Zitat

    In vielen Ländern sind die Öffnungszeiten im Einzelhandel weit großzügiger und dies hilft dort auch oft, Arbeitslosigkeit zu verringern!

    Da sollte man sich einfach mal selber die frage stellen: wollt ihr diejenigen sein die Nachts in einen Supermarkt stehen un warten das 5 Kunden noch Frikadellen und Würstchen kaufen und nen Liter Milch? Die meisten die so denken haben noch nie in ihrem Leben Schicht gearbeitet und an Wochenenden und Feiertagen auf der rbeit gehockt anstelle bei der Familie ....


    Fragt euch doch mal ob es wirklich notwenig ist ider einfahc nur um den eigenen Egoismus geht ...

    Das mag ja sein aber wir sind nun mal nicht in Emgland. Und wenn ich sehe wie die Supermärte abends um 21.30 ausshene muss man sich halt fragen ob hier überall Bedarf ist Nachts die Läden aufzuhalten.


    Das mag in ausgewählten Städten und Läden vielleicht Sinn machen, aber nicht pauschal überall.


    Hier im Hauptbahnhof hat der Lidl auch 7 Tage die Woche auf von 6-22 uhr auf ... aber in einem großen bahnhof mag es vielleicht noch Sinn machen

    Nee genau das ist es ja was ich meine Flughäfen, bahnhöfe, okay. Aber muss jeder x beliebige Laden aufhaben nur um auf zu haben? Damit 10 Leute noch schnell einlaufen können?


    Denn der großteil der Nacht sind die Läden dann vermutlich leer, genauso wie Kneipen und Restaurants, weil die meisten Menschen eben irgenwann in der Woche auch um spätestens 1 Feierabend machen und schlafen gehen ....

    Früher war nur bis 18:30 offen und Samstags bis 12:00 und die Bevölkerung Deutschlands gibt's immer noch und ist damals nicht verhungert. Und Internet gab's auch nicht.


    Wie haben die das nur gemacht?


    Nachtrag: Und irgendwie ist es heutzutage Samstags genausovoll wie früher, dabei sollte sich das doch mehr verteilen?


    Woran das wohl liegen mag?

    Früher waren viele Frauen Hausfrauen. Oder man hat die Kinder einkaufen geschickt...


    Internet gabs nicht aber bei den Versandhäusern hat man per Postkarte bestellen können.


    Aber: früher waren in den großen Kaufhäusern 4, 5 Kassen pro Stockwerk. Heute eine oder zwei. Auch in den Supermärkten haben weniger Kassen auf einmal geöffnet.


    Ich glaube nicht, dass durch 24/7 Öffnungszeiten die Arbeitslosigkeit verringert wird. Die Jobs werden nur verteilt. Oder es gibt mehr 450-Euro-Jobs aber das sind in meinen Augen keine richtigen Jobs.


    Und ja, ich gehe auch manchmal kurz vor 22 Uhr einkaufen. Aber wenn die Geschäfte um 18.30 Uhr dicht machen würden, dann wäre das eben so.

    Ich verstehe nicht, warum immer alles mehr, höher, weiter, länger... sein muss.


    Wenn man feststellt, dass nicht mehr genug Arbeit für alle da ist, weil viele Dinge heute von Maschinen erledigt werden, warum können dann nicht einfach alle ein bisschen weniger arbeiten?


    Ich habe im Umkreis mehrere Supermärkte, ich kann Montag-Samstag von 7-22'wirklich so ziemlich alles einkaufen. Wenn ich nun vergessen habe einzukaufen, kann ich Sonntag Tankstellen-Supermärkte nutzen oder ins Restaurant gehen oder einen der unzähligen Lieferdienste nutzen.

    In Japan gibt es auch einige dieser 24h Supermärkte (7/11 Kette, Family Mart, Lawson), die aber im Vergleich zu "normalen" Geschäften und Supermärkten / Drogerien dann auch wieder teurer und schlechter sortiert sind - das ist eben der Preis für diesen 24h Service - kann man denke ich mit den Tankstellenmärkten hier vergleichen.

    Vor über 10 Jahren wurden die Ladenöffnungszeiten gesetzlich liberalisiert. Der Einzelhandel schrie "Hurra", denn er hatte dahingehend lange Lobbyarbeit geleistet. Nahezu alle Geschäfte machten den Trend mit und versuchten, das gesetzlich mögliche an Öffnungszeiten dann auch auszuschöpfen.


    Selbst viele kleinere Händler machten da mit, die unter vorgehaltener Hand schon damals sagten:" Ob sich das für mich rechnet? Naja, ma abwarten "


    Mitlerweile muss man sagen, dass viele Unternehmen wieder stückweise Ihre Öffnungszeiten von dem gesetzlich möglichen "zurückgefahren" haben, weil es sich schlichtweg nicht rechnet.


    Ich selbst habe im mittleren Management eines großen Einzelhändlers dazu Analysen aus den Filialen ausgewertet, mit dem Ergebnis, dass die Läden ab 18:30 Uhr nicht mehr kostendeckend betrieben werden konnten. Man entschied sich bei den meisten Filialen dennoch bei 20 Uhr zu bleiben, allein aus Prestigegründen, da wichtige Wettbewerber gegenüber auch so lange offen haben.


    Und da wir wissen wie der Bürger in der Hinsicht tickt: "Wie die haben nicht mehr bis 8 auf, wie der Laden XY, die haben es wohl nicht mehr nötig?" , hält man an den Öffnungszeiten noch fest.


    Und um es die Sachlage noch einmal zu verdeutlichen, jede nicht kostengedeckte Öffnungsstunde muss anderwertig wieder erwirtschaftet werden, wenn der Laden nicht Pleite gehen will. Wenn also ein Supermarkt aufgrund der Öffnungszeiten ein 3-Schicht System halten muss, statt eines 2-Schichtsystems, dann zahlt das der Verbraucher auch an der Kasse. So einfach ist das. Und in den extremen Randzeiten der Öffnungszeiten, arbeiten zumeist eh nur Studenten etc. auf 400€ Basis, das hat auf den Arbeitsmarkt = 0 Effekt.


    Kein Betrieb würde für diese Uhrzeiten eine 37,5 Stunden Vollzeitstelle schaffen.


    Soviel mal als "Insider" zu dem Thema, aber wahrscheinlich erzähle ich ja auch nur quatsch ;-)