Wie den richtigen Beruf finden?

    Hallo ihr Lieben,


    Wie die Überschrift schon verrät,habe ich das Problem das ich nicht weiß,welches der richtige Beruf für mich ist.


    Ich habe schon etliche Berufstests gemacht, dabei kam leider immer etwas anderes heraus.


    Bei näherem recherchieren über die Ergebnisse habe ich mich schon sehr gefragt,wie diese Ergebnisse zustande gekommen sind.


    Mein Problem ist,dass ich mich für viele Sachen begeistern kann,aber für nichts so richtig. Zudem fehlt mir Durchhaltevermögen und vor allem das nötige Selbstbewusstsein.


    Ich weiß einfach nicht mehr,was und wo ich noch Hilfe finden und vor allem wie ich herausfinden kann,welchen Beruf ich wählen sollte.


    Vielleicht könnt ihr mir helfen oder habt noch Ideen,das wäre wirklich Klasse


    Zu mir:


    Ich habe mittlerweile vor 8 Jahren meinen Realschulabschluss gemacht (Schnitt 2,6)


    Seitdem Berufsfachschule für Sozialpädagogik (nach einem Jahr aufgehört)


    Fachoberschule für Verwaltung und Rechtspflege (4 Monate vor Schluss aufgehört,da Jobangebot bekommen mit welchem ich nach der Ausbildung auch die Fachhochschulreife erlangt hätte)


    1 Jahr in Justizvollzugsanstalt gearbeitet, Vertrag aufgrund von damaligen Einstellungstopp nicht verlängert


    Seit 2015 Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten (leider nur aufgrund Drängen der Familie und nicht weil ich das wollte)


    Jedoch merke ich das mich die jetzige Ausbildung nicht glücklich macht und ich daher schon ca 90% Fehlzeiten habe


    Grad der Behinderung von 30% und derzeit auch gleichgestellt.


    Meine Interessen und Fähigkeiten im Allgemeinen sind:


    Sport


    Autos


    Verwaltung / Gesetze


    Recht und Ordnung


    Helfen (Helfersyndrom)


    Organisationstalent ;-)


    Perfektionistisch (wenn, dann auch richtig)


    Ordentlich (zum Beispiel Schreibtisch)


    WENN ich etwas möchte,dann kämpfe ich dafür


    Tierlieb (aber großen Respekt vor Hunden)


    Sicherheitsbedürftig


    Ich möchte nicht:


    Wochenend- und Feiertagsarbeit


    Kein Schichtdienst


    Kein reiner Bürojob


    Keine "Friemel/Geduldsarbeit" wo ich zum Beispiel Kleinteile zusammen setzen muss (fliegt nach kurzer Zeit gegen die Wand)


    Das ist das was mir einfällt.


    Vielleicht hat jemand einen Tipp und kann mir helfen, ich bin am verzweifeln


    Dieses "nicht-Wissen-was" macht mich wahnsinnig und ich kann kaum noch richtig schlafen und habe durchweg schlechte Laune :�(


    Ich bin für jeden Tipp dankbar :)z

  • 99 Antworten

    Hallo,


    Ja,ich habe vorher mit der Schule aufgehört,da ich ja das Jobangebot hatte und anschließend den gleichen Abschluss gehabt hätte.


    Leider hat das ja nicht funktioniert

    @ ABC01:

    Das war auch immer mein Traum,leider Falle ich unter die Rubrik "Polizeidienstuntauglich" wegen mehrerer Punkte :(


    Daher ist das Kapitel leider abgehakt :(

    Zitat

    Mein Problem ist,dass ich mich für viele Sachen begeistern kann,aber für nichts so richtig.

    Dann mach doch von allem ein bisschen. Es führen viele Wege nach Rom, nicht nur der der einen und entscheidenden Berufswahl fürs Leben, wobei man dann bleibt (oder maximal einmal umschult).

    Zitat

    Jedoch merke ich das mich die jetzige Ausbildung nicht glücklich macht

    Warum? Und: Eine Ausbildung allein würde wahrscheinlich niemanden glücklich machen. Wie läufts im Leben sonst so?

    Zitat

    Grad der Behinderung von 30% und derzeit auch gleichgestellt.

    Inwiefern schränkt dich das bei der Berufswahl ein bzw. was kannst du nicht machen durch deine Behinderung?

    Beende deine Ausbildung. Auf diesem Abschluss kannst du aufbauen.


    Viele Arbeitgeber haben Verständnis, wenn sich ein junger Mensch umorientiert. Aber nicht, wenn er es mehrmals tut und nichts zu Ende bringt.


    Wenn du Verwaltung und Ordnung magst, dich für Autos interessierst, versuche dich doch in einem Autohaus zu bewerben, nach deinem Abschluss. Da hättest du Kundenkontakt, viel zu organisieren und zu beraten. Man kann sich da durchaus "hocharbeiten".


    Recht und Ordnung ist dann doch eher ein Schreibtischjob. Wenn du ein Helfersyndrom hast, würde ich von einem helfenden Beruf abraten.

    Ich glaube, du muss deine Anforderungen etwas runterschrauben.


    Bis du deine Ausbildung abgeschlossen hast, hast du ja nur ein Realschulabschluss. Das schränkt ziemlich ein.


