Ich verstehe ja, dass dich das Einordnen in ein Schema zu einem Teil beruhigen würde - aber genau betrachtet: Was nützt es dir?


    Bei ihr laufend zwischen den Zeilen zu lesen, muss sehr anstrengend sein. Heißt, wenn sie schon so durcheinander ist, wie es dir scheint, dann klärt es direkt: redet solange, bis du sie (hoffentlich) besser verstehen kannst.


    Oder zieht euch eine Weile voneinander zurück und schnappt mal nach Luft. ":/

    Statt ihr eine Störung an zu dichten, solltest du überlegen ob du das Problem bist. Für sie scheint Monogamie nicht erfüllend zu sein und offensichtlich wünscht sie sich eine offene Beziehung, was bedeutet einen Partner aber jederzeit die Möglichkeit auf unverbindlichen Sex zu haben. Sie weiß ganz klar dass du das strickt ablehnst und versuch die Gedanken daran zu verdrängen, da sie dich liebt, trotzdem sind diese da und quälen sie. Für mich erscheint das schlüssiger als eine Störung.

    ja, nur vom Sprechen hab ich bisher nur immer mehr Einzelheiten erfahren. Es kommt dann ein Punkt, da stresst es sie, dieses ganze Gefrage.


    Sie meint dann immer, sie wisse auch nicht was mit ihr los ist - aber halt schon in einem verzweifelten Ton.


    Naja, Mitte August bin ich 10 Tage nicht da - vielleicht kann sie dann klarer denken

    :D


    alter was ein Drama. Ich - persönlich - sehe eine Beziehung immer als Bereicherung im Leben an, aber mal Hand aufs Herz, hiervon sind wir in diesem Thread ja Meilen weit entfernt. Mal davon abgesehen dass sich das Geschreibe auch nicht wirklich nach einer glücklichen Ergänzung anhört.


    Ich bin ja sehr dafür etwas in Beziehungen zu investieren aber das hier liest sich echt mehr nach Krampf als nach zielführendem "investieren".

    Ich habe deinen Thread ein wenig verfolgt, weil ich mich so sehr darin wiedererkannt habe. Nicht in dir, aber in deiner Freundin.


    Ich habe meinen Mann auch 2 mal betrogen bzw. ich hatte in den letzten 3 Jahren 2 Affären, ich habe es ihm gesagt, weil ich nicht lügen wollte, aber ich war auch lange nicht bereit sie zu beenden. Mein Mann hat extrem gelitten dadurch. Wir waren 2 mal getrennt, ich habe ihm das Herz gebrochen und das tut mir ehrlich leid. Dann hat er begonnen sich mit einer anderen Frau zu treffen, was mich fast zum durchdrehen gebracht hat. Ich dachte vorher, eine offene Beziehung sei der Schlüssel zum Glück. Nun weiß ich, dass ich das nicht kann.


    Ich bin jetzt treu, aktuell. Ich habe Angst, wenn die Situation sich wieder ergibt, ob ich stark genug sein kann. Wir bekommen allerdings jetzt ein Kind (war völlig ungeplant) und das motiviert mich dazu, meinen Mann fair und ehrlich zu behandeln.


    Aber ich glaube es ist bei deiner Freundin wie bei mir, da ist so ein Verlangen im inneren, diese Suche nach Bestätigung, Drama, Extremen. Das ist ganz schwer abstellbar..

    ... und dürfte nur den wenigsten wirklich gelingen. Ohne zwingenden Grund schon gar nicht. Der lag bei der letzten Userin im Erleiden dessen, was der andere durchmachen musste. Ist vielleicht etwas, was sich der TE durch den Kopf gehen lassen könnte.