Uni: Lernen, wie anfangen? Überfordert, ineffektiv, schlecht

    Hallo,


    ich verzweifel langsam echt. DIe Überschrift spiegelt mein Gedankenwirrwarr wieder.


    Ich weiß einfach nicht, wie man richtig lernt. Ich weiß es nicht .Und dadurch, dass ich seit beginn des studiums (letztes Jahr) nur schlechte noten hatte (beste war 3,0), bin ich erst recht verwirrt. Ich weiß einfach nicht wie/wo ich anfangen soll. Ich habe texte, sowie skripte von dozenten und teilweise noch bücher. Worauf soll ich mich fokussieren? Alle texte zusammen fassen? wenn ja, WIE? wie fasse ich den text so zusammen, dass nujr das wichtige dabei ist und ich nicht unwichtiges dazu schreibe. So wie ich es sonst gemacht habe, war ja anscheinend nicht so toll, sonsthätt ich ja nicht so schlechte noten! Wie fange ich an.. woher weiß ich, ob das was ich mache, effektiv ist? woher weiß ich, ob ich was verstanden habe? inwieweit soll ich mit einem thema ausholen? (nur skripte + texte oder auch eigene recherche!?) was muss ich tun um eine gute note zu erhalten? wie lernt man?was heißt überhaupt lernen? lesen? auswendig lernen? verstehen?wenn ich einen text lese, lerne ich dann schon!? besser fachwörter benutzen.. oder besser mit eigenen worten erklären können!? wie viel lernen.. wie intensiv.. um eine gute note zu haben..wie machen das andere, die immergute noten haben? wie / woher wissen die, WIE und wieviel sie lernen müssen.. wie schätzen die das ein, wie können die an einem nbestimmten zeitupunkt sagen " ok soviel wie ich jetzt gelernt habe, reicht, das muss eigentlich für eine gute note reichen" (was schiefgehen kann ja immer..) aber bei denen geht nie was schief?! lernen die tag un dnacht?


    ich weiß es einfach nicht. ich weiß nichts. und selbst wenn ich anfange, etwas zuz lesen, dann hör ich mittendrin auf, frage mich " ist das jetzt überhaupt sinnvolls? hast du auch nur irgendwas dcavon verstandne?" oder ich denke mir " das bringt doch nix, du musst das besser machen, fang nochmal von vorne an.."


    und dementsprechend komm ich nicht voran. Denke immer, das ist nicht gut/intensiv/effektiv genug..


    kann einfach nicht einschätzen, wann man genug gelernt haben soll..


    ich verzweifel noch daran.


    fragt man leute, die ne gute note haben, " hey, wie hast du das gemacht?" kommen antworten wie:


    "weiß ich nicht"


    "ach, 2 mal durchgelesen, dann lief das von alleine"


    "gelernt gelernt gelernt"


    "ja frag ich mich auch"


    "komisch, dabei hab ich kaum was gelernt"


    etc etc


    toll, nur solche antworten helfen mir auch nicht! ich hab keine ahnung,was ich machen soll. an wen könnte ich mich wenden? ich verzweifel wirklich noch dran.. ich hab keine ahnung, wie mans richtig macht

  • 25 Antworten

    da du studierst, wirst du ja abitur haben. bist also ein paar jährchen zur schule gegangen.. da hast du doch auch gelernt :=o irgendwas scheinst du ja richtig gemacht zu haben..


    wie wäre es, wenn du dir ne lerngruppe suchst oder an deiner uni mal herausfindest, ob dir da jemand helfen kann (studienberatung oä)

    Was studierst Du denn? Vielleicht liegt Dir das Fach nicht so.


    In meinem Studium hatte ich auch hunderttausende Seiten zu studieren, das war manchmal recht geftig aber man gewöhnt sich nach einiger Zeit an die anspruchsvolle Lektüre und versteht diese dann auch besser.

    Wo liegt denn genau das Problem? Kannst du dir den Inhalt der Texte nicht merken, nicht strukturieren, nicht einordnen? Kannst du das Gelernte nicht auf die Prüfungsfragestellungen anwenden?


    Wie die anderen das machen ist nicht so wichtig. Manche lesen sich Texte wirklich nur 2x durch, nennen das Lernen und schreiben gute Noten. Du mußt herausfinden, was bei dir funktioniert.

    Zitat

    besser fachwörter benutzen.. oder besser mit eigenen worten erklären können!?

