• Sollten Kitas-Schulen eröffnet werden.. ?

    Hallo zusammen, Ich habe gerade ein Bericht gelesen es soll am 15.04 fest stehen ob die Kitas-Schulen wieder eröffnet werden. Was denkt ihr, sollten die Kitas-Schulen trotz der aktuellen Situation geöffnet werden, oder hat es nach eurer Meinung noch Zeit..? Was denkt ihr was die für eine Entscheidung höchstwahrscheinlich treffen werden, können wir…
  • 1 Antworten

    Naja, WLAN in der Schule ist bei Homeoffice relativ irrelevant. Zum Thema technische Ausstattung, versteh mich nicht falsch, ich bekomme schon alles hin, allerdings ist mein Laptop inzwischen gute 10 Jahre alt und einfach verdammt langsam und hat mehr Macken als ein Mackenmacher in einem Monat produziert. Aus eben diesem Grund habe ich ihn vor dem Homeoffice auch ein halbes Jahr nicht hergenommen, davor war es beinahe ein Jahr. Vorbereitung mache ich in der Schule, für Privat reicht mir meistens mein Handy. Mein Bruder bekam vom Arbeitgeber die technischen Geräte zum daheim arbeiten mit. Versteh mich nicht falsch, ich hätte fragen können, wäre aber maximal mit einem Tablet heim gegangen, denn Laptops gibt es an der Schule zB nicht. Ich bekomme es auch damit hin, das soll es echt nicht sein, aber für alle Spielereien ist diese Maschine zB nicht mehr geeignet.

    Es gibt zB interaktive Seiten zu den Schulbüchern. Die sollte ich, bevor ich den Kids da etwas aufgebe erst einmal getestet haben. Und ja, bei der einen oder andere hat mein Laptop schon einen heftigen Crash verursacht, einfach weil der mit der Menge an Informationen die da auf ihn zukam überfordert war.


    Zu den Stunden sag ich jetzt nichts, ich habe eindeutig mehr. (15 Stunden? Sicher, dass das nicht Teilzeit ist?) Hier gibt es keine Verbeamtung mehr. Ich weiß, unser Gehalt ist im Vergleich ein Grund zum Weinen. Außerdem (und da bin ich mir eben unsicher wie es in Deutschland ist), wird hier unser Gehalt von 10 Monaten auf 12 aufgeteilt, im Vergleich zu anderen Berufen mit vergleichbarem Abschluss im öffentlichen Dienst.

    just_looking? schrieb:

    Naja, WLAN in der Schule ist bei Homeoffice relativ irrelevant. Zum Thema technische Ausstattung, versteh mich nicht falsch, ich bekomme schon alles hin, allerdings ist mein Laptop inzwischen gute 10 Jahre alt und einfach verdammt langsam und hat mehr Macken als ein Mackenmacher in einem Monat produziert. Aus eben diesem Grund habe ich ihn vor dem Homeoffice auch ein halbes Jahr nicht hergenommen, davor war es beinahe ein Jahr. Vorbereitung mache ich in der Schule, für Privat reicht mir meistens mein Handy. Mein Bruder bekam vom Arbeitgeber die technischen Geräte zum daheim arbeiten mit. Versteh mich nicht falsch, ich hätte fragen können, wäre aber maximal mit einem Tablet heim gegangen, denn Laptops gibt es an der Schule zB nicht. Ich bekomme es auch damit hin, das soll es echt nicht sein, aber für alle Spielereien ist diese Maschine zB nicht mehr geeignet.

    Es gibt zB interaktive Seiten zu den Schulbüchern. Die sollte ich, bevor ich den Kids da etwas aufgebe erst einmal getestet haben. Und ja, bei der einen oder andere hat mein Laptop schon einen heftigen Crash verursacht, einfach weil der mit der Menge an Informationen die da auf ihn zukam überfordert war.

