeitest als für 450,- an der Supermarktkasse. Es gibt ja auch genug berufsbegleitende Studien, da arbeiten die Leute auch alle.


    Warum hast du überhaupt etwas studiert zu dem du "wie die Jungfrau zum Kinde" kamst? Oder nicht Alternativen überlegt nachdem du herausgefunden hast, dass es nichts für dich ist. Dir ist das Alter ja so wichtig, da hätte ich eben schon mal früher zu überlegen begonnen.

    Nach einem befristeten Vertrag folgt oftmals der entfristete. Warum sollte dich jemand sofort fest einstellen?


    Was ist dir wirklich wichtig?


    Unabhängig sein? Dann nimm den nächstbesten Job und nen Nebenjob und arbeite soviel du kannst!


    Dein Zweitstudium? Dann studiere, aber arrangiere dich mit finanzieller Abhängigkeit!


    Auf mich wirkt es so, dass die Meinung anderer, nicht mal persönlich nahestehender wichtig für dich ist. Warum ist das so? Möchtest du nicht lieber daran arbeiten? Das verspricht sicher mehr Zufriedenheit und Lebensqualität als ein hohes Einstiegsgehalt.


    Eigentlich bist du sogar in einer privilegierten Situation: Du hast keine Kinder, du hast ein Umfeld, das dir ein finanzielles Sicherheitsnetz bietet! Du kannst dich ausprobieren!

    "Nichts zu können" kann auch daran liegen, dass man als Kind oder Jugendlicher nie wieklich Bestätigung und Lob von Außen bekommen hat.


    Dann glaubt man auch, dass man nichts kann, obwohl es garnicht so ist.


    Ich bin zum Beispiel genauso drauf. Bin immer überrascht, wenn jemand mor ein Kompliment macht

    Sieh' zu, dass Du von deinen Eltern unabhängig wirst, und Du wirst dir ihre Worte nicht mehr so zu Herzen nehmen. Wenn Du sicher weißt, dass Du in dem Beruf nicht arbeiten möchtest, dann würde ich mich auch gar nicht mehr darauf einlassen, solltest Du ein Jobangebot bekommen.


    Kläre für dich, warum Du genau dieses zweite Studium in Angriff nehmen willsts.


    Zieh' ins Wohnheim, such' dir einen Midi-Job, vermutlich wirst Du sogar noch ein paar Taler Wohngeld bekommen, und ertrage halt einige Jahre den Lebensstandard, den so viele Studenten durchleben müssen. Ich kann mich noch an deinen anderen Thread erinnern, Da wolltest Du nahezu kategorisch nicht umziehen - ich verstehe das jetzt erst umso weniger, weil dein Umfeld dir nicht sonderlich gut zu tun scheint. Und damit meine ich auch deine Eltern.


    Distanz würde dir sicherlich gut tun!

    Wieso muss man sich immer vergleichen? Meistens kommt dabei nichts gutes raus. Egal in welchem Lebensbereich. Der Witz ist ja, es gibt immer Menschen die mehr haben, mehr können oder besser aussehen usw., aber sich deswegen selbst fertig zu machen, ist keine Lösung.


    Könnte es denn nicht sein, dass manche von den Leuten auf dem Fest dich angelogen haben? Vor allem wenn sie mit dem Gehalt angeben?

    Zitat

    Dann kam die zweite Kollegin. Die lachte auch nur, als meine Mutter erzählte, wie es mit mir weiter geht.

    Was zum Henker gibts da bitte zu lachen? Das ist in meinen Augen eine richtig armseelige Person. Die würde doch alles dafür tun damit du dich schlechter fühlst. Das hat sie nämlich erreicht. Wäre ich so behindert drauf, wie diese Kollegin, dann würde ich jedenfalls lügen und erzählen wie toll alles ist und wie toll ich verdiene, nur um mein Ego aufzupolieren und andere runter zu machen, weil bei mir im Hirn etwas zu kurz gekommen ist.


    Richte dich bitte nicht nach anderen. Lebe dein Leben wie es dir gefällt. Dir gings doch vor dem Fest gut oder nicht? Scheiß auf Leute die dich nur runter ziehen.

    Ich glaube es geht hier nicht nur um typische Studentenprobleme, sondern um mehr. Für mich klingt das schon eher nach einer massiven Depression die dringend mit Medikamenten und Psychotherapie behandelt werden sollte.

    Zitat

    Ich bin die Einzige, die immer noch nicht selbst Geld verdient, Mama und Stiefpapa anbetteln muss wie eine 5 jährige, während ca. 98 Prozent meiner ehemaligen Mitschüler Kinder und eine Arbeit plus Partner haben samt sicherem Einkommen.

    es hört sich bei dir immer so an, als hättest du einen Fehlstart hingelegt unnd jetzt sollen alle, die es besser hingekriegt haben, mit dir wieder auf die Startlinie zurück.


    Warum vergleichsst du dich überhaupt mit anderen? Die sind doch nicht für deine Studienwahl und deine Leistungen verantwortlich? Und ja, eine klasische Aubildung absolviert zu haben hat sich bei vielen schon als die durchaus besere Entscheidung heraugestellt. Vor allem, wenn man überwiegend die Verdienstmöglichkeiten bzw. die Kosten-/Nutzenrechnung im Auge hat.

    Hammer, wie sich einige hier als Hobbypsychologen darstellen-


    Ich habe weder schwere Depressionen noch verlange ich von anderen das sie sich meinen Gegebenheiten anpassen :|N


    Ich schrieb bereits im Ausgangsbeitrag, dass ich es anderen gönne.

    Zitat

    Warum vergleichsst du dich überhaupt mit anderen?

    Und wenn, solltest Du dich wohl eher mal mit dem gewöhnlichen Durchschnitt vergleichen. Mit Mitte 20 Abitur und ein abgeschlossenes Bachelor-Studium zu haben, das ist doch nichts, mit dem man sich irgendwie verstecken müsste. ;-)