    Beides. Eigene Worte, um zu verstehen. Fachwörter, weil der Prüfer die hören will.

    Zitat

    wie schätzen die das ein, wie können die an einem nbestimmten zeitupunkt sagen " ok soviel wie ich jetzt gelernt habe, reicht, das muss eigentlich für eine gute note reichen"

    Der Zeitpunkt kommt nie. ;-D Es kommt nur der Punkt, an dem du keine Zeit mehr hast, weil morgen die Prüfung ist.

    Zitat

    da du studierst, wirst du ja abitur haben. bist also ein paar jährchen zur schule gegangen.. da hast du doch auch gelernt :=o irgendwas scheinst du ja richtig gemacht zu haben..

    Kann es sein dass du selbst weder Abi hast noch studierst? Ansonsten ist mir rätselhaft wie du meinen kannst, wer ein Abi zustande gebracht habe könne somit auch an der Uni lerntechnisch auf Anhieb mithalten.

    Ich persönlich finds wichtig, sich den Stoff selber zu strukturien (wie ist es für mich logisch? Wie kann ich es am besten im Kopf behalten?).


    Mit Grundlagenlektüre auf dem Gebiet anfangen, konzentriert lesen, die dann je nach Vorlige sparsam(!) (was hilft einen eine Text, der zu 95% mit Textmarker angeschmiert ist?) markern oder eben in Stichpunkten zusammenfassen. Oder in Mindmaps oder auf Karteikarten oder was dir sonst so einfällt.


    Wichtig ist, dass du die Aussage des Textes verstanden hast, die wortwörtliche Wiedergabe ist meistens überhaupt nicht wichtig.


    Oft hilfts auch, mit Kommilitonen Texte zu diskutieren, dann "versteht" man es besser bzw fängt auch irgendwann an, das gelesen kritisch zu hinterfragen und eine eigene Meinung dazu zu bilden.

    Zitat

    "gelernt gelernt gelernt"

    so ist es :)z lernen, lernen, lernen

    Zitat

    aber bei denen geht nie was schief?! lernen die tag un dnacht?

    nicht unbedingt tag und nacht, aber vielleicht einfach länger? über den zeitraum gesehen mein ich.

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    wie / woher wissen die, WIE und wieviel sie lernen müssen.. wie schätzen die das ein, wie können die an einem nbestimmten zeitupunkt sagen " ok soviel wie ich jetzt gelernt habe, reicht, das muss eigentlich für eine gute note reichen"

    ich glaube, an dem Punkt kommen einige gar nicht erst an. Ich auch nicht. Man kann nie alles so perfekt beherrschen (vll. mathematische Dinge ausgeschlossen), dass man WEISS "das wird was gutes".


    Ich persönlich lerne einfach viel und lang, wenn ich eine gute Note will. Für die letzte Prüfung hatten wir ein Buch, ein Skript und die Unterlagen aus der wöchentlichen Übung. Ich hab das Buch zusammengefasst, das Skript zusammengefasst und die Übungen halt geübt. Manche halten es für sinnlos, ein (z.B.) 300-seitiges Buch auf 50 Seiten zusammenzufassen ("das ist ja immer noch soviel zum lernen!"), aber wenn ein Thema aus dem Buch dann statt 50 Seiten nur 8 Seiten hat, siehts schon wieder anders aus beim lernen. ich lerne lieber 6 mal 8 Seiten als 6 mal 50 Seiten.


    Heisst mehr oder weniger: den Stoff in kleine Häppchen aufteilen, sonst verzweifelt man vorher schon. Wenn man dann die Zusammenfassungen *nochmal* zusammenfasst, wirds noch leichter. Dazu muss man aber den Stoff dann schon einigermaßen gelernt haben. So hab ich dann am Ende alles weggekürzt, was geht. Pro Thema erst von 50 Seiten auf 8 Seiten und dann von 8 Seiten auf 1-2 Seiten. Das ist aufwendig, hat mir aber in einem absolut verhassten Thema meine gewünschte Note gebracht.


