Zitat

    Ich frage mich nur ,ob wir wirklich auf ein gemeinsames Kind verzichten müssen.

    Müsst ihr nicht.


    Ihr könntet eure finanzielle Situation verbessern oder so planen, dass ihr am Ende Transferleistungen in Anspruch nehmen müsst.


    Es gibt da viele Wege – nur einen komplikationslosen sehe ich derzeit nicht.

    Verzichten musst du keineswegs. Es ist ure Entscheitung. Nur ein Kind machtauch Kosten. Die Überlegung ist ob ihr das stämmen könnt. Solange ihr seine Exund das kind nicht halb durchfüttern müsst, weil die es nicht stämmen. Leider hab ich es in der Realität oft erlebt. Dem Kind zuliebe zahlt mann halt auch für die Verschwendsucht der Exfrau.

    Zitat

    Ich frage mich nur ,ob wir wirklich auf ein gemeinsames Kind verzichten müssen.

    Ich finde die Fragestellung an sich verkehrt.


    Nehmt Euer Einkommen, zieht die Fixkosten ab (unter diese fällt eben auch der Unterhalt) und fragt Euch dann "können wir uns ein Kind leisten?".

    Zitat

    Solange ihr seine Exund das kind nicht halb durchfüttern müsst, weil die es nicht stämmen.

    kannst du die aussage näher erläutern?


    der unterhaltsbetrag steht fest, so oder so. es ist hier nirgends die rede davon, dass die mutter des kindes irgendwie ihre pflichten und das kind vernachlässigt – also bitte nicht von eigenen privaten erfahrungen auf andere schließen!


    ich finde es absolut kontraproduktiv hier das kind aus der früheren beziehung zum schuldigen zu machen – vielmehr ist doch einfach die schlechte einnahmesituation als entscheident zu nennen (zwei personen verdienen gerade mal 2000euro netto zusammen). ergo die frage: lässt sich daran etwas ändern?

    entscheidend

    Zitat

    Erstmal nicht, eher umgedreht. Da mein Freund sich ende des Jahres beruflich neu orientiert.

    wenn es noch weniger geld wird (von den einnahmen her), dann würde ich mit dem kind definitiv noch warten.

    sunny_shine


    Der Unterhalt steigt ja nicht ungedeckelt an sondern erreicht irgendwann einen Höchstwert (siehe die schon verlinkte Düsseldorfer Tabelle). Wenn ihr ein gemeinsames Kind hättet würde das bei der Berechnung des Unterhalts als Belastung mit berücksichtig werden.


    Es ist nunmal so das man als Elternteil Verpflichtungen eingeht die nicht mit einer Beziehung enden. Neue Partner müssen einen mit diesen Belastungen nehmen oder gar nicht. Die Mutter muss ja nun auch einen Mann finden der sie mit Kind nimmt, nicht nur mit der finanziellen Mehrbelastung sondern mit der erzieherischen Verantwortung, den gestörten Nächten, den planerischen Einschränkungen und allem drum und dran.

    Zitat

    Ein Kid leistet man sich nicht. Es ist Verantwortung. Kinder mit Geld aufzurechnen finde ich unangebracht.

    zur verantwortung gehört natürlich auch finanziell für ein kind sorgen zu können, nicht mehr und nicht weniger. aufwiegen würde ich das auch nicht, machen aber wohl auch die wenigsten eltern, denke ich.