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    Der Arzt hat gesagt es sei kein Hymen mehr vorhanden. Leider hat sich dadurch nichts für sie verändert.


    Ich glaube wirklich ihr fehlt einfach eine Freundin mit der sie sich mal austauschen kann. Sie kann sich einfach nicht damit anfreunden, dass es vlt. mit Schmerzen zutun hat.

    Aber wenn kein Hymen mehr da ist und sie dennoch Schmerzen und Angst hat, liegt doch eigentlich ein mentales Problem vor, also Angst vor Penetration und damit verbundene Verkrampfung und mangelnde Erregung. Es gibt Frauen, die dahingehend eine Blockkade haben. Und wenn du schreibst, sie hat einfach Angst, dass dein Penis nicht passt, dann deutet das schon darauf hin. Und nein, Sex ist nicht schmerzhaft wenn die Frau erregt ist und weder psychische noch physische Probleme bestehen.

    Wenn es schlechte Erfahrungen gibt, von denen ich nichts weiss, dann kann sie das gut verstecken/versrängen. Nichts Genaues weiss man nicht....


    Also ich werde in Zukunft einfach mal versuchen etwas mehr Stimmung aufkommen zu lassen. Wenn ich ein wenig Stress ablegen kann, dann greift die Gelassenheit vlt. auf sie über.

    [...]


    TE:


    Die Beziehung ist noch recht jung und Du bastelst bereits jetzt an Möglichkeiten, ihre "Errettung" voranzutreiben. Lass dir gesagt sein: Das ist gar nicht deine Aufgabe. Eine Frau (oder Mann, völlig egal), die Du erst mal "geradebiegen" musst, um eine normale, gesunde Beziehung mit ihr führen zu können, ist nichts für dich. Du bist nicht ihr Arzt und nicht ihr Therapeut. Du kannst gerne weiter dran herumarbeiten [...], das alles ist deine Entscheidung. Aber dann darfst Du eben auch nicht rumheulen, wenn diese tolle Frau dir irgendwann das Leben zur Hölle macht.


    Ich wünsche dir, aufrichtig, viel Glück.

    [...]



    Zitat

    Also ich werde in Zukunft einfach mal versuchen etwas mehr Stimmung aufkommen zu lassen. Wenn ich ein wenig Stress ablegen kann, dann greift die Gelassenheit vlt. auf sie über.

    Das halte ich für eine gute Idee. Allerdings weiß ich nicht, wieviel Du allein wirklich tun kannst, am Ende muss sie sich einlassen/überwinden. Dass sie es mit einem Toy probiert, finde ich gut und sinnvoll, vielleicht könnt ihr das zusammen erst einmal weiter machen, bis die Penetration ihren Schrecken verloren hat. Das würde ich versuchen.


    Schmerz ist ja erst einmal ein sinnvolles Warnsignal, auch wenn Schmerzen beim Sex nicht immer gleich bedeuten, dass etwas "kaputt geht", aber die Sicherheit muss man ja erst einmal bekommen.


    Ich hatte übrigens keine wirklich schlimmen Vorerfahrungen, aber auch große Angst vor dem ersten Mal und speziell vor dem Eindringen, der Gedanke hat sich - trotz grundsätzlich vorhandender Neugier - grundfalsch angefühlt, Versuche sind mehrfach (durchaus schmerzhaft) gescheitert und es war am Ende tatsächlich eine Überwindung a lá "Augen zu und durch", allerdings von mir so gewollt und geführt. Inzwischen hat sich das Problem erledigt und ich habe keinerlei Probleme mehr damit.

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    Es ist insgesamt schade für den TE, dass dieser bisher erstaunlich sachliche und positiv gestimmte Thread gerade etwas entgleist und zum "Nebenkriegsschauplatz wird".


    Vielleicht schafft es die Überlegung, dass nicht jede Beziehung in ihren Anfängen mit den optimalen Voraussetzungen beginnt die Verbissenheit von Recht haben und Recht kriegen außen vor zulassen. Das nicht jeder Paarsex von der ersten Minute an das größte Event aller Zeit sein kann oder es gar muss.


