Stress auf der Arbeit - wirkt sich gesundheitlich aus

    Hallo zusammen,


    ich habe einen Job der mir an und für sich Spaß macht. Seit kurzen bin ich offizielle Leiterin des Teams das ich aufgebaut habe.


    Neben mir gibt es noch 2 Teamleiter. Unsere Teams machen das selbe, nur für unterschiedliche Mandanten. Manchmal überschneidet sich aber auch uns wir arbeiten für gleiche Mandanten.


    Auf jeden Fall gibt es immer Ärger mit 1 Teamleitung. Ihr Team kommt mit ihr nicht klar -> dem Team wird Mobbing gegen die TL vorgeworfen. Ich habe etwas kritisch hinterfragt auf sachliche Ebene -> mir wird Mobbing vorgeworfen. Die Stellvertretung aus dem 3. Team hat freundlich was gefragt ob da was geändert werden kann - > es wird Mobbing in den Raum gestellt.


    Es ist furchtbar anstrengend, weil man immer aufpassen muss, was man zu wem sagt. Wie formuliere ich etwas. Könnte man es mir negativ auslegen etc pp.


    Manchmal schaffe ich es schon nicht mehr abzuschalten. Hab immer öfters schlechte Laune. Bin jetzt wg Magen krank geschrieben bis morgen...


    Gespräche mit unserer Vorgesetzten gab es schon, die steht zu 100% hinter der besagten TL. Egal was wir sagen etc. Egal wie sachlich formuliert etc pp. Und wir wollen die gar nicht mobben. Machen es auch nicht. Sie stellt es nur so hin und rennt sofort zur Vorgesetzten um sich dort auszuheulen anstatt selbst das Gespräch mit uns zu suchen.


    Gibt es das Gespräch, unter 4 Augen, sagt sie nichts außer "ok" etc. Ist die Vorgesetzte dabei, hat sie "große Klappe"


    Ich mache jetzt alles was Absprachen betrifft nur noch per Mail. Schaue das ich ihre Teammitglieder bei Fragen immer an sie verweise und nichts dazu sage.


    Es ist meine erste führende Position und ja, ich muss noch viel lernen. Da ich weiß das hier so einige Führungskräfte sind, wie geht ihr mit so Situationen um? Was für Strategien gibt es noch?


    Mit meinem Team läuft es übrigens super und bekomme auch viel Lob von der Vorgesetzten, weil ich mir auch oft selbst zu helfen weiß und Sachen anpacke und Lösungsorientiert arbeite :)

    @ :)

  • 7 Antworten

    Ich kann dir auch nichts anderes raten, als alles (!) schriftlich festzuhalten und bei jedem noch so kleinen Problem euren direkten Vorgesetzten hinzu zu holen.


    Zusätzlich würde ich beim Vorgesetzen Coaching/ Supervision etc. beantragen, am besten gemeinsam mit TL 3.


    Ganz wichtig ist, dass du nur auf eurer Ebene mit ihr redest, auf keinen Fall mit ihren "Untergebenen" über sie und bei Konflikten mit ihr (und nur mit ihr) den Vorgesetzen dazu holst.


    So hat das zumindest bei mir schon mal funktioniert, mit dem Unterschied, dass mir jemand aus meinem Team Mobbing vorgeworfen hat, nachdem ich ihn wegen mehrfacher Arbeitsverweigerung zur Rede gestellt hatte.


    Danach folgte ein langer Weg mit Coaching/ Dokumentationen, Vorgesetztengesprächen etc bis das alles wieder geklärt war, aber gerade die Dokumentation war dabei das A und O neben der Einbindung des nächsten Vorgesetzten.

    Danke für deine Antwort.


    Eine aus ihrem Team ist nun bei mir, weil nach diversen Gesprächen zwischen den beiden bzw mit der nächsten Vorgesetzten keine Klärung erfolgen konnte. Die Mitarbeiterin hat der TL Mobbing vorgeworfen. Die Mitarbeiterin ist dann zum BR und der sagte ganz klar "Teamwechsel wg Mobbing" ....


    Hast du quasi Tagebuch geführt, was wann mit der Person passiert ist?


