• Wie komm ich denn jetzt zu den Kunden?

    Diese Frage beschäftigt mich nun schon seit Freitag, nachdem zum 3.mal meine Frage nach Fahrtkostenerstattung (die mir laut Vertrag zusteht) abgelehnt wurde. Danach wurde mir nahe gelegt zu kündigen,so ala wems nicht passt kann ja gehen. Ich nutze meinen Privat Pkw(keine vertragliche Regelung) und habe nun auch angekündigt diesen nicht mehr für die…
  • 56 Antworten

    Zu dem Artikel von der Zeit:

    Zitat

    Wird der Wagen auch für Unternehmenstransporte eingesetzt, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht möglich sind, handelt es sich ebenso um einen "zwingend erforderlichen betrieblichen Einsatz".

    Das liegt bei dir nicht vor.

    Zitat

    Anders verhält es sich bei der Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte oder bei Dienstreisen, wenn der Wagen lediglich zur persönlichen Erleichterung genutzt wird

    Das ist bei dir der Fall. Und nebenbei: bei dem Artikel gehts um das Haftungsrisiko bei Unfällen.


    Bei deinen letzten beiden Zitaten scheitert es bei dir schon am Begriff "vorübergehend". Bei dir ist es nicht "vorübergehend".

    Zitat

    "vorübergehend". Bei dir ist es nicht "vorübergehend".

    richtig lesen würde helfen.


    ich habe auf der ersten Seite schon geschrieben das eine Dauerhaftigkeit im Vertrag ausgeschlossen wird, da ich jederzeit woanders eingesetzt werden darf.

    Zitat

    Das ist bei dir der Fall.

    Das leitest du woher ab.


    Klar könnte ich mit dem Bus zum Kunden fahren, geht aber leider nicht bei jedem ,weil manche in Dörfern wohnen wo eben nur 2 mal am Tag ein Bus fährt, läßt sich dann leider nicht mit meinen anderen Kunden vereinbaren.


    Also wenn mein Chef zu mir sagt morgen fährst du nach xy ,ist das keine betrieblich veranlaßte Fahrt weil.....???

    Ich wollte dir helfen, dein Ton ist aber unter aller Sau. Wenn du so mit deinem Chef kommunizierst, ist der Rest kein Wunder.


    Übrigens: genau WEIL bei dir die Dauerhaftigkeit ausgeschlossen wurde, ist es nicht vorrübergehend. Aber ich hab keine Lust mehr dir das zu erklären.


    Viel Erfolg weiterhin.

    Zitat

    Ich wollte dir helfen, dein Ton ist aber unter aller Sau.

    ich hab nur Gegenfragen gestellt,weil ich nicht verstehe wieso Fahrten zu Kunden nicht betrieblich veranlaßt sind.


    Ich habe Dich weder beleidigt noch angeschrien, noch sonst habe ich mich irgendwo im Ton vergriffen.

    Es macht ja keinen Sinn, die Rechtslage hier zur Diskussion zu stellen, dadurch wird sie ja nicht anders. Das kannst du mit deinem Arbeitgeber in diesem Ton machen, aber hier hat niemand Grund, sich deswegen auch noch anpampen zu lassen.

    a) verstehe ich das ganze so, dass der Weg zu den Kunden wie für andere AN der Weg zur Arbeitsstätte ist. Du fährst halt verschiedene Arbeitsstätten an. Irgendjemand schrieb aber schon das du da auch mehr geltend machen kannst als die Pendlerpauschale.


    Nur wenn du für den Kunden noch woanders hinfährst, zahlt der AG.


    b) wie machen das denn die anderen Mitarbeiter in de Firma?


    c) ist irgendwann ein Dienstwagen angedacht?

    Zitat

    Es macht ja keinen Sinn, die Rechtslage hier zur Diskussion zu stellen, dadurch wird sie ja nicht anders

    aber scheinbar kann mir keiner eine Antwort darauf geben warum meine Fahrten eben nicht betrieblich veranlaßt sind,wenn doch die Rechtslage so eindeutig ist?

