Ich weiß nicht ob ich in meinen alten Job zurückkehren möchte, weil ich gerne etwas neues ausprobieren möchte. Wenn das scheitert kann ich immer noch in den alten Job zurück... Außerdem kenne ich fast alle Kliniken und radiologische Praxen in der Stadt, in die ich wieder ziehen möchte und da kann ich nicht mehr arbeiten, weil ich Arbeit in Praxen nicht mag und die in den großen Kliniken kann ich nicht arbeiten weil ich dort zu oft Patient war wegen meinen psych. Problemen.


    Alles nicht so einfach...


    Und zu der Sache mit den Behinderten: da weiß ich sehr wohl worauf ich mich einlasse, wir hatten in der Klinik in der ich zuletzt gearbeitet habe eine ganze Station nur für Behinderte (meist Kinder und Jugendliche) und da kam ich sehr gut mit zurecht, im Gegensatz zu den meisten meiner Kollegen hat mir das sogar richtig Freude bereitet. Man bekommt halt wahnsinnig viel zurück von einigen. Wenn z. B. ein sonst hochgradig aggressives Mädel einen plötzlich festhält und umarmt, das ist unbezahlbar.

    Menschen mit Borderline sollte m.M.n. überhaupt nicht in sozialen Berufen arbeiten. Gerade in sozialen Bereichen trifft man auf Menschen, die einen besonderen Schutz benötigen. Sie brauchen Menschen, die stabil sind und auch schwierigere Situation kompensieren können und nicht durch eigene persönliche Überforderung unangemessen reagieren.

    Zitat

    Menschen mit Borderline sollte m.M.n. überhaupt nicht in sozialen Berufen arbeiten. Gerade in sozialen Bereichen trifft man auf Menschen, die einen besonderen Schutz benötigen. Sie brauchen Menschen, die stabil sind und auch schwierigere Situation kompensieren können und nicht durch eigene persönliche Überforderung unangemessen reagieren.

    Auf jeden fall. Die Boderlinerinnen die damals an meiern Uni angenommen wurden, haben wie gesagt nicht mal das halbe Studium überlebt, da ist doch albern und es werden fähigen angebenden Kräften Studienplätze weggenommen (da ist aber eher die Uni dran schuld).


    In meinen Augen gilt das selbe für Depressive oder menschen mit Suchtproblemen.


    Ich habe da echt eine radikale Meinung zu. Kann man teilen oder auch nicht...

    Einerseits sehe ich das ähnlich, nämlich dass es sicherlich nicht verkehrt wäre, vor dem Studium zu prüfen, ob die Person überhaupt im mindesten in der Lage ist, ein Studium erfolgreich zu beenden bzw auch danach zu arbeiten und damit der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Andererseits ist es schwierig, entsprechende Grenzen zu ziehen und die Gefahr von Stigmatisierung ist hoch. Aber wie gesagt, ich finde auch, dass Menschen, die einerseits selbst einräumen, eine psychische Krankheit zu haben, andererseits aber alles haben wollen, was gesunde Menschen haben, schwierig. Eien Krankheit bringt es nun mal mit sich, Einschränkungen zu unterliegen. Manchmal ist es wohl auch ein Teil der Krankheit selbst, dahingehend uneinsichtig zu sein. Hier im Forum schrieb mal eine junge Frau, dass sie in den Polizeidienst wollte, aber noch Narben von ihrem jahrelangen selbstverletzenden Verhalten zu haben, und es war erschreckend, wieviele User ihr geraten haben, im Fragebogen zur Bewerbung zu lügen, nämlich dort, wo gefragt wurde, ob psychische Erkrankungen, Therapien oder Aufenthalte in psychiatrischen Anstalten stattgefunden haben. Ganz ehrlich, ich möchte nicht an Polizisten geraten, die psychische Probleme haben, und genauso möchte ich nicht von Menschen betreut werden, die psychische Probleme haben. Und für den Fall, dass jetzt hier geschrieben wird, so was wächst sich zurecht: Ich glaube nicht, dass sich alles zurechtwächst, abgesehen davon gibt es genug psychisch gesunde und gefestigte Persönlichkeiten, die für diese Dienste geeigneter wären.