    Mit deinem Beitrag bildest du ein Beispiel für genau das, was ich meine. Mein Job wurde im April auch umgestellt auf 90% Online, Home-Office quasi optional, vorrangig war Kontaktredizierung (hier gehen wöchentlich etwa 200 verschiedene Menschen ein und aus). Meine Chefin hat in Rekordzeit einen Anbieter klargemacht und uns Accounts angelegt - ganz alleine, ohne irgendein Amt oder Ministerium im Rücken, und vom eigenen Geld der Firma. Sie wollte, dass wir online arbeiten, also hat sie das möglich gemacht. Das "üben" haben wir dann schon alleine organisiert. Mein Laptop ist auch (zu) alt für sowas und fürs Internet habe ich hauptsächlich das Handy genutzt. Ich würde aber im Traum nicht drauf kommen, jetzt von der Arbeit ein Gerät zu fordern, damit ich Home-Office machen kann, und meine Chefin kann nicht mal eben so 7 klatschneue Laptops organisieren und uns unbegrenzt zur Verfügung stellen. Also haben wir uns selber was einfallen lassen und das selber auf die Beine gestellt. Wohingegen die meisten Lehrer, die ich kenne (und du ja in deinem Beitrag auch irgendwie), sich hinstellen und sagen "Wie soll ich das denn jetzt machen, ich hab ja kein Gerät!" Weil sie es einfach gewohnt sind, dass immer jemand kommt und das für sie regelt. Und dafür dann aber üppiges Gehalt (in Deutschland 12x und die Mehrheit wird verbeamtet) und 13 Wochen frei bekommen.

    Dorfnixe schrieb:

    Fernunterricht über Video? Oh, da muss doch dann erstmal jemand kommen und mir einen Computer bringen, und die Schule hat ja noch nicht mal WLAN. Und statt eins einzurichten, wird dann nach Schulamt, Land oder Ministerium gekräht, immer muss jemand kommen und alles einrichten und vorbereiten, da ist so oft so wenig Eigeninitiative und Flexibilität. Das ist so eine unangenehme Vollkasko-Mentalität, die viele Lehrer zu haben scheinen.

    Das ist einfach unrealistisch. In Unternehmen gibt es nicht umsonst eine IT-Abteilung, die sich um die technische Infrastruktur kümmert. Das macht man nicht mal einfach nebenher, ich kenne Leute, die sich mit sowas als Vollzeitjob beschäftigen.


    Das andere Problem: Selbst wenn ein Lehrer sich um eine Bastellösung bemüht, kann er nichts machen wenn es den Schülern an Ausstattung fehlt.

    just_looking? schrieb:

    Versteh mich nicht falsch, ich hätte fragen können, wäre aber maximal mit einem Tablet heim gegangen, denn Laptops gibt es an der Schule zB nicht.

    Ja, das ist es doch: die meisten nicht-Lehrer können da schon überhaupt nicht nach irgendwas fragen, da gibts einfach nix. Noch nicht mal ein Tablet! Genau das meine ich mit Vollkasko-Mentalität.

    Dorfnixe schrieb:
    just_looking? schrieb:

    Versteh mich nicht falsch, ich hätte fragen können, wäre aber maximal mit einem Tablet heim gegangen, denn Laptops gibt es an der Schule zB nicht.

    Ja, das ist es doch: die meisten nicht-Lehrer können da schon überhaupt nicht nach irgendwas fragen, da gibts einfach nix. Noch nicht mal ein Tablet! Genau das meine ich mit Vollkasko-Mentalität.

    Genau. Daher hat mein Bruder (Industrie, Bürojob) die gesamte Ausrüstung bekommen, weil es das ja bei "normalen Arbeitgebern" nicht gibt. Ja. Und ich weiß von Bekannten, die eben auch mit Austattung am letzten Tag aus dem Büro gegangen sind. Und nein, ich hätte wie gesagt nicht danach gefragt. Es wurde aber auch definitiv nicht angeboten. (Wie gesagt, das sehe ich nicht als Vorwurf, es ist eher eine Feststellung.) Und wie du vielleicht überlesen hast, ich habe nicht eine Sekunde daran gedacht nach etwas zu fragen. Ich habe nur festgestellt, dass es die Möglichkeit nicht gegeben hätte. Nicht mehr, nicht weniger.


    Das beim Gehalt hast du auch etwas falsch gelesen, aber egal.


    Und glaub mir, die Schulen haben ebenso wie deine Chefin (und mit "die Schule" meine ich in unserem Fall den Chef und die Kollegin die für die gesamte IT 2h in der Woche "angerechnet" bekommt) von heute auf morgen die Infrastruktur geschaffen. Aber ist ja egal, die werden ja bezahlt. (Und nein, diese Nachtschichten zahlt einem keiner.) Ich habe keine Ahnung ob die E-learning Platform die der Minister so groß verkündet hat inzwischen funktioniert, die ersten Wochen gab es gerade mal die Domain, aber nützliches, sinnvolles oder funktionierendes, Fehlanzeige. Nix mit (ich will es mal frei interpretieren) in den Arsch geschoben bekommen.