    Zum Thema Fachwörter vs. eigene Worte: ich benutze (wenn möglich) hauptsächlich Fachwörter, nachdem mir ein Dozent mal vorgeworfen hat, meine Ausführungen wären nicht wissenschaftlich genug gewesen. Wer was erklärt haben will, fragt dann schon. (bei mündl. Prüfungen) – bei schriftlichen kann keiner fragen, aber wer mir Fachwörter vor die Nase setzt, wird wohl auch damit leben können, wenn ich diese verwende.

    als erstes zu dem was lernen:


    -vor und nachbereiten der seminare und der vorlesungen


    - literaturliste abarbeiten


    vor prüfungen muss ich eigentlich nicht mehr besonders viel lernen, da ich das während des semesters größtenteils mache.


    wie: mir hilft es wenn ich lese wichtiges zu unterstreichen und es dann in meinen eigenen worten schriftlich zusammen fasse, danach sitzt der Stoff dann auch meistens.


    was lernen bedeutet? kommt auf das Fach an :-) bei Sprachen die Vokabeln auswendig und die Grammatik verstehen, Geschichte und Geographie z.b auswendig, verstehen und zusammenhänge herstellen. das ist für mich lernen :-)


    versuche mal den Stoff den du gelernt hast jemand anderem zu erklären, wenn es sehr hackt weißt du was du zu tun hast ;-)


    gibt es bei euch an der uni keine kurse über das "richtige lernen"?


    grüße *:)

    Aber Fachwörter bitte nur "reflektier" (schon wieder ein schönes Fremdwort) benutzen.


    Nichts ist peinlicher, als Leute, die auf biegen und brechen Fachwörter/Fremdwörter verwenden und dann auf Nachfrage nicht erklären können, was sie bedeuten. ;-)

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    Kann es sein dass du selbst weder Abi hast noch studierst?

    nö, kann nicht sein.


    ich schrieb außerdem nicht, dass jemand, der abi hat automatisch an der uni mithalten kann.


    wer abi hat, hat in der regel bloß vorher schon mal für "große" prüfung gelernt & sollte deshalb in der lage sein, zu wissen, wie man lernt. (die meisten haben in der schulzeit für mindestens ein fach schon mal gelernt & können deshalb auch abschätzen, was für ein lerntyp man ist.)




    kY0001, weisst du denn, was für ein lerntyp du bist? also wie du dir sachen am besten einprägen kannst?

    das sagen sie alle – und alle lügen sie wie gedruckt. ;-D die wirklichkeit ist: lernen, dass es nur so kracht. hilft nix.


    wie? das musst du selbst heraus finden! mir hilft es, wenn ich den stoff nochmal zusammenfasse und daraus lerne. es kommt ja auch auf das fach an, welches du studierst ...


    viel spaß beim lernen, bis der kopf raucht ;-D *:)

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    wer abi hat, hat in der regel bloß vorher schon mal für "große" prüfung gelernt

    also ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber hier is abi ein etwas anderes niveau als uni – das heißt eine uni-prüfung is ungefähr 10 mal so viel stoff wie schul-prüfung ;-D

    Nicht unbedingt.


    Wenn ich an's Mathe-Abi denke: Da ist wirklich der Stoff von 2 Jahren Schule wichtig, und der baut ja auch noch auf vorhergehende Jahre auf.


    Meine Matheprüfungen an der Uni waren dagegen zwar schwerer, aber ich würde sagen, der Stoffumfang war nicht so groß.


    Genau so in den anderen Prüfungen die ich so hatte. Wenn man während des Semesters immer gut aufgepasst hat, dann einige Tage vor den Prüfungen alles gut wiederholt und halbwegs in der Lage ist, Zusammenhänge zu verstehen, dann ist schnell eine gute Note drin.


    Allerdings hängt das auch vom Fach ab. Bei mir in Informatik gilt eigentlich der Grundsatz: Wenn du jede Übungsaufgabe gut kannst (auch die Zusammenhänge zwischen den Aufgaben) und jede Probe- und Altklausur, dann schreibst du eine gute Note.


    Okay, manche Fächer sind mehr so "Auswendiglernfächer", da hilft das Verstehen allein noch nichts. Man muss sich die ganzen Begriffe auch merken. Wenn man nur weiß, dass es da etwas gibt, was etwas bestimmtes bedeutet, dann hilft das nichts, wenn man nicht weiß, wie es heiß.

    Zitat

    ich schrieb außerdem nicht, dass jemand, der abi hat automatisch an der uni mithalten kann.

    Ich auch nicht. Ich schreib "lerntechnisch" dazu, weil du meintest, sie habe ja in der Schule auch schon lernen müssen " :=o ".

