Vorwerk als Arbeitgeber?

    Huhu *:)


    Ich habe mir vor ein paar Monaten, als ich noch ein bisschen besser verdient habe ein Reinigungssystem von Vorwerk geleistet. Der Verkäufer war dermaßen von mir angetan (wahrscheinlich sowieso von jedem), dass er mir seinen Bezirksleiter zum Anwerben geschickt hat. Gut, ich kann mich recht gut verkaufen. Aber ob ich Staubsauger verkaufen kann? Wenn mein potentieller Kunde "Nein!" sagt, gehöre ich nicht zu denen, die da nochmal nachhaken können. Außerdem wäre das Vollzeit. Meinen derzeitigen Job, mache ich seit 25 Jahren und liebe ihn heiß und innig. Leider kommt dabei im Gegensatz zu früher nicht mehr viel rum. Mir reicht also das Geld, dass ich derzeit verdiene nur ganz, ganz knapp, manchmal auch gar nicht. Hat jemand Erfahrungen mit einem Vollzeitjob als Vertreter bei Vorwerk und kann mir ein bisschen erzählen? Grüsse

  • 7 Antworten
    Zitat

    Hat jemand Erfahrungen mit einem Vollzeitjob als Vertreter bei Vorwerk

    Ich war nie bei Vorwerk angestellt - weder Teilzeit noch Vollzeit. Ob sich hier welche finden?


    Mich irritiert ein wenig die Beschäftigungsart und deren Entlohnung. Wenn Du in Vollzeit arbeiten würdest, müsste zumindest ein Festgehalt gezahlt werden. Wäre das denn höher als dein jetziges Einkommen? Und wieviel Verkäufe musst Du dann nachweisen? Wenn Du das neben deiner eigentlichen Tätigkeit ausüben willst, wäre die Frage nach der Provision für jeden verkauften Artikel doch interessanter. Vllt solltest Du da mal genauer bei dem Bezirksleiter nachhaken. Sonst hast Du evtl einen Arbeitsvertrag mit dem Bezirksleiter und nicht mit der Fa Vorwerk. Ich kann auch völlig daneben liegen, aber solche Angebote sollte man mMn etwas genauer unter die Lupe nehmen. Nicht das Du noch unglücklich wirst und später deinem geliebten Job nachtrauerst.

    Zitat

    Der Verkäufer war dermaßen von mir angetan (wahrscheinlich sowieso von jedem), dass er mir seinen Bezirksleiter zum Anwerben geschickt hat.

    Die Frage ist ja, warum der Bezirksleiter zu dir kam?


    Weil der Verkäufer gesagt hat, das wäre eine tolle Verkäuferin? (woran kann der das nur gemerkt haben?)


    Für mich ist eines ganz sicher: die wollen beide, dass du ihnen Geld bringst. Und darauf kannst du ja eingehen, aber nur unter der Bedingung, dass es dich nichts kostet. Das heißt: bringst du einen neuen Kunden, bekommen sie 10% ab, bringst du keinen, bringst du eben keinen, ist für beide ein Nullsummengeschäft.


    Aber das ist es wohl nicht, was die beiden wollen.

    Erst mal vielen lieben Dank für die Antworten. Natürlich habe ich bereits im Internet recherchiert. Leider habe ich nichts "aktuelles" gefunden. Laut dem Bezirksleiter ist es wohl so, dass du deine Vorführgeräte gestellt bekommst und nicht mehr wie bisher selbst zahlen musst. Ich müsste also nichts investieren. Aber ich werde es ohnehin lassen, meinen alten Job behalten und mir zusätzlich noch was suchen auf 450 Euro Basis. Einen Termin mit meinem Chef habe ich morgen auch, in dem ich ihn auf meine finanzielle Situation ansprechen werde. Wenn ihr wollt, könnt ihr mir ja mal die Daumen drücken.


    viele Grüße :)*

    Zitat

    Einen Termin mit meinem Chef habe ich morgen auch, in dem ich ihn auf meine finanzielle Situation ansprechen werde.

    Ich würde dann ein bißchen rumlesen was Taktiken bei Gehaltsverhandlungen angeht. Das du mit dem Geld nicht auskommst mag schade sein. Ist aber kein Argument mehr zu zahlen.


    Besser ist es wenn du deinen Mehrwert für die Firma herausstreichst und Erfolge betonst.

    Danke für den Tipp Aleonor :). Glücklicherweise komme ich mit meinem Chef ganz gut hin und kann ihm sagen, dass ich mit der Kohle nicht auskomme. Dazu muss man sagen, dass er der Oberchef ist und der, der mir quasi das Gehalt gekürzt hat, mein direkter Vorgesetzter ist (mit dem ich ebenfalls gut verstehe und er weiss auch, dass ich mich mit "unserem" Chef zusammensetze). Ich bin mir relativ sicher, dass man mich nicht einfach gehen lassen wird. Da ich viele Kontakte habe und bei unseren Kunden ziemlich beliebt bin (bin u.a. im PR Bereich tätig und es gibt nicht wenige, die ausdrücklich nach mir verlangen, wenn da was zu tun ist). Mir wäre es auch recht, wenn man mir mehr zu tun gibt. Stört mich nicht, aber ich muss halt mit meiner Kohle auskommen. Hab immerhin als Alleinerziehende mit Haus nicht gerade wenig um die Ohren.