so ist es...affäre ist für mich nur der reiz .....danach muss keine beziehung entstehen.


    jeder der partner hat seine lust befriedigt.


    tu ich sowas , weiss ich genau worauf ich mich einlasse...was ich will.


    da geht es bei mir nur um lust, sex, das unbekannte, neue.

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    Warum betrügen Männer ihre Ehefrauen...

    Weil der Sex zuhause zu langweilig / zu wenig ist.

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    ...haben lange Affären, wo sie sagen, dass sie sich trennen, sie trennen sich dann aber nicht

    Weil sie nach dem Sex zuhause wieder zufrieden sind.

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    Weil der Sex zuhause zu langweilig / zu wenig ist.

    Ich glaube nicht, dass es das ist, ich glaube eher, es ist die Begierde oder das sich begehrt fühlen. Die Aufregung, die man halt Anfangs hat. Ich glaube nicht, dass es generell an zu wenig oder zu abwechslungsreichem Sex liegt und auch nicht, dass man quasi gefeit ist, nur weil man mit seinem Partner ein häufiges und abwechslungsreiches Sexleben führt.

    Ich wurde damals von eine Bekannte angesprochen ob ich ihr mal helfen würde, eine Lampe zu montieren. Lacht nicht, ich habe echt gemeint, ich fahre da hin, montiere die Lampe, und fertig. War schon komisch dass ihr Freund nicht zuhause war. Dann als ich auf der Leiter stand hat fing sie an mit najaaaa, eigentlich hat sie mich vernaschen wollen :) haha, ich lachte und fragte wo die versteckte Kamera ist :).


    Sie versicherte mir dass sie's ernst meint und einfach Abwechslung braucht, 1-2 mal im Monat. Ob ich sie denn nicht attraktiv genug fände, und ließ ihr Kleidchen fallen. Stand splitter nackt da. Thja, da hat mich nichts mehr interessiert :). Männer verstehen das! Die Geschichte hat so 2 Jahre gedauert, und dann wollte sie mehr. Da war's für mich dann Schluss! Die haben dann geheiratet und bekamen auch Kinder, vor Paar Monaten hat sie mich wieder angesprochen, ob wir uns nicht sehen wollen, ihr ist sooooo langweilig. So viel zum Thema! %:| o:)

    Die spannende Frage ist, warum so viele Paare es nicht hinbekommen, diese Langeweile, den Mangel an "begehrt werden" zwischen sich selber anzusprechen und zu beheben. Warum schweigt man gegenüber dem geliebten Menschen und holt sich das was man braucht bei jemand anderem? Vermutlich haben es viele oft genug versucht, sind gescheitert und haben aufgegeben.

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    Die spannende Frage ist, warum so viele Paare es nicht hinbekommen, diese Langeweile, den Mangel an "begehrt werden" zwischen sich selber anzusprechen und zu beheben.

    dazu brauchen dann wohl beide zum einen die einsicht und zum anderen das wollen - die gründe für eine "nebenbeziehung" sind aber ebne doch oft nicht nur auf den sexuellen ausgleich ausgerichtet.


    mein jetziger mann und ich haben ja beide unsere ehepartner über jahre hinweg betrogen, da war zwar durchaus auch eine unglaubliche leidenschaft beteiligt, aber insgesamt hat uns halt schlicht und ergreifend die liebe erwischt.

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    Warum schweigt man gegenüber dem geliebten Menschen und holt sich das was man braucht bei jemand anderem?

    Das halte ich für ein weit verbreitetes soziales Problem: Fehlende Offenheit und Ehrlichkeit- das trifft nicht nur auf Beziehungsebene zu. Das wird dann mit "Empathie" oder "Harmonie" verklausuliert- man will ja dem anderen nicht "wehtun" und keinen Streit haben.

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    Weil der Sex zuhause zu langweilig / zu wenig ist.

    Ich glaube nicht, dass es das ist, ich glaube eher, es ist die Begierde oder das sich begehrt fühlen. Die Aufregung, die man halt Anfangs hat.

    Wenn das so wäre, gäbe es keine Bordelle. Da wird weder Begierde noch Aufregung angeboten, sondern einfach Outsourcing.

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    Die spannende Frage ist, warum so viele Paare es nicht hinbekommen, diese Langeweile, den Mangel an "begehrt werden" zwischen sich selber anzusprechen und zu beheben.

    Weil die Lösung davon wäre, dem Partner Sex zu schenken, ohne selber welchen haben zu wollen. Ich bin ja überzeugt: Wer das nicht kann, ist nicht beziehungsreif. Aber es ist verbreitet.

    Ich sehe das sehr viel einfacher. Unser gesellschaftlich anerkanntes Beziehungsmodel passt eben nicht für alle Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Bedürfnissen. Die Gleichmacherei mit der monogamen Partnerbeziehung ist eine neuzeitliche Erfindung. Früher hatte die Kirche die Deutungshoheit über das moralisch gültige Beziehungsmodel, heute sind wir mehr und mehr über wirtschaftliche Aspekte determiniert.


    Seltsamerweise werden alternative bzw. offenere Beziehungsformen viel zu wenig in Betracht gezogen. Patchwork-Familien sprießen wie Pilze aus dem Boden, nur der Ehe-Klassiker steht wie in Stein gehauen. Die Freiheit und sexuelle Befriedigung, die manchen Menschen in diesem Ehe-Klassiker fehlt, holen sie sich notgedrungen woanders.


    Umso grotesker erscheint mir, dass es Menschen gibt, die innerhalb einer Affäre mehr Ehrlichkeit vom anderen einfordern, als in der festen Beziehung passiert. Woher soll die denn plötzlich kommen? Nur weil zwei Menschen gleich verwerflich handeln und man unter seines gleichen ist? Zeit aufzuwachen. So jedenfalls wird das Leid nicht weniger.