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    wer abi hat, hat in der regel bloß vorher schon mal für "große" prüfung gelernt & sollte deshalb in der lage sein, zu wissen, wie man lernt. (die meisten haben in der schulzeit für mindestens ein fach schon mal gelernt & können deshalb auch abschätzen, was für ein lerntyp man ist.)

    Es sind dennoch andere Arten des Lernens. Nur weil man es hinbekommen hat für die Abiprüfungen auswendig zu lernen und (je nach Fach) n biiiisschen zu verstehen was man da überhaupt auswendig gelernt hat, bringt einen das an der Uni auch nicht gleich weiter. Allein das Material was man verwerten muss unterscheidet sich, der Umfang sowieso, die Anforderungen auch etc...


    Dass es gut sein kann, dass man das Abi schaffen und mit seiner Lernart, die dafür funktioniert hat, an der Uni dennoch nichts anfangen kann, sieht man ja an der TE, also stellt sich die Frage doch eigentlich nicht.



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    besser fachwörter benutzen.. oder besser mit eigenen worten erklären können!?

    Fachwörter verwenden können und dabei aber auch deutlich werden lassen, dass du dir nicht nur hinklatscht damit es gut aussieht, sondern auch weißt, wovon du sprichst.. Also weder das eine Extrem (nur fachsimpeln) noch das Andere (nur blumig umschreiben) überreizen.

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    also stellt sich die Frage doch eigentlich nicht.

    ich persönlich habe eben nichts davon gelesen, wie kY0001 bisher (in der schulzeit) gelernt hat resp. ob sie überhaupt gelernt hat. (man kann sein abi eben auch ohne lernen schaffen, wenn das bei kY0001 der fall ist, ist es nicht verwunderlich, dass sie nicht weiss, wie sie überhaupt lernt)

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    ob sie überhaupt gelernt hat. (man kann sein abi eben auch ohne lernen schaffen

    Das passt aber überhaupt nicht zu deiner ersten Aussage in diesem Faden:

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    da du studierst, wirst du ja abitur haben. bist also ein paar jährchen zur schule gegangen.. da hast du doch auch gelernt :=o irgendwas scheinst du ja richtig gemacht zu haben..

    oh, entschuldige bitte vielmals, dass ich bei meinem ersten beitrag davon ausgegangen bin, dass kY0001 zu der mehrheit der menschen gehört, die in ihrem leben schon mal gelernt haben.


    es gibt einen beitrag, wo jemand um hilfe bittet & mir war nicht klar, dass ich auf alle eventualitäten eingehen muss.

    Davon auszugehen, dass sie zu der Mehrheit der Menschen gehört, die schonmal gelernt haben, bringt aber auch nichts.


    Wenn das von Bedeutung wäre, hätte sie das Problem, dass sie jetzt nicht effektiv lernen kann, ja nicht.


    Und nein du musst nicht auf alle Eventualitäten eingehen. Ich fand es nur merkwürdig dass du erst davon ausgehst, dass sie doch schon erfolgreich fürs Abi gelernt hat, und dann schreibst, vielleicht habe sie nie lernen müssen.

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    Ich weiß einfach nicht, wie man richtig lernt. Ich weiß es nicht .

    Wie "man" richtig lernt, kann "man" auch gar nicht wissen, da das individuell ganz verschieden ist. Und je nach Studienrichtung sind auch völlig andere Grundtypen von Stoff zu lernen ...

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    Und dadurch, dass ich seit beginn des studiums (letztes Jahr) nur schlechte noten hatte (beste war 3,0), bin ich erst recht verwirrt.

    Davon würde ich mich erstmal nicht so beeindrucken lassen, anfangs ist es für die meisten schwieriger und der Notenschnitt ist schlechter. Man muss in's Uni-Lernen auch erstmal reinkommen. Besonders wenn man schon lange aus der Schule raus ist, im Studium eine ganz andere Fachrichtung hat oÄ. Aber generell ist das erste Semester häufig das "Schwierigste", wenn auch wahrscheinlich nicht von der Komplexität des Stoffs her gesehen. Aber je mehr man weiß und je mehr man schon "drin" ist, desto einfacher wird es dann auch im Laufe des Studiums. Man muss in gewisse Denkweisen auch erstmal richtig reinkommen (ganz krass ist zum Beispiel der Umstieg von Schulmathematik auf Unimathematik).