    Zitat

    a) verstehe ich das ganze so, dass der Weg zu den Kunden wie für andere AN der Weg zur Arbeitsstätte ist. Du fährst halt verschiedene Arbeitsstätten an. Irgendjemand schrieb aber schon das du da auch mehr geltend machen kannst als die Pendlerpauschale.

    ich habe keine Arbeitsstätte.

    ich fahre tgl-1-3 verschiedene Kunden an.

    Zitat

    b) wie machen das denn die anderen Mitarbeiter in de Firma?

    Privat Pkw oder Öffentliche

    Zitat

    c) ist irgendwann ein Dienstwagen angedacht?

    nein , warum auch ,scheint ja genug Arbeitnehmer zu geben die ihren Privat PKW umsonst der Firma zu Verfügung


    stellen.

    Zitat

    Irgendjemand schrieb aber schon das du da auch mehr geltend machen kannst als die Pendlerpauschale.

    ja das ist richtig, aber ich hab momentan Benzinkosten um die 150-180€ mtl, je nach dem wo ich eingesetzt werde.


    Vom Finanzamt bekommt man einen Bruchteil dessen was man an Ausgaben hat.

    @ Auf der Arbeit

    der erste Link von dir beschreibt übrigens auch ganz genau warum meine Fahrten eben doch betrieblich veranlasst sind.

    Zitat

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat im Urteil vom 10.09.2015 festgestellt, dass auch jene Fahrten, die Arbeitnehmer ohne festen oder gewöhnlichen Arbeitsort (also bei wechselnden Arbeitsorten) zwischen ihrem Wohnort und dem Standort des ersten und des letzten Kunden am Tag zurücklegen, Arbeitszeit ist. Die Arbeitszeit beginnt somit für Arbeitnehmer mit wechselnden Arbeitsorten bereits an der eigenen Haustür und nicht erst beim Kunden.


    Hintergrund ist, dass der Arbeitnehmer auch während dieser Fahrten dem Weisungsrecht des Arbeitgebers unterliegt. Der Arbeitgeber kann jederzeit anordnen, welcher Kunde als erstes bedient wird, ob noch als letztes ein Kunde zusätzlich anzufahren ist, oder er kann die Reihenfolge ändern.

    Da ich ab Haustür also dem Weisungsrecht des Arbeitgebers unterliege ist es somit eine betrieblich veranlaßte Fahrt.

    is doch ganz einfach...


    der kunde wo du eben grade bist ,ist deine Arbeitsstätte.


    so sind alle fahrten von zu hause zum kunden,von kunde zu kunde,vom kunden nach hause


    fahrten von und zur arbeitsstätte.


    fahrten für den kunden liegen innerhalb deines tätigkeitsfeldes und sind somit betrieblich angeordnet.


    gefällt dir eventuell nicht,ändert sich aber auch nicht.

    Zitat

    der kunde wo du eben grade bist ,ist deine Arbeitsstätte.

    wenn das so wäre könnte ich die Pendlerpauschale geltend machen , geht aber nicht , da man ja nur eine erste regelmäßige Arbeitsstätte haben kann.

    Zitat

    Eine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit liegt vor, wenn der Mitarbeiter vorübergehend außerhalb seiner Wohnung und seiner ersten Tätigkeitsstätte beruflich tätig wird (frühere Dienstreise). Das ist bei befristeten Abordnungen, nicht jedoch bei Versetzungen der Fall. Wenn der Mitarbeiter nur an ständig wechselnden Tätigkeitsstätten (frühere Einsatzwechseltätigkeit) oder auf einem Fahrzeug (frühere Fahrtätigkeit) tätig wird, liegt ebenfalls eine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit vor.

    https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/einsatzwechseltaetigkeit_idesk_PI10413_HI520914.html

    Zitat

    1.1 Arbeitnehmer ohne erste Tätigkeitsstätte


    Unter den Reisekostenbegriff fallen auch Arbeitnehmer, die bei ihrer individuellen beruflichen Tätigkeit typischerweise nur an ständig wechselnden Tätigkeitsstätten eingesetzt werden. Hierunter sind Arbeitnehmer ohne erste Tätigkeitsstätte zu verstehen.

    https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/einsatzwechseltaetigkeit_idesk_PI10413_HI520914.html