    Dorfnixe schrieb:

    Ja, das ist es doch: die meisten nicht-Lehrer können da schon überhaupt nicht nach irgendwas fragen, da gibts einfach nix. Noch nicht mal ein Tablet! Genau das meine ich mit Vollkasko-Mentalität.

    Hä? Natürlich kriegen Arbeitnehmer, die von zuhause aus arbeiten sollen die Geräte vom Arbeitgeber gestellt.

    Dorfnixe schrieb:

    Das Virus ist an gar nix Schuld. Das tut, was ein Virus eben tut, dem ist total wumpe, ob wir Lockdown machen oder nicht.

    Was in der Welt passiert, sind die Auswirkungen von Entscheidungen, die von Menschen getroffen wurden. Daher ist es auch nicht sinnvoll, auf Lehrer jetzt zu schimpfen. Wer als Lehrer engagiert ist, ist auch jetzt engagiert, und wer jetzt faul ist, ist es sonst auch. Die Lehrer haben das nicht entschieden, dass es momentan so ist wie es ist.

    Trotzdem beobachte ich bei vielen Lehrern (auch bei den Engagierten!) immer wieder 2 Phänomene: 1. wissen viele offenbar nicht, wie gut sie es eigentlich haben mit 13 Wochen frei, nur 15-20 Unterrichtsstunden die Woche und je nach Fächerkombination auch mal wochenlang jeden Tag um 13h Feierabend, das ganze bei gutem Gehalt und Beamtenstatus. Mir fehlt da das Verständnis, über irgendwas zu klagen, denn Lehrer haben so ziemlich alle Vorteile, die man beruflich haben kann, auf einmal. Und 2. erlebe ich die meisten Lehrer als passiv und träge, was Veränderungen und Innovationen angeht - Fernunterricht über Video? Oh, da muss doch dann erstmal jemand kommen und mir einen Computer bringen, und die Schule hat ja noch nicht mal WLAN. Und statt eins einzurichten, wird dann nach Schulamt, Land oder Ministerium gekräht, immer muss jemand kommen und alles einrichten und vorbereiten, da ist so oft so wenig Eigeninitiative und Flexibilität. Das ist so eine unangenehme Vollkasko-Mentalität, die viele Lehrer zu haben scheinen.

    Ich bin selbst kein Lehrer - habe aber welche in der Verwandtschaft - soviel im Vorhinein.


    1. Dreizehn Wochen Ferien heißt nicht gleich automatisch 13 Wochen frei. Ferien während des Schuljahres werden für Korrekturen - in der Sek1 und besonders der Sek2 oft für das Korrigieren der Arbeiten und Klausuren genutzt, weniger natürlich im GS-Bereich. Außerdem, je nach Fach und Erfahrung des Lehrers wird auch stellenweise Material vorbereitet bzw. Konzepte erstellt. Bei uns hier haben die Lehrer auch Dienste in der Schule zu erfüllen (Telefon, ....).

    2.15-20 Wochenstunden sind bei Teilzeitkräften die reine Zeit am Schüler - können bei VZ auch schon mal knapp an die 30 sein. Das die Lehrer dann aber oftmals nachmittags und an den Wochenenden noch daheim sitzen > da ja meist in den Schulen nicht der Platz bzw. die Ruhe da ist, sehen die wenigsten. Das hat dann auch Auswirkungen auf die Familie. Hängt natürlich auch etwas von Schulart und Fach ab - aber es gibt korrekturintensive - da ist es mit einem schnellen durcharbeiten nicht unbedingt getan.

    13 Uhr Feierabend - da wird zwar vielleicht die Schule verlassen - aber die Arbeitszeit zu Hause sieht dann keiner mehr.

    3. Gutes Gehlat und Beamtenstatus - das ich nicht lache. Hier im Osten kann ein Großteil der Lehrer nur davon träumen. Da geht es mit der Verbeamtung gerade los - der Großteil sind Angestellte. Und die müssen den "Arsch" genauso hinhalten für einen Teil des Gehaltes. Werden für viele Dinge verantwortlich gemacht - die eigentlich in der Verantwortung der Eltern liegen > diese aber liebend gern an die Schule abschieben.