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    Ich weiß einfach nicht wie/wo ich anfangen soll. Ich habe texte, sowie skripte von dozenten und teilweise noch bücher. Worauf soll ich mich fokussieren? Alle texte zusammen fassen? wenn ja, WIE? wie fasse ich den text so zusammen, dass nujr das wichtige dabei ist und ich nicht unwichtiges dazu schreibe.

    Das mit den Zusammenfassungen machen viele. Ich auch. Mir hilft das sehr. Alles was ich nochmal schreibe, bleibt sehr gut hängen. Ganz wichtig ist bei mir auch, dass ich bereits während der Veranstaltungen selbst aktiv mitschreibe, was der Vortragende so erzählt und macht. Dann schweife ich nicht so schnell in Gedanken ab und wiederhole das Gehörte schon beim Aufschreiben das erste Mal. So ist der Stoff beim ersten Lernen schon einmal nicht mehr ganz neu. Klar kommen dann noch Sachen dazu, die gar nicht vorgetragen wurden, aber man weiß meist auch schon, was für den jeweiligen Prüfer sehr wichtig ist, wovon er viel hält usw.


    Ich mache mir vor Prüfungen immer ein "Sammelskriptum" aus meinen eigenen Mitschriften und Skripten der Professoren, suche dazu, wenn nötig, dann noch Informationen aus Büchern zusammen (die ich vorher eventuell mal komplett im Schnelldurchgang lese, um einen Überblick zu bekommen, was da drinsteht), suche Papers und Informationen im Internet zu Dingen, die ich nicht richtig verstanden habe. Dann fange ich an zu lernen und dabei nochmal Zusammenfassungen zu schreiben. Das ist zeitaufwändig, bringt aber relativ viel. Fragen schreibe ich auf einen extra Zettel und bespreche ich einige Tage vor der Klausur mit Kommilitonen nochmal. Wenns geht treffen wir uns da mal in Gruppen und gehen durch, was unklar ist. Je nach Stoffmenge arbeiten wir überhaupt ganze Kapitel durch. Dinge jemandem zu erklären oder zu fragen ist ebenfalls sehr effektiv – so etwas merke ich mir dann garantiert.

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    So wie ich es sonst gemacht habe, war ja anscheinend nicht so toll, sonsthätt ich ja nicht so schlechte noten! Wie fange ich an.. woher weiß ich, ob das was ich mache, effektiv ist? woher weiß ich, ob ich was verstanden habe?

    Siehe oben, am einfachsten kann man das dadurch feststellen, indem man versucht, die Dinge anderen zu erklären. Da merkt man schnell, ob man schon was verstanden hat, oder nicht ... Oft ist es auch so, dass wenn andere schon weiter fortgeschritten sind mit dem Lernen, man sich fragt, wie die überhaupt auf solche Fragen kommen ... dann ist definitiv noch Lernbedarf ;-)

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    inwieweit soll ich mit einem thema ausholen? (nur skripte + texte oder auch eigene recherche!?)

    Wie gesagt, ganz wichtig ist in den Vorlesungen und Veranstaltungen anwesend zu sein, das vermindert den Lernaufwand erheblich und man weiß dann auch, wie weit man "ausholen" muss. Wenn man etwas nicht wirklich versteht, ist eigene Recherche immer angebracht. Wieviel wissen über den Vorlesungsinhalt hinaus in der Prüfung verlangt bzw. erwartet wird, wird von den Dozenten meist schon vorab bekanntgegeben.

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    was muss ich tun um eine gute note zu erhalten? wie lernt man?was heißt überhaupt lernen? lesen? auswendig lernen? verstehen?wenn ich einen text lese, lerne ich dann schon!?

    Siehe oben ... Kommt wohl auch stark auf's Fach an. Vielleicht verrätst Du uns mal, was Du studierst!


    Lesen alleine reicht für die meisten nicht, um das Gelesene auch vollständig zu behalten. Das ist aber wie gesagt individuell unterschiedlich.

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    besser fachwörter benutzen.. oder besser mit eigenen worten erklären können!?

    Beides, die Fachwörter kennen und es trotzdem auch mit eigenen Worten für Laien erklären können (dann hat man's meist auch wirklich kapiert). In der Prüfung aber eher Fachvokabular anwenden ...

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    wie viel lernen.. wie intensiv.. um eine gute note zu haben..wie machen das andere, die immergute noten haben? wie / woher wissen die, WIE und wieviel sie lernen müssen..

    Erfahrungswerte ...