    Ich spreche ebenfalls aus der Praxis. Verschiedene Menschen machen eben verschiedene Erfahrungen.


    Meine Erfahrung und Beobachtung:


    Es ist nicht sinnvoll, von einer GENERELLEN Stabilität oder Labilität zu sprechen. Die konkreten Stärken müssen zu den konkreten Anforderungen passen. In dem Bereich, in dem ich arbeite, sehe ich sowohl "stabile" als auch "labile" Menschen, die den Anforderungen auf Dauer gewachsen sind oder eben auch nicht.


    Denn erstens hat JEDER irgendwo seine wunden Punkte.


    Zweitens aber gibt es die Menschen, die bei sich IMMER ALLES zwanghaft als total supi sehen und darstellen. Diese neigen, wenn sie mit fremdem Leid konfrontiert werden, zu zwei Reaktionsweisen:


    1. Verleugnen. Ist doch alles gar nicht so schlimm! Alles nur Gejammer, Schwarzseherei, Lüge, Manipulation! – So wird "Klienten" massiv geschadet.


    2. Wenn Verleugnen nicht mehr möglich ist: Zusammenbrechen, weil das eigene Weltbild ins Wanken gerät und dies nicht zur von dieser Person benötigten absoluten Stabilität paßt, Wanken auch nie wirklich erlebt und überstanden wurde.


    Ansonsten würde ich sagen, daß z.B. eine Depression in KEINEM Beruf förderlich ist. Daß die Fähigkeit zu Selbstreflexion aber hilft – wer Probleme hat, lebt diese nicht automatisch an anderen aus.

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    vor dem Studium zu prüfen, ob die Person überhaupt im mindesten in der Lage ist, ein Studium erfolgreich zu beenden

    Das kann man nur durch Ausprobieren herausfinden. Wer GAR keinen Antrieb hat, wird sich ohnehin nicht rechtzeitig zur Immatrikulation einfinden.

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    Menschen mit Borderline sollte m.M.n. überhaupt nicht in sozialen Berufen arbeiten. Gerade in sozialen Bereichen trifft man auf Menschen, die einen besonderen Schutz benötigen. Sie brauchen Menschen, die stabil sind und auch schwierigere Situation kompensieren können und nicht durch eigene persönliche Überforderung unangemessen reagieren.

    Ich denke, auch als Borderliner kann man stabil werden... Wenn ich z. B. mich ansehe wie ich vor ein paar Jahren war (da hab ich absolut nichts auf die Reihe gekriegt, hab mich fast jeden Tag selbstverletzt usw.) und heute (lebe zwar in einer soz.päd. Einrichtung, aber ich kann gut für mich selbst sorgen, habe stabile Beziehungen, habe mich seit über 1 Jahr nicht mehr selbstverletzt), das ist ein himmelweiter Unterschied.


    Würdet ihr wohl auch sagen, dass psychisch Kranke, insbesondere Borderliner, auch keine Kinder bekommen sollten weil diese ja auch stabile Bezugspersonen brauchen? (ich kenne ein paar ehemalige Mitpatientinnen, die übelst krass drauf waren, und jetzt tolle Mütter sind und - stabil!!) Ich denke, wenn man eine sinnvolle Aufgabe hat, die einen erfüllt, geht so einiges!! :)z

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    Ich denke, auch als Borderliner kann man stabil werden... Wenn ich z. B. mich ansehe wie ich vor ein paar Jahren war (da hab ich absolut nichts auf die Reihe gekriegt, hab mich fast jeden Tag selbstverletzt usw.) und heute (lebe zwar in einer soz.päd. Einrichtung, aber ich kann gut für mich selbst sorgen, habe stabile Beziehungen, habe mich seit über 1 Jahr nicht mehr selbstverletzt), das ist ein himmelweiter Unterschied.

    Ich weiß nicht, wie alt Du bist, aber Du lebst offensichtlich in einem geschützten Raum. Das ist kein Vergleich zu den Anforderungen, die im Alltag gestellt werden, und zwar nicht als Problem sondern als ganz normaler Alltag.

