• Zukunftsängste (Studiengang, Beruf, Altersvorsorge)

    Liebe Forenmitglieder, ich versuche, mich kurz zu halten mit meinem Problem.. Also es ist so, dass ich zwar im Moment noch krank bin und mir keinen Kopf darüber machen sollte, aber trotzdem geistert es mir im Kopf rum. Die Sache ist die, dass ich voraussichtlich erst frühstens mit Anfang 30 studieren kann wegen meiner Krankheit. Da ich an den Bachelor…
  • 112 Antworten
    CoteSauvage schrieb:
    RiverHaze schrieb:

    Habe schon überlegt, als Escort zu arbeiten eventuell während der Zeit, aber das könnte ich wohl nicht über mich bringen.

    Das wäre womöglich ein Job, mit dem du an deine Vorstellungen rankommst. Wenn du das schon in Erwägung ziehst, solltest du das vielleicht sogar machen ...

    Zumal sind das Frauen, die damit erfolgreich sind, die gut intelligente Kommunikation betreiben und andere Menschen gut unterhalten können und wahrscheinlich auch gut schauspielern und immer, wenn es nötig ist, ein freundliches, einladendes Lächeln aufsetzen könnne... Bin aber ein introvertierter Mensch, der meist nur gut mit Menschen ins Gespräch kommt, mit denen ich mich 100% wohlfühle und fallen lassen kann. Brauche meist Zeit zum Auftauen bei den meisten Menschen und bin eher ein schüchterner und zurückhaltender Typ meist. Also definitiv die falsche Berufswahl xD

    Hallo RiverHaze,


    beim Lesen deiner Interessen kam mir spontan das Lehramtsstudium in den Sinn.


    Zur finanziellen Absicherung macht vielleicht eine Beamtenlaufbahn Sinn.


    Und angesichts guter Noten wäre vielleicht Jura eine Option.

    Seh ich das richtig, dass du dein Abitur noch nicht mal abgeschlossen hast, weil du gegenwärtig krankgeschrieben ist?


    Nichts gegen Prostituierte, aber ich habe was gegen Männer, die diese Dienste für Geld in Anspruch nehmen. Ja, ich habe mir überlegt, es selbst auszuüben, aber das ist nunmal nichts für mich. Notgedrungen habe ich halt nur mit dem Gedanken gespielt. Soll jetzt aber nicht hierum gehen in dem Thread.


    Wow, da hast du dir aber ein ganz falsches Bild von mir gemacht anhand eines Textes, wie du darauf kommst, weiß ich nicht. Klar habe ich gearbeitet, aber nur als Nebenjob. Wer sagt, dass ich ungebildet bin? Nur, weil ich noch nicht studiert habe? Ich lese mindestens 3 Bücher (und nein, nichts mit Fantasy oder Thriller, primär Klassiker und Sachbücher/ Fachliteratur) pro Woche seit Monaten, seitdem ich krank bin (davor habe ich auch schon viel gelsen, aber nicht SO viel), informiere mich täglich durch diverse digitale Zeitungen über das Weltgeschehen, liebe anspruchsvolle Kreuzworträtsel und bin viel im Austausch mit anderen intelligenten Menschen (meine überwiegend studierten Freunde). Also sorry, ungebildet ist für mich was anderes. Hörst dich bisschen an wie ein getroffener Hund für diese Beleidigung. Ich habe gerade schon geschrieben, dass ich kurzzeitig Escort bei einer sehr bekannten Escort-Agentur war, habe das erste Date aber abgebrochen. Du kannst davon ausgehen, dass ich sehr wohl vorzeigbar bin!


    Ich wohne bei "Muttern", weil ich krank geworden bin und leider nicht arbeiten kann. Dein Schubladendenken lässt dich ein wenig dumm dastehen.

    Ich konnte Teilzeit mit einem Studium kombinieren und fand es gut, aber ich werd ehrlich sein: Es erfordert Zeitmanagment und Durchhaltevermögrn. Da darf das Studium nicht nur Mittel zum Zweck sein. Ich liebe mein Studienfach (Sprachen), weswegen es nicht so sehr schmerzte in meiner Freizeit Unizeug zu machen. Im Bachelor hab ich noch Bafög bezogen plus Minijob. Und wenn ich den Stress, die Bearbeitungsdauer und das ganze Generve rückblickend betrachte: Lieber Teilzeit als nochmal das Theater. Noch dazu habe ich so mein Studium nutzen können um Erfahrungen in verschiedenen Sparten sammeln zu können und herauszufinden, was es überhaupt gibt.

