• Pfefferspray zum "Schutz": Ist das richtig?

    Hi. Mal zur Vorgeschichte: Ich habe mir vor Jahren ein Pfefferspray zur Selbstverteidigung gekauft. Ich bin oft nachts unterwegs (discos, Partys aber auch beruflich) und da habe ich mir eingebildet ich bräuchte so ein Ding falls mal was passiert. Und siehe da, im Oktober ist es passiert, ich hole meine Freundin ab (nachts um drei von der Arbeit) und da…
  • 47 Antworten

    Na gut, in dem Fall: keine Zeugen, keine Verletzungen bei dir, usw....


    Schlechte Karten! Vielleicht ne ganz gute Entscheidung, das so auf sich beruhen zu lassen! Er hat ja schließlich sein "Fett" weg bekommen.... ;-)

    Als Verteidigung

    kannst du es einsetzten, aber du musst einen Notarzt herbeiholen, sonst kannst du wegen leichter bis mittelschwerer Körperverletzung angezeigt werden.

    Ähm, ob du einen Notarzt rufst oder nicht, ändert NICHTS an der Tatsache, dass du eine "gefährliche Körperverletzung" (gefKV) begangen hast!!! Die ist ja dann schon ausgeführt.


    Da sie aber im Rahmen der Notwehr begangen wurde, gehst du jedoch straffrei aus. Und wenn dich der Täter zwanzigmal anzeigt! Dir passiert nix! Es bleibt aber trotzdem eine Körperverletzung, egal ob in Notwehr oder rechtswidrig begangen!!!


    Natürlich bist du im Rahmen des Machbaren auch zur Hilfe verpflichtet, aber den Staatsanwalt möcht ich sehen, der eine Frau wegen gefKV anklagt, weil sie sich gegen einen Vergewaltiger in Notwehr mit Pfefferspray gewehrt hat und anschließend nicht den Notruf gewählt hat, damit der "arme arme Kerl" auch ja schnell von seinem Leiden erlöst wird...... LÄCHERLICH!!!!


    Gruß