Dass die Kollegin private Dinge während Ihrer Arbeitszeit erledigt ist eine Sache. Dazu kann sich Ihre Vorgesetzte äussern und verlangen, dass Sie so etwas in Zukunft unterlässt.


    Dass die Vorgesetzte in der Mittagspause den Rechner der Kollegin nach Privataktivitäten untersucht, geht gar nicht.


    Es gibt in Deutschland ein Datenschutzgesetz. Wenn die Kollegin damit vor ein Arbeitsgericht geht, kann ich mir vorstellen, dass das durchaus unangenehme Konsequenzen für die Firma hat.


    Ob man es so weit kommen lassen will, wenn man ohnehin schon auf der Abschussliste steht und älter ist, ist eine andere Frage.


    Für mich geht das Verhalten der Vorgesetzten eindeutig in Richtung Mobbing.


    Vielleicht sollte Deine Kollegin sich mal zu dem Thema schlau machen, inwiefern Sie etwas dagegen tun kann bzw. was geeignete Verhaltensweisen sind.


    Alles Gute euch Beiden....klingt wirklich nach einer richtigen Scheiss-Firma...sorry...

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    was gibt es denn sonst noch an ihr auszusetzen, ausser daß sie die frechheit besitzt, für die zeit, in der man von der firma bezahlt wird gefälligst für die firma zu arbeiten?

    (...)die frechheit besitzt, zu erwarten, daß man für die zeit, in der(...)


    so machts eher sinn... |-o


    kommt jetzt aber auch irgendwie nix mehr vom skunk... ":/

    Lasst uns doch abwarten, was Skunk auf die Frage von der hofnarr antwortet! :-)


    Ein Betriebsrat wäre bei der Firma sicher zu ergänzen... Urlaubsbilder während der Arbeitszeit zu bearbeiten, würde ich als Vorgesetzte wohl als Unverschämtheit auffinden, wenn die Arbeiterin auch sonst nichts Anständiges zu Tage bringen würde und es auch sonst noch viel zu tun gäbe. Telefonate mit Familie sollten aber erlaubt sein, das Wohlbefinden der Familie ist ja mindestens so wichtig wie die Arbeit! -Und sonst dürfte ich ja nicht mehr meinen Vater während dessen Arbeitszeiten anrufen!... ;-D

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    was gibt es denn sonst noch an ihr auszusetzen, ausser daß sie die frechheit besitzt, für die zeit, in der man von der firma bezahlt wird gefälligst für die firma zu arbeiten?

    Nichts, sie is doch auch schon seit 11 Jahren beschäftigt, das kommt doch auch nicht von ungefähr.

    an der vorgesetzten meinte ich... :=o

    @ Stimpy67:

    in wie weit deine argumentation bezüglich datenschutz greift, wenn der rechner kein privater ist weiß ich nicht.


    wenn jeder seinen eigenen account hat sollte er selbigen eben abmelden, wenn er in die pause geht.


    ansonsten ist das ding halt eigentum der firma und kein privatrechner.


    weiß nicht, wie da das verhalten der vorgesetzten ein strafrechtliches problem für selbige werden kann... ":/


    moralisch gesehen ist´s natürlich ein no go, aber das interessiert kein gericht...

    Hab nun nicht alles gelesen was nach meinem Post kam. |-o


    Aber mir fiel grad' ein, das eine Bekannte von mir ihrem Personalchef einmal folgendes gedrückt hat, als er sich wegen ähnlichem angepisst hat:


    "Gib mir Arbeit für acht Stunden und ich arbeite acht Stunden!"


    (Ist natürlich nichts was man jedem 'PC' reinreichen kann, aber es ist doch ein sehr wahrer Satz. :-D )

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    Wir arbeiten in der Werbung, das macht man in 5-10 Min.

    Daaaaann schaut die Sache wieder ein bisschen anders aus. ":/ Eigentlich sollte da eine gewisse Kulanz herrschen, weil sie sich in dem Fall (sofern sie sich in der Agentur auch um Bildkorrekturen kümmert) 'weiterbildet'. So könnte man es zumindest mit Wohlwollen auslegen.


    Dann wundert mich schon, warum es in eurer Agentur solche Mistpiepen gibt – denn es ist auch Gang und Gäbe sich Bilder aus Google zu fischen und lustige Sachen anzustellen. Ist Kern der Arbeit, wenn man's genau nimmt. ":/


    Zumindest seh' ich das so. :p>

    interessant wie die meinungen auseinander gehen und was manch einer sich alles gefallen lassen wuerde....


    mal abgesehen davon, was erlaubt/verboten ist, zeugen das vorgehen, die argumentation und die drohungen von einem äusserst schlechten führungsstil. wenn man mehrarbeit einfordert, sollte man die angestellten/mitarbeiter besser motivieren und nicht einschüchtern.


    zumal man da natuerlich auch auf die verhältnismässigkeit achten sollte. natuerlich hat privates eigentlich nichts auf der arbeit verloren, aber eine langjährige angestellte derart anzufahren, weil sie mal 5 minuten privaten kram erledigt. entweder ist da noch mehr vorgefallen, oder die werte vorgesetzte hat keine ahnung von personalfuehrung.


    an deiner stelle wuerde ich auch erstmal das direkte gespräch suchen. entweder allein, oder als ganze abteilung. denn ein gutes arbeitsklima ist fuer beide seiten erstrebenswert.

