ich hab z.b. einen hermesshop direkt hier nebenan da kann ich auch hinschicken lassen...


    aber bei amazon gibt man die adresse ein dann steht da "geht nicht kommt per dhl" und dann schicken sie es doch per hermes... ]:D

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    Den Ausbildungsberuf Juwelierfachverkäuferin gibt es sehr wohl. Ich glaube heute heisst er etwas anders. Darüberhinaus habe ich mich noch auf Gemmologie spezialiesiert,


    Kunden die sich übers Internet schon ein oft nicht korrektes Wissen angeeignet haben, bedürfen der intensivsten Beratung.


    Wer glaubt das nicht zu brauchen soll dann aber auch im Internet kaufen, und sich hinterher nicht über den Mist beklagen , den er evtl. zu viel zu überteuerten Preisen gekauft hat.


    Die Kunden stehen oft genug bei mir im Geschäft und fallen aus allen Wolken, wenn Ihnen sogenannte Schneediamanten angedreht wurden, welche als P2 oder P3 gerade mal als Industriediamanten durchgehen

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    Ich finde so etwas brauchen wir hier in unserem Land nicht.

    Es wird aber mit Sicherheit so kommen. Stück für Stück.


    Und die Überfälle werden sich auch häufen, das stimmt. Nachts sind für Verbrecher die Voraussetzungen für solche Überfälle besser.


    Aber irgendwie denke ich (noch), dass es bei uns nicht ganz so viele kriminelle Vorkommnisse gibt, wie in den USA. Oder meine ich das nur?


    Auch da werden wir uns bestimmt peu à peu anpassen. :-|


    Wenn ich da an Paris denke...da wurden schon 1978 Einbrüche ins Auto plus Diebstahl von der Polizei nicht mehr ernst genommen. Das war halt Pech. Sowas konnte man nicht anzeigen oder verklagen. Weiß ich noch, denn meine Nachbarn wurde dort mit ihrem parkenden Wagen ausgeraubt.


    Die Tenzenz ist bei uns ja auch schon lange da, dass immer weniger geahndet wird...

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    Und genau, ich wäre auch dafür das die Behörden mal bessere Öffnungszeiten haben, ich finde sowas sollte von morgens um 8 bis Abends 18 Uhr geöffnet haben..dann eben in Schicht arbeiten, aber so etwas muss einfach sein. Diese ewigen Mittagspausen und verschiedenste Zeiten an den einzelnen Wochentagen.

    Die meisten Behörden verfügen inzwischen über ein Servicecenter mit entsprechenden Öffnungszeiten, oder zumindest über eine Telefonhotline.


    Gerade bei Behörden ist ja nicht Personal ohne Ende zur Verfügung, schließlich gehen die Personalkosten zu Lasten der Steuerzahler. Seit vielen Jahren wird also eher Personal abgebaut, worunter der Kundenservice natürlich leiden muss.

    Ja, bei Behörden wird gespart. Aber wenn ich dann mal Urlaub nehme und vormittags aufs Amt gehe und dann 10 Schalter offen sind und keine Kunden da, bei der einzigen Abendsprechstunde dann aber 3 Schalter auf und 50 Leute warten, dann stimmt was nicht. Dann muss man die Ressourcen anders verteilen. Aber dann müssten die Staatsdiener ja selber mal zu unschönen Zeiten arbeiten.


    Und was nützt mir eine Telefonhotline, wenn es um Unterschriften, Formulare etc. geht?


    Noch toller als Behörden finde ich ja Banken. Meine Sparkasse hat von 9.30-12.30h und 14.30-17.30h auf. Das sind lächerliche SECHS Stunden pro Tag. Korrektur: Freitag macht man früher Schluss. Sowas finde ich schlichtweg indiskutabel.

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    Jetzt werden wieder die Argumente kommen, das ja Polizei, Feuerwehr und Krankenhauspersonal auch rund um die Uhr arbeiten aber ich finde man kann die Grunversorgung der Menschen nicht mit der Notwendigkeit nachts um halb zwölf noch schnell eine neue Unterhose kaufen zu müssen vergleichen .

    Ich wundere mich eher darüber, dass in dem Zusammenhang meist nur "Polizei, Feuerwehr und Krankenhaus" genannt wird und viele offenbar gar nicht wahrnehmen, in welchen Branchen auch ganz selbstverständlich an Sonn- und Feiertagen, rund um die Uhr oder bis spät abends/nachts gearbeitet wird. Nur ein paar weitere Beispiele:


    Radio/TV, Kino, Gastronomie, Hotel, Schwimmbäder und Freizeitparks haben sonntags geöffnet, alles was mit Fortbewegung zu tun hat (Flughafen, Taxi, Bus, Bahn, Tankstellen, Rasthäuser) und vieles mehr.