    Versuch dich nicht auf Dinge zu versteifen. Ich hab Schwerpunkt, Berufsziele usw. komplett anders eingeschätzt, bis ich damit konfrontiert war. Ich promoviere inzwischen in einem Fachgebiet von dem ich zu Beginn des Bachelors noch dachte, dass ich es nicht mag.

    Und zu deinen Vorstellungen muss ich CoteSauvage recht geben: Was du dir vorstellst ist schwer umzusetzen. 3.000 netto...damit kenn ich wenige Leute, aber die sind in Steuern und IT ;). Jura fiele mir noch ein. Ist ein tolles Fach, hab aus Interesse ein paar Kurse auf der Juristischen gemacht und da gibts gut bezahlte Stellen.

    hikleines schrieb:

    Seh ich das richtig, dass du dein Abitur noch nicht mal abgeschlossen hast, weil du gegenwärtig krankgeschrieben ist?

    Ja, ich habe es "noch nicht mal abgeschlossen", weil ich krankgeschrieben bin. Habe ich schon in meinem Ausgangsbeitrag erwähnt.


    Wäre nett, wenn hier nur konstruktive Beiträge geschrieben werden in dem Thread und keine abwertenden. Ich bin hier, um Hilfe zu suchen und nicht, um als Zielscheibe für Frustrierte Menschen zu fungieren, die es nötig haben, andere abzuwerten.

    Ah und arbeiten (und dort bleiben wollen auch nach der Diss) tu ich in einem ganz anderen Bereich (Medizin). Also versteif dich nicht auf etwas, das Leben bietet so vieles was du noch nicht kennst @:)

    Ich finde, das hört sich sehr verkopft und realitätsferne an. Von studieren, um zu studieren, halte ich ja gar nix, vor allem, wenn man gar nicht weiss, was man studieren will.
    3000€ netto möchtest du gerne verdienen, wenn ich das richtig rauslese. Das ist ne ganze Menge Brutto. In welchem Zeitraum hast du dir das gedacht? Als Einstiegsgehalt? Ich bin ITlerin und kenne kaum Leute, die soviel mit Master oder Diplom verdienen und nen stressfreien 160std-Job haben mit wenig Berufserfahrung. Klar, die gibt es schon auch vereinzelt, aber gemessen an der Menge von Entwicklern und co, sind das aus meiner Erfahrung heraus eher nicht die Masse. Gut, ist noch ein wenig abhängig vom Standort, aber mit dem selben Einkommen in München kommst du weniger weit als zB in Nürnberg.

    RiverHaze schrieb:

    Habe schon überlegt, als Escort zu arbeiten eventuell während der Zeit, aber das könnte ich wohl nicht über mich bringen.

    Wenn Du schon sagst "könnte es nicht über mich bringen", dann ist es auch nichts.


    Und zu den anderen Fragen: Ich würde schon einen Beruf suchen, der einigermaßen Spaß macht. Was bringt das größere Gehalt, etwas mehr Rente im Alter, wenn die Zeit bis zur Rente eine Qual ist? Wenn Du dich dann 30, 40 Jahre lang quälst hast Du am Ende mehr Geld für die Zeit von der Du nicht weißt wie lange sie geht.


    Allerdings ist die Wahl des Studienfachs auch gar nicht immer entscheidend, was man später tut. Gerade in der "IT" kenne ich viele Quereinsteiger. Als Beispiel: Warum soll jemand, der Psychologie, irgendwelche Sozialwissenschaften oder Geisteswissenscaften studiert hat, nicht Projektleiter in einer Softwarefirma sein? Da ist man die ganze Zeit dabei mit Menschen zu sprechen, Dinge zu regeln, Sachen zu planen, wenn man nicht ganz blöd ist versteht man auch das bisschen technisch notwendige.


    Und so gibts das auch in anderen Berufen und Branchen. Also es ist nicht unbedingt Schicksalsbesiegelnd, aber es macht natürlich trotzdem Sinn, das zu studieren was man auch später ungefähr tun möchte. Ich wollte das nur als Hinweis dalassen für den Hinterkopf, bevor Du dann ein Semester vor Ende ein Studium abbrichst weil Du merkst Du willst in dem Bereich gar nicht arbeiten. Man kann fast immer auch fachfremd irgendwas machen.


