• Wie komm ich denn jetzt zu den Kunden?

    Diese Frage beschäftigt mich nun schon seit Freitag, nachdem zum 3.mal meine Frage nach Fahrtkostenerstattung (die mir laut Vertrag zusteht) abgelehnt wurde. Danach wurde mir nahe gelegt zu kündigen,so ala wems nicht passt kann ja gehen. Ich nutze meinen Privat Pkw(keine vertragliche Regelung) und habe nun auch angekündigt diesen nicht mehr für die…
  • 56 Antworten

    Firmenfahrzeuge können sie sich nicht leisten.Und würde ich Fahrtkostenerstattung bekommen wäre ich auch zu teuer.


    Ist für mich unvorstellbar bei weit über 100 Kunden.


    Aber ist ja auch lukrativ, wenn alle Arbeitnehmer das so hinnehmen.


    Scheint ja hier auch die vorherrschende Meinung zu sein das das alles so rechtens ist.


    Ich nenne das nur Ausbeute.

    achso , wer mir das mit dem Anwalt nicht glaubt, ich kann Euch gerne das Schreiben was rausgeht nächste Woche per PN zukommen lassen.

    Na, dann ist die Sache doch klar.


    Deine Kollegen sollten dann einfach mal auf den Zug aufspringen wenn da schonmal was in Klärung ist

    naja ich bin gespannt, Kontakt hab ich zu meinen Kollegen leider nicht, bin ja allein unterwegs.


    Man sieht sich ja nur einmal im Jahr.


    Aber ich denke es wird auch so die Runde machen, sie ist sich ja schon bewußt das sie alle gleich behandeln muß in dieser Sache.


    Habe eigentlich schon längst die Kündigung erwartet, scheinbar haben wir aber doch genügend Mitarbeiter damit wir die 10 Punkte erreichen,da war ich mir nicht so recht sicher,obs noch als Kleinbetrieb gilt.


    Aber da er mir nahe gelegt hat, ich solle gehen nehme ich mal an, das er mir eben nicht so einfach kündigen kann.


    Mal davon abgesehen davon, wenn alles mit rechten Dingen zugehen würde , müßte man doch keine Angst vorm Arbeitsgericht haben.

    Zitat

    aha hinterfragt man hier also die Darstellungen von einigen Usern soll man am besten gleich wieder verschwinden?


    Warum genau?


    Es ist also durchaus ok hier in den Raum zu werfen das ich das alles falsch interpretiere, auf nachfragen von mir oder Fragen nach Quellenangaben ,wird man dann gleich als pampig und unhöflich dahergestellt.

    Siehst du, das ist gemeint mit den Unfreundlichkeiten deinerseits.


    Niemand hat gesagt, du solltest verschwinden. Warum behauptest du das?


    Der Rat, bezüglich der steuerlichen Behandlung einen Steuerberater aufzusuchen, wenn du hieb- und stichfeste Quellenangaben haben möchtest, war ernst gemeint, denn hier wird sich niemand so weit aus dem Fenster lehnen, dir Rechts- oder Steuerberatung zukommen zu lassen, das lassen die Forumsregeln nicht zu.


    Wenn du sowieso schon einen Anwalt beauftragt hast und der dir verspricht, dass du im Recht bist, ist es doch völlig überflüssig, hier noch Laien zu befragen und diese zu beschimpfen, wenn sie dir nicht nach dem Mund reden oder deiner Meinung nach keine Ahnung haben.

    Irgendwie wird sich das von ganz alleine klären.


    Wenn sie jetzt abzüglich der Kraftstoffkosten weniger verdient als vorher als 450 Euro Kraft, wird ein Unfall oder ein Schaden des Wagens dafür sorgen das sie nicht mehr fahren KANN.


    Ich würde schonmal an Ihrer Stelle zum Arbeitsamt gehen und klarstellen warum die anschliessende Arbeitslosigkeit erfolgen wird damit es von dort zumindest keine Sperre gibt.


    Wie es rechtlich mit den Fahrtkosten aussieht weiss ich nicht.


    Aber:


    Das Finanzamt wird Ihr MAXIMAL das erstatten was sie an Lohnsteuer eingezahlt hat.


    Einfache Gegenrechnung:


    Was wurde insgesamt 2016 an Lonsteuer bezahlt.


    Minus


    Was würde sie sowieso wieder bekommen.


    Ergebnis:


    Der maximale Wert was sie an Kilometergeld zurück bekommt.


    Selbst bei Mitberechnung des Lohnsteuerjahresausgleichs ist dieser Job nicht tragbar.


    MfG

    @ lian

    Wenn habe ich beschimpft?

    @ Alter Sack

    Also letzten Monat hatte ich nettoverdienst 597€ / 86 h


    Abzüglich 126€ reine Benzinkosten


    =477 €.


    Ach ja die Steinschlag Reparatur schlug auch noch mit 70 € zu Buche.


    Ich gehe also 46 h mehr arbeiten für 20€ mehr.

    Nun, der Anwalt wird schon wissen, was er sagt - aber könnte es evtl. einen Unterschied zwischen *beruflich* bedingten Fahrten (was deine zweifellos sind) und *betrieblich* bedingten Fahrten (was zumindest die Anfahrt zum ersten bzw. Rückfahrt vom letzten Kunden nicht notwendigerweise sin) geben?

    @ the-caver

    Ich denke das hätte mir der Anwalt gesagt.


    Und ich denke das ein Anwalt genauso wenig den Klageweg gehen würde wenn keine Aussicht auf Erfolg ist.


    Es mag bestimmt hier und da einen Dummpaddel geben, aber ich geh jetzt mal nicht davon aus das meiner so einer ist.

    Zitat

    Und ich denke das ein Anwalt genauso wenig den Klageweg gehen würde wenn keine Aussicht auf Erfolg ist.

    da kann ich dir aus erfahrung sagen: oooooh doch.


    wie oft habe ich schon verhandlungen vorm amtsgericht beigewohnt, bei denen der anwalt eigentlich von vornherein auf verlorenem posten war und seinen mandanten - der das ganze im falle einer niederlage ja am ende eh zahlt - unnötig reingeritten hat.


    genauso wie es exemplare gibt, die von den schreibgebühren gut leben können.


    lass dir zumindest urteile von ihm zeigen, auf die er sich berufen möchte (und guck wie alt die sind).


    du wirst ja bei 450 angestellten auch nicht die einzige sein, die dieses problem hat und in anderen unternehmen wird es dieses thema ja auch bereits gegeben haben.

    Liebe spooky79,


    wenn du im Web keine Antworten auf deine Fragen bekommst, dann solltest du dich an deinen oder einen anderen Anwalt bzw. Experten wenden, z. B. einen Steuerberater. Es ist ratsam, dich bestmöglich zu informieren bzw. informieren zu lassen - und zwar an geeigneter Stelle. Und genau hinzuschauen, wer dich juristisch vertritt. Denn wenn ein Anwalt deinen Fall übernimmt, heißt das nicht automatisch, auch Recht zu haben. Und Recht zu haben, bedeutet auch nicht unbedingt, dass man Recht bekommt. So viel vielleicht noch als abschließender Denkanstoß von mir.


    Ich schließe die Diskussion mit Verweis auf unsere Forenregel zu juristischen Fragestellungen.