Das war für ein halbes Jahr mein Nebenjob. Ich hab in der Küche eines griechischen Restaurants gearbeitet... Man steht wie ein Depp daneben weil man kein Griechisch kann. Eine "Chefin" die vom Kochen keine Ahnung hat und nur Dosen aufmachen kann und noch dazu ständig am jammern ist. Leider auf Deutsch....


    Bezahlung ging so, hab mir auch keinen Wolf gearbeitet. Im Gegenteil, mir war meist stinklangweilig.


    Als ich gegangen bin hat sie fast geweint und hat mich ein paar Wochen später wieder angerufen. Ob ich denn nicht wieder kommen will. NIE WIEDER! :-o

    Ein Praktikum beim MSI (Comp. Hardware Hersteller)


    4 Monate ging der Spaß, eine Menge werbegeschenke gabs darunter Garfikkarten, Mainboards und T-shirts. Dafür musste man ab und zu aber auch mal ins Lager und Reworks ableisten.


    Sprich ein Großkonzern in Belgien kauft 1000 Notebooks von MSI, dann wird geguckt ob es noch 1000 im Großlager in deutschland liegen, von diesem Typ und wenn ja dann werden halt mal schnell 1000 Belgische Tastaturen aus der Heimat bestellt die dann verbaut werden sollen.


    Kartong auf, Notebook raus, tasta aus/einbau, eintüten und ab den nächsten Kartung holen.


    1000 mal...es war echt zum Kotzen!

    gefühlte 1000 jahre callcenter (helpdesk); das schlimmste dabei waren nicht etwa die kunden und RTFM-Situationen (

    – also dinge, die durch lesen der anleitung gelöst worden wären), sondern die arbeitsbedingungen: arbeit auf abruf, das ganze via ZA in nem outsourcing-dienstleister, und konkurrierende arbeitsanweisungen vom auftraggeber und dem einsatzbetrieb... ah ja: grossraumbüro ohne klima/belüftung, geputzt wurde einmal im monat – krankheiten verschiedenster art an der tagesordnung, einer steckte den anderen an, und die pausenregelung (alle 60 minuten 5 min pause, aber nur wenn nicht zuviele gleichzeitig auf pause sind – kam also schonmal vor, das man durch anrufe 4 stunden durchcallen musste...


    ne. um es mit der saturn-werbung zu sagen: geiz ist NICHT geil. qualität hat ihren preis – und den sollte man bereit sein zu zahlen, schliesslich möchte man im bedarfsfall kompetenten und freundlichen support bekommen (und die menschen die das machen einen fairen lohn und halbwegs würdige arbeitsbedingungen)


    hölle. absolute hölle.

    Zitat

    Spätestens da hättest Du eine ordentliche Bezahlung herausschlagen können.

    Ne, das ging mir gegen die Berufsehre.... Ich hab 12 Jahre Berufserfahrung, ich hab diesen Job gelernt und dann kommt so eine, ohne Ausbildung, ohne Ahnung und ohne Erfahrung und will mir erzählen wie ich eine Tomate zu schneiden habe. Den Zeug den die da fabriziert hat, ne, nicht für 50 Euro die Stunde... :|N

    Da gab es 2 während meines Studiums. Zuerst im strömenden Regen und bei 2 Grad stundenlag hunderte von Pausenbrottüten einer Fahrschule vor eine Hauptschule an pubertierende Jugendliche als Werbegeschenk verteilen. Das Schlimmste waren aber 6 Wochen Praktikum in einem Steuerbüro. 10 Std. jeden Tag durfte ich vom ersten Tag an die normale Arbeit machen, ohne Einarbeitung, während die anderen den ganzen Tag nur Kaffeeklatsch machten und sich die ganze Zeit amüsiert haben, außer wenn der Chef ab und zu mal reinkam, dann wurde ganz eifrig gearbeitet. Wollte nach der ersten Woche gehen und dachte ich halte es nicht aus. Aber ich habe durchgehalten. Als Lohn gab es dann einen 35 €-Gutschein von Douglas, aber auch nur weil er das als Betriebsausgabe abziehen wollte.