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    Würdet ihr wohl auch sagen, dass psychisch Kranke, insbesondere Borderliner, auch keine Kinder bekommen sollten weil diese ja auch stabile Bezugspersonen brauchen? (ich kenne ein paar ehemalige Mitpatientinnen, die übelst krass drauf waren, und jetzt tolle Mütter sind und - stabil!!) Ich denke, wenn man eine sinnvolle Aufgabe hat, die einen erfüllt, geht so einiges!! :)z

    Wenn Menschen mit einer Borderline-Störungen einen Kinderwunsch habe, sehe ich das sehr kritisch. Oft ist es ja so, dass Borderline-Mütter auch Borderline-Kinder haben, ganz einfach, weil die Mutter das Kind mit ihrem Verhalten destabilisiert und das Kind irgendwann selbst die Symptome zeigt. Borderline ist eine ernstzunehmende psychische Krankheit, und gerade Kinder sind empfindsam und zerbrechlich. Wenn schon Ex-Partner von Borderlinern einen gewissen "Hau" bekommen, wenn sie es schaffen, aus der Beziehung auszubrechen, wie mag das einem Kind gehen, das auf eine solche Mutter angewiesen ist, die es mal abgöttisch liebt und mal Scheiße findet? Nein, ich finde es nicht gut, wenn Borderliner, spezielle Frauen, die ja meistens die allererste Bezugsperson sind, Kinder haben.


    Und was die sinnvolle Aufgabe angeht, da gebe ich Dir recht, dass geht auch gesunden Menschen so, nur würde ich ein Kind niemals als Aufgabe einstufen, auch nicht als Lebenszweck oder was auch immer. Kein Kind hat es verdient, zur Aufgabe oder gar zum Lebenszweck degradiert zu werden.

    Zitat

    Ich weiß nicht, wie alt Du bist, aber Du lebst offensichtlich in einem geschützten Raum. Das ist kein Vergleich zu den Anforderungen, die im Alltag gestellt werden, und zwar nicht als Problem sondern als ganz normaler Alltag.

    Ich bin 30.


    Und ich habe hier nen fast normalen Alltag. Muss morgens aufstehen, muss putzen, kochen, einkaufen,


    meine Termine einhalten, usw. Habe fast 10 Jahre lang alleine gelebt und kann das beurteilen...


    Und das mit der "sinnvollen Aufgabe" war wieder eher auf die Arbeit bezogen als aufs Kind, sorry... (und keine Angst: ich habe nicht vor, ein Kind zu bekommen ;-) )

    Es gibt gewaltige Unterschiede zwischen betreutem Wohnen und einem eigenverantwortlichen Alltag. Natürlich habt ihr einen geregelten Alltag, aber das haben Kindergärten, Schulen und Pflegeheime, also soziale Einrichtungen, auch. Dennoch glaube ich nicht, dass man dort den typischen, ungeschminkten Alltag eines Erwachsenen mit eigenem Haushalt, Arbeit, Familie hat.

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    ich kenne ein paar ehemalige Mitpatientinnen, die übelst krass drauf waren, und jetzt tolle Mütter sind und - stabil!

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man als Außenstehende beurteilen kann, wie gut eine solche Mutter wirklich ist. Dafür müsste man längere Zeit mit ihr den ganz normalen Alltag teilen und sehen, wie sich das Kind dabei entwickelt.


    Jedenfalls halte ich einen sozialen Beruf für Borderliner für keine gute Idee. Hier geht es ja nicht mal darum, dass jemand ne schlechte Phase und Liebeskummer hatte sondern um eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die sich insbesondere auf zwischenmenschliche Beziehungen auswirkt.

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    Würdet ihr wohl auch sagen, dass psychisch Kranke, insbesondere Borderliner, auch keine Kinder bekommen sollten weil diese ja auch stabile Bezugspersonen brauchen? (ich kenne ein paar ehemalige Mitpatientinnen, die übelst krass drauf waren, und jetzt tolle Mütter sind und – stabil!!) Ich denke, wenn man eine sinnvolle Aufgabe hat, die einen erfüllt, geht so einiges!!

