Zitat

    Bloß nicht! Wenn er seinem Garderobenfoto nicht mehr ähnlich sieht, weiß er nicht mehr, wo er seine Jacke aufhängen muss!

    Außerdem, an meinen Ohren habe ich nun ausnahmsweise wenig auszusetzen. Die jedenfalls, sind ganz in Ordnung.

    Köstlich...habe mich herrlich amüsiert beim Lesen.


    Ich gehöre zu den Schachtelfans. Alles,was keinen festen Platz hat, landet in Schachteln. Nein - keine x-beliebigen Schachteln, es sind tolle Kartons in unterschiedlichen Größen. Kosten meist eine Menge.


    Und jetzt stelle ich fest, dass ich viele unterschiedliche Muster habe. Viel zu bunt um aufgeräumt auszusehen.


    Und meine vielen Bücher...stehen nicht geordnet nach Farben in den Regalen. Ich habe sie nach Fachgebieten aufgeteilt. Lügen, Sexualität, skandinavische Krimis, Beziehungen, Sprachen usw.


    Falls das Finanzamt mal vorbei kommt, finden sie alle schön sortiert nach Gebieten. Kann sie ja von der Einkommenssteuer absetzen.


    Geburtstagskarten...Weihnachtskarten hebe ich zwei Jahre auf. An Weihnachten schaue ich immer, wer mir im Jahr zuvor geschrieben hat...der bekommt auch Post, wenn ich es für wichtig empfinde. So bin ich von ehemals über 40 Weihnachtskarten auf heute noch 10-12 gekommen. Dieses System hat sich bewährt.


    Das Bett wird auch jeden Tag gemacht...und aufgeräumt meist auch. Ich bin auch eine von denen, die immer etwas mitnimmt, wenn ich einen Gang durchs Haus mache.


    Meine Kübelpflanzen, die jetzt bald wieder ins Haus umziehen, bekommen alle einheitlich farbige Übertöpfe. Dadurch wirkt das Treppenhaus ruhiger und die Bilder stehen im Vordergrund.


    Ach, was ist es schön, so ordentlich zu sein :=o

    Fotos aufhängen (egal ob von mir, meinem Mann, Haustier oder fremden Kindern/Verwandten) finde ich auch ganz grausam.


    Leider begreifen das einige nicht und ich bekomme regelmäßig zu Geburtstag und Weihnachten immer noch Fotos von den Kindern meiner Geschwister oder Freunden geschenkt.


    Zum Thema Ordnung halten:


    Ich bin sehr unordentlich und ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen als meine geliebte Freizeit fürs Putzen draufgehen zu lassen. Deswegen sah es hier zeitweise echt unschön aus. So richtig unschön. So das Schwiegermutter uns nicht mehr besuchen wollte.


    Geholfen hat tatsächlich für jede Sache einen festen Platz zu haben. Wenn ich mich dann überwinde, dann geht das Aufäumen wesentlich schneller und einfacher. Außerdem verzichte ich auf jegliche Art von Nippes (die meiste Deko finde ich urhäßlich), das spart Zeit beim Staubwischen und es sieht von sich aus ordentlicher aus. Und ich schmeiße mit Vorliebe weg, bei mir sammelt sich eigentlich nichts Unnützes mehr an.

    Sortieren Tu ich die Karten nicht, wiederfinden muss ich auch keine, wozu auch? Nochmal verschicken kann ich sie ja nicht.


    Freundschaften bleiben oder eben nicht, um so was mach ich mir keine Gedanken. Ich hab auch noch nie eine "gekündigt". Entweder trifft man sich weiterhin oder telefoniert oder man hat einfach keinen Kontakt mehr. Andere hab ich seit Jahren nicht gesehen und mag sie trotzdem und würde mich tierisch freuen, wenn man sich wiedersehen würde.

