Tipps für die Wohnungssuche?

    Nach vielen Jahren WG-Leben möchte ich endlich in eine eigene Wohnung... wobei eine 1-Zimmer-Wohnung für den Anfang reichen würde. :-) Leider sind die Mieten in der Stadt, in der ich arbeite, recht hoch, weshalb mir bei einem Nettoeinkommen von 1600€ und Darlehensschulden keine sehr große Auswahl bleibt. Gerne würde ich auch etwas außerhalb wohnen, wo die Mieten etwas bezahlbarer sind, aber da muss die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel gut sein, damit ich nicht wie aktuell täglich drei Stunden pendeln muss.

    Wenn ich innerhalb von 45 Minuten zur Arbeit kommen würde, wäre das schön.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir ein paar Tipps bezüglich Wohnungssuche geben könntet. Gibt es bessere Möglichkeiten als über Immobilienscout und wg-gesucht o.ä. zu suchen?

    Und wie geht man so eine Bewerbung am besten an? Ist es sinnvoll, Schufa-Auskunft sowie Gehaltsabrechnungen direkt mitzuschicken?


    Danke und liebe Grüße!

  • 24 Antworten
    mesmerised schrieb:

    Gibt es bessere Möglichkeiten als über Immobilienscout und wg-gesucht o.ä. zu suchen?

    Bei den ebay-Kleinanzeigen ist in die Richtung auch viel los.

    mesmerised schrieb:

    Ist es sinnvoll, Schufa-Auskunft sowie Gehaltsabrechnungen direkt mitzuschicken?

    Ja, am besten auch eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung.

    Verhueter schrieb:
    mesmerised schrieb:

    Gibt es bessere Möglichkeiten als über Immobilienscout und wg-gesucht o.ä. zu suchen?

    Bei den ebay-Kleinanzeigen ist in die Richtung auch viel los.

    mesmerised schrieb:

    Ist es sinnvoll, Schufa-Auskunft sowie Gehaltsabrechnungen direkt mitzuschicken?

    Ja, am besten auch eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung.

    Das heißt, ich bitte meine jetzige Vermieterin um eine Bestätigung, dass ich die Miete immer zuverlässig gezahlt habe?

    mesmerised schrieb:

    Das heißt, ich bitte meine jetzige Vermieterin um eine Bestätigung, dass ich die Miete immer zuverlässig gezahlt habe?

    Genau.

    Verhueter schrieb:
    mesmerised schrieb:

    Das heißt, ich bitte meine jetzige Vermieterin um eine Bestätigung, dass ich die Miete immer zuverlässig gezahlt habe?

    Genau.

    :)^ Danke.

    Die besten Erfahrungen habe ich bisher immer damit gemacht, sämtliche Freunde und Bekannte entsprechend anzusprechen, vor allem jene, die gut vernetzt sind. Gerade kleine Wohnungen werden oft kurzfristig frei (MieterIn verstorben, im Altenpflegeheim, zum Partner gezogen, Schwangerschaft ...).


    Als ich zu Studentenzeiten auf Wohnungssuche war, war dem Vermieter nur wichtig, dass ich die Miete bezahlen kann. Ich hatte damals (1983) eine 80-Stunden-Hilfskraftstelle an der Uni mit gut 1600 DM monatlichem Gehalt. Ihm reichte eine Gehaltsbescheinigung, und ich bekam die Wohnung. Es war eine ca. 70 qm große Altbauwohnung in der Berliner Kantstraße mit zwei Räumen, Küchenzeile integriert, und einem Bad, kein Balkon. Die Wohnung kostete damals kalt ca. 320 DM. Auch diese Wohnung fand ich aufgrund eines Tipps im Bekanntenkreis.


    Genauso war es mit den nächsten Wohnungen: eine 4-Zimmerwohnung in Berlin-Schöneberg und 12 Jahre später eine knapp 40 qm große Wohnung in einem kleinen Tiroler Dorf. In letzterem gestaltet sich die Wohnungssuche besonders schwer, da lieber an Feriengäste vermietet wird. Aber sogar dies klappte.

    Monsti schrieb:

    Die besten Erfahrungen habe ich bisher immer damit gemacht, sämtliche Freunde und Bekannte entsprechend anzusprechen, vor allem jene, die gut vernetzt sind. Gerade kleine Wohnungen werden oft kurzfristig frei (MieterIn verstorben, im Altenpflegeheim, zum Partner gezogen, Schwangerschaft ...).