    4. Fernunterricht/Video

    Ohne technische Ausstattung nicht realsierbar - gerade auch bei uns hier das Problem. DSL-Kabel wurde erst Anfang des Jahres an der Schule gelegt - Endgeräte sollten im Laufe der Zeit erneuert werden - waren jetzt natürlich nicht da. Es gibt keinen IT an der Schule (meines Wissens auch keinen grundständigen Informatiker). Also hat jeder Lehrer sein Süppchen gekocht und was probiert - die Folge: Aufgaben standen auf 2 verschiedenen Plattformen - die Schüler der Klasse aber alle nur auf einer angemeldet > nun hat es ein Lehrer unter KOntrolle und alles wird an gleicher Stelle gepostet.

    Und nein - es kann keiner gezwungen werden - sich mit allem technisch einzudecken > solange der reguläre Unterricht abgdeckt werden kann. Sonderausstattung wie z.B. Kamera - wenn eben Online-Unterricht gewollt ist, sollte entweder in der Schule vorgehalten werden bzw. zumindest ausleihbar sein.

    Und ja, es gibt auhc noch Schulen, die keine eigene Webseite haben.


    5.Ausstattung Schulen

    Selbst, wenn es an der Schule die Technik gibt, wer ist für das Instandhalten, Bedienen, zuständig. Ein Lehrer, der aber - wenn er Pech hat - dass alles noch neben seinem üblichen Unterricht leisten muss => ohne einen Ausgleich zu bekommen (und da rede ich nicht mal von Geld, sondern einem Stundenerlass).

    Er ist der Buhmann, wenn was nicht klappt - sollte möglichst auch alles selbst wieder in Ordnung bringen - so kostet es ja nichts. Hat die Schule einen Informatiklehrer, dann mag es klappen. Das haben aber gerade hier die wenigsten > also wird nur das für den Unterricht nötigste getan.




    Und da könnte ich noch mehr Punkte aufzählen - die von außen zwar super aussehen > wenn man sich dann aber mal richtig in die Materie reinarbeitet > doch nicht mehr so glänzend aussehen.

    Mal zurück zum Thema: https://www.spiegel.de/wissens…b2-4265-bdec-040cbb5e9bd1


    Sehr interessant diese Zeilen:


    Zitat

    Verwunderlich ist, dass die Ergebnisse der AGES kein einziges Cluster in Schulen oder Kitas ergeben haben - auch vor den Schulschließungen. Infektionsepidemiologin Schmid führt das darauf zurück, dass insgesamt signifikant weniger Kinder betroffen sind und diese sich meist in Haushalten angesteckt hätten. Allerdings sei in Familien kein einziges Mal ein Kind als Infektionsquelle vorgekommen, sagte sie der APA.


    Infektionscluster gab es in Pflegeheimen, Vereinen, Fitnesstudios, Bars. Aber keine in Schulen und Kitas.

    clairet schrieb:

    Infektionscluster gab es in Pflegeheimen, Vereinen, Fitnesstudios, Bars. Aber keine in Schulen und Kitas.

    Vielleicht ist die Entscheidung über den viel diskutierten Wiedereinstieg in Sachsen auch aufgrund solcher Aussagen gefallen?!?

    Also zum Punkt Lehrer kann ich sagen (in der Verwandtschaft sind so einige Lehrer): Auch wenn sie engagiert sind, sind viele nicht gerade "Technikwunder" (wenn sie nicht gerade Informatiklehrer sind). Das Versenden einer E-Mail stellt da schon das "Non-Plus-Ultra" dar und man kann nicht von ihnen verlangen, dass sie auf die Schnelle eine "Homeschooling-Plattform" programmieren, dann den (nicht vorhanden) Laptop anschliessen und noch die Gerätschaften der Schüler integrieren. Und es müssen ja auch noch die ganz rechtlichen Sachen ("Datenschutz") beachtet werden.


    Sowas auf die Beine zu stellen und zu organisieren ist wahrscheinlich Aufgabe der Schulbehörden, die es in jedem Bundesland gibt. Was haben die eigentlich die ganze Zeit getrieben ;-D


    Insgesamt gibt der Staat aber derzeit ein erschreckend schwaches Bild im Bereich Schule/Kindergarten ab. Man zahlt ohne Ende Steuern/Sozialabgaben, daher könnte man erwarten, dass ein "führendes Land" wie Deutschland nach einem kleinen Schockmoment in der Lage ist, auch bei einer "etwas schwereren Grippewelle" (salopp ausgedrückt) irgendwie einen Schul/Kindergartenbetrieb aufrechtzuerhalten bzw brauchbare Alternativen zu organisieren. Daher kann ich den Unmut der Eltern verstehen.