    Ich würde sagen, dass eine Borderline-Mutter (und auch ein Vater, der an dieser Persönlichkeitsstörung leidet) eine erhöhte Vulnerabilität aufweist. Vulnerabiliät bedeutet "Verwundbarkeit" und vereinfacht erklärt bedeutet es, dass eine Person eine "Schwachstelle" aufweist, die unter gewissen Bedingungen aufbrechen bzw. reaktiviert werden kann.


    Bei Eltern, mit Erkrankungen im psychischen Bereich (wozu z.B. auch alle Substanzabhängigkeiten gehören) würde ich es beruhigend empfinden, wenn sie in einem gut funktionierenden sozialen Umfeld integriert sind, wo sie – und v.a. die Kinder – im Notfall aufgefangen werden. Das Gegenteil ist leider viel häufiger anzutreffen.


    Es ist ein schwieriges, weil sehr ethisches Thema.

    Zitat

    , die sich insbesondere auf zwischenmenschliche Beziehungen auswirkt.

    Im zwischenmenschlichen Bereich habe ich wenig Probleme, ich habe Freunde, die ich seit meiner Kindergartenzeit kenne und habe fast nie Streit mit anderen. Auch längere Partnerschaften hatte ich. Alles in allem habe ich, anders wie bei vielen anderen Borderlinern, ein stabiles Umfeld.

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    Im zwischenmenschlichen Bereich habe ich wenig Probleme, ich habe Freunde, die ich seit meiner Kindergartenzeit kenne und habe fast nie Streit mit anderen. Auch längere Partnerschaften hatte ich. Alles in allem habe ich, anders wie bei vielen anderen Borderlinern, ein stabiles Umfeld.

    Du hast ein stabiles Umfeld, weil Du betreut wirst. Das ist eine Art Schonplatz, den Du hast, und der hat mit der Realität außerhalb einer solchen Einrichtung nicht viel zu tun.


    Aber es ist schön zu hören, dass Du Freundschaften pflegst, auch das kann nicht jeder.


    Trotzdem ist das stabile Umfeld zum großen Teil der Einrichtung zu verdanken, d.h., dieses Umfeld wird Dir geboten. Wenn Du selbständig lebst, arbeiten gehst und Familie hast, mußt DU dieses Umfeld schaffen bzw mit-schaffen und aufrechterhalten, und zwar auch dann, wenn es Dir nicht gut geht.


    Und gerade in einem sozialen Beruf wird diese Fähigkeit gefordert, da bietet Dir niemand ein stabiles Umfeld, da musst Du für Stabilität sorgen, weil dort eben viele Menschen sind, die diese Stabilität brauchen und gelegentlich auch unterminieren.

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    Ich würde sagen, dass eine Borderline-Mutter (und auch ein Vater, der an dieser Persönlichkeitsstörung leidet) eine erhöhte Vulnerabilität aufweist.

    Nicht nur das. Sie sind verletzbarer, verletzen aber auch andere schneller als stabile Persönlichkeiten, und gerade das sollte in sozialen Berufsbildern minimiert werden. Ich habe u.a. eine Freundin, die Krankenschwester ist und eine unglaubliche Geduld hat und sehr viel Verständnis für Dinge aufbringt, bei denen mir schon längst die Hutschnur hochgegangen wäre. Ich schüttele manchmal den Kopf, wieviel sie kompensieren kann und wieviel sie auch ertragen kann, ohne sich aus dem seelischen Gleichgewicht bringen zu lassen. Sie ist für einen sozialen Beruf bestens geeignet.

    Zitat

    Du hast ein stabiles Umfeld, weil Du betreut wirst. Das ist eine Art Schonplatz, den Du hast, und der hat mit der Realität außerhalb einer solchen Einrichtung nicht viel zu tun.

    Ähm ich werde erst seit ca. 1,5 Jahren betreut. Zuvor habe ich ca. 10 Jahre alleine gelebt und habe TROTZDEM meine Freundschaften gepflegt. Außerdem hilft mir die Einrichtung nicht beim Freunde finden/behalten ;-)

    Zitat

    Ähm ich werde erst seit ca. 1,5 Jahren betreut. Zuvor habe ich ca. 10 Jahre alleine gelebt und habe TROTZDEM meine Freundschaften gepflegt.

