Seit wann grassiert SARS-CoV-2 tatsächlich?

    Ich selber hatte, wie in einem anderen Faden schon beschrieben, eine unerklärlich hartnäckige und lang andauernde Erkältung mit einigen der aktuell bei SARS-VoV-2 angebenen Symptomen wie Atemnot und trockenem Husten, und zwar in der Zeit von Anfang November bis mindestens Ende Januar. Bereits in der letzten Oktoberwoche bemerkte ich, dass mir die tägliche Fahrt mit dem Rad zur Arbeit (20km) schwerer fiel als sonst, ich nicht ausreichend Sauerstoff bekam und fortwährend gähnen musste.

    Mein Sohn hatte im Dezember eine aussergewöhnliche und zähe Infektion mit Atemnot, die eine Sauerstoff-Unterversorgung des Blutes mit sich brachte.

    Dies wäre nun nicht weiter erwähnenswert, wenn nicht in Italien aktuell darüber spekuliert werden würde, dass in der Gegend von Bergamo eben bereits in diesem Zeitraum vermehrt unerklärliche Lungenentzündungen u.a. aufgetreten sein sollen. China hatte nach den ersten verbalen Angriffen von Trump vor einiger Zeit die Vermutung geäussert, der Virus sei nicht in Wuhan, ja nicht mal in China erstmals aufgetreten. Dies kann Ablenkung und Propaganda oder auch real sein.


    Lange Rede kurzer Sinn, mich beschäftigt das und ich möchte euch bitten, zu überlegen, ob ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen in euerem Umfeld gemacht habt.

  • 90 Antworten

    Hätte dann nicht rein statistisch schon sehr viel früher eine Versorgungsnotlage bei Intensivpatienten sattfinden müssen?

    also, wieso sollte der erreger irgendwo anders längere zeit grassieren, und dann kommt es erst in china zu diesem explosiven ausbruch? das ist völlig unplausibel.


    es gibt auch noch einen haufen andere viren die erkältungskrankheiten auslösen und die mutieren auch und machen mal solche und mal solche verläufe usw. ich hatte auch eine ungewöhnlich lange erkältung diesen winter. aber ich schätze schon dass das was anderes war.

    rr2017 schrieb:

    Hätte dann nicht rein statistisch schon sehr viel früher eine Versorgungsnotlage bei Intensivpatienten sattfinden müssen?

    So ist es. Nicht jeder trockene Husten von Anno Dazumal ist Corona gewesen.

    Die Infektionsrate verhält sich völlig anders. Das hier ist hochvirulent. Die meisten sonst eher nicht so.

    ja genau, corona viren gibt es natürlch schon länger auch sars (2003 auch aus china) war einer..aber der neue sars-cov2 ist eindeutig erst seit dezember 2019 beim Menschen aufgetreten und auch mit 100 prozentiger sicherheit in Wuhan.. die chinesischen Partei- und Staatsbonzen streuen solche Falschmeldungen aus Propagandagründen..echt ein mieses Vorgehen..



    die chinesen sollten durch den internationalen Druck endlich dazu gebracht werden Wildtiermärkte auf denen jede Menge vom aussterben bedrohte , artgeschützte Tiere getötet und verzehrt werden, (Schuppentiere, Nashörner, und viele mehr)zu verbieten... anscheinend lernen die Chinesen nichts dazu...kann nur sagen übler staat, idioten

    de2253097 schrieb:

    ich möchte euch bitten, zu überlegen, ob ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen in euerem Umfeld gemacht habt

    Ich hatte Mitte November einen sehr quälenden, trockenen Husten mit Fieber und Atemnot und nach 2 Wochen wurde dann eine beidseitige Lungenentzündung festgestellt ("verschleppte Bronchitis"). Die ersten Symptome traten während einer Geschäftsreise in Shanghai auf.

    Ich frage mich das auch .... Ende August waren wir auf Urlaub in Oberitalien .. 1 Woche später lag ich flach .. anschließend musste ich mit einer doppelseitigen Lungenentzündung ins Krankenhaus... was dagegen spricht, ist der hohe CRP Wert ... die ersten beiden Antibiotika griffen nicht.. anschließende aber schon. Mikrobiologisch wurde nichts festgestellt.