    Als ich zu Studentenzeiten auf Wohnungssuche war, war dem Vermieter nur wichtig, dass ich die Miete bezahlen kann. Ich hatte damals (1983) eine 80-Stunden-Hilfskraftstelle an der Uni mit gut 1600 DM monatlichem Gehalt. Ihm reichte eine Gehaltsbescheinigung, und ich bekam die Wohnung. Es war eine ca. 70 qm große Altbauwohnung in der Berliner Kantstraße mit zwei Räumen, Küchenzeile integriert, und einem Bad, kein Balkon. Die Wohnung kostete damals kalt ca. 320 DM. Auch diese Wohnung fand ich aufgrund eines Tipps im Bekanntenkreis.


    Genauso war es mit den nächsten Wohnungen: eine 4-Zimmerwohnung in Berlin-Schöneberg und 12 Jahre später eine knapp 40 qm große Wohnung in einem kleinen Tiroler Dorf. In letzterem gestaltet sich die Wohnungssuche besonders schwer, da lieber an Feriengäste vermietet wird. Aber sogar dies klappte.

    In meinem Bekanntenkreis wohnen leider die meisten selbst noch in WGs und auch nicht in der Stadt, in der ich arbeite.


    Meine bisherigen Erfahrungen bei der Suche online: 1-Zimmer-Wohnung 45 Minuten von meiner Arbeit entfernt: 800€. Ich versuche gerade herauszufinden, ob das in der Stadt generell so ist oder ob ich an den falschen Stellen suche. ":/

    Oder selbst Anzeige in die Zeitung stellen. Damit habe ich gute Erfahrung gemacht. Es gibt einige Vermieter die einfach keine Lust haben, von x Leuten angeschrieben zu werden, die ihm nicht so gut passen. Darüber habe ich meine erste Wohnung gefunden :)^

    Ich gebe meine privaten Unterlagen nur an die (möglichen) Vermieter weiter, wenn ich mich nach der Besichtigung wirklich für die Wonhnung interessiere. Im Vorfeld stelle ich mich kurz vor (Name, Alter, Beruf, Nichtraucherin, Haustier) und warum ich mich auf die Wohnungsanzeige melde (suche größere Wohnung). Mein Einkommen und meine sonstigen finanziellen Verhältnisse möchte ich nicht wildfremden Menschen preisgeben. Wenn ich deshalb für eine Wohnung nicht in die engere Wahl komme, nehme ich das in Kauf.

    Hallo! Ich vermute, da kommt ein Problem auf dich zu. Welches Haustier hast du? Eine Samtpfote oder einen Wuffi? Es gibt Vermieter, die erlauben absolut keine Haustiere. Immer direkt danach fragen, wenn du eine Wohnung besichtigst, ob Haustiere erlaubt sind. Soweit mir bekannt ist, sind Vögel, Hamster etc. immer erlaubt. Ich würde so lange suchen, bis du dein Tier mitnehmen kannst. Eine Trennung wäre ja grauenvoll. Alles Gute!

    Je nachdem um welche Stadt es sich handelt, würde ich mich außerdem mit dem Szenario anfreunden, dass es unter Umständen finanziell nicht möglich ist

    Ich habe gute Erfahrungen mit klassischen wohnungsanzeigen mit Chiffre in der lokalen Zeitung, habe so alle meine 3 vergangenen Wohnungen erhalten. Einfach einen kleinen netten 4-Zeiler (Name, alter, Beruf, falls vorhanden Hinweis auf unbefristete Anstellung, Nichtraucher, Kontaktdaten) Viele Vermieter haben keine Lust auf unzählige Anrufe und suchen sich so die passenden Kandidaten selbst aus.

    Ein Tipp wären noch Wohnungsbausgesellschaften, Genossenschaften,... Die haben oft eher günstigere Wohnungen und bieten guten Service. Schwarze Schafe, die bundesweit arbeiten, klammere ich jetzt mal aus.


    Meine Wohnungstreffer:

    Wohnungsbaugesellschaft

    Tageszeitung am Samstag

    Makler 3x

    eBay Kleinanzeigen


    Ich habe mich im Internet immer kurz vorgestellt (Alter, Beruf, Einkommenshöhe, ruhig, Nichtraucher, keine Haustiere). Oder den zugeschickten Mieterselbstauskunftsbogen ausgefüllt und das Okay bzgl. Schufa gegeben. Weitere Unterlagen nur auf Nachfragen und wenn mich die Wohnung interessiert hat. Wobei es aktuell ja fast nur noch andersrum geht: Besichtigung nur, wenn die Zahlen und Infos passen.


    Und am besten auf allen Kanälen suchen. Favoriten bei ebay anlegen und Benachrichtigungen aktivieren. Suchaufträge bei den großen Portalen anlegen.


    Was auch helfen kann: In der gewünschten Region selber auf Aushänge achten oder selber Zettel aushängen, dass man sucht.

    Sunflower_73 schrieb:

    Ein Tipp wären noch Wohnungsbausgesellschaften, Genossenschaften,...

    Kann ich nur unterstreichen. Meine Kinder haben alle ihre Wohnungen auf diesem Wege gefunden.