    Zitat

    Memory Box, klar. Aber wie sortiert man sie, damit man sie bei Bedarf wiederfindet? Nach Beginn der Freundschaft? Nach dem vorläufigen Ende? Nach der Dauer, der Intensität, der Wahrscheinlichkeit oder dem Wunsch, dass sie wieder aufleben könnten? Nach Namen (Vor- oder Nachname?)? Nach Farben? Das ist wirklich gar nicht so einfach. :|N

    Wie bei den Büchern. Genre (Humor, Erotik, seichte Unterhaltung, Krimi, Abenteuer, Sachbuch, Horror ...), Autor (Eltern), Zeitpunkt der Anschaffung, Zeitpunkt des Gelesenhabens.

    Zitat

    Freundschaften sind wie Fahrrad fahren, das verlernt man nicht.....

    Und trotzdem fliegt man manchmal auf die Fresse.

    Zitat

    Freundschaften sind wie Fahrrad fahren, das verlernt man nicht.....

    Den Spruch verstehe ich gerade überhaupt nicht. ":/


    Also, Postkarten: zwei, drei Tage angucken, dann weg damit. Weihnachtskarten kommen ja leider seit ein paar Jahren total aus der Mode, da hatten wir früher im Freundeskreis schon einen gewissen Ehrgeiz, schöne Karten zu gestalten...das war auch echt schön (habe Grafiker im bekanntenkreis). Oder witzig. Oder beides.


    Shojo, nein, ich habe leider, leider keine unserer Kinderweihnachtskarten mehr, ich bedauere das selbst etwas.


    Aber - und damit trage ich dann auch was zum Fadenthema bei! - ich bin sowieso eher die schnelle Wegschmeißerin. Ich bunkere keine Zeitschriften, ich bewahre Post nicht lange auf, ich sortiere einmal im Jahr meine Bücherwand durch, der Inhalt meines Kleiderschrankes ist mehr als überschaubar.


    Ich habe dabei immer das mahnende Beispiel meiner besten Freundin vor Augen, deren Haus (UND Garten, Keller, Garage und Dachboden!) ein einziger Alptraum an Krimskrams und Chaos sind. - Diese Freundin allerdings schwört, sie habe alle unsere Weihnachtskarten gesammelt und die seien noch irgendwo... ;-D


    Ich gestehe, ich bin ein ziemlich ordnungsliebender Mensch, schon immer.


    Gibt so ein, zwei Schubladen, die wüstes Durcheinander beherbergen, aber ich weiß immer ganz gut, was da so drin ist...allerdings, wunder Punkt: da ist dieser Keller. Der hintere. |-o


    Aber damit kann ich ganz gut leben: Licht aus, Tür zu, hokuspokus, was ich nicht sehe, ist nicht da. ;-D

    Zitat

    Den Spruch verstehe ich gerade überhaupt nicht.

    Na ja, ich meinte damit sinngemäß:


    Fahrrad fahren verlernt man nicht, dieses Können ist einfach da. Genauso ist die Freundschaft da, auch wenn sie mal ewig kein Lebenszeichen mehr von sich gibt. Ist es echte Freundschaft, so ist es wie beim Fahrrad fahren....


    taucht sie wieder auf, ist es so, als hätte man nie verlernt damit umzugehen. Man sitzt auf, fährt los und ist sich nach kurzer Zeit wieder sicher....


    Fällt man auf die Fresse, s. o. ;-)


    Also für mich ist der Vergleich ganz gut.....


    ich kümmere mich oder gräme mich nicht, wahre Freundschaften bleiben, lose Freundschaften oder Bekanntschaften kommen und gehen... (das sind dann eher Einräder) ;-D

    Ich ordne z. B. auch Dokumente, Briefe und Karten nach Personen / Freunde oder Familienmitglieder oder Partner.


    Mein Memory-Ordner beinhaltet meine persönlichen Sachen wie erste Zeugnisse, Foto 1. Jeans, 1. Liebesbrief, Quatsch-Briefchen von der Schulbank mit Schulfreunden, 1. Fahrrad-Diplom, 1 Foto Partyabsturz etc.


    so auch bei Freunden oder Familie.... alle Originale sind nicht mehr erhalten, da schon kaputt oder verloren gegangen aber die Fotos bleiben....


    immer gut, wenn mal irgendwo ein Geburtstag gefeiert wird, da hat man schnell eine witzige Präsentation zusammengeschustert oder falls die Person das nicht mag, ist es immerhin ein nettes Heftchen, das er persönlich geschenkt bekommt.

