• Sollten Kitas-Schulen eröffnet werden.. ?

    Hallo zusammen, Ich habe gerade ein Bericht gelesen es soll am 15.04 fest stehen ob die Kitas-Schulen wieder eröffnet werden. Was denkt ihr, sollten die Kitas-Schulen trotz der aktuellen Situation geöffnet werden, oder hat es nach eurer Meinung noch Zeit..? Was denkt ihr was die für eine Entscheidung höchstwahrscheinlich treffen werden, können wir…
  • 1 Antworten
    Andrejka schrieb:
    Melmac100 schrieb:

    Ich sehe es genau wie chriecharlie: Die (wenigen) uneinsichtigen Arbeitgeber sind doch momentan im Vergleich zur Gesundheit das wesentlich geringere Problem!

    Na ja, wenn wir nachher keinen Job mehr haben, haben wir noch ganz andere Probleme außer Corona.

    Aber wir entscheiden ja eh nix und die Politik wird's schon richten.

    Besser ohne Job als unnötige Todesfälle.

    Nala85 schrieb:

    Also in Ö stehts schon fest und ich finde (auch wenns blöd ist ja) dass diese als letztes Aufsperren sollten weil da die Übertragung einfach so viel wahrscheinlicher ist als in einem Büro/Supermarkt/Laden. Die Kinder haben so viel mehr Körperkontakt und verstehen ja das alles garnicht richtig.

    Was steht denn in Ö fest? Geschlossen halten oder wieder aufmachen?


    Ich bin dafür, die Schulen und Kindergärten mindestens noch bis Ende Mai geschlossen zu halten und die Prüfungen, die in diese Zeit fallen, sollten online abgehalten werden oder es sollte eine Art Not-Abschluss geben. Es kann nicht angehen, dass wir die jungen Menschen jetzt gefährden, nur, weil sie seltener an Covid-19 sterben als die Älteren. Auch junge Menschen können Asthma haben oder andere Vorerkrankungen. In den USA ist zuletzt ein Baby an Covid-19 gestorben, unsere jüngste Tote in D war (vor ein paar Tagen) 28 Jahre alt. Die Klagewelle will ich sehen, wenn nachgewiesen werden kann, dass wegen so ein paar Scheiß-Prüfungen Kinder und Jugendliche sich angesteckt haben und daraufhin gestorben sind.


    Es ist wichtig, jetzt die Kontakte minimiert zu halten, damit die Krankenhäuser nicht überlastet werden. Sonst haben wir am Ende mehr als 1,5 % Tote zu beklagen.

    wenn man noch in alten Strukturen denkt, hast Du recht - kein Job = kein Geld, kein Leben, wie man es kennt.

    Nun ist die Frage,

    1. hat man ein Recht auf ein Leben, "wie es war"? Nach dieser Zäsur soll es "sein, wie vorher"?

    2. wenn viele/alle/mehr keinen Job mehr haben, wenn Wirtschaft/Existenzen bedroht sind, muss und wird der Sozialstaat aktiv werden und klar, das entscheiden die von uns gewählten Politiker, es steht übrigens jedem frei, ein solcher zu werden

    3. Sollen Eltern gezwungen werdne, auch in den nächsten Wochen noch Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen?

    ja, denn "Eltern"

    nein, denn nicht alle Erwachsenen sind "Eltern"


    Aber auch für diese Fälle gibt es "den Staat".


    Ich für meinen Teil sehe, dass ich überall "den Staat" brauche;

    strafrechtlich, wenn jemand Corona-Parties feiert;

    sozial, wenn es darum geht, ältere Angehörige zu pflegen, zu unterstützen oder zu SCHÜTZEN

    monetär, indem Hilfspakete geschnürt werden.


    Deswegen helfe ich dem Staat, der ja für mich arbeitet, und mache, was er sagt.


    :)^

    Mir ist halt auch nicht so klar, warum die ganzen vorliegenden digitalen Strukturen dann nicht aggressiver nutzt.

    Sehe ich an den Kollegen - online Unterricht, oh nein... die ziehen den Kopf ein, verschicken Arbeitsblätter per Brief und hoffen, dass bald vorbei. Anstatt sich in digitale Strukturen einzuarbeiten.

    oder warum man sich immer treffen muss, warum nicht skypt, warum nicht mehr online einkauft, warum keine online-Konferenzen...

    es gäbe 1000 Möglichkeiten, nicht für alles, klar - aber man ist im Kopf immer noch bei den "alten" Strukturen.

