@ Grüner Kaktus

    Zitat

    Hmmmm.... die (vor allem Frauen), die ich kenne und mal gekannt habe, die wild herumgevögelt haben, die waren tatsächlich emotionale Wracks. Manche wurden nach (sehr) langer – und treuer – Beziehung verlassen und begannen es dann mit jedem Alpha-Männchen zu treiben, das dies wollte.


    Manche vögelten weil sie nicht "Nein" sagen konnten und sie "es" dann halt über sich ergehen ließen, ohne aber wirklich Spaß dran zu haben.


    Ich selbst kannte noch keine Frau, die viele sexuelle Kontakte hatte und dies tat, weil sie wirklich Spaß dran hatte.

    Und eine Frau, die "ausnahmsweise"(?) doch mit vielen Männern "herumvögelt" und das auch noch aus reinem Spaß, die ist "unnormal" und muss eigentlich "therapiert" werden, oder wie?


    Ist es vielleicht die pure Angst vor der Macht der weiblichen Sexualität, die Männer solches glauben lässt?


    Im ersten Moment denkt man(n): "Geil, endlich mal eine Frau, die genauso geil auf 'Sex pur einfach so' ist, wie ich. Super."


    Im zweiten Moment denkt man(n): "Moment, die ist ja so scharf und unersättlich, die krieg ich ja gar nicht befriedigt. Und schon gar nicht allein. Hilfe. Nein, das Frauen so drauf sind, will ich doch nicht."


    ;-D

    Ergänzung zur Ausschabeicheltheorie:


    Dies lässt sich auch anhand der Logik der Natur widerlegen. Die Natur schafft nichts Unnützes. Eine solche Funktion wäre aber völlig unnütz. Wie viele ungewollte Schwangerschaften hätte man verhindern können, wenn ER hinterher einfach mal ein bisschen rausgeschabt hätte was? ;-D

    Noch zwei Links -


    die "Dreierregel" aus "American Pie" ("Nimm die Anzahl der Sexpartner, die eine Frau nennt, mal drei und du hast die reale Zahl. Teile die Anzahl der Sexpartnerinnen, die der Mann nennt, durch drei, und du hast die reale Zahl."):


    http://www.youtube.com/watch?v=9oVoJMVsKtk


    (Leider nur auf Englisch.)


    -


    "Spiegel-TV"-Reportage, Frauen sprechen über Sex. Hier: über das Fremdgehen:


    http://www.youtube.com/watch?v=Dl0aO7R_Iq0

    Hier noch mal die gleiche Diskussion in einem anderen Forum:


    http://www.maedchen.de/forum/sex/87520-ab-wann-ist-man-ne-schlampe.html


    Überhaupt scheint das ein Thema zu sein, das viele bewegt. Google liefert über 3800 Treffer zu "Ist man eine Schlampe":


    http://www.google.de/#sclient=psy&hl=de&rlz=1R2ADFA_deDE360&source=hp&q=%22ist+man+eine+Schlampe%22&rlz=1R2ADFA_deDE360&aq=&aqi=&aql=&oq=&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&fp=c4d932151e22d238&biw=1280&bih=553


    Und über 8 Millionen(!) Treffer zum Begriff "Schampe":


    http://www.google.de/#sclient=psy&hl=de&rlz=1R2ADFA_deDE360&source=hp&q=Schlampe&aq=f&aqi=&aql=&oq=&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&fp=c4d932151e22d238&biw=1280&bih=553


    Sehr aufschlussreich. ;-D

    @ Nuwen

    Es kristallisiert sich also heraus, dass Frauen ihr Image extrem wichtig ist, und sie keinesfalls an Gesicht verlieren wollen. Deshalb das Reizwort "Schlampe". Anscheinend verheimlichen viele Frauen ihr ausschweifendes Sexualleben lieber, und belügen sogar ihre eigenen Partner, damit sie "besser" dastehen als sie sind.


    Das klingt für mich aber nicht nach Selbstbewusstsein und Überzeugung, sondern eher nach schlechtem Gewissen, Reue und Eitelkeit. Wenn Frauen angeblich so emanzipiert und frei sind, wieso können sie dann nicht einfach die Wahrheit sagen, und dazu stehen? Dafür sind sich die Damen scheinbar doch zu fein, wollen nicht anecken, und ihr idealisiertes Selbstbild aufrechterhalten. Es könnte ja jemand schlecht über sie denken, und das geht ja mal gar nicht! :°(

    @ Mirsanmir

    Zitat

    Sex und Liebe sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

    Liebe ist ein starkes Wort. Sprechen wir eher von Zuneigung. Meiner Erfahrung nach sind Frauen bei weitem nicht so dermaßen gefühllos und abgezockt wie Männer, wenn es darum geht Sexualpartner im Drehtür-Verfahren auszutauschen. Natürlich können Frauen einige ONS haben, ohne gleich ihr Herz zu verlieren, suchen aber, meiner Beobachtung nach, in der Hinsicht meist doch eher nach einer Affäre ("Halb-Beziehung" sozusagen). Und von Zuneigung->Leidenschaft->Liebe ist es oft nicht ganz so weit.

