Werkstudentenjob am Ende des Masters, wie vorgehen?

    Hallo zusammen,


    ich bin schon relativ am Ende meines Masters. Zurzeit arbeite ich als Hiwi in einem Fachbereich, der nichts mit meinem Studium zu tun hat und der Vertrag läuft Ende nächsten Monats eh aus.


    Da ich bei meinen Studifreunden, die schon mit unserem Master fertig sind, aktuell sehe, wie schwer der Jobeinstieg ist, möchte ich eigentlich gern nochmal über einen Werkstudentenjob "ran", da ich auch sehe, wie sehr es den Einstieg erleichert.


    Nun habe ich gerade eine Stelle gefunden, die fachlich optimal passen würde. Dort steht auch

    Zitat

    Werden Sie Teil unseres Teams am Standort XX und unterstützen Sie uns für mindestens 1 Jahr und 10 bis 20 Wochenstunden – in den Semesterferien gerne auch mehr – als XX

    Ich frage mich nun, was hier (oder auch bei anderen Stellen) die beste Herangehensweise ist.


    Sollte ich lieber behaupten, dass ich noch länger studieren werde (allerdings bin ich auch schon relativ "alt") oder kann ich ganz ehrlich schreiben, dass ich zwar am Ende meines Masters bin aber auch großes Interesse hätte, noch nach Abschluss weiterzuarbeiten?? (Was ich mir auch wirklich gut vorstellen kann, erstmal Teilzeit nach dem Abschluss zu machen... besser als nur arbeitslos daheim rumzusitzen).


    Würdet ihr so jemanden überhaupt zum Gespräch einladen?? Die Stelle klingt sooo toll, ich würde es wahnsinnig gerne machen, will mir das nicht "versauen". |-o


    Danke für euren Input! *:)

  • 8 Antworten

    Du kannst es versuchen - aber sei ehrlich. Weiß aber nicht, ob Stundenjobs genau wie Mini-Jobs geregelt sind oder doch anders was die Sozialabgaben für der Arbeitgeber angeht.


    Andere Möglichkeit wäre eine Initiativbewerbung dahin zu schicken.

    Werkstudenten sind für AG lukrativ, da sie Sozialabgaben sparen. (Studentische) KV zahlt der Student selbern AV gar nicht, also nur RV.


    Wobei der Werkstudenten-Status mit der letzten Prüfung/Abgabe Abschlußarbeit (was das letzte ist) sofort flöten geht (auch wenn noch Noten fehlen). Es nützt auch nix, wenn man noch eingeschrieben ist. An dem Tag, wo die letzte Studienleistung erbracht wird, endet der Status als Werkstudent (und damit die Attraktivität für den AG).

    Warum hast du das nicht früher schon gemacht?


    Ich arbeite seit dem 3. Semester in Werkstudentenstellen - erst eine in Buchhaltung und Verwaltung (eher langweilig), jetzt in dem Bereich, in den ich gerne gehen möchte nach dem Studium (bin nun fast fertig).

    Mit dem Ende des Studiums endet auch der Werkstudentenvertrag, ja. Da vorher zu lügen bringt dir gar nichts, wenn der AG das dann merkt, wird er keine große Lust mehr haben, dich fest einzustellen. Aber schreib die Bewerbung doch ruhig trotzdem - bald mußt du eh eine entwerfen. Schreib genau so wie hier rein, daß dich die Stellenausschreibung sehr anspricht und du es trotz der kurzen Zeit sehr gern versuchen würdest. Hast doch nix zu verlierern ;-)

    Du könntest dich natürlich nach Beendigung deines Master-Studiums scheinimmatrikulieren in irgendein Orchideenfach ohne NC im Bachelor. Dann kannst du ein Jahr lang weiter Werkstudent sein.

    Zitat

    Warum hast du das nicht früher schon gemacht?

    Naja, zur Zeit bin ich Hiwi (wenn auch fachfremd). Als ich auf Jobsuche war und bei diesem gelandet bin, hatte ich ziemlich viele Bewerbungen an fachnahe Stellen, aber die haben eben nicht geklappt.. und irgendwas musste/wollte ich machen.


    Ich hab auch schon früher als Werkstudent / fachinterner Hiwi gearbeitet. Da ich aber für mehrere Auslandsaufenthalte weg war bzw. die Hiwi-Sachen oft nur projektbezogen waren, habe ich da jetzt aktuell keinen Job mit...


    danke für die Antworten.


    Ich würde mich auch nach dem Master nochmal einschreiben, aber das kann man ja schlecht schon im Anschreiben vermerken, oder? ":/

    Naja, aber Du könntest schreiben, dass Du "individuelle Lösungsansätze gerne in einem persönlich Gespräch" erläutern möchtest.


    Dazu könnte auch gehören zu schauen, ob die die Werksstudenten-Sache nicht in irgendeine Praktikanten-Trainee-Stelle umwandeln könnten. Ich habe nach dem Studium auch ein Jahr unbezahlt gearbeitet (okay, im Rahmen einer formellen Weiterbildung, aber damals hatte ich etliche Kommilitonen, die für ein paar Hundert Euro als Trainee in Großunternehmen knechteten).