    Der TE hat in meiner Sichtweise sehr anschaulich dargelegt, dass er zwar phasenweise frustriert reagiert, aber auch eigene Unsicherheiten im Umgang mit der Paarerotik die Erfüllung der Sexualität bisher zum Teil vereitelt haben.


    Er hat sich bewusst für die Frau und den Menschen entschieden und möchte nicht bei der ersten Bewährungsprobe sofort den Weg des leichtesten Widerstands gehen. Es wird hier recht oft im Beziehungsforum bemängelt, wie leicht das Beziehungs-Karussell sich sich weiter dreht, sobald es an einer Stelle im Beziehungsaufbau hakt.


    Für manch einen mag das unverständlich sein, wenn jemand den Wert von Loyalität und Respekt in sich trägt. Sieht es als verschwendete Lebenszeit und naives Wunschdenken an, weil er für sich lieber den "schnellen Erfolg" ins Kalkül ziehen will.


    Es gibt Ängste, die lassen sich nicht einfach bei Seite schieben, sondern brauchen Zeit, Empathie und persönliches Rückgrat. Was hätte der TE davon, wenn er seiner Freundin signalisiert, "Sex gut, alles gut um jeden Preis"?


    Ja, es besteht eine latente Gefahr, dass die Situation nicht für beide im lustvollen, von Ängsten befreitem Paarsex und genussvoller Erotik endet.


    Aber sie versuchen einen gemeinsamen Weg für sich zu finden, jeder gibt von seiner Seite aus was ihm/ihr gerade möglich ist. Vielleicht gibt ihnen für dieses Bemühen ihrer Liebe und der gegenseitig erfüllte Sex zu einem späteren Zeitpunkt recht.


    Wir sind alle keine Marionetten, die auf Abruf und in steter Wunschvorstellungen "funktionieren". Möglich, dass es Partner im Denkmuster von Ktefan in der Vergangenheit waren, die es bis heute verhindert haben, dass die Freundin des TE nicht ihren Weg als Frau gefunden hat. Wissen kann sie das nur selbst. Es wäre zu wünschen, dass ihr Partner den Weg mit ihr gemeinsam schafft, ihre Ängste vor der Penetration beim Sex hinter sich zu lassen. :)_ :)^

    a) ich hatte bisher auch immer Schmerzen wenn einer eindringen wollte. Einer sagte daraufhin "Stell dich nicht so an! Das MUSS wehtun!" Danke auch. Hebt weder die Stimmung, noch ist es gut für den Kopf für weitere Male....


    b) wenn sie Spielzeug hat, das kleiner ist als du, vielleicht kauft ihr mal größeres und sie kann es damit probieren? Kann ja verschiedene zwischenstufen sein, so dass sie sich langsam rantasten kann? :)

    Monika65


    Sehe ich auch so, dass sie selbst aktiver werden muss, sich den Ängsten stellen muss. Es nicht einzig in die Verantwortung ihres Freundes legt, ob und wann es mit den beiden voran geht in Sachen Sex.


    Ich sehe hier u.a. auch die große Entfernung der Wohnorte und die wenige Zeit als Paar als Teilursache. Nach 13 Stunden Fernbusfahrt, einem vorher gelebten Arbeitsalltag reicht die Geduld und erotische Stimmung auf Knopfdruck nicht immer aus.


    Vielleicht braucht die Freundin des TE zusätzlichen Rat von außen. ob durch einen psychologisch geschulten FA oder eine Vertrauenperson, werden die beiden raus finden müssen. Eins kann der TE sicher nicht leisten, ihr die Neugier, sexuelle Triebgier und die Lust auf den Paarsex beibringen. Das sollte an dieser Stelle aus ihr selbst kommen.

