• Seit wann grassiert SARS-CoV-2 tatsächlich?

    Ich selber hatte, wie in einem anderen Faden schon beschrieben, eine unerklärlich hartnäckige und lang andauernde Erkältung mit einigen der aktuell bei SARS-VoV-2 angebenen Symptomen wie Atemnot und trockenem Husten, und zwar in der Zeit von Anfang November bis mindestens Ende Januar. Bereits in der letzten Oktoberwoche bemerkte ich, dass mir die…
  • 89 Antworten

    ...und ich höre immer, dass es erst seit März hier in Brandenburg ist....


    Ich hatte mitte Februar, ich denke Influenza mit allem drum und dran, Husten, schlimmen Husten und nach 2 Wochen auf einmal wieder Halsschmerzen, aber so komisch, am nächsten Tag eine gesalzende Bindehautentzündung, sehr schmerzhaft nur erst auf einem Auge, ohne Eiter, und dann GERUCH und Geschmack verloren ohne Schnupfen, 2 Tage lang, was ich beängstigend fand, weil ich keinen Schnupfen hatte, nur Husten.


    Bin selbst zuhause geblieben, sah ja auch komisch aus mit den Augen, in der Zeit Druck auf der Lunge und so ein Metallgefühl im Mund, Nase und in der Lunge, Husten Ja, zwei Wochen später war es vorbei.


    Und dann lese ich, dass Augenärzte in Wuhan und USA berichtet haben mit der Corona Bindehautentzündung und dass diese sehr viral ist, zwar nicht so häufig vorkommt, aber doch eben.


    Aber hier haben sie mich alle für bekloppt gehalten, wiel es nicht so viele waren in der Zeit.


    ich warte auf den Antikörpertest, dann wüsste ich es...

    Ich glaube auch das es schon länger bei uns verbreitet ist .Zwar jetzt nicht seit November etc aber früher wie 28.01.Das war definitiv nicht der erste Corona Patient sondern nur der erste getestete und bestätigte Infizierte ... Die Dunkelziffer wird ziemlich hoch sein .

    Aber ist das verwunderlich? Es gab bestimmt den einen oder anderen Fall bevore SARS-CoV-2 "berühmt" wurde. Das wäre ja keine Seltenheit...

    Ich denke auch, dass das Virus schon länger in Europa und den USA grassiert. China hat es Ende Dezember offiziell gemeldet, man vermutet, dass es schon seit November dort unterwegs war. Das Virus ist hochgradig ansteckend.


    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es in den USA erst im März und bei uns Ende Februar auftrat. Man muss sich doch nur mal anschauen, wie viele Chinesen als Touristen in die USA und auch nach Europa kommen. Da muss doch nur einer bei gewesen sein, der es nicht bemerkt hat und schon war der Kram bei uns. Kann mir keiner sagen, dass von Dezember bis Februar kein betroffener Chinese im Ausland war. Entweder ist es doch nicht so ansteckend wie gedacht oder verläuft häufiger als angenommen mild. Sollte es so sein, ist es immerhin auch ohne Einschränkungen in der Zeit von Dezember bis März nicht zur Überlastung des Gesundheitssystems gekommen, was mich sehr freut!

    hawkeye007 schrieb:

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es in den USA erst im März und bei uns Ende Februar auftrat.

    Der erste bestätigte Fall in den USA war am 20. Januar. Ein 35jähriger, der 5 Tage zuvor in Wuhan war.

    Quelle

    Ich vegleiche seit einiger Zeit die veröffentlichten Zahlen zu Infektionen, Genesungen und Todesfällen in einer Excelliste, um die Tragweite besser erfassen zu können. Ich frage mich immer, wo ich mich verrechnet habe.


    kumuliert Infektionen zum 07.04.20 in Deutschland: 103.375

    diese Zahl anteilig in Prozent an der deutschen Bevölkerung ausgehend von 80 Mio Menschen: 0,12921875%

    kumuliert die Genesenen zum 07.04.20: 28.700

    diese Zahl anteilig in Prozent an der deutschen Bevölkerung ausgehend von 80 Mio Menschen: 0,03587500%

    kummuliert die Todesfälle zum 07.04.20: 1.810

    diese Zahl anteilig in Prozent an der deutschen Bevölkerung ausgehend von 80 Mio Menschen: 0,00226250%

    Todesrate 1,75% (Gesamtmortalität im Verhältnis zu Gesamtinfektionen)


    Mit Bedauern und wohl wissend um das Schicksal einzelner Betroffener bezüglich dieser Erkrankung habe ich doch langsam Zweifel ob der strengen Massnahmen.

    Dass die Zahlen aber niedrig bleiben und recht moderat verlaufen ist dich das Resultat der (eigentlich nicht wirklich strengen) Maßnahmen.

    Ohne würde das völlig anders aussehen.

    Wir haben die Verdopplungsrate trotz vermehrter Testungen von 4 Tagen auf aktuell 11 Tage bekommen. Das ist eine Superleistung.

    Bezüglich der Verhältnismäßigkeit gibt es immer mehr fragende Stimmen. Ich hatte einen Artikel dazu in der Hand, falls ich ihn nochmal finde verlinke ich ihn gerne.

    Herr D betont ja auch, wir seien erst am Anfang der Epidemie. So richtig nen dauerhaften Plan hat man halt noch nicht. Irgendwie durchhalten..

    Durchhalten ist für mich kein Problem, ein bissche Disziplin, ein bisschen Gleichmut.... Aber ich mache mir Gedanken um die vielen Kleinbetriebe und Mittelständler. Da frag ich mich schon, ob das alles gerechtfertigt ist.

    de2253097 schrieb:

    Durchhalten ist für mich kein Problem, ein bissche Disziplin, ein bisschen Gleichmut.... Aber ich mache mir Gedanken um die vielen Kleinbetriebe und Mittelständler. Da frag ich mich schon, ob das alles gerechtfertigt ist.

    Die können auch nicht mehr arbeiten, wenn alle krank werden. Das wirtschaftliche Ergebnis wäre das gleiche, nur mit mehr Toten.