    Zitat

    Wie sonst könnte man zu dritt, zu viert, mal mit einer Frau, mal mit zwei Männern...

    Wer gerne in den Swingerclub geht, der kann das von mir aus machen.

    @ DukeNukem:

    Who wants some? ;-D


    Ich hatte mich lediglich mal wieder gefragt, woher bei dieser Thematik dieser aggressive Unterton rührt. Und die Reaktion beinhaltet dann erneut genau diesen. :-D

    @ Stalfyr:

    Nein, kann ich natürlich nicht oO


    Deshalb haben mich ja auch die Hintergünde interessiert, aus Spass an der Freude wird die Wissenschaft ja nicht drauf gekommen sein: Ich hab weder behauptet das es wahr ist noch das ich es widerlegen kann, also gehe ich davon aus es dies eine rhetorische Frage war.


    Niemand wird behaupten dass es (heutzutage?) noch funktionieren würde bzw sicher eine Schwangerschaft verhindert :-/


    Und von wegen Sinnigkeiten in der Natur: zB. der weibliche Orgasmus // die Klitoris. Sie erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis, aber es geht auch ohne. Wozu ist sie dann eigentlich da? Scheint auf den allerersten Blick auch nicht klar. Das nur so neben bei, es liegt alles nicht so offensichtlich vor uns wie es manchmal scheinen mag :-)

    Zitat

    Stell mal bitte deine Fraktion hier nicht als tolerante Gutmenschen hin.

    Eigentlich hab ich sogar eingestanden im Ansatz vergleichbar irrige Aversionen zu hegen. ":/


    Ich möchte die Aufmerksamkeit noch mal auf dieses Zitat, das sich mit der Frage nach Ursache, Aktion und Reaktion beschäftigt bringen:

    Zitat

    Das klingt für mich aber nicht nach Selbstbewusstsein und Überzeugung, sondern eher nach schlechtem Gewissen, Reue und Eitelkeit. Wenn Frauen angeblich so emanzipiert und frei sind, wieso können sie dann nicht einfach die Wahrheit sagen, und dazu stehen?

    Du hast die Antwort vor dir, steckst quasi x:) fast mitten in ihr.


    Siehe die Reaktionen u.a. hier im Thread, da brauch es kein schlechtes Gewissen, Reue oder Eitelkeit dazu. Diese ist auch grundsätzlich nicht von nöten.


    Niemand möchte auch nur ansatzweise von seiner Gesellschaft geächtet werden. Und da ist es doch nur fast schon *logisch* das es da her rührt...


    Die Frage nach ob und wann man als Schlampe gilt zeugt von Unsicherheit. Die ist aber aller Wahrscheinlichkeit ursächlich übernommen.


    Warum sollte man sich sonst schlecht fühlen aus sich heraus? Was wäre denn das falsch/unethisch:D daran, viele Partner gehabt zu haben, wenn es für einen nicht schädlich war, wenn nicht ob der Reaktion des sozialen Umfelds?


    Dafür muss man nur ein wenig über dein eigenen Tellerrand gucken (das machen *zB.* einige Forschungsdiziplinen) und sich anschauen wie es in andere Kulturen, -wo Menschen anderen Einflüssen ausgeliefert sind- läuft.


    Damit meine ich nicht die den Globus dominierenden und ihn btw zersörenden Kulturen. An sehr konträren Beispielen kann man sehen wie sehr ein Mensch von seinem äußeren Einfluss geformt reagiert.



    .. Und bevor sich jmd wieder provoziert fühlt. So war es nicht gemeint. Das ist weder "gutmenschlich", klugscheißerisch oder sonst wie gemeint, und ich muss zugeben das ich wenn ichs mir noch mal zu durchlese als all dieses durchgehen könnte.


    Sorry!


