Flache Hierarchien sind die Zukunft in modernen Unternehmen, niemandem nutzt ein Chef eines Chefs eines Chefs, da hier keiner wirklich Verantwortung übernimmt. Ich empfehle die Sache mit der Chefferei sein zu lassen und Kompetenzen und Verantwortung an das gesamte Team zu übertragen. Für weiterführende Aufgaben würde ich an Ihrer Stelle einfach mehr Lohn verlangen.

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    Sieh es doch mal aus Sicht der Vorgesetzten. Wenn alles so prima läuft, gibt es für sie keinen Handlungsbedarf.

    Außer, sie macht den Mund auf, begründet und meldet Ansprüche an. :)z

    Dann muss man es aber geschickt anstellen. Einer der größten Fehler, den man im Berufsleben machen kann, ist, einem Vorgesetzten einreden zu wollen, man wäre unersetzlich. Manche Chefs neigen dann dazu, einem das Gegenteil zu beweisen.

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    Ich würde ohne den Aufstieg, von mir aus auch ohne Gehaltserhöhung klarkommen, wenn denn meine Arbeiten gleichbleiben würden. Aber immer mehr Arbeit, immer mehr Verantwortung usw., aber es nie anerkennen? Das kann ich mir doch nicht gefallen lassen...

    Wenn an dieser Stelle keine Führungsposition vorgesehen ist, wird man auch keine schaffen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass deinem Chef diese Home Office Lösung nur genehmigt wurde, unter der Voraussetzung, dass keine neue Führungskraft nötig ist. Vielleicht hat er sogar gesagt: "Das klappt schon, die Sonja schmeißt den Laden, wenn ich nicht da bin."

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    Zumal der (ehemalige) Chef jetzt im Ausland sitzt und de Facto die TE die Verantwortung für das Alltagsgeschäft trägt.

    Die Verantwortung trägt sie eben nicht. Sie überschreitet einfach eigenmächtig ihre Kompetenzen, weil sie die Verantwortung gerne offiziell tragen würde im Zuge eine Beförderung. So liest sich das zumindest für mich.

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    Keine Ahnung in welchem Bereich du arbeitest. Aber bei Bürokauffrauen, Sekretärinnen, Sachbearbeiterinnen wird es selten vorkommen, dass sie allein wegen ihres Fleißes und ihrer Zuverlässigkeit aus dem Nichts, zu Teamleitern befördert werden. Und ich spreche jetzt ganz bewußt die weibliche Form an.

    Mir ging es nur um die von dir gebrauchte allgemeine Formulierung, in der Durchklang das Leistung überhaupt keine Rolle spielen würde.

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    Hat sie doch nicht. Mit ihm hat sie doch schon gesprochen und eine für sie unbefriedigende Antwort erhalten.

    Ja und? Er hat abgelehnt. Wie sollte er eine solche Aktion deuten als das sie seine Autorität in Frage stellt? Wie würdest du dich an der Stelle ihres Vorgesetzten fühlen und was denken?