    Hatte auch an Polizist gedacht aber wenn die Anforderungen nicht getroffen werden, ist das ja ausgeschlossen. Soldat auch.


    Was mir einfällt ist die zivile Sparte der Bundeswehr.


    Dort kann man sich zu alles möglichen ausbilden lassen, oder die jetzige Ausbildung abschliessen und dort arbeiten. Vorausgesetzt du bist deutsch.


    Sonst wieder irgendwo JVA/Massregelvollzugsanstalt. Du hast ja Erfahrung.

    Hier noch einige Alternativen:


    Wer sich für Alternativen zum Polizeiberuf interessiert, findet im Bereich öffentliche Sicherheit weitere herausfordernde Berufsmöglichkeiten.


    http://www.abi.de/orientieren/berufsarbeitsfelder/berufsgruppen/berufe-bei-der-polizei-alterna014052.htm


    Hier noch Infos:


    https://www.gutefrage.net/frage/aehnliche-berufe-wie-polizei

    @ Sunny36

    Das sehe ich anders! Mir ist der Spaß an der Arbeit viel wichtiger als das Geld.


    Was bringt mir ein super bezahlter Job,auf den ich nicht wirklich Lust habe.. den werde ich dann nicht lange haben.

    @ mnef:

    Es schränkt mich insofern ein,dass mehr Fehlzeiten als ein "normaler Mensch" habe.

    @ Rhelia:

    Die jetzige Ausbildung zu beenden ist fast unmöglich. Ich habe 90% der Zeit gefehlt und müsste jetzt das 1. Und 2. Lj nachholen und gleichzeitig das 3. Lj nebenbei machen. Und das alles in knapp 8 Monaten. Das ist selbst für einen völlig gesunden Menschen fast unmöglich. Man hat ja nicht umsonst 3 Lehrjahre.


    Mir wurde von mehreren Seite geraten,mich nicht diesem Druck auszusetzen.


    An die zivile Sparte der Bundeswehr habe ich auch schon gedacht. Leider ist man da während der Ausbildung oft und weit von zu Hause weg,was absolut nichts für mich ist. Ich kann jetzt sagen,dass ich zu diesen "Auswärtigen Sachen" nicht gehen würde.


    Es handelt sich da um mehrere hundert Kilometer Entfernung.


    Also mir wurden Sachen wie:


    Hörakustiker


    Fachlehrer für musisch-technische


    Fächer


    Sämtliche Varianten eines Elektronikers


    Physiotherapeutin


    ... vorgeschlagen


    auf einer schweizerischen Seite kamen


    Sekretärin


    Hilfe der Geschäftsleitung


    Rechtsanwaltsfachangestellte


    Bürokauffrau


    ... vorgeschlagen

    Ich würde etwas machen, wo gut Geld reinkommt und wo man Nächte und Wochenenden frei hat


    Es gibt bei Lehrberufen auch Nischen, wo man gut verdienen kann.


    Es ist wichtig, genug Zeit zum Leben zu haben. Arbeit wird immer irgendwann Routine.


    Was zum Beispiel gut Geld bringt:


    Coaching aller Art


    eigenes Geschäft in irgendeiner Nische


    Arbeitsmedizinische Assistenz in einem Arbeitsmedizinischen Dienst in größeren Firmen, z.B. Airbus


    Physiotherapieausbildung-> großer Heilpraktiker + Osteopathiestudium-> Privatpraxis (die Leute rennen Dir die Bude ein, wenn Du gut bist)


    Polizei = Nacht + Schichtdienst

    Tja. Meinst du es ist bei mir anders? Ich habe 2 Uni Abschlusse und 3 Kinder zu Hause.


    Musste 230 Km umziehen um die Weiterbildung anzufangen. War eine Katastrophe. Die Bildungstandard da war echt schlecht. Zurück gezogen.


    Vorletzte Woche 2 Hirn OPs, heute 10 Stunden Fortbildung. Morgen auch wurde heute nach 8 Stunden heim geschickt, weil ich umgeknallt bin.


    Ich suche gerade einen Job mit Nachtdienst, da ich 18 Monate lang ein unbezahlten Praktikum machen muss (psychiatrisches Jahr). D.h. 65 Stunden Arbeitswoche + 3 Kinder.


    Habe 80% Behinderung und darf laut LaGeSo nur mit Begleitung unterwegs sein... Merkzeichen G und B.


    Das Leben ist eben kein Wünschkonzert. Wenn man wirklich etwas will, dann kriegt man sein Arsch hoch.


    Ich habe 30% Behinderung kommt bei mir nicht an. Sorry aber du bist quasi gesund.

    Wäre es keine Option bei der Rechtspflegerausbildung noch mal einzusteigen und sich da evtl. was anrechnen zu lassen? Kann mir fast nicht vorstellen, dass das nicht ginge, wenn du nur 4 Monate vor Schluss aufgehört hast.


    Als Rechtspfleger gibt es weitere interessante Möglichkeiten, z.B. kann man da mit einer Zusatzausbildung auch die Aufgaben eines Staatsanwalts vor dem Amtsgericht wahrnehmen (Amtsanwalt), was dann ja auch gerade kein reiner Bürojob mehr wäre.