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    Erledige ich Vorgang Xy auf Weise A, wird genörgelt ich soll es auf Weise B machen.


    Ich notiere mir es. Mache es beim nächsten mal auf Weise B. Dann heißt es wieder A wäre richtig gewesen. Erlaube ich mir zu sagen, dass ich erst für A Angemault wurde und jetzt für B, heißt es ich streite Fehler ab, rechtfertige mich dauernd was unwillkommen ist, bin uneinsichtig usw.

    Ich habe mir angewöhnt, per Mail (!) zu fragen, ob der Prozess irgendwo definiert ist und ob es ein Kochrezept gibt, wie ich etwas machen soll. Dann haben sie nicht mehr viel Auswahl – entweder sie müssen mir eine Anleitung schicken oder ich habe schriftlich, dass es keine Vorgaben gibt. Funktioniert ;-)

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    Und das mit der Lesebestätigung hilft nicht – zwar leuchtet dann eine Meldung auf, dass ich um eine Bestätigung gebeten habe, aber wenn sie auf "Nein" klicken, dann kriege ich trotzdem keine Lesebestätigung.

    Anrufen, nachfragen oder nochmal schicken.

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    Es gibt so viele Dinge, die ich bzw. wir (die Abteilung) einfach geschluckt haben weil wir nicht immer einen großen Streit anfangen wollten

    D. h., dieandere Abteilung hat nur mitbekommen: wir sind mit unserer Masche erfolgreich, wir können uns aufführen, die anderen machen ihren Job trotzdem, und sogar ohne Protest. Wenn sich eine Abteilung daran gewöhnt, ist es nur logisch, dass sie sich wehren,wenn die anderen plötzlich nicht mehr mitspielen.


    Das soll keine Entschuldigung dafür sein, aber es ist zumindest eine Erklärung für ihr Verhalten.

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    Tja, mein Chef steht ja auch hinter mir und der Abteilung und er gibt uns ja auch Recht, aber gegenüber den "Kritikern" und "Querulanten" macht er eben keine klare Ansage, weil sowas dann nur zu Konflikten, Streit, usw. führen würde. Er sagt eben um des Friedens Willen nicht mal deutlich was nun eigentlich Sache ist. Er gibt uns zwar Recht, aber gegenüber den anderen redet er dann "sehr diplomatisch", besänftigt sie usw. aber sagt nie dass sie Unverschämtheiten, Kindereien und Ungerechtigkeiten wie oben beschrieben unterlassen sollen.

    Wenn dein Chef konfliktscheu ist, habt ihr als Abteilung keine Chance, etwas zu ändern. Dann kannst du nur a) runterschlucken, b) dich als Einzelkämpfer mit den anderen anlegen, Erfolgsaussichten offen oder c) gehen. Ich hab mich letztes Jahr für Variante c) entschieden, mein ??völlig eierloser?? Ex-Chef ist inzwischen rausgeekelt worden. Meine alte Abteilung hat inzwischen neue Leute dazubekommen und rappelt sich so langsam auf, aber sie war mehrere Jahre ziemlich handlungsunfähig, das hat dem ganzen Bereich geschadet.

    Eins fällt mir noch ein: weißt du, welche Verstrickungen im Hintergrund es gibt? Hat dein Chef mal einen Job, eine Frau, ... bekommen, das einer aus der anderen Abteilung gerne gehabt hätte? Könne nsich da zwei nicht leiden? Wenn man dieses Zwischenmenschliche weiß, ist es manchmal leichter, mit Streithanseln umzugehen.

    Ich würde dir schon raten, mit dem betreffenden Vorgesetzten, der dir den Ärger macht, mal Klartext zu reden. Nicht unhöflich oder unsachlich, aber schon sehr eindeutig. Mach dir Aufzeichnungen über die Dinge, die da ablaufen! Weil ich das nämlich schon als Mobbing ansehe, was der mit dir macht! Und sag deinem obersten Chef ruhig, daß du kurz davor bist, einen Anwalt einzuschalten, damit endlich Ruhe einkehrt. Vielleicht reagiert er dann endlich so, wie er es schon lange hätte tun sollen! Das scheint ein echtes Weichei zu sein, das kann doch nicht in seinem Interesse liegen, daß er in der Firma nur als Umfaller gilt! Wo bleibt seine Autorität?

