Ich denke, dass Du hier etwas überreagierst und dich teilweise dünnhäutig verhälst - allerdings sind manche Beiträge (vor allem "wie du dich auch immer entscheidest, bittebitte werde keine Lehrerin.") tatsächlich unter aller Sau. Es ist etwas schade, dass Du dich aus diesem Thread nun wieder zurückziehen möchtest, weil ich denke, dir würde gerade ein wenig organisatorischer/bürokratischer Input helfen können, um in die richtige Spur zu kommen.

    Wer sagt denn, dass man nicht gut verdienen kann? Ein Studium hat im Gegensatz zu einer Ausbildung den Vorteil, dass mal Vielseitig einsetzbar ist und dadurch ein breites Verdienstspektrum hat.


    Wer träumt und macht, der erreicht.


    Wer sich ausmalt, zu versagen, der versagt auch.


    Meine Freundin hat auch soziale Arbeit studiert und ist jetzt KiTa-Leiterin. Sie verdient nicht schlecht und ist der Boss von dem Laden.


    Ich studiere Germanistik. Eine Kommilitonin von mir hat bei BMW einen Job in der Pressestelle bekommen. Sie hat nen Firmenwagen und kann sich ein Leben in München leisten.


    Das ist alles eine Frage der Pespektive und der Mühe, die man sich macht. Wer sagt, dass er nichts schafft, wird nie etwas schaffen, weil er sich nicht traut, zu probieren.


    Viele machen sich ihre Welt selber klein und lassen sich von anderen Schwachsinn einreden und richten sich danach.


    Hast du schon mal überlegt, dass die kleinen Schwätzer ihre Geschichten ausschmücken? Meine Schwester ist genauso. Redet hier und da von ihrem Auto (geleast) ihrer Wohnung in Paris (20qm groß) usw.


    Die, die es nötig haben, anzugeben, haben es auch meistens nötig, zu lügen. Deshalb glaube ich solchen Leuten nicht und lasse mir nichts einreden.


    Du hast alle Möglichkeiten vor dir. Nichts ist endgültig. Du musst sie nur leben.

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    Denken hier auch einige darüber nach, dass ein erneuter Auszug vielleicht Geld kostet

    Wieviel kalkulierst du denn für einen Umzug? Transporter gibt es doch sehr günstig für Studenten


    Ich finde, dass hier durchaus gute Beiträge kommen


    - Fürs Zweistudium gäbe es kein Bafög mehr, dafür aber Wohngeld.


    - Studentenwohnheime sind günstig

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    ich würde dir empfehlen selbst mal vor der eigenen Tür zu kehren oder alternativ selbst mal zu studieren, um zu realisieren, wie man als Student mit wenig Geld über die Runden kommt und mit Geld auskommen muss, wo selbst ein Hartz 4 Mensch mehr hat.

    Das ist doch schon einmal ein guter Ansatz. Wenn du nach deinem Studium keinen Job machen willst, den du nicht magst und in dem du dich komplett unterbezahlt fühlen würdest könntest du dich auch erstmal arbeitslos melden und von Harzt 4 leben und etwas Geld ansparen, da das ja für dich ja anscheinend mehr Geld wäre als jetzt wäre (vielleicht bekämst du dann auch etwas für den Umzug in deine eigene Wohnung).


    Oder du fängst erstmal an zu arbeiten und sparst etwas Geld um dich dann in der Branche weiter zu bilden, in der du später gern arbeiten würdest.

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    Meldung an die Moderation ist raus gegangen.


    Einige Beiträge sind hier unter aller Kanone. Ich würde mich schämen Menschen so etwas an den Kopf zu knallen, die ich nicht einmal persönlich kenne.

    Das ist doch Quatsch.


    Du beschwerst dich, dass Dich andere angeblich nicht für voll nehmen, weil Du "nur" Bachelor hast und noch nicht selbstständig bist und von den Eltern abhängig. Im gleichen Atemzug sprichst Du von einem Zweitstudium mit Mitte 20.


    Sorry, aber das beisst sich doch. Verfolge lieber konstant die Richtung, gerade bei "sozialer Arbeit" gibt es viele viele Spezialisierungsmöglichkeiten, z.B. Heterogenität und Bildung oder DaF.... Hochschulforschung, Integrationsforschung, Migrationsunterstützung.....


    dann würdest Du doch was aufbauen.


    So geht es wieder zurück, das ist nicht nur meine Meinung hier.


    Parallel die Sache mit den Eltern, was Dir ja offensichtlich auf den Keks geht. Viele Leute hier haben Dir geschildert, wie es gehen kann oder dass es geht. Was ist dann für Dich "an den Kopf knallen"???

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    Ich bin positiv überrascht, von wie viel Übermenschen ich hier umgeben bin, die in ihrem Leben offenbar überdurchschnittlichen Erfolg haben und nie Fehler machen.

    ich hab hier nicht einen einzigen "übermenschen" wahrgenommen. seltsam, dass du anscheinend die einzige bist, die so empfindet. vermutlich empfindest auch nur du, dass andere sich "besser darstellen". hat ja weiter vorne schon wer geschrieben.... eine art selektive wahrnehmung. das erklärt auch alles weitere. :=o

    Wie wär's mal mit ein bisschen weniger Selbstmitleid und dafür mehr Tatendrang?


    Das Allermeiste ist eine Frage der Perspektive. Wenn du dich schon vergleichen willst, dann vergleiche dich doch nicht (nur) nach oben, sondern auch nach unten. Dir stehen - im Gegensatz zu vielen anderen, mit denen du dich auch vergleichen könntest, fast alle Möglichkeiten offen; sicherlich mag es Hindernisse auf dem Weg zu der ein oder anderen Möglichkeit geben, aber die sind nicht unüberwindbar und legitimieren keineswegs dein Selbstmitleid und deinen Phlegmantismus.

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    Meine Mutter wäre bereit mich trotzdem mit 400 Euro zu bezuschussen (habe eine eigene Wohnung- sie würde Miete und Krankenversicherung übernehmen). Den Rest müsste ich dazu verdienen.


    Die Uni liegt anderthalb Stunden von zu Hause. Pluspunkt ist: Ich kann kostenlos Bahn fahren durch das Semesterticket.


    Minuspunkt: Ich frage mich ernsthaft wie ich das mit einem Nebenjob vereinbaren kann.

    Ist das dein Ernst?


    Ich arbeite seit dem ersten Semester Teilzeit. 20 fucking Stunden die Woche. Du hast noch nie neben dem Studium gearbeitet und ärgerst dich, dass du jetzt arbeiten musst?


    Ich bin jetzt in derselben Situation. Nur betrifft es den Master. Meine Eltern geben mir keine 400€. Das muss ich alles alleine bezahlen und beklage mich mit keinem einzigen Wort. Ich habe auch eine Wohnung und muss Krankenkassenbeiträge bezahlen.


    Du stellst das so dar, als wärest du größte arme Tropf unter allen. So gehts jedem Studenten und du bist sogar nur an einer FH. Wie schwer kann das sein?

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