    Zitat

    Mein Memory-Ordner beinhaltet meine persönlichen Sachen wie erste Zeugnisse, Foto 1. Jeans, 1. Liebesbrief, Quatsch-Briefchen von der Schulbank mit Schulfreunden, 1. Fahrrad-Diplom, 1 Foto Partyabsturz etc.

    Yikes! Bis auf die Zeugnisse behalte ich nichts dergleichen. Auch Fotos nur sehr wenige. Das ist wohl meine Art von Ordnung: Statt Zeug zu haben, dass ich in Schränken und Schubladen verstecken muss, hab ich lieber erst gar keins ;-)

    Zitat

    Bis auf die Zeugnisse behalte ich nichts dergleichen. Auch Fotos nur sehr wenige.

    Fotos wegwerfen kann ich nicht. Geht nicht. Keine Chance. Okay, ich fotografiere leidenschaftlich gerne, beim analogen Fotografieren entwickle ich die Filme gelegentlich selbst und mache auch Abzüge und experimentiere dabei herum - das spielt natürlich eine große Rolle dabei, dass ich da nix wegwerfen kann. Und ich liebe es, schöne alte (Schwarz-Weiß-)Fotos anzuschauen. Aufbewahrt werden die Fotos überwiegend in einem alten Bundeswehr-Metallkoffer mit der Aufschrift "Lachgas-Vorrat". Die Negative in Schutzfolien in Ordnern.

    Zitat

    Noch viel lustiger wärs, wenn die Kinder ihre Eltern verkleiden und dann Karten draus machen - die können ja oft eh besser mit Photoshop umgehen. ;-D

    Hehe, meine Tochter hat just erst gestern ein Foto von mir gemacht, um mir mittels einer speziellen App zu demonstrieren, wie ich in zwanzig, dreißig, vierzig und fünfzig Jahren aussehen werde :-o . Mit Animation. Gruselig, wirklich.

    Zurück zum Thema:


    Im Wäscheschrank sortiere ich z. B. komplette Wäschepakete. Für das Schlafzimmer-Bett:


    Leintuch, Bettbezüge und Kissenbezüge und passende Zierkissenüberzüge:


    einfach reingreifen in den Schrank, Paket greifen, fertig


    ebenso für Gäste: Wäschepaket, Handtuchpaket zusammenstellen, Stoffband drum, in den Schrank..


    Im Vorratsraum gibt es Boxen, die sind themenbezogen:


    Frühstücks-Box (beinhaltet Müsli-Gedöns, Marmeladen, Nutella, Milch, Säfte usw.)


    Snack-Box: beinhaltet Salzstangen, Riegel und Gedöns....


    Kochen: Essig, Öle, Gewürze etc.


    Backen: Mehl, Haselnüsse, Schokoglasur etc.


    Ebenso habe ich komplette Boxen mit Griffen (so leere Sortier-Caddys aus dem Baumarkt), da ist dann alles fürs Fensterputzen drin, komplett mit frischen Tüchern, Putzmittel, Abstreifer etc.


    1 Caddy zum Katzen-Toilette reinigen


    1 Caddy zum Bad / Toilette -Putzen


    So hab ich immer alles beisammen und muss mir nicht alles zusammenkramen... wenn ich es zum putzen brauche


    Wo ist eigentlich die TE?? Ich möchte Tipps von Dir!! ;-)

    Das mit den Boxen und dem Wäscheschrank finde ich grundsätzlich sinnvoll. Würde ich ähnlich machen, wenn ich den Platz hätte - aber der ist nun halt nicht vorhanden ;-) Mein "Wäscheschrank" sind vier Fächer, von denen ich eins für übergroße Badetücher und Strandliegetücher brauche. Bleiben also drei für Bettwäsche, und das reicht hinten und vorne nicht. Liegt aber auch daran, dass ich das Zeug nie so schön klein gefaltet kriege ;-)