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    Dass die Vorgesetzte in der Mittagspause den Rechner der Kollegin nach Privataktivitäten untersucht, geht gar nicht. Es gibt in Deutschland ein Datenschutzgesetz. Wenn die Kollegin damit vor ein Arbeitsgericht geht, kann ich mir vorstellen, dass das durchaus unangenehme Konsequenzen für die Firma hat.

    da wäre ich äusserst vorsichtig.


    der computer ist ein arbeitsmittel und gehört der firma. die firma kann deshalb auch nachprüfen, wie der rechner benutzt wird. ist die nutzung nur betrieblich erlaubt, d.h die private nutzung strikt verboten, so kann durchaus eine kontrolle durchgeführt werden.


    dabei duerfen z.bsp. passwoerter erfragt und dateien/mails kontrolliert werden.

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    Sie ruft sie zu sich ins Zimmer und teilt ihnen beispielsweise mit, sie stünden auf der Abschussliste.

    Woher weißt du das? Bist du auch betroffen? Ansonsten kann das Gespräch auch viel neutraler abgelaufen sein.

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    Heute hat sie einer Kollegin untersagt private Dinge am Arbeitsplatz zu tun

    Ja und? Das ist auch richtig so. Wer weiß wie oft sie das macht. Selbst wenn sie es zufällig das eine Mal gemacht hat, hat die Vorgesetzte ein Recht darauf hinzuweisen.

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    es gäbe jüngere auf dem Markt die ihren Job besser machen würden, sie solle in Zukunft 150% Einsatz zeigen, sonst würde sie zum Personalchef gehen.

    Auch hier noch mal: Warst du dabei? Im Grunde stimmt es doch. Eine gute Chefin würde es anders formulieren, aber der Kern der Aussage bleibt wahr. Sie mag vielleicht seit 11 Jahren da sein, aber das heißt noch gar nichts. Es gibt genug Leute, die lange in einem Unternehmen verbleiben, weil sie sich nichts zuschulden kommen lassen und deren Vorgesetzte sehr tolereant sind. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie Topmitarbeiter sind und sie in Zukunft machen können, was sie wollen. Wenn die Rahmenbedingungen sich ändern, kann auch ihr Job in Gefahr geraten. Das sollte euch bewusst werden. Und dann sollte man private Dinge lieber unterlassen anstatt sich aufzuregen.

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    Sind dieses noch normale Methoden, um Mitarbeiter zu kontrollieren?

    Einiges ist vielleicht grenzwertig, aber man sollte vorher genau prüfen, wie aussichtsreich eine Auflehnung ist. Einige der genannten Dinge finde ich persönlich berechtigt. Natürlich ist es nicht schön, wenn man 11 Jahre seine Arbeit so gemacht hat und dann kommt ein neuer Vorgesetzter und will, dass man sie anders macht. Aber in der heutigen Zeit muss man mit Veränderungen rechnen und sollte sich daher in gewisser Weise auch anpassen. Wenn es unberechtigt ist, sollte man sich zusammentun und das in geeigneter Form an höherer Stelle anbringen.

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    meine Kollegin war heute nach dem Gespräch richtig durch den Wind, weiß gar nicht wie sich sich verhalten soll.

    Eigentlich finde ich auch, dass private Sachen während der Arbeit nicht erledigt werden soll. Aber wenn täglich Mehrarbeit von euch verlangt wird, kann ich schon verstehen, dass man dann auch Privates während der Arbeitszeit erledigt, schließlich ist weder das Eine noch das andere korrekt. ;-)

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    mal abgesehen davon, was erlaubt/verboten ist, zeugen das vorgehen, die argumentation und die drohungen von einem äusserst schlechten führungsstil.

    da gibt es, denke ich, keine zwei meinungen.


    ist halt nur schwierig, sich bei dem nächsthöheren vorgesetzten über etwas zu beschweren, über das man sich im prinzip nicht wirklich beschweren kann. mitarbeitermotivation sieht aber anders aus, logisch.


    vorgesetzte, die keine ahnung von personalführung haben scheinen inzwischen leider eher die regel als die ausnahme zu sein.


    von einer solchen problematik hört man erschreckend häufig, auch bei mir im betrieb werden wir mit solchen pseudoführungskräften sehr viel konfrontiert.