Ich achte nicht sonderlich auf Umweltgifte. Ich bin grundsätzlich ein ziemlich gesunder Mensch und sehe keine Veranlassung dazu. Menschen, die sich sehr stark damit beschäftigen, lösen in mir immer den Verdacht aus, irgendwelche seelischen Probleme damit zu verarbeiten, etwa Ängste oder Kontrollstreben oder auch was Paranoides. Wenn das Thema aufkommt, halte ich mich meistens raus und denke mir meinen Teil. Wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde, dann sage ich nur, daß das in meinem Leben keine Rolle spielt und ich mich lieber auf andere Interessensgebiete konzentriere.


    Zum Impfen habe ich keine besondere Meinung, da keine Kinder. Aber tendenziell würde ich sie wohl doch impfen lassen, weil mir das Risiko durch die Krankheiten höher vorkommt als das durch Impfschäden. Klar kann man da im Einzelfall Pech haben, aber man kann eben nie voraussehen, was gewesen wäre, wenn man anders entschieden hätte.

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    Darum geht es doch nicht. Aber durch eine intramuskuläre Impfung wird ein Teil des Immunsystems einfach übergangen.

    Welcher Teil des Immunsystems wird den konkret übergangen? Die Verdauung im Magen? Die Aufnahme der Erreger? Ich hoffe das kommt nicht als Angriff rüber, ich bin nur neugierig. Weil Immunzellen wandern meines Wissens auch in Muskelgewebe ein, also können sie dort ja auch den Erreger/Impfstoff erkennen. Wenn der Erreger aber gar nicht erst in den Körper eindringt kann das Immunsystem auch nichts machen, oder?


    Der Hauptunterschied zwischen Schluckimpfung und Spritze bei Polio dürfte ja der Impfstoff (lebendig vs tot) sein.

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    Welcher Teil des Immunsystems wird den konkret übergangen? Die Verdauung im Magen? Die Aufnahme der Erreger?

    Äh - Speichel, Rachenmandeln, Nasenhaare, Nasensekret. Unter anderem. Erreger dringen ja üblicherweise über die Schleimhäute ein.

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    Der Hauptunterschied zwischen Schluckimpfung und Spritze bei Polio dürfte ja der Impfstoff (lebendig vs tot) sein.

    Stimmt schon. Aber die "Eintrittspforte" hat gestimmt, was eben auch einen Teil des Erfolgs der Impfung ausmachen dürfte: Humorale und zelluläre Immunantwort werden angesprochen.

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    Kann ja auch sein, daß ich nie ernsthaft krank werde

    bleibt zu hoffen!


    aber ich denke, in den meisten fällen lebt mal halt nur solange unbeschwert bis was "dazwischen kommt" gewissermaßen.


    wenn man jung ist, kann man sich auch selten vorstellen alt zu werden. und genauso ist es wenn man nie krank war im leben – es trifft menschen allerdings meist unverhofft, die wenigsten sind ihr leben lang krank gewesen!

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    Stress steht im Gegensatz zu "Umweltgiften" ganz weit oben auf der Liste-"Was kann mich krank machen?". Ob es dann Sinn ergibt sich Stress wegen Umweltgiften zu machen?!

    sollte deine aussage ernst gemeint sein, so sei dir gewiss, dass sich gedanken machen nicht sonderlich stresst! ;-)

    Also manche Dinge kann ich bei solchen Gift-Debatten und Argumenten verstehen. Andere widerum nicht. Ich kenne mich nicht mit Fluorid aus. Aber wenn das einzige Argument wäre "Daraus macht man Rattengift", dann würde mir das nicht reichen. Denn in bestimmten Konzentrationen und Mengen kann alles tödlich sein. Wenn man eine zu hohe Menge Salz (ich meine nicht Jodsalz) konsumieren würde, könnte man auch daran sterben. Ähnliches gilt für diverse andere Stoffe auch, die so ohne weiteres niemand als gefährlich oder giftig bezeichnen würde.


    Ich versuche bestimmte Dinge zu meiden, aber ganz ehrlich, es ist auch eine Frage der Zeit, des Geldes und des Lebenskomforts. Ich will weder ungefärbte Kleidung tragen noch mir selber was stricken. Und viele Dinge, die diverse Gifte nicht beinhalten findet man ohne akribische Recherche gar nicht, schon gar nicht im normalen Laden oder für einen vertretbaren Preis.