• A liebt B, dann kommt C, und jetzt?

    Liebe alle, ich formuliere aus verschiedenen Gründen bewusst sehr abstrakt - und bitte um Meinungen: A und B sind seit Jahren in einer glücklichen monogamen Beziehung. Beide lieben einander sehr, Sex, Zärtlichkeit, Vertrauen, Gesprächsthemen - alles gut. Es handelt sich zwar (aus bestimmten Gründen) um eine Fernbeziehung, aber das klappt gut, man…
  • 108 Antworten

    Naja, insofern ist die Sache ja gut ausgegangen...


    Hattest du denn irgendwelche Hinweise darauf, dass C eventuell auch mehr empfinden könnte? Also hat er mit dir rumgeflirtet oder Ähnliches?

    Nein, kein Flirt. Aber sehr viel Nähe, oft Telefon, viel Post. Von ihm aus wars eine Sache zwischen vertrauten Freunden. Für mich wars mehr. Jetzt muss ich klarkommen. Danke an alle.

    Ach Andi, irgendwie tuts mir leid für dich, auf der anderen Seite ist es ja doch insofern "gut" ausgegangen, als dass es jetzt nicht ein totales Gefühlschaos gibt und es Stress zwischen dir und B, den du ja liebst, we du sagst. ":/


    Krass übrigens, dass du dich C offenbart hast.

    Danke Luis. Krass, ja, das isses. Irgendwie ist alles verändert jetzt. Mal sehen, was die Zukunft bringt.


    B liebe ich. Nach wie vor. Immer.

    Das wird euch wundern. Es hat sich nach außen hin NICHTS verändert. Gegen alle Vernunft. A und B lieben einander und gehören zusammen. A ist außerdem in C verliebt, C aber nicht in A, es hat sich aber eine enge vertrauensvolle Freundschaft zwischen beiden entwickelt. A und C haben sich im vergangenen Jahr 4 x getroffen, für mehrere Tage. Es ist (körperlich) nichts zwischen ihnen passiert. Außerdem telefonieren A und C 3-4 x die Woche. A fühlt sich nach den Treffen immer 2-3 Tage mies, sonst ist es schön. Für B ist das auch alles ok (wirklich! Wobei B zwar nicht begeistert davon ist, aber tatsächlich auch NICHT leidet), alles ist ausgesprochen, alle wissen alles.


    ich weiß nun nicht, was man aus so einer Geschichte lernen soll, vielleicht ist sie auch noch nicht "zuende". Einen Rat brauche ich, glaube ich, nicht mehr. Ich bin - ganz neutral gesagt - ratlos. Manchmal glücklich, manchmal traurig, auf jeden Fall lebendig mit starken Ausschlägen.


    Mir tuts grad gut, es aufzuschreiben, weil grade ein etwas trauriger Tag ist. Und vielleicht ist es für den einen oder anderen interessant.


    A

    Mich interessiert es ja. Ich glaube, du würdest einen Rat auch gar nicht annehmen, denn du fühlst dich lebendig mit der Situation. Vielleicht ist es genau das, was du brauchst, was dich daran festhalten lässt.

    Ja, sei mir nicht böse, Monika. Ich weiß, dass ich alle Ratschläge in den Wind geschlagen habe. Ich lese das nicht gerne, aber ich fürchte auf einer Ebene ist da was dran. Auf der anderen Seite geht es natürlich auch um 3 Menschen.

    Wieso sollte ich denn böse sein? Ich glaube, du tust genau das, was du willst und trotz oder wegen aller Traurigkeit genießt du alle diese Emotionen.

    Manchmal ja. Wird langsam nur teuer (Psychotherapie :-/ )


    Aber ich glaube schon, dass ich mir nicht nur etwas antue sondern mir AUCH etwas Gutes tue. Es gibt eben auch so viel Schönes. Auch für A und C (für A und B sowieso). Ich nehme mir immer wieder vor, mehr die Gegenwart u genießen und dankbarer zu sein für das, was ich habe. Gerade auch, weil in absehbarer Zeit B und C nicht mehr da sein werden. Vom einen trennen mich 35, vom anderen 37 Jahre. Aber natürlich scheitere ich auch immer mal wieder.

    Vielleicht schaffst du das ja auch ohne Therapie? Mit deiner Entscheidung und den schwierigen Gefühlen zu leben? Du hast dich für keinen einfachen Weg entschieden.

    Die Therapie war schon vorher. Ich hab sie nur ( in lockeren Abständen und auf eigene Kosten) reaktiviert. Sie hilft in diesen krisenhaften Situationen. Und dreht sich nicht nur, aber zu ca. 70 Prozent um diese Beziehungskonstellation und die Gefühle. Das mit dem "teuer" war ein bisschen kokettiert. Es ist ein (finanzieller) Rahmen, der nicht weh tut. Danke übrigens für deine Anteilnahme, Monika.