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    so denke ich auch, dass du mit hohen Risikoaufschlägen in der PKV rechnen musst, sofern die dich überhaupt versichern.

    Zumindest um letzteres muss sie sich, sofern sie nach dem Referendariat verbeamtet wird, durch den Kontrahierungszwang keine Gedanken machen. Ein Risikoaufschlag wird aber garantiert kommen.


    Dass man dreimal zum Amtsarzt muss ist übrigens auch nicht in jedem Bundesland der Fall.

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    Solange du im gleichen Tarif bleibst, bleibt die Gesundheitsprüfung aus. Sobald du einen anderen Tarif möchtest oder eben die Krankenversicherung wechselst, wird eine neue Gesundheitsprüfung durchgeführt.

    Also in einem konkreten Fall könnte das so sein:


    Als Kind von 2 Beamten bist du von Geburt an pkv. Wenn du dann gleich nach dem Abitur den Vorbereitungsdienst im gehobenen Dienst (z. Bsp. Kommunalverwaltung) beginnst, dann kannst du deine eigene PKV (im selben Tarif wie deine Eltern beim selben Versicherer) abschließen OHNE Gesundheitsprüfung? Also du wirst dann in jedem Fall OHNE Risikoaufschlag versichert, auch wenn du zum Beispiel seit deinem 10. Lebensjahr Diabetes hast? Habe ich das richtig verstanden?


    Das ist ja der Hammer! :-o

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    Wenn du dann gleich nach dem Abitur den Vorbereitungsdienst im gehobenen Dienst (z. Bsp. Kommunalverwaltung) beginnst,

    Ich gehe jetzt, ohne mich weiter informiert zu haben, davon aus, dass das auch bei einer Lehramtsstudentin der Fall sein kann, denn maximal bis zu ihrem 25. Geburtstag gilt sie ja beihilfe- und versicherungstechnisch weiterhin als Kind.

    Ja, dass es diese Möglichkeit gibt, das weiß ich. Das wurde mir auch angeboten, als ich von der PKV wieder in die gesetzliche gewechselt habe. Da kann man sich dann für einen recht günstigen Betrag den damaligen "Gesundheitsstand" sichern und kann dann irgendwann wieder einen Vertrag dort abschließen ohne Gesundheitsprüfung. Wenn man davon ausgeht, dass man sich zum Beispiel in 5 Jahren privat versichern wird und jetzt aber noch gesetzlich versichert ist, dann kann man (zumindest konnte man das mal) sich auch jetzt schon vorab seinen aktuellen Gesundheitszustand sichern.


    Aber dass man als Kind von privat versicherten Eltern OHNE Gesundheitsprüfung später in seine eigene PKV hineinkommt war mir echt neu!

    Meine Güte, hier ist ja heute echt was geschrieben worden.


    Nun, ich muss halt wirklich gucken, wie es wird. Erst mal steht der Studienabschluss an, d.h. ich habe noch 2 Prüfungen. Eine am 03.06. und eine am 13.06.


    Dann habe ich Ausland. Vertrag ist unterschrieben.


    Ich denke schon, dass ihr Recht habt, dass man vielleicht nicht 5 Jahre im Voraus planen sollte. %-| :=o


    Momentan ist ja nicht mal gesagt, ob ich fürs Lehramt zu 100%ig tauglich bin. Das zeigt das Referendariat. Sollte es nicht gehen, muss ich mir ja eh alternativ was suchen. Aber ich hätte dafür schon Ideen.


    Dass ich pädagogisch nicht völlig belämmert sein kann, zeigen mir eine Reihe von unterschiedlichen (sozial-)pädagogischen Sachen, die ich gemacht habe. Und auch die Tatsache, dass ich bisher mit der überwiegenden Zahl von Kindern und Jugendlichen klar kam.


    Aber natürlich gibt es zum Lehramt auch Alternativen.


    Lerntherapeut, Nachhilfelehrer --- oder beides irgendwie gekoppelt. Ich kenne durchaus welche, die das auf Internetsites so inserieren.


    Das Ding ist, dass ich mir fürs Ref. in erster Linie so was wie Classroom Management Strategien erarbeiten muss – das ist eines meiner Prüfungsthemen gegenwärtig. So gesehen habe ich das nie im Studium gehabt, habe es aber aus Interesse als Examensthema gewählt.


    Nun ja... mal schauen dann. :-) :)z

    Mit einem Lehramtstudium kann man auch noch ganz viel anderes machen, wenn man nach dem Studium feststellt, dass es dann doch nicht der Traumberuf ist.


    In meiner Schulzeit hatte ich eine Lehrerin (die war keine Referendarin mehr!), die hat ihren Beruf an den Nagel gehängt, ist komplett aus dem Schuldienst ausgestiegen und hat bei einem Hersteller von Gesellschaftsspielen angefangen. Soweit ich weiß hat sie dann dort altersgerechte Spiele mitentwickelt, Spielregeln festgelegt und diese dann auch schriftlich formuliert.


    Nur mal so als kleinen Denkanstoß dass es immer auch noch andere Möglichkeiten gibt... ;-)

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    Aber dass man als Kind von privat versicherten Eltern OHNE Gesundheitsprüfung später in seine eigene PKV hineinkommt war mir echt neu!

    Da es in der Privaten ja keine Familienversicherung gibt, hast du doch seit der Geburt deine eigene Private Krankenversicherung. Nur läuft die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eben über die Eltern bzw. wird von den Eltern bezahlt.