    Nun ja, aber Freundschaften alleine reichen nicht für ein eigenverantwortliches Leben, dass Du ja vorher nicht hinbekommen hast:

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    Wenn ich z. B. mich ansehe wie ich vor ein paar Jahren war (da hab ich absolut nichts auf die Reihe gekriegt, hab mich fast jeden Tag selbstverletzt usw.)

    Viele Menschen in Psychiatrien haben auch Freundschaften, aber die Umstände sind eben nicht vergleichbar mit dem Alltag außerhalb solcher Einrichtungen, wo man nicht in geschützten Räumen lebt, versorgt wird und letztendlich nur ein geringes Maß an Verantwortung trägt.


    Letztendlich geht es aber um die Frage, ob ein Borderliner für Berufe im sozialen Sektor geeignet sind, und das glaube ich nicht.

    ich rate auch dringend ab. ich arbeite übrigens mit dem von dir favourisierten klientel. Ich sag dir: Lass es. Um den Job dauerhaft (gut) machen zu können, muss man absolut stabil sein. Schon mit einer Instabilität in den Beruf zu gehen, macht es für niemanden besser. Es ist ein Job, der in gewisser Weise immer in an die Psyche geht (nein, das ist nicht negativ gemeint und heißt nicht, dass es einen psychisch fertig macht). die belastung – egal wie toll der job ist und wie viel spaß er macht, ist hoch – sehr hoch und zwar konsequent hoch (ich rede jetzt von sozialarbeiterstellen, ich kann vergleichen und daher sagen, dass in meiner sparte die belastung und der anspruch für die sozialarbeiter deutlich höher ist (größerer verantwortungsbereich, andere aufgaben – nein, ich will die erzieher nicht schlecht machen oder so, nicht falsch verstehen.).


    Ich habe Kollegen, die von Beginn an instabil sind und kann immer nur wieder den Kopf über ihre Berufswahl schüttel. Ständig Ausfälle, sie quälen sich selbst im Grunde nur durch...der Leidensdruck ist hoch.


    Psychische Gesundheit, Stabilität und Belastbarkeit sind absolute Grundvorraussetzungen. Die haben mM nach Menschen mit psychischen Erkrankungen einfach nicht. Auch Menschen, die bei Belastung schnell zu Depressionen neigen, sollten es einfach lassen. Man tut sich mit der Berufswahl dann einfach nichts gutes.


    Der Beruf des Sozialarbeiters ist ein hoch anspruchsvoller, hoch belastender beruf, der nichts mit der romantischen vorstellung von nächstenliebe zu tun hat.


    und nur nochmal, damits nicht komisch wirkt: ich liebe meinen job, habe kein burn out und nein, ich empfinde meinen beruf nicht nur als einzige belastung, wie es oben vielleicht wirken könnte, bin mir aber der permanenten belastung, die man schnell im eifer des gefechts nicht bewusst wahrnimmt, bewusst.


    LG


    PS: Was Kinder angeht...Ich bin tatsächlich der Meinung, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen sich genau überlegen sollte, ob sie Kinder möchten. Hängt natürlich von Art und Schwere der Erkankung ab. Es ist aber illusorisch zu denken, dass Kinder von schwerst depressiven Menschen zB nicht stark (negativ) davon geprägt werden.

    Zitat

    Ähm ich werde erst seit ca. 1,5 Jahren betreut.

    Ich selbst finde es zB fahrlässig Menschen, die betreut werden, die Betreuung anderer Menschen zu überlassen, zumindest in dem Umfang wie ich es zB tue.

    Aber denkt ihr nicht, dass man lernen kann, mit der Erkrankung gut umzugehen und dadurch stabil werden kann? So stabil, dass man in der Lage ist, einen solchen Beruf auazuüben?


    Ich verstehe aber eure Einwände... Aber es will nicht in meinen Kopf, dass ich das mit dem soz. Beruf wahrscheinlich knicken kann :°(