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    Das mag für Lebensmittel so sein. Kleidung, große Anschaffungen, sog. Luxusgüter, "erledige" ich ungern und lasse mir dann doch lieber Zeit.

    Das mache ich eher an freien Tagen oder im Urlaub. Aber ich bin da fix durch mit, weil ich meine Zeit ungern mit Umherschlendern und Sachen anprobieren verplempere.


    Meine letzten Luxusgüter habe ich online bestellt. Musste aber beim Hochtragen helfen, weil der Fahrer alleine war (es war ein Schlafzimmer!) Der Kollege war einfach nicht mehr zur Arbeit erschienen, war ihm wohl zuviel Service xD

    Gourmeta

    Vielleicht ist das im beschaulichen Bayern noch anders ;-D


    Die Fabriken, die ich kenne, arbeiten zwar Nachtschichten, Freitagabend ist da allerdings auch Schicht im Schacht :)D


    Und Handwerker kenne ich auch nur die, die Freitags spätestens um 17 zu machen :)D


    Ich bestreite natürlich nicht, dass es auch anders sein kann :)D

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    weil ich meine Zeit ungern mit Umherschlendern und Sachen anprobieren verplempere.

    Ja, so verschieden sind die Menschen nun mal. Ich verplempere damit unheimlich gerne Zeit.


    Und Möbel würde ich mir niemals online bestellen, zumindest nicht, wenn ich sie vorher nicht im Geschäft gesehen hätte. :|N

    @ Luzinde_76

    Wie zum teufel willst Du einkaufen gehen, wenn Du morgens um 6 Uhr von zu Hause zu Arbeit fährst, und erst Abends um 19 oder 20 Uhr zu hause bist. Klar könnte man dann auch nach 14 Stunden einkaufen gehen, aber vielleicht hat man dazu einfach keine Lust, und ist froh wenn man Samstag bis spät oder Sonntag einkaufen kann..


    Sollte die geschäfte sich nicht nach den Kunden richten, schließlich leben die von den Kunden.. Es hört sich hier so an, als sollte die Kunden sich nach den verkäuferinnen richten, hauptasache die müssen nicht zu lange arbeiten %-|


    Also bei alles liebe, mir platzt gleich den Kragen... Ja ja, die verkäuferinnen haben so ein harten Job, viel härter als die Krankenschwester, der Arzt im Kh der oft doppeltschicht machen muss, der Feuerwehrmann der 24 Stunden in bereitschaft sein muss, alle die andere meschen die auf Heiligenabend und Silvester mit Freunde und familie verzichten müssen.. Ich bin sprachlos..


    Komm jetzt nicht damit das die verkäuferinnen ja nicht wusste das ihre arbeitszeiten sich ändern würde und,und,und. Die zeiten ändern sich, Punkt.. Die Krankenschwester wusste auch nicht das sie oft doppelscicht machen muss und was weiß ich, weil am personal gesparrt wird.


    Die Verkäuferinnen leiden natürlich am aller meisten, habe ich schon verstanden..

    Man kann seinen Maßtab aber auch immer danach richten, was andere müssen/tun/können.


    Meine beste Freundin ist Krankenschwester und auch sie kotzt in regelmässigen Abständen richtig ab, weil sie ewig durcharbeiten muss, bzw auch manchmal nicht mehr kann. Aber noch nie habe ich sie sagen hören: "Ach man, schon wieder muss ich Nachtdienst machen, ich möchte, dass alle Verkäuferinnen das auch tun!" Wieso auch und mit welchem Recht?


    Und die Frage ist doch beiweitem nicht, wer den schwereren Job macht?!

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    Die Verkäuferinnen leiden natürlich am aller meisten, habe ich schon verstanden..

    Du hast gar nichts verstanden.


    Jeder ist mal genervt, da macht der Busfahrer genauso wenig eine Ausnahme wie der Feuerwehrmann oder die Nachtschwester.


    Es verhält sich hier so, dass die TE, die diesen Faden eröffnet hat, nun mal Verkäuferin ist....!

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    Die zeiten ändern sich, Punkt..

    Menschen und ihre Belastungsgrenzen auch. Punkt!

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    Ich bin sprachlos..

    Gut.

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    Ja ja, die verkäuferinnen haben so ein harten Job, viel härter als die Krankenschwester, der Arzt im Kh der oft doppeltschicht machen muss, der Feuerwehrmann der 24 Stunden in bereitschaft sein muss, alle die andere meschen die auf Heiligenabend und Silvester mit Freunde und familie verzichten müssen.. Ich bin sprachlos..

    Hat das irgendwer hier behauptet? ":/

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    "Ach man, schon wieder muss ich Nachtdienst machen, ich möchte, dass alle Verkäuferinnen das auch tun!"

    Nochmal ganz langsam: Von Shoppen rund um die Uhr sind wir in D weit entfernt. Ladenschluss um 20°°, die meisten Läden öffnen dann aber auch erst um 10°°. Ladies-Night, oder wie der Quatsch da heißt, Ladenschluss 23°°, da fing die TE erst um 12°° an zu arbeiten.


    Auffallend ist, dass immer wieder Verkäufer aufschreien, wenn sich im Handel was ändert.

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    Menschen und ihre Belastungsgrenzen auch. Punkt!

    DAS wäre der Standpunkt bei dem man aber selbst aufwachen muss und was ändern.


    Wenn ich meinen Beruf nicht mehr so ausüben kann wie früher, aufgrund der Gesundheit oder der Psyche oder Beidem, dann muss ich zusehen das ich anderswo unterkomme. Dann kann ich nicht den Kunden/Patienten/Klienten die Schuld an der Misere geben.

    @ Luzinde_76

    Ich habe jetzt nicht den grossen Lust hier noch mal alles zu erklären, aber....


    Es geht doch überhaupt nicht darum ob deine Freundin sich wünscht ,das andere menschen in diesem Fall die verkäuferinnen, auch lange arbeiten müssen. Es geht darum das unter andere deine Freundin, die möglichkeit hat, gerade weil sie so lange arbeiten muss, ganz spät oder auch ein Sonntag einkaufen zu können. Vielleicht hat sie ja ab und zu selber Sonntag frei, und würde sich freuen wenn sie Sonntag einkaufen könnte. Darum geht es..


    Klar ändern sich menschen und ihre belastungsgrenzen, da bin ich schon wieder beim Thema, warum man offentsichlicht mehr rücksicht auf die belastungsgrenze von eine Verkäuferinn nehmen muss, als von eine Krankenschwester oder ein Arzt ?


    kannst Du mich das bitte erklären?

    Vielleicht Klamottenläden in der Innenstadt... bei uns machen fast alle Lebensmittelmärkte um 7 Uhr auf und schließen um 20 Uhr... an 6 Tagen die Woche 13 Stunden geöffnet... da schafft es offensichtlich jeder, einzukaufen ??sonst wären besagte Personen schon längst verhungert?? :)D

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    Auffallend ist, dass immer wieder Verkäufer aufschreien, wenn sich im Handel was ändert.

    Vielleicht, weil es einfach nicht notwendig ist? Wo fängt die Liberalisierung der Öffnungszeiten an und wo hört sie auf? Ich möchte vielleicht um 22 Uhr ein Päckchen aufgeben – Post hat geschlossen ... Ich möchte doch bitte meine Behördengänge erledigen, wenn ich um 23 Uhr von der Nachtschicht komme... schließlich muss ich auch so spät arbeiten >:(


    Ernstgemeinte Frage: Wo hören diese Forderungen auf? Bis zu welchem Grad sind sie noch sinnvoll? ":/ :)D