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    wie schätzen die das ein, wie können die an einem nbestimmten zeitupunkt sagen " ok soviel wie ich jetzt gelernt habe, reicht, das muss eigentlich für eine gute note reichen" (was schiefgehen kann ja immer..)

    Irgendwann ist einfach der Prüfungstag da, und dann muss man wohl oder übel aufhören zu lernen. Man hat wohl nie das Gefühl, wirklich alles zu 100 % zu beherrschen.

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    aber bei denen geht nie was schief?! lernen die tag un dnacht?

    Teilweise ja. Was bei mir gut funktioniert in Zeiten in denen viele Prüfungen sind: Lernplan aufstellen. Zuerst einmal auflisten wieviele Tage/Wochen Lernzeit ich für jede einzelne Prüfung benötige, und dann in den Kalender jeweils eintragen welches Fachgebiet an welchem Tag gelernt werden soll, und das so weit zurück im Datum bis eben die Anzahl benötigter Lerntage im Kalender eingetragen ist. Dass man dann im Endeffekt dem Plan immer hinterhinkt, ist normal ;-D Aber es hilft ein bisschen, nicht am letzten Tag in völliger Panik anzufangen und dann aufzugeben, weil es sowieso zu spät ist ;-)

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    ich weiß es einfach nicht. ich weiß nichts. und selbst wenn ich anfange, etwas zuz lesen, dann hör ich mittendrin auf, frage mich " ist das jetzt überhaupt sinnvolls? hast du auch nur irgendwas dcavon verstandne?" oder ich denke mir " das bringt doch nix, du musst das besser machen, fang nochmal von vorne an.."

    Wie viele schon schrieben, versuche einfach, Dir den Stoff selbst zu strukturieren und durchzuarbeiten. Das hilft ungemein ...


    Und Wiederholungen sind sehr sehr wichtig. Ohne Wiederholungen geht gar nichts. Und dass man bei den ersten Durchgängen am Ende des Skriptums das Gefühl hat, vom Anfang nichts mehr zu wissen, ist auch völlig normal. Selbst vor Prüfungen habe ich immer das Gefühl, ich weiß gar nichts ... aber das kommt dann schon wieder, wenn man doch zumindest ein paar Mal die wichtigsten Dinge wiederholt hat.


    Alle Übungen nochmal extra alleine durcharbeiten ist auch immer hilfreich (insbesonders wenn die Übungen vorher in Gruppen gemacht wurden und man nicht selbst alle Teile bearbeitet hat), genauso wie Probeklausuren usw.

    Es gibt einige wenige Menschen, die tatsächlich kaum oder nichts lernen müssen, oder wo einmal durchlesen reicht um sich alles zu merken. Das sind aber wirklich Ausnahmen. Die meisten trauen sich nur nicht zugeben, wie viel sie tatsächlich lernen. Es ist mir ein Rätsel, wieso es gerade in unserer Leistungs- und Wissensgesellschaft für die meisten ein Problem darstellt, zu sagen, wie viel Zeit sie in Lernen investieren, aber viele scheinen sich dafür zu schämen oder Angst davor zu haben, als Streber beschimpft zu werden. Warum auch immer ...

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    toll, nur solche antworten helfen mir auch nicht! ich hab keine ahnung,was ich machen soll. an wen könnte ich mich wenden? ich verzweifel wirklich noch dran.. ich hab keine ahnung, wie mans richtig macht

    Schau doch mal ob es nicht ein paar Kommilitonen gibt, mit denen Du Dich ab und zu zusammentun kannst.


    Ansonsten, was gemäß diverser Studien auch wichtig ist und in vielen Büchern zum effektiven Lernen steht, und woran ich persönlich mich halte, weil ich weiß, dass es bei mir wichtig ist: Nach dem Lernen nicht fernsehen oder solche Dinge machen. Das macht es dem Gehirn schwer, dass sich der gelernte Stoff "setzen" kann ... und es wird der Großteil schon "gelöscht" bevor er überhaupt "gespeichert" wurde (sehr vereinfacht ausgedrückt ;-)).


    Auch in Lernpausen nicht unbedingt andere anstrengende Literatur lesen, sondern etwas machen, was entspannt ... und keinesfalls das Gehirn mit zu vielen Reizen überflutet. Pausen sind übrigens auch wichtig, wo ich's gerade erwähne ... :)


    Na dann ... viel Erfolg!