@ D.oris @:)

    ich habe eine Schwester die schon seit einigen Jahren in der Betreuung und Beschäftigung mit Demenzkranken arbeitet. Von Singen und Tanzen über Basteln bis zum Kartoffeln schälen (für die Heimküche) oder "Friseur"-Tag oder mal ne Massage macht sie alles Mögliche mit den Heimbewohnern. Auch stark Jahreszeiten und Wetterabhängig. Allein oder in Gruppen. Sie ist sehr engagiert und liebt die Arbeit mit diesen Menschen. Ich bekomme aus ihren Erzählungen immer wieder was mit. Die Arbeit ist befriedigend aber nach meinen Begriffen i Verhältnis zur Verantwortung, schlecht bezahlt. Wie leider alle Tätigkeiten in der Pflege.

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    In 2-3 Wochen habe ich sicher wieder einen Termin im Arbeitsamt , hoffentlich habe ich bis dahin genug gesehen . Ob ich mich da schon entscheiden kann ? Ansich habe ich nichts gegen die Arbeit , kann ich die Arbeit ? Eigentlich habe ich keine große Wahl.

    Ich denke schon, dass du bis dahin für dich entscheiden kannst, ob Alltagsbegleitung für dich das Richtige ist. Du musst diese Arbeit ja noch nicht können! Du wirst ja dann dafür geschult.

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    ich glaube , ich störe immer bei den Aktivitäten .

    Dann frag nach. Lass dir konkret sagen was und wo du helfen kannst. Ich bin mir sicher, das Personal ist froh, wenn du dich aktiv einbringst.

    Bezahlung ist mir letztendlich egal , viel weniger als Handnäherin wirds wohl kaum sein , zumal mir die Betreuerin im Arbeitsamt sagte , ich hätte sehr wenig verdient :-( 

    . Wichtig ist das ich zufrieden mit der Arbeit bin und ein paar Jahre noch arbeiten ist besser als nixtun .


    Ich geh auch gleich , erst wollte ich heute Morgen einen Spaziergang machen , habe aber zuerst gekocht . Da kann ich auch gleich zum Heim , mache noch einen Umweg . Das Wetter ist sehr schön .

    Ja auch dafür können Alltagsbegleiter eingesetzt werden. Sie sind gedacht für alle Menschen die eine Pflegestufe haben und dafür gibt es monatlich auch Geld (104 oder 208€) von der Pflegeversicherung. Weit kommt man damit nicht, aber es ist ein Anfang. Es geht um zusätzliche Betreuung wie bsp Spazierengehen, miteinander schöne Dinge unternehmen, bummeln, Kaffee trinken etc. Also um Lebensqualität zusätzlich zur Pflege.

    So , bin zurück . Ich habe mich einfach ins Cafe gesetzt und Kaffee getrunken , später kam jemand und hat mich mitgenommen . Heute war für mich was schreckliches auf dem Programm : Bingo ! Spiele kann ich nicht leiden , aber naja, es gibt nicht immer Rosinen ;-D . Heute bin ich etwas im Heim herumgeführt worden . Morgen nehme ich eine Nähmaschine mit , morgen ist Handarbeiten ;-D .

    Keine Ahnung wie mit der Bettwäsche umgegangen wird , aber sämtliche Knöpfe sind ab . Heute habe ich 2 Garnituren geschafft , dann hatte ich keine Knöpfe mehr , die Hauswirtschafterin hatte zu große gekauft .


    Jemand hatte mir gesagt das in den Heimen Hotelbettwäsche verwendet wird , in diesem Heim können die Bewohner ihre eigene Wäsche mitbringen .


    Es ist so, es wurde ein Aushang gemacht das jemand kleine Reparaturen erledigt ;-D . Jetzt habe ich die Befürchtung das ich überschüttet werde ;-D . Ich bin ja nur vorübergehend im Heim . Die armen Leute , echt , die tun mir leid . Die Söhne und Töchter der Bewohner werden ungefähr in meinem Alter sein , können die das nicht ? Das ist doch noch die Generation mit Handarbeitsuntericht .


    Glücklicherweise konnte ich Zuhause noch etliche Knöpfe zusammen sammeln . Morgen gehts früh raus ;-D

    Bei eBay Kleinanzeigen wurden letztens Knöpfe en Masse verschenkt. :-)


    Für die Söhne und Töchter ist ein Besuch der Eltern mit einer Auszeit vom stressigen Alltag verbunden.


    Da will man im Cafe Kaffee trinken, nette Gespräche führen und nicht Knöpfe annähen.


    Bevor da Knöpfe angenäht werden, wird lieber eine neue Garnitur gekauft.

    Neue Bettwäsche kaufen ist natürlich einfach . Ja, die Unterbringung kostet natürlich sehr viel , da denkt sicher jeder Reparatur ist inbegriffen . Verstehe ich .


    Ich kaufe immer gebrauchte die 1 € kostet ;-D . Ja, ich kaufe alte weiße Bettwäsche auf um Patchwork daraus zu machen . Es gibt diese tollen Damastbettwäsche Aussteuergarnituren :)^ .Meine Kiste habe ich durchgeforstet und Knöpfe abgeschnitten ;-D . Reicht erstmal .


    Morgen wird gebingot ;-D

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    Die Söhne und Töchter der Bewohner werden ungefähr in meinem Alter sein, können die das nicht ?

    Ich kann jetzt nur für mich sprechen. Können könnte ich schon.


    Aber ich repariere das Zeugs von meiner Mutter auch nicht. Das hat verschiedene Gründe. Ich sehe zwar bei jedem Besuch die Kleidung durch und was nicht mehr in Ordnung ist, fliegt raus. Aber manche Sachen bekomme ich über Monate nicht zu sehen, weil die ständig in der Wäsche sind. Wenn sie dann zwischen meinen Besuchen einen Pullover mit ausgefransten Ärmeln trägt (aufribbeln ist momentan ihre Lieblingsbeschäftigung), kann ich das nicht ändern.


    Ich will das Zeugs (evtl. noch ungewaschen) ??gottseidank wird die Wäsche im Heim gewaschen und auch keine private Bettwäsche benutzt, denn wie die an manchen Tagen aussieht – meine größte Hochachtung vor dem Personal?? weder mit nach Haus nehmen (Zugfahrt), noch hätte ich bei meinen Besuchen die Muße, mich damit zu befassen. Da beschäftige ich mich doch lieber mit meiner Mutter, die außer mir überhaupt keinen Besuch bekommt (lese Ansichtskarten vor, sehen Fotos an, gehen spazieren).

    Taps , die bekommen von ihren Angehörigen keine Wäsche mit . Die bekommen dann einfache weiße aus dem Heim . Meine Güte , in der Regel wird doch die Wohnung aufgelöst , da wird doch einiges vorhanden sein . Auch eigene Möbel kann man mitbringen . So haben sie noch etwas vertrautes von Zuhause .


    Nein , mit dementen Menschen könnte ich auch nicht arbeiten . Dazu muß man sicher speziell ausgebildet sein .