    Ich hab nicht meine ganze Aufmerksamkeit diesem Forum gewidmet ;-) es ist einfach nur meiner Ansicht nach falsch, jmd. aufgrund seiner Anzahl von Sexualpartnern abzuwerten. (Falls ich da etwas falsch verstanden habe, bitte korrigieren)


    Eben dass das Wort "Schlampe" genauso wie "Ketzer" bereits endlich veraltet gehört. Es ist doch viel wichtiger wie man ansonsten menschllich miteinander umgeht, als irgendeine Anzahl...


    Wobei der Verdacht bei einem exorbitant hohem "Verschleiß" nahe liegt das es keine tiefschürfenden Verbindungen gewesen sein dürften. Auch wenn es nichts für mich wäre, wie gesagt ist doch o.k. solange alles ehrlich und fair ablief.

    @ Quasiteilchen

    Zum Thema Biologie: Es könnte ja auch sein, dass Männer sehr promiskuitiv lebende Frauen instinktiv meiden, da sie sich nie sicher sein können, ob ein potenzielles Kind ihr eigenes ist. Es könnte ja das Kind eines Nebenbuhlers sein, welches ihm die "Schlampe" untergejubelt hat. Deshalb suchen Männer möglicherweise instinktiv nach Frauen, deren Sexualleben sie überblicken und durchschauen, und fürchten sich davor hintergangen zu werden. Weiberhelden sind dagegen "geile Hengste", weil die schon von vielen Frauen für gut befunden wurden, also will sie den auch.

    Zitat

    Niemand möchte auch nur ansatzweise von seiner Gesellschaft geächtet werden. Und da ist es doch nur fast schon *logisch* das es da her rührt...

    Ich denke, Männer haben weitaus weniger Probleme damit ihre Ecken und Kanten zu zeigen, zu provozieren und sich auch mal unbeliebt zu machen. Da pfeifen wir drauf, und können uns auf diese Weise sogar noch profilieren!


    Frauen haben dagegen Angst um ihren Ruf, wollen nicht aus der Reihe tanzen und lieber Everybody's Darling sein. Also unterdrückt ihr euch letztendlich selbst, um einer sozialen Norm zu entsprechen. Der gesellschaftliche Druck ist so groß, dass eine sexuelle Emanzipation zur Unmöglichkeit wird.

    Zitat

    Ich denke, Männer haben weitaus weniger Probleme damit ihre Ecken und Kanten zu zeigen, zu provozieren und sich auch mal unbeliebt zu machen. Da pfeifen wir drauf, und können uns auf diese Weise sogar noch profilieren!


    Frauen haben dagegen Angst um ihren Ruf, wollen nicht aus der Reihe tanzen und lieber Everybody's Darling sein. Also unterdrückt ihr euch letztendlich selbst, um einer sozialen Norm zu entsprechen. Der gesellschaftliche Druck ist so groß, dass eine sexuelle Emanzipation zur Unmöglichkeit wird

    Mir kommt es genauso vor. Wobei es mir aber auch scheint, als würde es Unterschiede zwischen Land und Stadt geben. Am Land scheint es noch prüder und konservativer zuzugehen. Vermutlich nutzt die städtische Anonymität denen, die sich austoben wollen.

    Zitat

    Also unterdrückt ihr euch letztendlich selbst, um einer sozialen Norm zu entsprechen. Der gesellschaftliche Druck ist so groß, dass eine sexuelle Emanzipation zur Unmöglichkeit wird.

    Ja, sehe ich genauso. Frauen sagen auch zu sich gegenseitig "Schlampe" wenn sie eine Konkurrentin nicht leiden können um die Männer. Wer alles drüber rutschen lässt kriegt ordentlich eins reingewürgt. Das wird sich wohl nie ändern. ":/ :-/


    Lange Beziehungen halte ich aber persönlich für das Erstrebenswerteste, weil der Sex dann besser wird und mit Gefühlen ohnehin besser ist für den anderen. Allerdings fällt man dann auch sehr tief, wenn einem fremd gegangen wird. Das ist dann die Schattenseite. Man kann halt nichts gewinnen (Partnerin mit starker Zuneigung), ohne später den Kummer des Verlustes ertragen zu müssen. (Partner verlässt einen und man vermisst sie und fällt in ein tiefes Loch). Der andere Weg ist sich nur das angenehme vom anderen zu besorgen, sprich schneller Sex, rummachen ohne Gefühle. Sehen ja viele attraktiv aus, also probiere ich mal mehrere aus. So ist es zwar oberflächlich, aber sicherer für die eigene Psyche. Man lässt nicht so sehr tiefgründig an sich heran.


    Beide Wege haben Vor- und Nachteile.

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