    @ Monika65

    Zitat

    Ach Dosis, ich habe einige Erfahrungen mit Ängsten, sowohl bei mir als auch bei meinen Kindern und eine der allerwichtigsten ist, man muss einfach mal durch. Ängste werden durch vermeiden schlimmer.

    Vollkommen richtig, aber zu diesem Schritt entschließt man sich doch meistens selbst bzw. aus eigener Überzeugung. Die Frage ist, inwiefern irgendwelches Einwirken von außen da förderlich oder kontraproduktiv ist.


    Der TE kann das Problem allenfalls kommunizieren, aber keinen unmittelbaren Druck ausüben. Dass er sich nicht endlos verbiegen kann bzw. dass das so für ihn kein Dauerzustand ist, hat er ja bereits erkannt. Gegebenenfalls muss er daraus seine eigenen Konsequenzen ziehen. Was mir aufstößt, ist, dass die Frau allein deswegen von einer bestimmten Person hier wie ein "Mängelexemplar" gehandelt wird.

    Ehrlich gesagt kann ich mi nicht vorstellen das ein sexuell erfahrener Mann, der du ja bist und noch dazu nicht mehr ganz so jung bist, eine erfolgreiche Beziehung mit einer Jungfrau-sexuell also noch absolut unerfahrenen Frau führen kann. Ich denke nicht das dies gut gehen wird. Liebe hin oder her, Sex ist ein wichtiger Bestandteil, wir reden hier ja auch nicht von einer 20 jährigen. Glaube deine Erwartungen werden nicht erfüllt werden.

    DieDosismachtdasGift: Du hast es nochmal so ziemlich genau auf den Punkt gebracht wie es nur geht. Danke dafür.


    Da wir ja im Beziehungsthread sind möchte ich auch gern nochmal näher darauf eingehen:


    Ich will und werde diese Problematik nicht zu 1% als Trennungsgrund in Erwägung ziehen, wenn ich nicht zu 100% versucht habe diese Sache gemeinsam mit meiner Freundin aus dem Weg zu räumen. Immer mit dem Hintergedanken, dass wenn man jetzt auch "nur" 100% investiert, es später mit 200% Beziehung belohnt wird. Damit meine ich nicht, dass auf das erste Jahr ohne Sex, 2 Jahre Sex wie die Karnickel kommt, sondern Zwischenmenschlich.


    Das Bild welches allgemein von Beziehung herrscht bzw. mir bietet halte ich für ein sehr grausames. Gar keine Probleme zu haben ist natürlich der einfachste Weg. Das bedeutet nicht, dass diese Art Beziehung nicht auch ihre Daseinsberechtigung hat, aber es ist denke ich auch sehr unrealistisch. Das Beziehungsrad dreht sich häufig unnötig weiter, da man sich keine Probleme erlauben will. Aber wenn man nicht bereit ist auch an grossen Problemen aktiv zu arbeiten, wie wertvoll kann einem dann der Mensch gegenüber sein? Gerade wenn man älter wird könnte man


    Der Anspruch keine Probleme zu haben, ist ein total verkanntes und unterschätztes Problem.


    (Und wieder erwähne ich es sicherheitshalber: Das muss nicht jeder so sehen, und jeder darf zwischenmenschliche Beziehung führen wie er sie will!


    Ich möchte hier keinem das Recht aberkennen, zu tuen was er will.) :)


    Es bedarf hier auch etwas Weitsichtigkeit. Da ich mich mit einem Problem an dieses Forum wende und euch nicht nur erzählen will wie glücklich ich mit meiner Freundin bin, ist die ganze Diskussion von vornherein natürlich etwas negativ belastet. Ich möchte nochmal anmerken, dass es auch sehr viele genügend schöne Momente gibt


    welche den ganzen "Aufwand" für mich rechtfertigen ( Wortwahl klingt leider etwas nüchtern).


    back to topic: :)^


    verschiedene Grössen an Dildos werde ich mal ins Gespräch bringen... eine sehr gute Idee!