    @ Cornelia:

    Ich weiß jetzt nicht genau wie ich es sagen soll...am Anfang habe ich bzw. mein Abteilungsleiter das direkte Gespräch zu den "Querulanten" gesucht. Die Gespräche waren dann sogar nett und ich/wir sind mit einem guten Gefühl rausgegangen. Tja, im Endeffekt war das aber ein Trugschluss, weil der "Querulant" und bei nächster Gelegenheit wieder in die Pfanne gehauen hat bzw. das versucht hat. Beim direkten Gespräch ist es immer "nettes Geplänkel" (wahrscheinlich trauen sie sich nicht einem direkten Gegenüber so unfair zu behandeln sondern nur per Mail oder am Telefon oder über Dritte), aber mehr auch nicht. Nachdem das dann einige Male so lief hat mein Abteilungsleiter gesagt dass er solche Gespräche mit den betreffenden Personen nicht mehr führt, da es eh zu nichts führt und dass wir künftig immer direkt den obersten Chef über "Zwischenfälle" usw. unterrichten... Und wie der dann reagiert habe ich ja bereits geschrieben...

    @ najanagut:

    Verstrickungen im Hintergrund? Nicht das ich wüsste. Der Chef ist seit über 20 Jahren verheiratet (was ja nicht heißt dass er eventl trotzdem eine "Flamme" haben könnte, aber sowas ist mir nicht bekannt) und irgendwem den Job weggenommen oder degradiert hat er meines Wissens auch nicht. Und selbst wenn es solche Verstrickungen geben sollte, hätte das ja wohl nichts mit mir zu tun, oder?!

    Ich habe mal in einer Firma gekündigt obwohl ich noch nichtmal was Neues hatte wegen gezielten mobbings durch 2 Kolleginnen.


    Als ich gekündigt habe habe ich ihnen damit wohl einen Riesen Gefällen getan. Aber mir einen noch größeren!


    Und das ist das Wichtigere.

    Ich würde sagen, dann kreuzt du das nächste Mal bei deinem Abteilungsleiter mit Anwalt auf. Und mit diesem Anwalt geht ihr dann alle drei zum obersten Chef. Wollen wir doch mal sehen, was dann passiert! Da haben schon ganz andere auf einmal den Kopf eingezogen!


    Aber erst würde ich die Sache wirklich mal mit einem Anwalt alleine besprechen und ausloten, welche Möglichkeiten du hast. Es wird ja wohl möglich sein, diesen Typen, der dir das Leben schwer macht, so einzuschüchtern, daß der Mist aufhört!

    Ich würde denen mal bei einer Mail nen extra Absatz dazu schreiben und darin GANZ genau erklären, was ich wissen will (damit sie sich schon ein bisschen ver* vorkommen) und evtl. noch dazuschreiben, wenn sie etwas nicht verstanden haben können sie sich ja gern nochmal melden (so in etwa: du würdest dich freuen ihnen helfen zu können und Missverständnisse zu beseitigen usw.).

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    und sicher nicht so öffentlich selber als "dumm" dastellen

    Wenn die das wirklich so offensichtlich machen, würde ich keine Gelegenheit auslassen, um ALLES GANZ GENAU zu erklären - wirklich jedesmal wenn ich mit denen zu tun hätte. Wenn sie dann deswegen nachfragen, sagst du eben, dass du ja keine Missverständnisse willst, da ja so oft unklar ist, was du eigentlich willst (das sie sich dann wirklich dumm vorkommen, das du ihnen so etwas erklären musst).


    Wenn das auch nichts hilft, würde ich auch per Mail oder in einem persönlichen Gespräch mit diesen Leuten das mal klar machen:

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    wir sind doch alle erwachsen und jeder hat hier eine bestimmte Aufgabe und führt diese aus – warum muss man sich denn dann "bekämpfen". Und warum kümmert sich jemand der so viele Stellen über mir ist und nun wirklich bessere Dinge zu tun haben sollte, die Mühe, mich immer aufwändig zu kritisieren und ein riesen Ding aus jeder Kleinigkeit zu machen? Ich meine die investieren teilweise 1 Stunde für irgendwas was sie eigentlich gar nicht betrifft nur um mich dann kritisieren zu können – und dann ist die Kritik oftmals nicht mal gerechtfertigt!

    Das mit dem Chef finde ich auch seltsam, ich würde mich evtl. mit den anderen genervten Kollegen und Abteilungsleitern zusammentun und gemeinsam den Chef bitten etwas zu unternehmen und im klar machen, dass es mehr Frieden und Gemeinschaft geben kann, wenn diese Probleme beseitigt sind, da es jetzt momentan überhaupt nicht friedlich zugeht.