    Hallo,


    ich bin definitiv dafür, Schulen und Kitas geschlossen zu halten und eventuell nur die Abschlussklassen wieder in die Schule zu bestellen.


    1.) Ich bin selbst aufgrund einer Lungenkrankheit stark gefährdet und möchte nicht, dass meine Kinder das mit nach Hause bringen nur aufgrund der Schulpflicht.


    2.) Es erkranken und sterben auch Kinder an Corona und zur Sicherheit sollte man auch die Kinder schützen.


    3.) Was passiert wenn es an der Schule einen Corona-Fall gibt? Dann schließt alle paar Tage für zwei Wochen die Schule und jedes Mal muss man sich neu organisieren. Wir haben unsere Kinder in drei verschiedenen Einrichtungen, wie soll das dann funktionieren?


    4.) Bis zum 19.4. dürfen unsere Kinder mit niemanden außerhalb der Familie spielen und keinen Spielplatz betreten und einen Tag später hocken bis zu 30 Kinder auf engstem Raum aufeinander und in den Schulen kommen zum Teil über 1000 Personen zusammen? Da würde ich mir mehr als nur vergaggeiert vorkommen.


    viele Grüße und bleibt alle gesund!!

    Ach so, noch vergessen,


    5.] In den meisten Schulen besteht nicht mal die Möglichkeit, sich mit Seife die Hände zu waschen. Wie soll auch nur ein Mindeststandard an Hygiene eingehalten werden, wenn es von Seiten der Kommune nicht ermöglicht wird?

    Dem kann ich nicht viel hinzufügen als:


    6. Manche Schüler leben mit ihren Großeltern zusammen - gar nicht so wenige. Wenn man die alten Menschen schutzen will darf man nicht davon ausgehen, dass es so einfach ist die Schüler von den Alten zu separieren.

    Es macht mich tatsächlich sehr viel Gedanken, was ich machen soll, wenn mein Kind wirklich am 20. 4. wieder zur Schule muss. Denn wir wohnen mit der lungen- und herzkranken Mutter zusammen. Ich möchte nicht, dass sie in Gefahr kommt nur weil die Schulen zu früh wieder öffnen.


    Ich weiß echt überhaupt nicht was ich im konkreten Fall dann tun soll.

    Wie schon mal geschrieben:

    meine Arztverwandtschaft in diversen Bundesländern betont nachdrücklich, dass sie neverever ihre kids ab dem 20.4. "einfach so" wieder schicken würden, das wäre viel zu kurz. Vor allem auch wegen Oma im Haus etc..

    Allerdings muss ich einräumen, dass manche von ihnen in Kliniken arbeiten, in denen positiv getestete Patienten liegen.

    Warum sie selbst das machen und ihre Kinder dann nicht in die Schule lassen würden (also vor dieser Argumentation), erschließt sich mir nicht.

    Ich habe auch ein mehr als ungutes Gefühl beim Gedanken, dass die Schulen nach Ostern wieder öffnen könnten (ich halte das aber für sehr sehr unwahrscheinlich).


    Als Kind hatte ich starkes Asthma, inzwischen geht es besser, meine Große hat aber ebenfalls häufig enggestellte Bronchien, braucht dann ihr Salbutamolspray usw. - dürfen sie und ich dann zu Hause bleiben? Muss unsere Mittlere aber in die Schule? Welchen Sinn hat das?

    Ah und dass diejenigen Lehrer, die gefährdet sind, dann weiterhin von zu Hause aus unterrichten, die anderen aber vor Ort, halte ich für organisatorisch ... schwierig. Da müsste man ja ganz neue Stundenpläne machen.

    Aber wie lange dann die Schulen geschlossen lassen?

    Bis zum Sommer? Bis es einen Impfstoff gibt? Denn bis es einen Impfstoff gibt, kann es immer wieder neue Erkrankungswellen geben.


    Und: Wenn ich wegen der Kinderbetreuung kündigen würde, würde ich bei meinem Arbeitgeber keinen neuen Job mehr bekommen, aufgrund der aktuellen Situation dort. Und ich mag meinen Job. Ohne wirklich große Not würde ich den auf gar keinen Fall aufgeben.

    Und, so ganz nebenbei: Kündigung von jetzt auf gleich geht auch nicht überall. Ich z.B. habe eine Kündigungsfrist von sechs Monaten.