    Für Deine Vorstellung des Mindestgehalts fallen allerdings sicher einige Studienfächer raus. Aber in so allgemeinen Fächern wie Physik, Pysychologie, oder irgendsowas gibts eine vielzahl von späteren Betätigugnsfeldern an die man meist gar nicht denkt wenn man den Namen des Studiengangs hört. Diese Leute arbeiten wirklich alles mögliche und auch in allen möglichen guten und schlechten Gehaltsklassen.

    Zitat

    Gerade in der "IT" kenne ich viele Quereinsteiger. Als Beispiel: Warum soll jemand, der Psychologie, irgendwelche Sozialwissenschaften oder Geisteswissenscaften studiert hat, nicht Projektleiter in einer Softwarefirma sein? Da ist man die ganze Zeit dabei mit Menschen zu sprechen, Dinge zu regeln, Sachen zu planen, wenn man nicht ganz blöd ist versteht man auch das bisschen technisch notwendige.


    X-\X-\X-\weil da meistens nur Quatsch bei rauskommt, sobald der PM nicht auf dem Rat der richtigen ITler hört. Sorry, musste sein, weil schon soooooo oft gehabt :-p


    aber ja, den Karriereweg an sich kenn ich auch von einigen und es ist möglich... ;-D

    tiramisu01 schrieb:
    Zitat

    Gerade in der "IT" kenne ich viele Quereinsteiger. Als Beispiel: Warum soll jemand, der Psychologie, irgendwelche Sozialwissenschaften oder Geisteswissenscaften studiert hat, nicht Projektleiter in einer Softwarefirma sein? Da ist man die ganze Zeit dabei mit Menschen zu sprechen, Dinge zu regeln, Sachen zu planen, wenn man nicht ganz blöd ist versteht man auch das bisschen technisch notwendige.


    X-\X-\X-\weil da meistens nur Quatsch bei rauskommt, sobald der PM nicht auf dem Rat der richtigen ITler hört. Sorry, musste sein, weil schon soooooo oft gehabt :-p


    aber ja, den Karriereweg an sich kenn ich auch von einigen und es ist möglich... ;-D

    PM fällt noch immer unter 'User' und der schaut so aus für die IT(old but gold):


    https://m.imgur.com/gallery/X17puIB

    Fiorentina2017 schrieb:

    Ich konnte Teilzeit mit einem Studium kombinieren und fand es gut, aber ich werd ehrlich sein: Es erfordert Zeitmanagment und Durchhaltevermögrn. Da darf das Studium nicht nur Mittel zum Zweck sein. Ich liebe mein Studienfach (Sprachen), weswegen es nicht so sehr schmerzte in meiner Freizeit Unizeug zu machen. Im Bachelor hab ich noch Bafög bezogen plus Minijob. Und wenn ich den Stress, die Bearbeitungsdauer und das ganze Generve rückblickend betrachte: Lieber Teilzeit als nochmal das Theater. Noch dazu habe ich so mein Studium nutzen können um Erfahrungen in verschiedenen Sparten sammeln zu können und herauszufinden, was es überhaupt gibt.

    Versuch dich nicht auf Dinge zu versteifen. Ich hab Schwerpunkt, Berufsziele usw. komplett anders eingeschätzt, bis ich damit konfrontiert war. Ich promoviere inzwischen in einem Fachgebiet von dem ich zu Beginn des Bachelors noch dachte, dass ich es nicht mag.

    Und zu deinen Vorstellungen muss ich CoteSauvage recht geben: Was du dir vorstellst ist schwer umzusetzen. 3.000 netto...damit kenn ich wenige Leute, aber die sind in Steuern und IT ;). Jura fiele mir noch ein. Ist ein tolles Fach, hab aus Interesse ein paar Kurse auf der Juristischen gemacht und da gibts gut bezahlte Stellen.

    Darf ich fragen, um wie viele Stunden es sich bei deinem Teilzeitjob handelte? 120? Ja, du hast recht, es sollte definitiv nicht nur Mittel zum Zweck sein, man sollte auch schon Spaß daran haben und sich dabei entfalten können.

    Dein Weg hört sich ganz interessant an und wie sich Interessen verändern können. Jura würde mich an sich auch interessieren, aber ich habe gehört, dass es trocken sein soll xD Ich glaube, ich werde mich, sobald ich körperlich wieder in der Lage sein werde, einfach in verschiedene Vorlesungen diverser Studienfächer reinsetzen, vielleicht werde ich ja überrascht.