    Gerade im Freizeit- und Unterhaltungsbereich ist es ein Thema, wieso sollte da der Einzelhandel ausgeklammert werden, wo doch "shoppen" sowas wie ein Hobby geworden ist. Es sind jedenfalls keineswegs nur die absolut notwendigen Dienste der "Grundversorgung", die an Sonn- und Feiertagen aufrecht erhalten werden. Nicht nur die viel zitierten und oft dafür bewunderten Lebensretter arbeiten zu solchen Zeiten, sondern eben auch die, die unserer Unterhaltung und Freizeitgestaltung dienen.

    Ich kanns verstehen und finde es auch unnötig @:) Ich arbeite selbst nicht im Verkauf und :-o muss trotzdem auch mal länger arbeiten, trotzdem bin ich nicht verhungert oder muss in Fetzen rumrennen, weil ich nie einkaufen kann ;-D


    Und Nachtdienste heißen auch nicht, dass man 24 Stunden durcharbeitet – die Freizeit zum Einkaufen hat man dann eben morgens und nicht abends nach der Arbeit.


    Sicher ist es bequem immer sofort alles Vergessene kaufen zu können. Aber muss immer alles bequem sein, weil man seine sieben Sachen nicht koordinieren kann rechtzeitig zu besorgen und nicht mal ein paar Stunden verzichten kann?!

    Ich frage mich ob Deutschland zusammen brechen würde, wenn die Deutsche Bahn sich dazu entschliessen würde nach 18 Uhr den Betrieb einstellen würde und Sonntags gar nichts auf die Gleise geschickt werden würde. ]:D

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    Es sind immer noch an die 100-200 oder mehr Kunden die Abends die verlängerten Öffnungszeiten nutzen. ;-)

    Ach, woher diese Zahlen?


    Ich erinnere mich in meinem Umkreis, die nach dem ersten "Bis 22h geöffnet" Trend die Öffnungszeiten schnell wieder nach unten geschraubt haben, eben weil es sich nicht gelohnt hat.

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    Ich erinnere mich in meinem Umkreis, die nach dem ersten "Bis 22h geöffnet" Trend die Öffnungszeiten schnell wieder nach unten geschraubt haben, eben weil es sich nicht gelohnt hat

    Ich habe da auch sehr unterschiedliche Beobachtungen gemacht. In manchen Gegenden ist der Bedarf da bzw. die verlängerten Öffnungszeiten werden gut angenommen und gerne genutzt und anders wo rentiert es sich nicht wirklich. Für mich ein Argument dafür, keine gesetzlichen Vorgaben zu machen, sondern es den Betreibern frei zu stellen. Der Markt reguliert das ganz alleine.

    Fördert aber nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Unselbständigkeit seinen Kram besser zu planen :=o Die totale Verwöhnung und dann ist man total aufgeschmissen, wenn man mal mitdenken muss, weils nicht alles immer sofort und überall gibt. :=o

    Da empfehle ich mal die zdf-Reportage heute um 18h. Da geht es um Pendler. Die zu 8 Stunden Arbeit noch etliche Stunden unterwegs sind.


    Wenn ich bis 17.30h arbeiten muss, Überstunden dazu kommen und ich dann noch 90 km eine Strecke pendele (keine Autobahn!), dann wird 20h knapp. Und wenn ich dann noch umweltfreundlich mit dem Überlandbus fahre, möchte ich nicht mit meinen Einkäufen im Bus sitzen.


    Und es ist absolut ätzend, immer auf den letzten Drücker einzukaufen, wenn im Ladne schon alles signalisiert: Kunde, hau ab. Also Obst wird weggeräumt, Wursttheke ist schon abgedeckt,... Und ich rede hier nicht von dem "huch, ich will dich Farfalle statt Penne kochen"-Einkäufen. Sondern dem Wocheneinkauf.


    Ich führe übrigens Einkaufszettel, plane die Woche etc. und muss garantiert nicht wegen einer fehlenden 3. Sorte Marmelade unbedingt noch um 24h einkaufen.


    Aber wir leben nur mal in der heutigen Zeit – und dreist formuliert könnte man sagen: Warum ist der Feierabend einer Berufsgruppe mehr wert und wichtiger als die Lebensgestaltung vieler anderer Berufsgruppen? Warum soll ich mich ständig abhetzen, nur damit andere früh nach Hause können?