    Wir haben auch komplett unterschiedliche Führungsstile. Meine Mitarbeiter haben Freiheiten die sie nicht ausnutzen da sie dann auch schon mal nen Rüffel bekommen haben, wenn es doch mal gemacht wurde. Danach war alles geklärt. Stimmung ist gut und die Ergebnisse stimmen.


    Die andere TL führt durch strenge Kontrolle und bei Fehlern direkt bösen Ansagen. Das kommt natürlich nicht so gut..

    Ich würde da garnichts weiter machen als die Sache laufen lassen. Ich häng mich nicht in die Sachen anderer Teams ein. Bei fachlichen Fragen, können natpürlich auch die Mitgleider anderer Teams kommen, aber in die Teamorganisation hänge ich mich nicht rein. Reduziere die Interaktion auf ein Minimum und darauf wenn es eben sein muss weil sich Kunden überschneiden. Kommunikation per e-mail ist perfekt, da ist wenigstens immer gleich Protokoll geführt und es gibt nachher keine Diskussionen. Protokoll führen wer wann was gesagt hat fände ich kindisch und überflüssig. Sind doch schließlich erwachsene Leute.


    Es ist aber gefährlich, dauerbeleidigte Leute in Führungsposition zu hieven, das muss früher oder später schief gehen. Aber das muss nicht dein Problem sein.

    Zitat

    Meine Mitarbeiter haben Freiheiten die sie nicht ausnutzen da sie dann auch schon mal nen Rüffel bekommen haben, wenn es doch mal gemacht wurde.

    Diesen Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:


    Was sind denn das für Freiheiten, für die man einen Rüffel bekommt, wenn man sie nutzt?

    Verzeih mir....aber im ersten Eindruck klingt das alles wie nerviges, weibliches Rumgezicke. Damit ständig den Chef zu belästigen, kann schief gehen.


    Kannst du ihr nicht komplett aus dem Weg gehen, bei Überschneidungen alles schriftlich absprechen oder Chef bitten, dass jedes Team seine Aufgaben alleine abarbeitet....damit Ruhe ist.

    Zitat

    .... aber im ersten Eindruck klingt das alles wie nerviges, weibliches Rumgezicke.

    Ich hab mich nicht getraut das zu schreiben, aber aufgefallen ist es mir schon auch, dass hauptsächlich von weiblichen Personen die Rede war. Ein Tiger ist natürlich leichter zu bändigen als eine Horde Zicken. ]:D

    Dematoso, sie haben Freiheiten wie im Intenet surfen, solange sie dadurch nicht langsamer arbeiten ;-) Also wenn was zu tun ist, haben sie zu arbeiten, wenn nicht sollen sie bereit sein falls was kommt und es sofort abarbeiten und nicht nach hinten schieben o. ä.


    In letzterem Fall gäb es ja nen Rüffel, weil die gewährte Freiheit ausgenutzt worden ist.


    Verständlich? ":/


    Klar ist es (auch) weibliches rumgezicke ;-)


    Aber ich mag es nicht, wenn man mir ständig in die Arbeit reinredet, obwohl bei mir alles läuft. Sowohl vom Arbeitspensum, als auch von der Stimmung. Vor allem nicht, wenn die Person selbst ihr Team immer wieder in schlechte Stimmung versetzt ;-)


    Es wurde jetzt 2 Mal ein Drama draus gemacht, weil ich das Licht im Büro anmachte! Tageslichtlampen. Man wäre geblendet. Man bekäme Kopfschmerzen. Ich dürfe nicht alleine entscheiden ob das Licht an ist oder nicht. Korrekt. Es gab noch mehr Mitarbeiter die Licht wollten und Anweisung ist, sobald auch nur 1 Licht möchte, muss es angemacht werden.


    Da brauch ich nicht drüber zu diskutieren. Sieht die Vorgesetzte, die das mitbekam genauso. Sie macht auch immer das Licht an, wenn sie in das Büro kommt weil die Mitarbeiter ja nicht zum Schlafen da sind :D


    Naja, da wir viele neue Mitarbeiter bekommen, rückt mein eigenes Büro fürs Team immer näher und ich hab Ruhe o:)


    Zu meiner Freude, stockt sich der männliche Anteil an Mitarbeitern demnächst auch auf...