    Natürlich kann all das Zufall sein. Man ist jetzt einfach hellhörig.

    Da in Deutschland nur sehr restriktiv getestet wird, gibt es über das tatsächliche Ausmaß der Erkrankungen keine wirklich belastbaren Zahlen. Ich kann daher über meinen Status nur Mutmaßungen anstellen. Ich kenne übrigens auch niemanden, der erwiesenermaßen an Covid-19 erkrankt ist. Ich würde mir eine Ansteckung mit einem nicht allzu schweren Verlauf wünschen, um zumindest für die laufende Saison eine Basisimmunität aufzubauen. Dann könnte ich auch mehr machen, z. B. anderen helfen, was mir derzeit verbaut ist.

    2 Familienmitglieder waren Mitte Januar in Mailand und eines davon hatte danach hohes Fieber, Husten etc. Es denkt auch, das könnte Corona gewesen sein. Es gab eine Ansteckung bei uns, alle anderen blieben gesund. Ich bezweifle diese These deshalb auch stark.

    Sommersonne80 schrieb:

    Ich frage mich das auch .... Ende August waren wir auf Urlaub in Oberitalien .. 1 Woche später lag ich flach .. anschließend musste ich mit einer doppelseitigen Lungenentzündung ins Krankenhaus... was dagegen spricht, ist der hohe CRP Wert ... die ersten beiden Antibiotika griffen nicht.. anschließende aber schon. Mikrobiologisch wurde nichts festgestellt.

    Natürlich kann all das Zufall sein. Man ist jetzt einfach hellhörig.

    Antibiotika hilf nicht gegen Viren.... also hattest du eine bakterielle Lungenentzündung das hat nix mit Corona zu tun.

    Zur Frage von rr2017:

    Vielleicht ist diese Virusvariante sehr mutierfreudig? Es gibt ja mittlerweile auch auffallende Abweichungen bei den typischen Symptomen. Vielleicht hat sich dadurch die Verlaufsform verändert und verändert sich noch?


    Wichtig, ich will nicht mit Gewalt eine Verbindung herstellen, es ist interessiert mich einfach.

    Hartnäckiger Husten und Atemprobleme scheinen hier bereits seit 2017, 2018 zu grassieren, jedenfalls hörte ich da erstmals von grippalen Infekten mit quälendem trockenen Husten, der über Wochen nicht weggehen wollte.

    Ich denke, die Schwierigkeit ist einfach die Abgrenzung von Corona zu starken grippalen Infekten / Grippen, die manchmal ähnliche Symptome aufweisen können. Da drängt sich einem natütlich der Verdacht auf, dass das schon länger grassieren könnte. Tatsächlich glaube ich aber nicht, dass dem so ist.

    .

    Corona-Viren haben eine sehr geringe Mutationsrate, aber mutieren tun sie trotzdem. Man kennt inzwischen die durchschnittliche Mutationsrate von Covid-19. Wendet man diese in einer Rückwärtsrechnung an, passt das dazu, dass er erstmals im November in Wuhan aufgetreten ist. (Wurde im Podcast von Prof. Drosten erwähnt, weiß aber nicht mehr in welchem Teil).

    Ich habe gerade auf der Seite des Münchner Merkurs eine Nachricht gelesen, dass es ggf. einen Subtypen zum Ur-Virus geben soll, der wesentlich milder, dafür aber um einiges hartnäckiger auftritt. Ein Mann hatte 49 getestete Tage lang den Virus im Körper und litt unter den oben beschriebenen Symptomen. Es erfolgten mehrere Tests innerhalb der 49 Tage, so dass diese lange Zeitspanne dokumentiert ist.

    In meiner unmittelbaren Umgebung gibt es mittlerweile einige weitere Personen, die im offiziellen Zeitraum von CoVid19 oder bereits davor mittel bis heftig erkrankt waren und die nie getestet wurden. Erst gestern berichtete mir ein Bekannter, ein älterer aber robuster Herr, dass er eine schwere Lungenentzündung mit Bluthusten hatte, die er jetzt gerade auskuriert. Er sei nie getestet und wie er sagte, nur via Telefon behandelt worden. Wie er an seine Medikamente kam, weis ich nicht.