    RiverHaze schrieb:
    Fiorentina2017 schrieb:

    Ich konnte Teilzeit mit einem Studium kombinieren und fand es gut, aber ich werd ehrlich sein: Es erfordert Zeitmanagment und Durchhaltevermögrn. Da darf das Studium nicht nur Mittel zum Zweck sein. Ich liebe mein Studienfach (Sprachen), weswegen es nicht so sehr schmerzte in meiner Freizeit Unizeug zu machen. Im Bachelor hab ich noch Bafög bezogen plus Minijob. Und wenn ich den Stress, die Bearbeitungsdauer und das ganze Generve rückblickend betrachte: Lieber Teilzeit als nochmal das Theater. Noch dazu habe ich so mein Studium nutzen können um Erfahrungen in verschiedenen Sparten sammeln zu können und herauszufinden, was es überhaupt gibt.

    Versuch dich nicht auf Dinge zu versteifen. Ich hab Schwerpunkt, Berufsziele usw. komplett anders eingeschätzt, bis ich damit konfrontiert war. Ich promoviere inzwischen in einem Fachgebiet von dem ich zu Beginn des Bachelors noch dachte, dass ich es nicht mag.

    Und zu deinen Vorstellungen muss ich CoteSauvage recht geben: Was du dir vorstellst ist schwer umzusetzen. 3.000 netto...damit kenn ich wenige Leute, aber die sind in Steuern und IT ;). Jura fiele mir noch ein. Ist ein tolles Fach, hab aus Interesse ein paar Kurse auf der Juristischen gemacht und da gibts gut bezahlte Stellen.

    Darf ich fragen, um wie viele Stunden es sich bei deinem Teilzeitjob handelte? 120? Ja, du hast recht, es sollte definitiv nicht nur Mittel zum Zweck sein, man sollte auch schon Spaß daran haben und sich dabei entfalten können.

    Dein Weg hört sich ganz interessant an und wie sich Interessen verändern können. Jura würde mich an sich auch interessieren, aber ich habe gehört, dass es trocken sein soll xD Ich glaube, ich werde mich, sobald ich körperlich wieder in der Lage sein werde, einfach in verschiedene Vorlesungen diverser Studienfächer reinsetzen, vielleicht werde ich ja überrascht.

    Im Monat arbeite ich 80-90 Stunden. 120 ginhe nicht mit dem Aufwand für eine Diss. Für Bachelor oder Master würd ich ganz blindtippen, dass ich nicht über 100 Stunden pro Monat gehen würde.

    Jura ist nicht so trocken, wenn man gern sein Gehirn etwas verbiegt. Ich fand es interessant mich in Begründungen, Hintergründe usw. hineinzufuchsen.

    Ja, also klar will ich auch Spaß haben, aber ein Beruf muss mich nicht unbedingt erfüllen. Ich denke, es wird letztenendes auf Psychologie hinauslaufen.


    Naja, als Projektleiter einer Softwarefirma wäre es wohl nicht schlecht, vom Fach zu sein, oder? :D So jedenfalls meine Vorstellung^^

    Vielen Dank für deine Tipps. :)

    RiverHaze schrieb:

    Auf der hohen Kante werde ich dann eigentlich nichts haben. Wobei, ich könnte mir wahrscheinlich bis dahin so 5000-6000€ zurücklegen, dann wäre ich zumindest das erste Studienjahr nicht aufgeschmissen wegen fehlendem Bafög und könnte mich ohne zu viel arbeiten zu müssen ins Studium reinfinden.

    Falls du Bafög bekommen solltest (ich gehe nicht davon aus, dafür bist du wohl zu alt) Dann musst du aufpassen, dass du bei deinem gesamt gesparten nicht über der Freigrenze liegst. Vorsicht da gehören auch Dinge wie ein Auto, etc. dazu!


    Ansonsten berücksichtige auch, dass du dich ab 30 (oder wars 31) nicht mehr über den günstigen Studententarif versichern kannst. Dann musst du dich voll versichern. Prüfe bitte zeitnah ob die Verlängerungsmöglichkeiten die es gibt (durch deine Krankheit und den zweiten Bildungsweg) das komplette Studium über gelten, oder nur einen Teil abdecken.