    Hallo,

    Taranis schrieb:

    Also zum Punkt Lehrer kann ich sagen (in der Verwandtschaft sind so einige Lehrer): Auch wenn sie engagiert sind, sind viele nicht gerade "Technikwunder" (wenn sie nicht gerade Informatiklehrer sind). Das Versenden einer E-Mail stellt da schon das "Non-Plus-Ultra" dar und man kann nicht von ihnen verlangen, dass sie auf die Schnelle eine "Homeschooling-Plattform" programmieren, dann den (nicht vorhanden) Laptop anschliessen und noch die Gerätschaften der Schüler integrieren. Und es müssen ja auch noch die ganz rechtlichen Sachen ("Datenschutz") beachtet werden.


    Sowas auf die Beine zu stellen und zu organisieren ist wahrscheinlich Aufgabe der Schulbehörden, die es in jedem Bundesland gibt. Was haben die eigentlich die ganze Zeit getrieben ;-D


    Insgesamt gibt der Staat aber derzeit ein erschreckend schwaches Bild im Bereich Schule/Kindergarten ab. Man zahlt ohne Ende Steuern/Sozialabgaben, daher könnte man erwarten, dass ein "führendes Land" wie Deutschland nach einem kleinen Schockmoment in der Lage ist, auch bei einer "etwas schwereren Grippewelle" (salopp ausgedrückt) irgendwie einen Schul/Kindergartenbetrieb aufrechtzuerhalten bzw brauchbare Alternativen zu organisieren. Daher kann ich den Unmut der Eltern verstehen.


    Ich kann einfach beide Seiten verstehen.

    Eines wollte ich noch anmerken, weil ich gerade wieder so ein Exemplar im Posteingang habe. Arbeiten am Handy ist absolut unmöglich, wenn man einen Text korrigieren soll, den man per Foto erhalten hat, das Foto aber nicht zentriert, nicht gerade von oben sondern schräg aufgenommen wurde und auch noch etwas verwackelt ist. Ich bin echt gut im Entziffern von Schriften, aber das auf dem Handy (und dann noch korrigieren), keine Chance. Das geht wenn man nur "von Beginn an" digitale Dateien erhält.

    just_looking? schrieb:

    Eines wollte ich noch anmerken, weil ich gerade wieder so ein Exemplar im Posteingang habe. Arbeiten am Handy ist absolut unmöglich, wenn man einen Text korrigieren soll, den man per Foto erhalten hat, das Foto aber nicht zentriert, nicht gerade von oben sondern schräg aufgenommen wurde und auch noch etwas verwackelt ist. Ich bin echt gut im Entziffern von Schriften, aber das auf dem Handy (und dann noch korrigieren), keine Chance. Das geht wenn man nur "von Beginn an" digitale Dateien erhält.

    Und der Schüler wird am anderen Ende sitzen und sich freuen, wenn er noch genug mobile Daten hat um das besagte Foto überhaupt losschicken zu können... Und vielleicht schon 200 mal versucht haben, das loszuschicken.


    Es hat wirklich alles mehrere Seiten....

    Paritu schrieb:

    Und der Schüler wird am anderen Ende sitzen und sich freuen, wenn er noch genug mobile Daten hat um das besagte Foto überhaupt losschicken zu können... Und vielleicht schon 200 mal versucht haben, das loszuschicken.


    Es hat wirklich alles mehrere Seiten....

    Oh ja! Ich habe auch definitiv nicht vor es anzusprechen (habe es auch bei den Exemplaren davor, von verschiedenen Absendern) nicht gemacht. Ich bedanke mich für die zeitgerechte Erledigung, korrigiere, und schreibe noch den einen oder anderen netten Satz dazu.

    SandyErgo schrieb:

    Und da könnte ich noch mehr Punkte aufzählen - die von außen zwar super aussehen > wenn man sich dann aber mal richtig in die Materie reinarbeitet > doch nicht mehr so glänzend aussehen.

    Nur so viel noch: meine Eindrücke sind keineswegs nur "von außen". Habe 4 Lehrer im Freundes-bzw Familienkreis.